Python Programmer: Grundlagen & vertiefende Konzepte – Kurs
Python von den Grundlagen bis zur objektorientierten Programmierung: Variablen, Kontrollstrukturen, Funktionen und Datenmodellierung praxisnah für eigene Anwendungen.
Auf einen Blick
Überblick
Python gilt als eine der zugänglichsten Programmiersprachen überhaupt und wird zugleich in professionellen Softwareprojekten, in der Datenanalyse und in der Automatisierung eingesetzt. Dieser Kurs führt von den grundlegenden Bausteinen der Sprache — Variablen, Kontrollstrukturen und Funktionen — bis zu vertiefenden Konzepten wie der objektorientierten Programmierung und der Datenmodellierung. Ziel ist es, nicht nur einzelne Sprachelemente zu kennen, sondern sie zu eigenständigen, funktionierenden Programmen zusammenzusetzen.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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1
an 2 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 13 erfassten Orten
8 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinternes Zertifikat nach Abschlussprüfung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 1 Monat bis 3 Monate29×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €29×
Häufige Kursorte
- Bremen5×
- Stuttgart5×
- Wiesbaden4×
- Leipzig2×
- Berlin2×
- Duisburg2×
Bundesländer
- Hessen6×
- Baden-Württemberg5×
- Bremen5×
- Nordrhein-Westfalen5×
- Niedersachsen3×
- Berlin2×
Vermittelte Kompetenzen
- Python-Grundlagen
- Kontrollstrukturen und Funktionen
- Objektorientierte Programmierung
- Datenmodellierung
- Datenstrukturen
- Code-Organisation und Debugging
Zugeordnete Zielberufe
- Mathematik (grundständig)1.984 Stellen/12 Mon.
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
- Softwaretechnik (grundständig)150 Stellen/12 Mon.
- Informationsmanagement (grundständig)84 Stellen/12 Mon.
- Technomathematik (grundständig)11 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 13 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Block 1 — Grundbausteine von Python Am Anfang steht die Sprache selbst: ihre Syntax, ihre Datentypen und die Werkzeuge, mit denen sich ein Programmablauf steuern lässt. Dieser Block schafft die Basis, auf der alle weiteren Inhalte aufbauen.
- Aufbau und Lesbarkeit von Python-Programmen (Einrückung, Kommentare, Variablenbenennung)
- Grundlegende Datentypen wie Zahlen, Zeichenketten und Wahrheitswerte
- Operatoren für Berechnungen, Vergleiche und Verknüpfungen
- Bedingte Anweisungen zur Steuerung des Programmablaufs
- Schleifen für wiederkehrende Abläufe und Iterationen über Datensammlungen
- Ein- und Ausgabe von Werten in der Kommandozeile
Block 2 — Funktionen und Datenstrukturen Sobald ein Programm über wenige Zeilen hinauswächst, wird Struktur entscheidend. Dieser Block zeigt, wie sich Code in Funktionen kapseln und Daten in geeigneten Strukturen organisieren lassen.
- Funktionen mit Parametern und Rückgabewerten definieren
- Gültigkeitsbereiche von Variablen innerhalb und außerhalb von Funktionen
- Listen, Tupel, Dictionaries und Mengen im Vergleich einsetzen
- Verschachtelte Datenstrukturen für komplexere Sachverhalte aufbauen
- Iteration und Verarbeitung von Datensammlungen mit Funktionen kombinieren
- Wiederverwendbare Hilfsfunktionen für wiederkehrende Aufgaben schreiben
Block 3 — Objektorientierte Programmierung Mit der objektorientierten Programmierung wechselt der Blick von einzelnen Anweisungen zu Objekten, die Daten und Verhalten gemeinsam kapseln. Dieser Block vertieft genau dieses Denken in Klassen und Objekten.
- Klassen als Baupläne für Objekte definieren
- Attribute und Methoden zur Modellierung von Eigenschaften und Verhalten nutzen
- Objekte instanziieren und im Programmablauf verwenden
- Vererbung einsetzen, um bestehende Klassen sinnvoll zu erweitern
- Gekapselte Zugriffsmöglichkeiten auf Objektdaten gestalten
- Wiederverwendbare, modular aufgebaute Klassenstrukturen entwerfen
Block 4 — Datenmodellierung für eigene Anwendungen Der letzte inhaltliche Block führt Funktionen, Datenstrukturen und Objektorientierung zusammen, um vollständige Datenmodelle für eigene Anwendungen zu entwerfen.
