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Python3: Unterschiede zu Python 2 – Kurs

Von Python 2 zu Python3: zentrale Sprachänderungen wie Unicode-Strings, Ganzzahldivision und print() verstehen — inklusive objektorientierter Programmierung und SQL-Anbindung.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs gliedert sich in vier inhaltliche Blöcke von den zentralen Sprachunterschieden über objektorientierte Programmierung und Migration bis zur Datenbankanbindung, ergänzt um einen Praxisblock mit Umschreibungsübungen. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Den Abschluss bildet eine Prüfung, nach deren Bestehen ein Trägerzertifikat ausgestellt wird, das die erworbenen Kenntnisse zu Python3-Sprachänderungen, objektorientierter Programmierung und Datenbankanbindung bestätigt. Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Grundlegende Kenntnisse der Python-Programmierung sind für diesen Kurs hilfreich, da der Schwerpunkt auf Unterschieden und erweiterten Konzepten liegt. Vorausgesetzt werden sichere PC-Kenntnisse sowie Interesse an strukturierten Softwarelösungen und am Umgang mit relationalen Datenbanken. Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Python 2 wurde 2020 offiziell eingestellt, doch in gewachsenen Codebasen und älteren Lehrmaterialien begegnen Entwickler/innen den Eigenheiten der alten Version noch immer. Dieser Kurs richtet sich gezielt an alle, die verstehen möchten, was sich mit Python3 grundlegend geändert hat — vom standardmäßigen Umgang mit Unicode-Strings über die veränderte Ganzzahldivision bis zu Anpassungen bei Funktionen wie print() — und die dieses Wissen mit objektorientierter Programmierung und der Anbindung an relationale Datenbanken mit SQL verbinden möchten.

Was lernst du in diesem Kurs?

Block 1 — Von Python 2 zu Python3: zentrale Unterschiede Der erste Block stellt die wichtigsten sprachlichen Änderungen zwischen Python 2 und Python3 einander gegenüber und macht deutlich, warum diese Unterschiede für die tägliche Arbeit relevant bleiben.

  • Standardmäßiger Umgang mit Unicode-Strings statt der früheren Zeichenkodierung
  • Geändertes Verhalten der Ganzzahldivision zwischen Python 2 und Python3
  • Anpassungen bei Funktionen wie print(), die in Python3 als reguläre Funktion arbeitet
  • Veränderte Trennung zwischen Zeichenketten und Byte-Daten
  • Weitere strukturelle Anpassungen in Kernfunktionen der Sprache

Block 2 — Objektorientierte Programmierung mit erweiterten Python3-Mitteln Der zweite Block zeigt, wie sich Klassen, Objekte und Vererbung mit den sprachspezifischen Optimierungen von Python3 effizient einsetzen lassen, um flexibel einsetzbare Softwarearchitekturen zu gestalten.

  • Klassen und Objekte unter Nutzung moderner Python3-Sprachmittel
  • Vererbung zur Vermeidung von Codeduplikation in gewachsenen Projekten
  • Modulare und wartbare Softwarelösungen durch objektorientierte Strukturierung
  • Anpassung älterer, an Python 2 orientierter Klassenstrukturen an Python3
  • Flexible Erweiterung bestehender Klassenhierarchien

Block 3 — Migration und Modernisierung bestehender Projekte Der dritte Block widmet sich praktisch der Frage, wie sich Code mit veralteten Python-2-Mustern erkennen und schrittweise modernisieren lässt.

  • Erkennen typischer Python-2-Muster in bestehendem Code
  • Schrittweise Anpassung von Zeichenketten- und Divisionsverhalten
  • Umgang mit veralteten Funktionsaufrufen und deren Python3-Entsprechungen
  • Einschätzung des Aufwands einer Migration von Python 2 zu Python3

Block 4 — Datenbankanbindung mit SQL in modernen Python3-Projekten Der letzte Block verbindet die zuvor behandelten Sprachänderungen mit der praktischen Datenverarbeitung, da SQL weiterhin als zentrales Werkzeug für datenintensive Python3-Anwendungen dient.

