SQL lernen mit Datenmodellierung – Kurs
SQL-Kurs mit Schwerpunkt Datenmodellierung und Datenbankdesign: von der ersten Abfrage bis zum eigenen, skalierbaren Datenmodell, ergänzt um Power BI und ML-Grundlagen.
Auf einen Blick
Überblick
Während viele SQL-Kurse sich auf das Schreiben von Abfragen beschränken, setzt dieser Kurs einen klaren Schwerpunkt auf die Datenmodellierung: Wie entwirft man ein Datenmodell, das Abfragen überhaupt erst sinnvoll ermöglicht, wie organisiert man Tabellen und Beziehungen so, dass eine Datenbank auch bei wachsendem Umfang stabil und wartungsfreundlich bleibt. SQL-Grundlagen, Indexierung, eine Einführung in maschinelles Lernen und die Visualisierung mit Power BI runden das Programm ab.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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an 2 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 16 erfassten Orten
9 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning93 %
- Virtuelles Klassenzimmer7 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 3 Monate bis 6 Monate27×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €27×
Häufige Kursorte
- Frankfurt am Main3×
- Laatzen bei Hannover3×
- Dortmund2×
- Hamburg2×
- Bochum2×
- Berlin2×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen8×
- Hessen5×
- Niedersachsen4×
- Baden-Württemberg2×
- Berlin2×
- Hamburg2×
Vermittelte Kompetenzen
- SQL
- Datenmodellierung
- Datenbankdesign
- Normalisierung
- Indexierung
- Power BI
- Machine-Learning-Grundlagen
Zugeordnete Zielberufe
- Beamter/Beamtin in der Wehrverwaltung des Bundes (höherer technischer Dienst)3.137 Stellen/12 Mon.
- Mathematik (grundständig)1.984 Stellen/12 Mon.
- Fachpraktiker/Fachpraktikerin im Gebäudeservice (§66 BBiG/§42r HwO)356 Stellen/12 Mon.
- EDV-Fachkraft268 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 40 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Modul 1 legt die SQL-Grundlagen, die für alles Weitere gebraucht werden. Der Fokus liegt darauf, Abfragen nicht nur zum Laufen zu bringen, sondern zu verstehen, welche Datenstruktur dahintersteht.
- Relationale Datenbanken: Tabellen, Primär- und Fremdschlüssel, Datentypen
- SELECT-Abfragen, Filterung mit WHERE und Sortierung mit ORDER BY
- Joins zwischen mehreren Tabellen korrekt formulieren
- Gruppierungen und Aggregatfunktionen für einfache Auswertungen
- Zusammenhang zwischen Tabellenstruktur und Abfragemöglichkeiten erkennen
- Typische Anfängerfehler beim Formulieren von Abfragen vermeiden
Modul 2 bildet das Herzstück des Kurses: Datenmodellierung und Datenbankdesign als eigenständige Disziplin, nicht nur als Nebenprodukt des SQL-Lernens.
- Entitäten, Attribute und Beziehungen systematisch identifizieren
- Entity-Relationship-Modelle als Planungswerkzeug einsetzen
- Normalisierungsstufen (1. bis 3. Normalform) verstehen und anwenden
- Bewusste Denormalisierung für bestimmte Anwendungsfälle abwägen
- Eins-zu-eins-, Eins-zu-viele- und Viele-zu-viele-Beziehungen korrekt modellieren
- Ein eigenes Datenmodell für ein realistisches Beispielszenario entwerfen
Modul 3 verbindet Datenmodellierung mit Abfrage-Performance über Indexierung – denn ein gutes Modell allein reicht nicht, wenn die Abfragen darauf ineffizient bleiben.
- Funktionsweise von Indizes und ihre Rolle im Zusammenspiel mit dem Datenmodell
- Einfache und zusammengesetzte Indizes je nach Modellstruktur einsetzen
- Auswirkungen von Modellierungsentscheidungen auf die Abfragegeschwindigkeit
- Ausführungspläne lesen, um Schwachstellen im eigenen Modell zu erkennen
- Optimierung eines bestehenden, schlecht modellierten Datenbestands
- Balance zwischen Modell-Sauberkeit und praktischer Performance finden
- Umgang mit wachsenden Datenmengen bei bereits produktiv genutzten Modellen
- Versionierung und schrittweise Anpassung eines Datenmodells ohne Datenverlust
Modul 4 erweitert den Blick über die reine Datenbankarbeit hinaus: maschinelles Lernen als Ergänzung und Power BI als Werkzeug zur Visualisierung des eigenen Datenmodells.
