Software & Webentwicklung
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Objektorientierte Programmierung in Java – Kurs

Praxisorientierte Einführung in die objektorientierte Programmierung mit Java: Klassen, Vererbung, Datenstrukturen und Debugging als Grundlage für die Softwareentwicklung.

Auf einen Blick

DauerVollzeitØ am Markt
FormatOnline & Präsenzflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*

Überblick

Diese Weiterbildung führt in die objektorientierte Programmierung mit Java ein und richtet sich an Personen, die den Einstieg in die Softwareentwicklung suchen oder ihre bestehenden Programmierkenntnisse auf ein solides objektorientiertes Fundament stellen möchten. Im Zentrum stehen die Grundprinzipien der Objektorientierung – Klassen, Objekte, Vererbung und Polymorphie – sowie deren praktische Umsetzung in lauffähigem, gut strukturiertem Java-Code. Ergänzend werden Datenbankanbindungen, Versionskontrolle, Debugging-Techniken und Grundlagen paralleler Programmierung vermittelt, sodass am Ende ein tragfähiges Gesamtbild moderner Softwareentwicklung entsteht.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 05.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

zu diesem Kurs erfasst

Angebote

1

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Kommende Termine

0

an 2 erfassten Orten

Regionen

2 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Zertifikat und Zeugnis des Trägers

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Präsenzunterricht
  • Virtuelles Klassenzimmer

Zeitmodelle

  • Vollzeit

Gemeldete Preisgruppen

  • 1.000–5.000 €

Häufige Kursorte

  • Berlin

Bundesländer

  • Berlin

Vermittelte Kompetenzen

  • Java
  • Objektorientierte Programmierung
  • Datenstrukturen
  • Datenbankanbindung
  • Debugging
  • Versionskontrolle
  • Multithreading

Zugeordnete Zielberufe

  • Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen4.347 Stellen/12 Mon.
  • Prozessmanager/Prozessmanagerin für RPA2.019 Stellen/12 Mon.
  • Application-Engineer/-Manager/in803 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 38 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Der erste Themenblock vermittelt die Grundlagen der Objektorientierung als Denk- und Entwurfsprinzip, bevor es an konkreten Java-Code geht. Die Teilnehmenden lernen, warum Software in Klassen und Objekten gedacht wird und wie sich dieses Prinzip von rein prozeduralen Ansätzen unterscheidet.

  • Konzepte von Klassen, Objekten, Attributen und Methoden
  • Kapselung von Daten und kontrollierter Zugriff über Methoden
  • Vererbung zur Wiederverwendung und Erweiterung bestehender Klassen
  • Polymorphie und deren Nutzen bei austauschbaren Objektarten
  • Abstrakte Klassen und Interfaces als Bauplan für konkrete Implementierungen
  • Einordnung objektorientierter Prinzipien anhand kleiner Beispielprogramme

Im zweiten Themenblock rückt die praktische Umsetzung in Java in den Vordergrund. Die Teilnehmenden schreiben, kompilieren und testen eigenen Code und lernen dabei die Werkzeuge kennen, die im Entwicklungsalltag unverzichtbar sind.

  • Aufbau einer Java-Entwicklungsumgebung und Struktur eines Java-Projekts
  • Schreiben, Kompilieren und Ausführen von Java-Programmen
  • Arbeit mit Kontrollstrukturen, Methoden und Konstruktoren
  • Umgang mit Ausnahmebehandlung (Exceptions) zur Absicherung von Programmabläufen
  • Einsatz von Debugging-Werkzeugen zur systematischen Fehlersuche
  • Techniken zur Fehlerbehebung bei typischen Laufzeit- und Logikfehlern

Der dritte Themenblock widmet sich Datenstrukturen, Algorithmen und der Anbindung an Datenbanken – also der Frage, wie Objektdaten organisiert, verarbeitet und dauerhaft gespeichert werden. Hier verbindet sich objektorientiertes Denken mit konkretem Datenmanagement.

  • Einsatz von Listen, Mengen und Zuordnungen für unterschiedliche Datenprobleme
  • Entwicklung eigener Algorithmen zur Lösung komplexerer Aufgabenstellungen
  • Grundlagen von Datenbankanbindungen zur Speicherung und Abfrage von Objektdaten
  • Zusammenspiel von Objektmodell und relationaler Datenbankstruktur
  • Optimierung des Ressourcenverbrauchs bei umfangreicheren Datenmengen
  • Einordnung, wann welche Datenstruktur die passende Wahl ist

Der vierte Themenblock erweitert den Blick auf professionelle Arbeitsweisen in der Softwareentwicklung: Zusammenarbeit im Team, Qualitätssicherung und die Grundlagen paralleler Programmierung. Diese Inhalte bereiten gezielt auf den Einstieg in reale Entwicklungsteams vor.

