Programmieren lernen für Datenanalyse – Weiterbildung
Programmieren als Werkzeug für die Datenanalyse: SQL-Abfragen, Python-Grundlagen und objektorientierte Strukturierung, um Daten gezielt auszuwerten und analytische Workflows aufzubauen – ohne Vorkenntnisse.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Software- & Praxistraining
- Wie lange dauert der Kurs?
- Der Kurs ist modular aufgebaut und lässt sich sowohl in Vollzeit als auch berufsbegleitend in Teilzeit absolvieren. Der Umfang orientiert sich an den vier Themenblöcken von der Datenbankabfrage bis zur objektorientierten Auswertung, sodass sich der zeitliche Aufwand mit den individuellen… Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat ab, das die erworbenen Kenntnisse in SQL, Python und objektorientierter Programmierung für die Datenanalyse dokumentiert. Je nach Durchführung ist der Abschluss mit einer internen Prüfung verbunden, in der die Teilnehmenden ihr praktisches… Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse oder Programmierkenntnisse erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie ein grundsätzliches Interesse am Umgang mit Daten und Tabellen. Erste technische Erfahrungen erleichtern den Einstieg, sind jedoch keine Bedingung, da… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Der Kurs Programmieren lernen für datenbasierte Programmieranalysen versteht Programmieren nicht als Selbstzweck, sondern als Werkzeug, um mit Daten zu arbeiten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Informationen aus relationalen Datenbanken gezielt abrufen, mit Python weiterverarbeiten und mithilfe objektorientierter Prinzipien so strukturieren lassen, dass daraus belastbare Auswertungen entstehen. Teilnehmende lernen SQL als Sprache für den Zugriff auf große Datenbestände kennen, bauen parallel dazu Python-Grundlagen auf und erfahren, wie Klassen und Objekte dabei helfen, wiederkehrende Analyseschritte übersichtlich zu organisieren. Der Kurs eignet sich besonders für Personen, die programmieren lernen wollen, um künftig mit Daten zu arbeiten – etwa in Richtung Datenanalyse, datengetriebener Softwareentwicklung oder Prozessautomatisierung –, und setzt dafür keine Vorkenntnisse voraus.
Was lernst du in diesem Kurs?
Der erste Themenblock legt das Fundament im Umgang mit relationalen Datenbanken und SQL. Teilnehmende lernen, wie Daten in Tabellen organisiert sind und wie sich daraus mit gezielten Abfragen konkrete Informationen gewinnen lassen.
- Aufbau relationaler Datenbanken: Tabellen, Zeilen, Spalten, Schlüssel
- Formulierung von SELECT-Abfragen mit Filterbedingungen
- Sortierung und Gruppierung von Abfrageergebnissen
- Verknüpfung mehrerer Tabellen für zusammenhängende Auswertungen
- Grundlagen der Abfrageoptimierung bei größeren Datenmengen
Der zweite Block widmet sich Python als Werkzeug für analytische Workflows. Statt Python als eigenständiges Entwicklungsziel zu behandeln, steht hier der praktische Nutzen für die Datenverarbeitung im Vordergrund.
- Variablen, Datentypen und Operatoren in Python
- Kontrollstrukturen: Bedingungen und Schleifen für Datenverarbeitung
- Listen und Dictionaries zur Aufnahme von Abfrageergebnissen
- Einfache Funktionen zur Kapselung wiederkehrender Rechenschritte
- Einlesen und Aufbereiten strukturierter Beispieldaten
Der dritte Block überträgt objektorientierte Prinzipien auf die Datenanalyse. Teilnehmende lernen, wie sich Klassen und Objekte nutzen lassen, um Datensätze und Auswertungslogik sauber voneinander zu trennen.
- Klassen und Objekte zur Repräsentation von Datensätzen
- Vererbung für wiederverwendbare Auswertungsbausteine
- Kapselung zur sauberen Trennung von Datenzugriff und Analyselogik
- Aufbau kleiner Klassenhierarchien für unterschiedliche Auswertungstypen
- Lesbarkeit und Wartbarkeit objektorientierter Analyse-Skripte
Der vierte Block verbindet SQL und Python zu einem durchgängigen Analyse-Workflow. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel aus Datenbankzugriff, Verarbeitung und Ergebnisdarstellung.