- Einführung in überwachtes und unüberwachtes Lernen anhand einfacher Beispiele
- Einordnung, welche Aufgaben klassisches SQL löst und welche ML ergänzt
- Grundidee automatisierter Mustererkennung auf Basis strukturierter Daten
- Anbindung eines SQL-Datenmodells an Power BI
- Aufbau interaktiver Dashboards zur Darstellung von Modellergebnissen
Lernziele:
- Grundprinzipien relationaler Datenbanken (Tabellen, Schlüssel, Beziehungen) sicher anwenden
- SQL-Abfragen mit SELECT, WHERE, JOIN und Gruppierungen selbstständig formulieren
- Ein Datenmodell von Grund auf entwerfen: Entitäten, Attribute, Beziehungen festlegen
- Normalisierungsstufen verstehen und auf eigene Modellierungsentscheidungen anwenden
- Abwägen, wann Denormalisierung für Performance- oder Praxiszwecke sinnvoll ist
- Komplexe Datenbankstrukturen systematisch organisieren und dokumentieren
- Indizes zur Verbesserung der Abfrage-Performance gezielt einsetzen
- Zusammenhang zwischen Datenmodell-Qualität und Abfragegeschwindigkeit erkennen
- Grundkonzepte des maschinellen Lernens (überwacht/unüberwacht) einordnen
- Automatisierte Mustererkennung als Ergänzung klassischer SQL-Analysen verstehen
- SQL-Datenmodelle an Power BI anbinden und in Dashboards visualisieren
- Ein eigenes, wartungsfreundliches Datenmodell für ein Beispielszenario entwickeln
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und beruflich Interessierte, die ihre Kompetenzen in Datenanalyse, Business Intelligence, Softwareentwicklung oder Datenbankarbeit ausbauen möchten. Besonders geeignet ist er für alle, die nicht nur Abfragen schreiben, sondern verstehen wollen, wie man eine Datenbank von Grund auf sinnvoll strukturiert.
- Angehende Datenbankentwickler:innen mit Interesse an Datenbankdesign
- Data Analysts, die tiefer in die Struktur ihrer Datenquellen einsteigen möchten
- BI-Entwickler:innen mit Fokus auf saubere Datenmodelle als Basis für Reports
- Quereinsteiger:innen aus technischen oder kaufmännischen Bereichen
- Personen, die perspektivisch eigene Datenbankprojekte konzipieren möchten
Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an Daten, Tabellen und Datenbanken. Erste Erfahrungen mit Excel, Reports oder einfachen Datenstrukturen erleichtern den Einstieg, sind aber keine zwingende Voraussetzung für die Teilnahme.
Ablauf & Abschluss
Im Zentrum des Kurses steht das eigenständige Entwerfen von Datenmodellen, ergänzt durch praktische SQL-Übungen zur Umsetzung. Theoretische Modellierungskonzepte wie Normalisierung oder Entity-Relationship-Diagramme werden zunächst an einfachen Beispielen erklärt und anschließend in einem größeren, zusammenhängenden Projekt angewendet, sodass Teilnehmende den gesamten Weg von der Idee bis zur funktionierenden Datenbankstruktur nachvollziehen.
Der Kurs gliedert sich in vier aufeinander aufbauende Themenblöcke von SQL-Grundlagen über Datenmodellierung und Indexierung bis zu Erweiterungen wie Power BI und Machine Learning. Ein wesentlicher Teil der Zeit entfällt auf das praktische Modellierungsprojekt, in dem die Teilnehmenden ihr eigenes Datenmodell entwickeln und umsetzen.
Der Kurs endet mit einem Trägerzertifikat, das die Teilnahme sowie die behandelten Modellierungs- und SQL-Kompetenzen dokumentiert. Je nach Kurstermin kann zusätzlich eine Abschlussprüfung vorgesehen sein.
