Cisco Certified DevNet Associate Zertifizierung
Vorbereitung auf die Cisco-Zertifizierungsprüfung DevNet Associate: Netzwerke programmieren, automatisieren und über APIs in moderne DevOps-Prozesse integrieren.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Zertifikatsqualifizierung
- Wie lange dauert der Kurs?
- Als Vollzeitkurs im virtuellen Klassenzimmer ist der Kurs kompakt angelegt und auf einen zügigen Kompetenzaufbau in Richtung DevNet-Zertifizierung ausgerichtet. Der konzentrierte Zeitrahmen eignet sich besonders für Personen, die sich in kurzer Zeit intensiv auf die Cisco-Prüfung vorbereiten… Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Nach erfolgreichem Bestehen der DevNet-Associate-Prüfung bei Pearson Vue erhalten Teilnehmende das offizielle Cisco-Zertifikat Cisco Certified DevNet Associate. Ergänzend werden Zusatzqualifikationen in der Programmierung und Automatisierung von Netzwerken, in DevOps- und Cloud-Technologien sowie… Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Grundkenntnisse in Netzwerktechnologien, Protokollen und IT-Systemen erleichtern das Verständnis der Kursinhalte deutlich. Erste Berührungspunkte mit Programmiersprachen wie Python oder JavaScript sind hilfreich, aber keine zwingende Bedingung, da die Programmiergrundlagen im Kurs selbst… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Netzwerke werden heute nicht mehr nur konfiguriert, sondern zunehmend programmiert. Wer als DevNet-Spezialist arbeitet, verbindet klassisches Netzwerkwissen mit Softwareentwicklung und schafft damit automatisierte, skalierbare Infrastrukturen. Diese Weiterbildung bereitet gezielt auf die Cisco-Zertifizierungsprüfung Certified DevNet Associate vor, die über Pearson Vue abgelegt wird. Im Mittelpunkt stehen Programmiergrundlagen für Netzwerktechniker, der Einsatz von REST-APIs zur Netzwerksteuerung sowie Automatisierungswerkzeuge wie Ansible, die klassische Netzwerkadministration in Richtung Infrastructure-as-Code weiterentwickeln.
Was lernst du in diesem Kurs?
Modul 1 — Grundlagen der Softwareentwicklung für Netzwerke: Der Einstieg vermittelt, wie Programmierlogik und Netzwerkbetrieb zusammenwachsen. Lernende bauen ein Verständnis dafür auf, warum Netzwerktechniker heute auch Entwicklerwerkzeuge beherrschen müssen.
- Einführung in Programmierkonzepte mit Python für Netzwerkzwecke
- Datenstrukturen, Funktionen und Skriptlogik für Automatisierungsaufgaben
- Versionskontrolle mit Git: Commits, Branches, Pull Requests
- Zusammenarbeit über GitHub in Entwicklungsteams
- Aufbau einer lokalen Entwicklungsumgebung für Netzwerkautomatisierung
- Debugging einfacher Automatisierungsskripte
Modul 2 — API-Grundlagen und ihre Anwendung im Netzwerk: Dieses Modul macht APIs zur zentralen Schnittstelle zwischen Software und Netzwerkinfrastruktur. Wer diesen Baustein abschließt, kann Netzwerkgeräte über standardisierte Schnittstellen ansprechen statt manuell zu konfigurieren.
- Aufbau und Funktionsweise von REST-APIs
- HTTP-Methoden (GET, POST, PUT, DELETE) im Netzwerkkontext
- Authentifizierung und Token-Management bei API-Zugriffen
- JSON- und XML-Datenformate für den Datenaustausch
- API-Dokumentation lesen und Testaufrufe mit Postman durchführen
- Fehlerbehandlung bei API-Antworten und Statuscodes
Modul 3 — Netzwerkautomatisierung und DevOps-Prinzipien: Automatisierung reduziert Fehler und beschleunigt Änderungen im Netzwerkbetrieb. Dieser Abschnitt zeigt, wie DevOps-Denkweisen aus der Softwareentwicklung auf Netzwerkinfrastrukturen übertragen werden.
- Automatisierung wiederkehrender Konfigurationsaufgaben
- Grundprinzipien von DevOps: Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Betrieb
- Infrastructure-as-Code mit Ansible: Playbooks und Inventories
- Vergleich von Ansible, Puppet und weiteren Automatisierungswerkzeugen
- Kontinuierliche Integration von Netzwerkänderungen in Entwicklungsprozesse
- Rollback-Strategien bei fehlgeschlagenen Automatisierungen
Modul 4 — Container, Cloud-Netzwerke und Sicherheit: Moderne Netzwerke reichen bis in Container- und Cloud-Umgebungen hinein. Das letzte Modul verbindet Netzwerkprogrammierung mit aktuellen Architekturtrends und grundlegenden Sicherheitsanforderungen.