- Ausführen von SQL-Abfragen direkt aus Python-Skripten
- Übergabe von Abfrageergebnissen in Python-Datenstrukturen
- Aufbau einfacher Auswertungsroutinen auf Basis von Datenbankinhalten
- Erstellung einfacher Text- oder Tabellenausgaben aus Analyseergebnissen
- Nachvollziehbare Dokumentation eigener Auswertungsschritte
Im praxisorientierten Teil bearbeiten die Teilnehmenden durchgehend Beispieldatensätze, um das Zusammenspiel von Datenbankabfrage, Programmierung und Auswertung praktisch zu verinnerlichen.
- Formulierung eigener SQL-Abfragen zu einem Beispieldatensatz
- Filterung und Sortierung von Datensätzen nach mehreren Kriterien
- Verknüpfung zweier Tabellen zu einer gemeinsamen Auswertung
- Aufbau einer Python-Klasse zur Abbildung eines Datensatztyps
- Einsatz von Vererbung für zwei verwandte Auswertungsklassen
- Programmatischer Abruf von Datenbankinhalten aus einem Python-Skript
- Berechnung einfacher Kennzahlen aus abgefragten Daten
- Aufbau einer kleinen Sammlung wiederverwendbarer Auswertungsfunktionen
- Fehlersuche in einem vorgegebenen, fehlerhaften Analyseskript
- Strukturierung eines eigenen kleinen Analyseprojekts von der Abfrage bis zur Ausgabe
- Dokumentation der eigenen Vorgehensweise in verständlicher Form
- Kurze Präsentation eines eigenen Auswertungsbeispiels
Der Kurs verzichtet bewusst auf abstrakte Programmierübungen ohne Datenbezug: Jede Übung ist so angelegt, dass sie den Weg von der Rohdatenbank bis zur nutzbaren Auswertung nachvollziehbar macht. Damit richtet sich der Kurs an alle, die Programmieren nicht um seiner selbst willen lernen wollen, sondern als Mittel, um Daten zu verstehen, zu strukturieren und daraus verwertbare Erkenntnisse abzuleiten.
Lernziele:
Nach Abschluss dieses Kurses verfügen die Teilnehmenden über folgende Kompetenzen.
- den Aufbau relationaler Datenbanken sowie die Bedeutung von Tabellen, Schlüsseln und Beziehungen erläutern
- SQL-Abfragen zur gezielten Extraktion und Filterung von Datenbeständen formulieren
- Abfragen hinsichtlich Lesbarkeit und Effizienz für größere Datenmengen optimieren
- grundlegende Python-Syntax, Variablen und Kontrollstrukturen für analytische Aufgaben einsetzen
- Datenstrukturen wie Listen und Dictionaries zur Zwischenspeicherung von Abfrageergebnissen nutzen
- Klassen und Objekte einsetzen, um Datensätze und Auswertungsschritte strukturiert abzubilden
- Vererbung nutzen, um wiederverwendbare Bausteine für unterschiedliche Auswertungen zu schaffen
- SQL-Abfragen aus Python heraus ausführen und Ergebnisse programmatisch weiterverarbeiten
- einfache Aggregationen und Filterlogiken auf Datensätze anwenden
- den Zusammenhang zwischen Datenmodell, Abfrage und Analyseergebnis nachvollziehen
- eigene kleine Auswertungsskripte strukturiert aufbauen und nachvollziehbar dokumentieren
- typische Fehlerquellen bei der Datenverarbeitung erkennen und gezielt vermeiden
Für wen ist der Kurs geeignet?
Der Kurs richtet sich an Einsteigerinnen und Einsteiger, Quereinsteigende und beruflich Interessierte, die ihre Kompetenzen in Datenanalyse, Softwareentwicklung, Automatisierung oder technisch geprägten Fachbereichen ausbauen möchten. Er eignet sich besonders für Personen, die Python gezielt im Zusammenhang mit Daten einsetzen wollen, statt es losgelöst von einem konkreten Anwendungsfall zu erlernen.