Nutzen & Perspektiven
Wer Datenmodellierung wirklich verstanden hat, kann Datenbankprobleme oft schon verhindern, bevor sie entstehen. Dieser Kurs vermittelt genau diese Fähigkeit: nicht nur SQL-Abfragen zu schreiben, sondern die zugrundeliegende Struktur so zu gestalten, dass Abfragen einfach, stabil und nachvollziehbar bleiben. Die Kombination aus Modellierungswissen, SQL-Umsetzung und Indexierung macht Teilnehmende zu Ansprechpartner:innen, wenn es um den Aufbau neuer Datenbankstrukturen geht – eine Rolle, die in vielen Unternehmen zwischen klassischer Softwareentwicklung und Datenanalyse angesiedelt ist und entsprechend gefragt bleibt. Durch den Ausblick auf Power BI und maschinelles Lernen lässt sich das erarbeitete Datenmodell zudem direkt weiterverwenden: für Dashboards, Reports oder als Grundlage für spätere Analyseprojekte. Damit deckt der Kurs einen Bogen vom ersten Entwurf auf dem Papier bis zur einsatzbereiten, visualisierbaren Datenbank ab. Ein weiterer Vorteil zeigt sich erst mittelfristig: Ein sauber modelliertes Datenbanksystem verursacht deutlich weniger Folgeaufwand als eine gewachsene, unstrukturierte Struktur, bei der jede neue Anforderung zu einem Flickwerk aus Sonderlösungen führt. Wer die im Kurs vermittelte Denkweise verinnerlicht, plant neue Tabellen und Beziehungen von vornherein so, dass spätere Erweiterungen keine grundlegende Überarbeitung mehr erfordern. Diese vorausschauende Herangehensweise an Datenmodellierung zahlt sich in der Praxis besonders dann aus, wenn Unternehmen wachsen und ihre Datenbanken über Jahre hinweg weiterentwickelt statt neu aufgesetzt werden.
- Praxisblock mit zusammenhängendem Modellierungsprojekt
- Analyse eines unstrukturierten Ausgangsdatensatzes
- Identifikation der relevanten Entitäten und Beziehungen
- Entwurf eines vollständigen Entity-Relationship-Modells
- Umsetzung des Modells in konkrete SQL-Tabellenstrukturen
- Formulierung von Abfragen, die die Modellqualität auf die Probe stellen
- Gezielte Optimierung einzelner Tabellen durch Indizierung
- Visualisierung ausgewählter Ergebnisse in einem Power-BI-Dashboard
- Rückschau der eigenen Modellierungsentscheidungen im Vergleich zu Alternativen
Der Praxisblock zieht sich als durchgängiges Projekt durch den gesamten Kurs: Teilnehmende entwerfen nicht nur theoretisch ein Datenmodell, sondern setzen es tatsächlich in SQL um, testen es mit eigenen Abfragen und optimieren es anschließend. Dieser vollständige Zyklus von der Modellierung bis zur Optimierung unterscheidet den Kurs von reinen SQL-Syntax-Trainings. Im Zentrum steht die Überzeugung, dass viele Performance- und Wartungsprobleme in Datenbanken ihre Ursache in unzureichender Modellierung haben – und dass sich diese Probleme am wirksamsten beheben lassen, wenn man das Datenmodell selbst versteht und gestalten kann.
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Arbeitsmarkt-Report
Kaufmännische Sachbearbeitung verlagert sich Richtung digitale Prozesse (DATEV-, SAP-, Salesforce-Kenntnisse). Wer klassische Buchhaltung mit ERP/Tool-Wissen kombiniert, ist überdurchschnittlich gefragt; Reine Routine-Sachbearbeitung verliert.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Beamter/Beamtin in der Wehrverwaltung des Bundes (höherer technischer Dienst)3.137 Stellen
- Mathematik (grundständig)1.984 Stellen
- Fachpraktiker/Fachpraktikerin im Gebäudeservice (§66 BBiG/§42r HwO)356 Stellen
- EDV-Fachkraft268 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Worauf liegt der Schwerpunkt dieses SQL-Kurses?
Der Kurs legt den Fokus auf Datenmodellierung und Datenbankdesign: Teilnehmende lernen, wie man ein Datenmodell von Grund auf entwirft, statt sich nur auf das Schreiben von Abfragen zu konzentrieren.
Ist dieser Kurs auch für Einsteiger:innen geeignet?
Ja, formale Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Kurs beginnt mit den SQL-Grundlagen und führt schrittweise in Modellierungskonzepte wie Normalisierung und Entity-Relationship-Design ein.
Wie unterscheidet sich dieser Kurs von reinen SQL-Syntax-Kursen?
Statt nur Abfragen zu üben, entwerfen Teilnehmende ein eigenes Datenmodell und setzen es vollständig in SQL um – inklusive Indexierung und späterer Optimierung.
Werden auch Themen wie Power BI oder Machine Learning behandelt?
Ja, im letzten Modul geht es um die Anbindung von Datenmodellen an Power BI sowie um Grundlagen des maschinellen Lernens als Ergänzung zur klassischen SQL-Analyse.
Wie schließt der Kurs ab?
Die Teilnahme wird mit einem Trägerzertifikat bestätigt; je nach Termin ist eine Abschlussprüfung Teil des Kursprogramms.