- Reale Sachverhalte in geeignete Datenmodelle übersetzen
- Beziehungen zwischen unterschiedlichen Objekten abbilden
- Datenmodelle auf Erweiterbarkeit und Wartbarkeit hin prüfen
- Konsistenz und Validität von Daten innerhalb eines Modells sicherstellen
- Datenmodelle in lauffähigen Python-Code überführen
- Eigene Module zur Strukturierung größerer Programme anlegen
Praxisblock — Vom Sprachelement zur eigenen Anwendung Alle Inhalte werden fortlaufend in eigenen Übungsprogrammen angewendet, sodass am Ende ein durchgängiges Verständnis vom einzelnen Sprachelement bis zur vollständigen kleinen Anwendung entsteht.
- Ein Konsolenprogramm mit Bedingungen und Schleifen selbst schreiben
- Eigene Funktionen für wiederkehrende Berechnungen entwickeln
- Eine Datensammlung mit Listen und Dictionaries aufbauen und durchsuchen
- Eine eigene Klasse zur Abbildung eines realen Objekts entwerfen
- Mehrere zusammenhängende Klassen über Vererbung miteinander verknüpfen
- Ein kleines Datenmodell für ein selbst gewähltes Anwendungsbeispiel entwickeln
- Testdaten erzeugen und gegen das eigene Datenmodell prüfen
- Fehler im eigenen Code gezielt eingrenzen und beheben
- Code in mehrere Module aufteilen und wieder zusammenführen
- Ein bestehendes Übungsprogramm um eine zusätzliche Funktion erweitern
- Den eigenen Code auf Lesbarkeit und Wiederverwendbarkeit hin überarbeiten
- Ein abschließendes kleines Programm von der Idee bis zur lauffähigen Version umsetzen
Der rote Faden des Kurses ist die schrittweise Steigerung der Komplexität: Was im ersten Block als einzelne Anweisung beginnt, wird im letzten Block Teil eines vollständigen, objektorientiert modellierten kleinen Programms. Dadurch bleibt jederzeit nachvollziehbar, wozu ein einzelnes Konzept im größeren Zusammenhang dient. Diese Verbindung aus Sprachgrundlagen und vertiefenden Konzepten unterscheidet den Kurs von reinen Einsteigerformaten: Wer ihn abschließt, hat nicht nur einzelne Python-Befehle kennengelernt, sondern strukturiertes Programmieren mit eigenen Datenmodellen praktisch erprobt.
Lernziele:
- Grundlegende Syntax und Struktur von Python-Programmen sicher anwenden
- Variablen, Datentypen und Operatoren zielgerichtet einsetzen
- Kontrollstrukturen wie Bedingungen und Schleifen für eigene Programmabläufe nutzen
- Funktionen entwerfen, die wiederverwendbar und klar strukturiert sind
- Komplexe Datenstrukturen wie Listen, Tupel und Dictionaries effizient verwalten
- Eigene Datenmodelle für strukturierte, skalierbare Anwendungen entwerfen
- Die Konzepte der objektorientierten Programmierung erläutern und einordnen
- Klassen und Objekte zur Modellierung realer Sachverhalte einsetzen
- Vererbung nutzen, um bestehenden Code sinnvoll zu erweitern
- Modular aufgebauten, wiederverwendbaren Code strukturieren
- Einfache Fehler im eigenen Code systematisch lokalisieren und beheben
- Ein eigenständiges kleines Programm von der Idee bis zur Umsetzung entwickeln
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Personen mit Interesse an Programmierung, die Python nicht nur oberflächlich kennenlernen, sondern strukturiert bis zu den vertiefenden Konzepten der Sprache erlernen möchten.