  • Einsatz von Versionskontrolle zur Nachverfolgung von Codeänderungen
  • Zusammenarbeit im Team über gemeinsame Repositories und Branches
  • Grundlagen von Testmethoden zur Qualitätssicherung von Software
  • Einführung in paralleles Programmieren und Multithreading
  • Auswirkungen nebenläufiger Programmausführung auf Performance und Fehleranfälligkeit
  • Einordnung sicherheitsrelevanter Aspekte bei der Entwicklung und Bereitstellung von Anwendungen
  • Aufbau eines strukturierten, gut lesbaren Programmierstils
  • Refactoring bestehenden Codes zur Verbesserung von Wartbarkeit und Übersichtlichkeit
  • Nutzung von Bibliotheken und Standardklassen der Java-Plattform
  • Vergleichender Blick auf verwandte Programmiersprachen und deren objektorientierte Konzepte
  • Aufbau eines eigenen kleinen Anwendungsprojekts über mehrere Kurseinheiten hinweg
  • Vorstellung und Diskussion der eigenen Projektlösung in der Gruppe

Durch den konsequenten Aufbau vom Prinzip zur Praxis entwickeln die Teilnehmenden ein Verständnis dafür, warum objektorientierte Programmierung bis heute die dominierende Denkweise in der professionellen Softwareentwicklung ist. Statt einzelne Java-Befehle auswendig zu lernen, erarbeiten sie sich ein übertragbares mentales Modell, mit dem sich auch komplexere Anwendungen strukturiert entwerfen lassen. Am Ende des Kurses steht ein eigenes kleines Projekt, in dem die Teilnehmenden Klassenentwürfe, Datenanbindung, Fehlerbehandlung und Versionskontrolle in einer zusammenhängenden Anwendung praktisch zusammenführen – ein Vorgehen, das dem realen Entwicklungsalltag deutlich näherkommt als isolierte Einzelübungen.

Lernziele:

Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage, folgende Kompetenzen in der beruflichen Praxis anzuwenden.

  • die Grundprinzipien der Objektorientierung (Kapselung, Vererbung, Polymorphie, Abstraktion) erklären und in eigenem Code umsetzen
  • Klassen und Objekte in Java definieren, instanziieren und sinnvoll zueinander in Beziehung setzen
  • Vererbungshierarchien entwerfen und dabei zwischen sinnvoller und übermäßiger Vererbung unterscheiden
  • Schnittstellen (Interfaces) einsetzen, um Verhalten unabhängig von konkreten Klassenhierarchien zu definieren
  • Programmcode erfolgreich kompilieren, ausführen und in einer Entwicklungsumgebung strukturieren
  • Datenbankanbindungen herstellen, um Objektdaten dauerhaft zu speichern und wieder abzurufen
  • Datenstrukturen wie Listen, Mengen und Zuordnungen zielgerichtet für unterschiedliche Aufgaben auswählen
  • Algorithmen zur Lösung konkreter Probleme in objektorientierter Form entwickeln
  • Fehler im Programmcode systematisch mit Debugging-Werkzeugen lokalisieren und beheben
  • Versionskontrolle für die eigene Codebasis und die Zusammenarbeit im Team einsetzen
  • Software durch grundlegende Testmethoden auf Korrektheit überprüfen
  • Grundlagen von Multithreading nachvollziehen und deren Auswirkung auf die Programmleistung einschätzen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an Personen, die einen strukturierten Einstieg in die Programmierung und insbesondere in die objektorientierte Softwareentwicklung mit Java suchen. Er eignet sich sowohl für den Direkteinstieg als auch für Personen mit ersten Vorkenntnissen in einer anderen Sprache.

  • Arbeitssuchende und Personen in beruflicher Neuorientierung
  • Wiedereinsteiger:innen und Quereinsteiger:innen mit Interesse an der Softwareentwicklung
  • Interessierte an den Bereichen Programmierung, App- und Android-Entwicklung
  • Personen mit ersten Scripting- oder Programmiererfahrungen, die sich vertiefen möchten
  • angehende Java-, Full-Stack- oder Backend-Entwickler:innen
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme werden gute PC- und Office-Kenntnisse vorausgesetzt. Idealerweise bringen die Teilnehmenden bereits Grundkenntnisse in einer Programmiersprache oder im Scripting mit, zwingend erforderlich sind diese jedoch nicht. Wichtiger als Vorwissen ist echtes Interesse am Programmieren und die Bereitschaft, sich in logisches, strukturiertes Denken einzuarbeiten.