  • Integration relationaler Datenbanken in Python3-Anwendungen
  • Formulierung von SQL-Abfragen unter modernen Python3-Bedingungen
  • Kombination von SQL-Abfragen mit den überarbeiteten Zeichenketten-Mechanismen
  • Effiziente Umsetzung datenintensiver Anwendungen mit Python3 und SQL

Praxisblock — Sprachänderungen praktisch anwenden Der Praxisblock verbindet die vier Themenblöcke in Übungen, die typische Situationen beim Umgang mit modernisiertem Python3-Code nachstellen.

  • Umschreiben eines Beispielprogramms von Python-2- auf Python3-Konventionen
  • Anpassung einer Divisionsoperation an das Python3-Verhalten
  • Umstellung mehrerer print-Anweisungen auf die Python3-Funktionssyntax
  • Korrektur einer fehlerhaften Zeichenkettenverarbeitung nach Python3-Standard
  • Modellierung einer Klassenstruktur mit modernen Python3-Sprachmitteln
  • Einsatz von Vererbung zur Erweiterung einer bestehenden Klassenhierarchie
  • Anbindung des Beispielprogramms an eine relationale Datenbank
  • Formulierung einer SQL-Abfrage zur Auswertung von Beispieldaten
  • Kombination von Datenbankergebnissen mit objektorientierten Programmstrukturen
  • Dokumentation der vorgenommenen Migrationsschritte
  • Vergleich der ursprünglichen und der modernisierten Programmversion
  • Rückschau, welche Sprachänderungen im eigenen Projekt am meisten Aufwand verursacht haben

Der Kurs behandelt Python 2 dabei ausdrücklich als abgeschlossenes Kapitel: Die Version wird seit 2020 nicht mehr weiterentwickelt oder mit Sicherheitsaktualisierungen versorgt, weshalb ein fundiertes Verständnis der Unterschiede zu Python3 vor allem für die Modernisierung bestehender Codebasen relevant bleibt, nicht für die Neuentwicklung mit Python 2 selbst. Wer diese Unterschiede einmal verstanden hat, liest auch ältere Python-2-Codebeispiele mit einem geschärften Blick dafür, welche Stellen bei einer Übernahme in moderne Python3-Projekte angepasst werden müssten.

Lernziele:

  • Zentrale Unterschiede zwischen Python 2 und Python3 benennen und einordnen
  • Den standardmäßigen Umgang mit Unicode-Strings in Python3 korrekt anwenden
  • Das geänderte Verhalten der Ganzzahldivision in Python3 nachvollziehen
  • Anpassungen bei Funktionen wie print() in eigenen Programmen umsetzen
  • Weitere strukturelle Sprachänderungen zwischen Python 2 und Python3 einordnen
  • Die erweiterten Möglichkeiten von Python3 für Klassen, Objekte und Vererbung nutzen
  • Flexibel einsetzbare Softwarearchitekturen mit modernisierten Python3-Mitteln gestalten
  • Gewachsenen Code mit veralteten Python-2-Mustern erkennen
  • Typische Migrationsschritte von Python 2 zu Python3 nachvollziehen
  • SQL als zentrales Werkzeug für die Datenverarbeitung mit Python3 kombinieren
  • Relationale Datenbanken in datenintensiven Python3-Anwendungen integrieren
  • Verhalten von Iteratoren und Bereichsfunktionen zwischen den Versionen einordnen
  • Sich in modernen Python3-Projekten sicher gegenüber älteren Codebeständen orientieren

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Personen mit Interesse an Python3, die insbesondere den Umgang mit gewachsenem Code und die Unterschiede zu älteren Python-Versionen verstehen möchten.