- Container-Grundlagen mit Docker: Images, Container, Registries
- Kubernetes-Grundkonzepte für die Orchestrierung containerisierter Dienste
- Cloud-Netzwerkdienste und deren API-gestützte Verwaltung
- Verschlüsselung und sichere Kommunikationswege in Netzwerken
- Absicherung von APIs gegen unautorisierten Zugriff
- Monitoring von Netzwerksicherheit und Performance über automatisierte Werkzeuge
Praxis-Block — Anwendung und Prüfungsvorbereitung
- Python-Skript zur automatisierten Auslesung von Geräteinformationen schreiben
- REST-API-Aufruf zur Konfigurationsänderung eines Netzwerkgeräts absetzen
- Ansible-Playbook für eine wiederkehrende Konfigurationsaufgabe erstellen
- Git-Repository für ein Netzwerkautomatisierungsprojekt anlegen und verwalten
- Docker-Container mit einer einfachen Netzwerkanwendung aufsetzen
- Kubernetes-Pod-Konfiguration für einen Netzwerkdienst nachvollziehen
- API-Antwortcodes analysieren und Fehlerbehandlung implementieren
- Automatisierte Überwachung eines simulierten Netzwerksegments einrichten
- Sicherheitskonfiguration für eine API-Schnittstelle festlegen
- Realen Anwendungsfall aus der Netzwerkautomatisierung nachbilden und dokumentieren
- Migrationsszenario von manueller zu automatisierter Konfiguration durchspielen
- Vorbereitende Übungsfragen im Format der DevNet-Associate-Prüfung bearbeiten
- Webhook-Integration für ereignisgesteuerte Netzwerkbenachrichtigungen nachvollziehen
- Skript zur automatisierten Inventarisierung von Netzwerkgeräten entwickeln
- Zusammenspiel von CI/CD-Pipeline und Netzwerkkonfigurationsänderungen simulieren
Der Praxisteil ist bewusst so aufgebaut, dass klassische Netzwerktechnik und Softwareentwicklung nicht getrennt, sondern als ein zusammenhängendes Arbeitsfeld erlebt werden. Nach jedem Übungsblock einordnen Lernende, welche Automatisierungsschritte sich auf ihre eigene berufliche Praxis übertragen lassen. Besonderes Gewicht liegt darauf, dass Teilnehmende nicht nur einzelne Werkzeuge isoliert bedienen, sondern verstehen, wie Programmiersprache, API-Schicht und Automatisierungswerkzeug in einem durchgängigen Arbeitsablauf zusammenwirken — von der ersten Codezeile bis zur produktiv laufenden Netzwerkautomatisierung.
Lernziele:
- Grundlagen der Softwareentwicklung für Netzwerkumgebungen anwenden
- Python für Netzwerkautomatisierung und Skripterstellung einsetzen
- Versionskontrolle mit Git und GitHub im Entwicklungsalltag nutzen
- REST-APIs zur Kommunikation zwischen Anwendungen und Netzwerkgeräten einsetzen
- API-Aufrufe zur Verwaltung und Automatisierung von Netzwerkressourcen absetzen
- Netzwerkkonfigurationen und wiederkehrende Prozesse automatisieren
- Infrastructure-as-Code-Prinzipien mit Werkzeugen wie Ansible umsetzen
- Container-Technologien wie Docker und Kubernetes im Netzwerkkontext einordnen
- Microservices-Architekturen und deren Anbindung an Netzwerkdienste verstehen
- Netzwerkgrundlagen und Protokolle (TCP/IP, DNS, DHCP) sicher anwenden
- Routing- und Switching-Prozesse softwaregestützt überwachen und steuern
- Sicherheitsaspekte der Netzwerkprogrammierung und API-Absicherung berücksichtigen
Für wen ist der Kurs geeignet?
Die Weiterbildung richtet sich an alle, die die Schnittstelle zwischen Netzwerkbetrieb und Softwareentwicklung aktiv mitgestalten möchten. Sie eignet sich sowohl für erfahrene Netzwerktechniker als auch für Personen mit Entwicklungshintergrund, die sich Richtung Netzwerkautomatisierung spezialisieren.
