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Cisco Certified DevNet Associate Zertifizierung

Vorbereitung auf die Cisco-Zertifizierungsprüfung DevNet Associate: Netzwerke programmieren, automatisieren und über APIs in moderne DevOps-Prozesse integrieren.

Auf einen Blick

Dauer6 WochenØ am Markt
FormatOnlineflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Netzwerke werden heute nicht mehr nur konfiguriert, sondern zunehmend programmiert. Wer als DevNet-Spezialist arbeitet, verbindet klassisches Netzwerkwissen mit Softwareentwicklung und schafft damit automatisierte, skalierbare Infrastrukturen. Diese Weiterbildung bereitet gezielt auf die Cisco-Zertifizierungsprüfung Certified DevNet Associate vor, die über Pearson Vue abgelegt wird. Im Mittelpunkt stehen Programmiergrundlagen für Netzwerktechniker, der Einsatz von REST-APIs zur Netzwerksteuerung sowie Automatisierungswerkzeuge wie Ansible, die klassische Netzwerkadministration in Richtung Infrastructure-as-Code weiterentwickeln.

ZertifikatsqualifizierungInhaltsstand 03.07.2026

Zertifikat, Kursformate und Angebote im Marktvergleich

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 2 Standorten

Angebote

1

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Kommende Termine

0

an 1 erfassten Orten

Regionen

1 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Herstellerzertifikat

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Virtuelles Klassenzimmer

Zeitmodelle

  • Vollzeit

Gemeldete Preisgruppen

  • 1.000–5.000 €

Vermittelte Kompetenzen

  • Python
  • REST-APIs
  • Git / GitHub
  • Ansible
  • Docker
  • Kubernetes
  • Netzwerkautomatisierung
  • Cisco DevNet

Zugeordnete Zielberufe

  • Softwareentwickler/Softwareentwicklerin19.043 Stellen/12 Mon.
  • Web Developer2.210 Stellen/12 Mon.
  • Software-Architect865 Stellen/12 Mon.
  • Embedded-Systems-Entwickler/Embedded-Systems-Entwicklerin370 Stellen/12 Mon.
  • Chief-Information-Security-Officer107 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 54 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Modul 1 — Grundlagen der Softwareentwicklung für Netzwerke: Der Einstieg vermittelt, wie Programmierlogik und Netzwerkbetrieb zusammenwachsen. Lernende bauen ein Verständnis dafür auf, warum Netzwerktechniker heute auch Entwicklerwerkzeuge beherrschen müssen.

  • Einführung in Programmierkonzepte mit Python für Netzwerkzwecke
  • Datenstrukturen, Funktionen und Skriptlogik für Automatisierungsaufgaben
  • Versionskontrolle mit Git: Commits, Branches, Pull Requests
  • Zusammenarbeit über GitHub in Entwicklungsteams
  • Aufbau einer lokalen Entwicklungsumgebung für Netzwerkautomatisierung
  • Debugging einfacher Automatisierungsskripte

Modul 2 — API-Grundlagen und ihre Anwendung im Netzwerk: Dieses Modul macht APIs zur zentralen Schnittstelle zwischen Software und Netzwerkinfrastruktur. Wer diesen Baustein abschließt, kann Netzwerkgeräte über standardisierte Schnittstellen ansprechen statt manuell zu konfigurieren.

  • Aufbau und Funktionsweise von REST-APIs
  • HTTP-Methoden (GET, POST, PUT, DELETE) im Netzwerkkontext
  • Authentifizierung und Token-Management bei API-Zugriffen
  • JSON- und XML-Datenformate für den Datenaustausch
  • API-Dokumentation lesen und Testaufrufe mit Postman durchführen
  • Fehlerbehandlung bei API-Antworten und Statuscodes

Modul 3 — Netzwerkautomatisierung und DevOps-Prinzipien: Automatisierung reduziert Fehler und beschleunigt Änderungen im Netzwerkbetrieb. Dieser Abschnitt zeigt, wie DevOps-Denkweisen aus der Softwareentwicklung auf Netzwerkinfrastrukturen übertragen werden.

  • Automatisierung wiederkehrender Konfigurationsaufgaben
  • Grundprinzipien von DevOps: Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Betrieb
  • Infrastructure-as-Code mit Ansible: Playbooks und Inventories
  • Vergleich von Ansible, Puppet und weiteren Automatisierungswerkzeugen
  • Kontinuierliche Integration von Netzwerkänderungen in Entwicklungsprozesse
  • Rollback-Strategien bei fehlgeschlagenen Automatisierungen

Modul 4 — Container, Cloud-Netzwerke und Sicherheit: Moderne Netzwerke reichen bis in Container- und Cloud-Umgebungen hinein. Das letzte Modul verbindet Netzwerkprogrammierung mit aktuellen Architekturtrends und grundlegenden Sicherheitsanforderungen.