Ablauf & Abschluss

Der Unterricht findet als Frontalunterricht ausschließlich in Präsenz mit dem jeweiligen Fachdozenten statt, ergänzt um praktische Programmierübungen direkt am Rechner. Dieses enge Präsenzformat erlaubt es, bei Verständnisproblemen unmittelbar nachzufragen und Code gemeinsam zu besprechen – ein Vorteil gerade beim Einstieg in ein Thema, das viel Übung und direktes Feedback erfordert. Der Kurs wird in Vollzeit durchgeführt.

Die Weiterbildung ist als Vollzeitkurs angelegt und findet überwiegend im Präsenzunterricht statt, vereinzelt ergänzt durch Anteile im virtuellen Klassenzimmer. Der Aufbau folgt einer klaren Progression von den Grundprinzipien der Objektorientierung über die praktische Java-Umsetzung bis hin zu Datenanbindung, Teamarbeit und ersten Einblicken in parallele Programmierung.

Der Kurs schließt mit einem Zertifikat und Zeugnis des Trägers zum Thema moderne Programmierkonzepte ab. Es handelt sich um eine trägerinterne Bescheinigung der erfolgreichen Teilnahme und des erreichten Kenntnisstands, nicht um eine herstellerspezifische oder branchenweit einheitliche externe Zertifizierung.

Nutzen & Perspektiven

Objektorientierte Programmierung ist nach wie vor das gedankliche Rückgrat der meisten in Unternehmen eingesetzten Softwaresysteme. Wer dieses Prinzip einmal wirklich verstanden hat, kann sich in neue Programmiersprachen und Frameworks deutlich schneller einarbeiten, weil sich die Grundkonzepte – Klassen, Vererbung, Schnittstellen – in ganz unterschiedlichen Umgebungen wiederfinden. Der Kurs vermittelt genau dieses übertragbare Fundament statt reines Auswendiglernen einzelner Java-Befehle. Durch die enge Verzahnung von Theorie und praktischer Programmierarbeit im Präsenzunterricht entsteht ein Lernumfeld, in dem Fehler direkt sichtbar werden und gemeinsam mit dem Fachdozenten besprochen werden können. Das ist gerade für den Einstieg in die Softwareentwicklung wertvoll, da viele typische Anfängerfehler erst durch praktisches Ausprobieren und unmittelbares Feedback wirklich verstanden werden. Für den weiteren beruflichen Weg eröffnet die Weiterbildung Perspektiven in Richtung Java-Entwicklung, Backend-Entwicklung oder allgemeiner Softwareentwicklung. Da objektorientierte Grundprinzipien in praktisch jeder modernen Programmiersprache wiederkehren, bildet der Kurs eine Basis, die auch über Java hinaus für den Einstieg in verwandte Entwicklerrollen trägt.

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Arbeitsmarkt-Report

Kaufmännische Sachbearbeitung verlagert sich Richtung digitale Prozesse (DATEV-, SAP-, Salesforce-Kenntnisse). Wer klassische Buchhaltung mit ERP/Tool-Wissen kombiniert, ist überdurchschnittlich gefragt; Reine Routine-Sachbearbeitung verliert.

Einstieg (0-2 J.):32.000–40.000 €
Mittel (3-7 J.):42.000–55.000 €
Senior (8+ J.):58.000–78.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen
    4.347 Stellen
  • Prozessmanager/Prozessmanagerin für RPA
    2.019 Stellen
  • Application-Engineer/-Manager/in
    803 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Muss ich vor Kursbeginn bereits programmieren können?

Nein, ein Direkteinstieg ist möglich. Vorausgesetzt werden gute PC- und Office-Kenntnisse; erste Erfahrungen in einer Programmiersprache oder im Scripting sind hilfreich, aber keine Bedingung.

Was genau bedeutet objektorientierte Programmierung?

Objektorientierte Programmierung organisiert Software in Klassen und Objekten mit Eigenschaften und Verhalten. Zentrale Prinzipien sind Kapselung, Vererbung, Polymorphie und Abstraktion, die im Kurs anhand von Java-Beispielen vermittelt werden.

In welcher Form findet der Unterricht statt?

Der Kurs findet als Frontalunterricht in Präsenz mit dem jeweiligen Fachdozenten statt, ergänzt durch praktische Programmierübungen. Er wird in Vollzeit durchgeführt.

Welcher Abschluss erwartet mich am Ende der Weiterbildung?

Die Weiterbildung endet mit einem Zertifikat und Zeugnis des Trägers zum Thema moderne Programmierkonzepte, das die erfolgreiche Teilnahme und den erreichten Kenntnisstand bescheinigt.

Für welche beruflichen Ziele eignet sich der Kurs?

Der Kurs bereitet auf den Einstieg in Rollen wie Java-Entwickler/in, Softwareentwickler/in, Backend- oder Full-Stack-Entwickler/in vor, da objektorientierte Grundprinzipien in vielen modernen Programmiersprachen wiederkehren.