- Netzwerkingenieure, die Netzwerke über Software und APIs automatisieren möchten
- Softwareentwickler, die ihr Wissen auf Netzwerkintegration ausweiten wollen
- DevOps-Fachkräfte, die Netzwerkautomatisierung in Entwicklungs- und Betriebsprozesse einbinden
- IT-Fachkräfte an der Schnittstelle zwischen Infrastruktur und Softwareentwicklung
- Einsteiger in DevOps mit Interesse an einer fundierten Grundlage für Netzwerkprogrammierung
Grundkenntnisse in Netzwerktechnologien, Protokollen und IT-Systemen erleichtern das Verständnis der Kursinhalte deutlich. Erste Berührungspunkte mit Programmiersprachen wie Python oder JavaScript sind hilfreich, aber keine zwingende Bedingung, da die Programmiergrundlagen im Kurs selbst vermittelt werden. Wer bereits mit Kommandozeilen und einfachen Skripten gearbeitet hat, findet sich schneller zurecht. Ein grundlegendes technisches Verständnis für IT-Infrastrukturen wird vorausgesetzt.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Der Kurs findet als virtuelles Klassenzimmer in Vollzeit statt, sodass Netzwerktechnik und Programmierübungen unmittelbar am Bildschirm nachvollzogen werden können. Theoretische Konzepte werden direkt in Live-Demonstrationen und eigenständigen Übungsaufgaben in einer Netzwerksimulationsumgebung angewendet. Der enge zeitliche Ablauf der Vollzeitform ermöglicht es, Programmierlogik, API-Nutzung und Automatisierungswerkzeuge in kurzer Folge aufeinander aufzubauen, ohne dass Wissen zwischen den Sitzungen verblasst.
Als Vollzeitkurs im virtuellen Klassenzimmer ist der Kurs kompakt angelegt und auf einen zügigen Kompetenzaufbau in Richtung DevNet-Zertifizierung ausgerichtet. Der konzentrierte Zeitrahmen eignet sich besonders für Personen, die sich in kurzer Zeit intensiv auf die Cisco-Prüfung vorbereiten möchten, ohne den Lernstoff über Monate zu strecken.
Nach erfolgreichem Bestehen der DevNet-Associate-Prüfung bei Pearson Vue erhalten Teilnehmende das offizielle Cisco-Zertifikat Cisco Certified DevNet Associate. Ergänzend werden Zusatzqualifikationen in der Programmierung und Automatisierung von Netzwerken, in DevOps- und Cloud-Technologien sowie in grundlegender Sicherheit für Softwareentwicklung vermittelt und dokumentiert. Das Cisco-Zertifikat ist ein international anerkannter Herstellernachweis, der gezielt Netzwerkprogrammierkompetenz belegt.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Die Nachfrage nach Fachkräften, die Netzwerke nicht nur betreiben, sondern automatisieren und programmieren können, wächst branchenübergreifen deutlich schneller als das Angebot an entsprechend qualifizierten Personen. Unternehmen, die ihre Infrastruktur in Richtung Cloud und Automatisierung entwickeln, benötigen genau diese Kombination aus Netzwerk- und Softwarekompetenz. Die Cisco-DevNet-Zertifizierung positioniert Absolventinnen und Absolventen als Bindeglied zwischen klassischen Netzwerkteams und Softwareentwicklung. Wer versteht, wie APIs, Automatisierungswerkzeuge und Container-Technologien zusammenspielen, kann Netzwerkinfrastrukturen deutlich effizienter und fehlerärmer betreiben als mit rein manueller Konfiguration. Für IT-Fachkräfte, die sich strategisch in Richtung Network Automation oder DevOps Engineering weiterentwickeln möchten, bildet diese Zertifizierung einen anerkannten Einstiegspunkt, der sowohl bei Cisco-zentrierten Arbeitgebern als auch in heterogenen Multi-Vendor-Umgebungen Gewicht hat.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Network Automation Engineer
- DevNet-Spezialist/in
- DevOps Engineer (Netzwerk)
- Network Developer
- Netzwerkingenieur/in
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Programmiervorkenntnisse für den DevNet-Associate-Kurs?
Nein, zwingend erforderlich sind sie nicht. Grundkenntnisse in Python oder JavaScript sind hilfreich, die notwendigen Programmiergrundlagen für die Netzwerkautomatisierung werden aber direkt im Kurs vermittelt.
Wie wird die Prüfung abgelegt?
Die Cisco-Zertifizierungsprüfung DevNet Associate wird über Pearson Vue abgelegt. Der Kurs bereitet gezielt mit praxisorientierten Übungen auf die Prüfungsinhalte vor.
Welche Werkzeuge lerne ich im Kurs kennen?
Sie arbeiten unter anderem mit Python, Git und GitHub, REST-APIs, Ansible sowie Docker und Kubernetes-Grundlagen, um Netzwerke zu automatisieren und in moderne IT-Prozesse einzubinden.
Für wen eignet sich diese Zertifizierung besonders?
Sie richtet sich an Netzwerkingenieure, die Automatisierung erlernen möchten, ebenso wie an Softwareentwickler, die sich Richtung Netzwerkintegration spezialisieren wollen, und an DevOps-Einsteiger mit Interesse an Netzwerkthemen.
In welchem Format findet der Kurs statt?
Der Kurs wird als virtuelles Klassenzimmer in Vollzeit durchgeführt, sodass Programmier- und Automatisierungsübungen direkt im Live-Unterricht angewendet werden können.