  • Fachinformatiker/innen Anwendungsentwicklung mit Bezug zu bestehenden Codebasen
  • Python-Entwickler/innen, die gelegentlich mit älterem Code in Berührung kommen
  • Softwareentwickler/innen, die Migrationsprojekte fachlich einordnen möchten
  • Personen mit ersten Python-Grundkenntnissen, die diese um Versionsunterschiede und SQL erweitern möchten
Voraussetzungen:

Grundlegende Kenntnisse der Python-Programmierung sind für diesen Kurs hilfreich, da der Schwerpunkt auf Unterschieden und erweiterten Konzepten liegt. Vorausgesetzt werden sichere PC-Kenntnisse sowie Interesse an strukturierten Softwarelösungen und am Umgang mit relationalen Datenbanken.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Die vier Themenblöcke stellen zunächst die sprachlichen Unterschiede zwischen Python 2 und Python3 gegenüber, bevor objektorientierte Programmierung, Migration und Datenbankanbindung mit modernen Python3-Mitteln behandelt werden. Jede Sprachänderung wird direkt an Vorher-Nachher-Beispielen im Code nachvollzogen.

Der Kurs gliedert sich in vier inhaltliche Blöcke von den zentralen Sprachunterschieden über objektorientierte Programmierung und Migration bis zur Datenbankanbindung, ergänzt um einen Praxisblock mit Umschreibungsübungen.

Den Abschluss bildet eine Prüfung, nach deren Bestehen ein Trägerzertifikat ausgestellt wird, das die erworbenen Kenntnisse zu Python3-Sprachänderungen, objektorientierter Programmierung und Datenbankanbindung bestätigt.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

In vielen Unternehmen existieren weiterhin Codebestände, die ursprünglich für Python 2 geschrieben wurden oder deren Autor/innen sich noch an alten Konventionen orientieren. Wer die zentralen Unterschiede zu Python3 kennt, kann solchen Code nicht nur lesen, sondern auch gezielt modernisieren, statt bei der ersten Unstimmigkeit zu scheitern. Die Verbindung aus Versionsunterschieden, objektorientierter Programmierung und SQL-Anbindung bereitet zudem auf reale Modernisierungsprojekte vor, in denen selten nur eine einzelne Sprachänderung relevant ist, sondern mehrere Aspekte gleichzeitig berücksichtigt werden müssen. Für Python-Entwickler/innen, die in bestehenden Teams auf gewachsene Codebasen treffen, ist dieses Wissen ein praktischer Vorteil: Statt sich bei jeder Python-2-Eigenheit neu orientieren zu müssen, lässt sich das hier vermittelte Verständnis direkt auf reale Projekte übertragen. Auch bei der Einarbeitung in Fachliteratur oder Online-Beispiele, die noch auf älteren Python-Konventionen beruhen, zahlt sich dieses Wissen aus: Statt bei jeder Abweichung vom aktuellen Sprachstand zu stocken, lassen sich veraltete Konstrukte schnell erkennen und gedanklich in ihre Python3-Entsprechung übersetzen.

Welche Förderung passt zu dir?

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Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung
  • Python-Entwickler/in
  • Softwareentwickler/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist Python 2 noch relevant für diesen Kurs?

Python 2 wird seit 2020 nicht mehr weiterentwickelt. Der Kurs behandelt die Unterschiede zu Python3 vor allem, um bestehenden, gewachsenen Code lesen und modernisieren zu können.

Welche konkreten Sprachänderungen werden behandelt?

Dazu zählen unter anderem der standardmäßige Umgang mit Unicode-Strings, die geänderte Ganzzahldivision und die Anpassung von print() zu einer regulären Funktion.

Brauche ich bereits Python-Grundkenntnisse?

Grundlegende Kenntnisse der Python-Programmierung sind hilfreich, da der Kurs den Schwerpunkt auf Unterschiede und erweiterte Konzepte statt auf absolute Grundlagen legt.

Warum ist SQL Teil dieses Kurses?

SQL bleibt ein zentrales Werkzeug für die Datenverarbeitung in modernen Python3-Projekten. Ein eigener Block zeigt die Integration relationaler Datenbanken in datenintensive Anwendungen.

Für wen eignet sich dieser Kurs besonders?

Für Python-Entwickler/innen und Softwareentwickler/innen, die in bestehenden Teams auf gewachsene Codebasen treffen oder Migrationsprojekte fachlich einordnen möchten.