  • Container-Grundlagen mit Docker: Images, Container, Registries
  • Kubernetes-Grundkonzepte für die Orchestrierung containerisierter Dienste
  • Cloud-Netzwerkdienste und deren API-gestützte Verwaltung
  • Verschlüsselung und sichere Kommunikationswege in Netzwerken
  • Absicherung von APIs gegen unautorisierten Zugriff
  • Monitoring von Netzwerksicherheit und Performance über automatisierte Werkzeuge

Praxis-Block — Anwendung und Prüfungsvorbereitung

  • Python-Skript zur automatisierten Auslesung von Geräteinformationen schreiben
  • REST-API-Aufruf zur Konfigurationsänderung eines Netzwerkgeräts absetzen
  • Ansible-Playbook für eine wiederkehrende Konfigurationsaufgabe erstellen
  • Git-Repository für ein Netzwerkautomatisierungsprojekt anlegen und verwalten
  • Docker-Container mit einer einfachen Netzwerkanwendung aufsetzen
  • Kubernetes-Pod-Konfiguration für einen Netzwerkdienst nachvollziehen
  • API-Antwortcodes analysieren und Fehlerbehandlung implementieren
  • Automatisierte Überwachung eines simulierten Netzwerksegments einrichten
  • Sicherheitskonfiguration für eine API-Schnittstelle festlegen
  • Realen Anwendungsfall aus der Netzwerkautomatisierung nachbilden und dokumentieren
  • Migrationsszenario von manueller zu automatisierter Konfiguration durchspielen
  • Vorbereitende Übungsfragen im Format der DevNet-Associate-Prüfung bearbeiten
  • Webhook-Integration für ereignisgesteuerte Netzwerkbenachrichtigungen nachvollziehen
  • Skript zur automatisierten Inventarisierung von Netzwerkgeräten entwickeln
  • Zusammenspiel von CI/CD-Pipeline und Netzwerkkonfigurationsänderungen simulieren

Der Praxisteil ist bewusst so aufgebaut, dass klassische Netzwerktechnik und Softwareentwicklung nicht getrennt, sondern als ein zusammenhängendes Arbeitsfeld erlebt werden. Nach jedem Übungsblock einordnen Lernende, welche Automatisierungsschritte sich auf ihre eigene berufliche Praxis übertragen lassen. Besonderes Gewicht liegt darauf, dass Teilnehmende nicht nur einzelne Werkzeuge isoliert bedienen, sondern verstehen, wie Programmiersprache, API-Schicht und Automatisierungswerkzeug in einem durchgängigen Arbeitsablauf zusammenwirken — von der ersten Codezeile bis zur produktiv laufenden Netzwerkautomatisierung.

Lernziele:

  • Grundlagen der Softwareentwicklung für Netzwerkumgebungen anwenden
  • Python für Netzwerkautomatisierung und Skripterstellung einsetzen
  • Versionskontrolle mit Git und GitHub im Entwicklungsalltag nutzen
  • REST-APIs zur Kommunikation zwischen Anwendungen und Netzwerkgeräten einsetzen
  • API-Aufrufe zur Verwaltung und Automatisierung von Netzwerkressourcen absetzen
  • Netzwerkkonfigurationen und wiederkehrende Prozesse automatisieren
  • Infrastructure-as-Code-Prinzipien mit Werkzeugen wie Ansible umsetzen
  • Container-Technologien wie Docker und Kubernetes im Netzwerkkontext einordnen
  • Microservices-Architekturen und deren Anbindung an Netzwerkdienste verstehen
  • Netzwerkgrundlagen und Protokolle (TCP/IP, DNS, DHCP) sicher anwenden
  • Routing- und Switching-Prozesse softwaregestützt überwachen und steuern
  • Sicherheitsaspekte der Netzwerkprogrammierung und API-Absicherung berücksichtigen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Die Weiterbildung richtet sich an alle, die die Schnittstelle zwischen Netzwerkbetrieb und Softwareentwicklung aktiv mitgestalten möchten. Sie eignet sich sowohl für erfahrene Netzwerktechniker als auch für Personen mit Entwicklungshintergrund, die sich Richtung Netzwerkautomatisierung spezialisieren.

  • Netzwerkingenieure, die Netzwerke über Software und APIs automatisieren möchten
  • Softwareentwickler, die ihr Wissen auf Netzwerkintegration ausweiten wollen
  • DevOps-Fachkräfte, die Netzwerkautomatisierung in Entwicklungs- und Betriebsprozesse einbinden
  • IT-Fachkräfte an der Schnittstelle zwischen Infrastruktur und Softwareentwicklung
  • Einsteiger in DevOps mit Interesse an einer fundierten Grundlage für Netzwerkprogrammierung
Voraussetzungen:

Grundkenntnisse in Netzwerktechnologien, Protokollen und IT-Systemen erleichtern das Verständnis der Kursinhalte deutlich. Erste Berührungspunkte mit Programmiersprachen wie Python oder JavaScript sind hilfreich, aber keine zwingende Bedingung, da die Programmiergrundlagen im Kurs selbst vermittelt werden. Wer bereits mit Kommandozeilen und einfachen Skripten gearbeitet hat, findet sich schneller zurecht. Ein grundlegendes technisches Verständnis für IT-Infrastrukturen wird vorausgesetzt.