- Personen ohne Vorkenntnisse, die einen datenorientierten Einstieg ins Programmieren suchen
- Quereinsteigende, die sich in Richtung Datenanalyse orientieren möchten
- Fachkräfte aus angrenzenden Bereichen, die SQL und Python im Arbeitsalltag einsetzen wollen
- Personen, die Prozesse und Auswertungen künftig selbst automatisieren möchten
Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse oder Programmierkenntnisse erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie ein grundsätzliches Interesse am Umgang mit Daten und Tabellen. Erste technische Erfahrungen erleichtern den Einstieg, sind jedoch keine Bedingung, da sowohl die Datenbank- als auch die Programmiergrundlagen im Kurs von Beginn an aufgebaut werden.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Theoretische Erklärungen zu Datenbanken, SQL und Python wechseln sich mit praktischen Übungen an konkreten Beispieldatensätzen ab, sodass neue Konzepte unmittelbar angewendet werden. Der Aufbau folgt bewusst der Reihenfolge vom Datenzugriff über die Programmierung bis zur objektorientierten Strukturierung, damit Teilnehmende den roten Faden vom Rohdatensatz bis zur fertigen Auswertung stets nachvollziehen können. Einzelaufgaben wechseln sich mit etwas umfangreicheren Übungsprojekten ab, in denen mehrere Kursinhalte zusammengeführt werden.
Der Kurs ist modular aufgebaut und lässt sich sowohl in Vollzeit als auch berufsbegleitend in Teilzeit absolvieren. Der Umfang orientiert sich an den vier Themenblöcken von der Datenbankabfrage bis zur objektorientierten Auswertung, sodass sich der zeitliche Aufwand mit den individuellen Rahmenbedingungen der Teilnehmenden abstimmen lässt.
Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat ab, das die erworbenen Kenntnisse in SQL, Python und objektorientierter Programmierung für die Datenanalyse dokumentiert. Je nach Durchführung ist der Abschluss mit einer internen Prüfung verbunden, in der die Teilnehmenden ihr praktisches Verständnis anhand von Beispielaufgaben nachweisen. Eine staatliche oder herstellerseitige Zertifizierungsprüfung ist mit dem Kurs nicht verbunden.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Wer diesen Kurs abschließt, kann Daten nicht nur betrachten, sondern sie gezielt abfragen, verarbeiten und in eine für andere nachvollziehbare Form bringen. Diese Verbindung aus Datenbankwissen und Programmierfähigkeit unterscheidet Absolvierende von Personen, die nur eine der beiden Fähigkeiten mitbringen. Die erworbenen SQL- und Python-Kenntnisse sind in nahezu jedem Bereich gefragt, in dem mit Daten gearbeitet wird, von der klassischen Datenanalyse über die Prozessautomatisierung bis zur datengetriebenen Softwareentwicklung. Wer relationale Datenbanken sicher abfragen und die Ergebnisse programmatisch weiterverarbeiten kann, verschafft sich einen praktischen Vorteil gegenüber rein theoretischem Datenverständnis. Langfristig bildet der Kurs ein Fundament für eine Vertiefung in Richtung Datenanalyse, Business Intelligence oder datenorientierte Softwareentwicklung. Die im Kurs erprobte Kombination aus Datenbankzugriff, Python und objektorientierter Strukturierung lässt sich unabhängig vom späteren Spezialisierungsweg als Ausgangspunkt nutzen.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Datenanalyst/in
- Softwareentwickler/in
- Programmierer/in für datenbasierte Anwendungen
- Junior Data Analyst
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Braucht man Programmiererfahrung für diesen Kurs?
Nein, der Kurs setzt keine Vorkenntnisse voraus. Sowohl die Grundlagen relationaler Datenbanken als auch die Python- und OOP-Kenntnisse werden von Beginn an systematisch aufgebaut.
Worin unterscheidet sich dieser Kurs von einem klassischen Python-Einstiegskurs?
Der Kurs behandelt Python nicht isoliert, sondern konsequent im Zusammenhang mit Datenbanken und SQL. Ziel ist es, Daten abzufragen, zu verarbeiten und auszuwerten, statt Programmieren als reinen Selbstzweck zu vermitteln.
Welche Rolle spielt SQL im Kurs?
SQL bildet die Grundlage für den Zugriff auf relationale Datenbanken. Teilnehmende lernen, gezielte Abfragen zu formulieren und diese später direkt aus Python heraus auszuführen.
Wofür qualifiziert der Abschluss dieses Kurses?
Der Kurs vermittelt praxisnahe Grundlagen für Tätigkeiten in der Datenanalyse, datengetriebenen Softwareentwicklung oder Prozessautomatisierung und schließt mit einem trägerinternen Zertifikat ab.
Wie sind die Übungen im Kurs aufgebaut?
Alle Übungen orientieren sich an konkreten Beispieldatensätzen und führen vom Datenbankzugriff über die Python-Verarbeitung bis zur objektorientierten Strukturierung eigener Auswertungen.