- Mitarbeitende aus unterschiedlichen Fachbereichen mit Interesse an IT und Programmierung
- Personen, die künftig in der Analyse und Interpretation von Daten tätig werden möchten
- Quereinsteiger:innen, die sich Richtung Softwareentwicklung orientieren möchten
- Fachkräfte, die Python als Werkzeug für Automatisierung oder Datenverarbeitung einsetzen wollen
Vorausgesetzt werden Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sowie Englischkenntnisse auf Niveau A2, da Fachbegriffe und Dokumentationen im Programmierumfeld häufig englischsprachig sind. Der Zugang erfolgt über einen Eignungstest, zudem werden ein Hochschulabschluss oder eine vergleichbare Berufserfahrung vorausgesetzt. Vorkenntnisse in Python selbst sind nicht erforderlich, da die Sprache von den Grundlagen an aufgebaut wird.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs findet im Hybrid-Format statt, das Präsenz- und Online-Phasen kombiniert, und ist als Teilzeitangebot organisiert. Theoretische Erklärungen zu Sprachelementen wechseln sich mit praktischen Programmierübungen ab, in denen das Gelernte direkt im Code umgesetzt wird, sodass die vertiefenden Konzepte nicht nur erklärt, sondern selbst angewendet werden.
Der Kurs ist als Teilzeitformat im Hybrid-Learning-Modell angelegt, sodass sich das Lernen neben anderen Verpflichtungen organisieren lässt. Der genaue zeitliche Umfang richtet sich nach dem gebuchten Termin.
Der Kurs schließt mit einer Abschlussprüfung und einem trägerinternen Zertifikat ab, das die erworbenen Kenntnisse in den Python-Grundlagen und den vertiefenden Konzepten bestätigt.
Nutzen & Perspektiven
Python zählt zu den meistgenutzten Programmiersprachen in Softwareentwicklung, Datenanalyse und Automatisierung — wer die Sprache nicht nur oberflächlich, sondern bis zu den vertiefenden Konzepten der objektorientierten Programmierung beherrscht, verfügt über eine Grundlage, die sich in vielen unterschiedlichen beruflichen Richtungen einsetzen lässt. Der Kurs bleibt bewusst nicht bei den ersten Sprachelementen stehen: Die Verbindung aus Funktionen, Datenstrukturen, Objektorientierung und eigener Datenmodellierung sorgt dafür, dass Teilnehmende am Ende nicht nur einzelne Übungsaufgaben lösen, sondern eigenständig kleine, strukturierte Anwendungen entwerfen können. Ob der nächste berufliche Schritt später in die klassische Softwareentwicklung, in die Datenanalyse und -verarbeitung oder in die Automatisierung wiederkehrender Aufgaben im eigenen Arbeitsbereich führt, muss beim Einstieg in den Kurs noch nicht feststehen — die vertieften Python-Kenntnisse tragen in jede dieser Richtungen.
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Mathematik (grundständig)1.984 Stellen
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen
- Softwaretechnik (grundständig)150 Stellen
- Informationsmanagement (grundständig)84 Stellen
- Technomathematik (grundständig)11 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Programmiererfahrung, um teilzunehmen?
Nein, der Kurs baut Python von den Grundlagen an auf. Vorausgesetzt werden ein Eignungstest sowie ein Hochschulabschluss oder vergleichbare Berufserfahrung, aber keine Python-Vorkenntnisse.
Was unterscheidet diesen Kurs von einem reinen Anfängerkurs?
Der Kurs geht über die ersten Sprachelemente hinaus und vertieft objektorientierte Programmierung sowie eigene Datenmodellierung, sodass am Ende eigenständige kleine Anwendungen entstehen.
Wie ist der Kurs organisiert?
Der Kurs läuft im Hybrid-Format aus Präsenz- und Online-Phasen und ist als Teilzeitangebot konzipiert, sodass sich das Lernen mit anderen Verpflichtungen kombinieren lässt.
Welche Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt?
Vorausgesetzt werden Deutschkenntnisse auf Niveau B2 und Englischkenntnisse auf Niveau A2, da Fachbegriffe im Programmierumfeld häufig englischsprachig sind.
Wie schließt der Kurs ab?
Der Kurs endet mit einer Abschlussprüfung und einem trägerinternen Zertifikat, das die erworbenen Python-Kenntnisse bestätigt.