Ablauf & Abschluss

Der Kurs findet als virtuelles Klassenzimmer in Vollzeit statt, sodass Netzwerktechnik und Programmierübungen unmittelbar am Bildschirm nachvollzogen werden können. Theoretische Konzepte werden direkt in Live-Demonstrationen und eigenständigen Übungsaufgaben in einer Netzwerksimulationsumgebung angewendet. Der enge zeitliche Ablauf der Vollzeitform ermöglicht es, Programmierlogik, API-Nutzung und Automatisierungswerkzeuge in kurzer Folge aufeinander aufzubauen, ohne dass Wissen zwischen den Sitzungen verblasst.

Als Vollzeitkurs im virtuellen Klassenzimmer ist der Kurs kompakt angelegt und auf einen zügigen Kompetenzaufbau in Richtung DevNet-Zertifizierung ausgerichtet. Der konzentrierte Zeitrahmen eignet sich besonders für Personen, die sich in kurzer Zeit intensiv auf die Cisco-Prüfung vorbereiten möchten, ohne den Lernstoff über Monate zu strecken.

Nach erfolgreichem Bestehen der DevNet-Associate-Prüfung bei Pearson Vue erhalten Teilnehmende das offizielle Cisco-Zertifikat Cisco Certified DevNet Associate. Ergänzend werden Zusatzqualifikationen in der Programmierung und Automatisierung von Netzwerken, in DevOps- und Cloud-Technologien sowie in grundlegender Sicherheit für Softwareentwicklung vermittelt und dokumentiert. Das Cisco-Zertifikat ist ein international anerkannter Herstellernachweis, der gezielt Netzwerkprogrammierkompetenz belegt.

Nutzen & Perspektiven

Die Nachfrage nach Fachkräften, die Netzwerke nicht nur betreiben, sondern automatisieren und programmieren können, wächst branchenübergreifen deutlich schneller als das Angebot an entsprechend qualifizierten Personen. Unternehmen, die ihre Infrastruktur in Richtung Cloud und Automatisierung entwickeln, benötigen genau diese Kombination aus Netzwerk- und Softwarekompetenz. Die Cisco-DevNet-Zertifizierung positioniert Absolventinnen und Absolventen als Bindeglied zwischen klassischen Netzwerkteams und Softwareentwicklung. Wer versteht, wie APIs, Automatisierungswerkzeuge und Container-Technologien zusammenspielen, kann Netzwerkinfrastrukturen deutlich effizienter und fehlerärmer betreiben als mit rein manueller Konfiguration. Für IT-Fachkräfte, die sich strategisch in Richtung Network Automation oder DevOps Engineering weiterentwickeln möchten, bildet diese Zertifizierung einen anerkannten Einstiegspunkt, der sowohl bei Cisco-zentrierten Arbeitgebern als auch in heterogenen Multi-Vendor-Umgebungen Gewicht hat.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Softwareentwickler/Softwareentwicklerin
    19.043 Stellen
  • Web Developer
    2.210 Stellen
  • Software-Architect
    865 Stellen
  • Embedded-Systems-Entwickler/Embedded-Systems-Entwicklerin
    370 Stellen
  • Chief-Information-Security-Officer
    107 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Programmiervorkenntnisse für den DevNet-Associate-Kurs?

Nein, zwingend erforderlich sind sie nicht. Grundkenntnisse in Python oder JavaScript sind hilfreich, die notwendigen Programmiergrundlagen für die Netzwerkautomatisierung werden aber direkt im Kurs vermittelt.

Wie wird die Prüfung abgelegt?

Die Cisco-Zertifizierungsprüfung DevNet Associate wird über Pearson Vue abgelegt. Der Kurs bereitet gezielt mit praxisorientierten Übungen auf die Prüfungsinhalte vor.

Welche Werkzeuge lerne ich im Kurs kennen?

Sie arbeiten unter anderem mit Python, Git und GitHub, REST-APIs, Ansible sowie Docker und Kubernetes-Grundlagen, um Netzwerke zu automatisieren und in moderne IT-Prozesse einzubinden.

Für wen eignet sich diese Zertifizierung besonders?

Sie richtet sich an Netzwerkingenieure, die Automatisierung erlernen möchten, ebenso wie an Softwareentwickler, die sich Richtung Netzwerkintegration spezialisieren wollen, und an DevOps-Einsteiger mit Interesse an Netzwerkthemen.

In welchem Format findet der Kurs statt?

Der Kurs wird als virtuelles Klassenzimmer in Vollzeit durchgeführt, sodass Programmier- und Automatisierungsübungen direkt im Live-Unterricht angewendet werden können.