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PRINCE2 Practitioner + Agile + DevOps Kurs

Aufbaukurs mit drei Zertifizierungszielen: PRINCE2 7 Practitioner, AgilePM sowie DevOps Foundation — für Projektprofis, die klassische Methodik, agile Arbeitsweisen und DevOps-Grundlagen in einem Lehrgang vertiefen.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Der Lehrgang ist in Vollzeit und Teilzeit durchführbar. Die Gesamtdauer variiert je nach Durchführungsrhythmus; Angaben zur Wochenstundenanzahl und zum genauen Kalenderablauf sind direkt beim Anbieter erhältlich. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Hauptziel ist das offizielle PRINCE2 7 Practitioner-Zertifikat, das über eine externe Open-Book-Prüfung bei einem akkreditierten Axelos-Testcenter erworben wird. Practitioner muss nach drei Jahren rezertifiziert werden. Für AgilePM und DevOps Foundation werden Teilnahmebescheinigungen des… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
PRINCE2 Foundation oder ein gleichwertiges Zertifikat (z. B. PRINCE2 Agile Foundation, PMI-Grundkenntnisse) ist für den Practitioner-Teil fachlich notwendig; für die Prüfungsanmeldung ist das Foundation-Zertifikat Pflichtvoraussetzung bei Axelos. Für AgilePM und DevOps Foundation genügen… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Dieser Lehrgang setzt vorhandene Grundkenntnisse im Projektmanagement voraus und führt sie auf drei Ebenen weiter: PRINCE2 7 Practitioner als anerkannte Aufbaustufe über Foundation, AgilePM als ergänzende Methodik für iterative und teamzentrierte Projektkulturen sowie DevOps Foundation als konzeptionelle Einführung in automatisierte Entwicklungs- und Betriebsprozesse. Die Kombination ist für Personen sinnvoll, die in Projekten zunehmend Verantwortung übernehmen und dabei sowohl klassisch-strukturiert als auch agil-iterativ arbeiten können sollen. PRINCE2 Practitioner erfordert das Foundation-Zertifikat als Voraussetzung.

Was lernst du in diesem Kurs?

PRINCE2 7 Practitioner — Angewandtes Projektmanagement Der Practitioner-Level verlangt mehr als Begriffswissen. Teilnehmende müssen zeigen, dass sie PRINCE2 auf konkrete Situationen anwenden, anpassen und rechtfertigen können. Die Prüfung ist objektivbasiert (Open-Book) und enthält Szenarien, in denen Entscheidungen zu begründen sind — nicht nur Definitionen zu kennen.

  • Vertiefung aller sieben Themen: Business Case, Organisation, Qualität, Pläne, Risiko, Änderungen, Fortschritt
  • Anpassung des Rahmenwerks an spezifische Projektumgebungen: Skalierung, Vereinfachung, Ergänzung
  • Praktische Arbeit mit PRINCE2-Projektdokumentation: Initiation Stage Plan, Exception Plan, Product Description
  • Rollenkonflikte im Projektboard: Szenarien analysieren und Handlungsoptionen ableiten
  • Kommunikationsmanagement-Ansatz: Stakeholder identifizieren, Bedarfe klären, Kommunikationswege festlegen
  • Qualitätsmanagement-Strategie: Abnahmekriterien, Qualitätsprüfpläne, Qualitätsregister

AgilePM — Iteratives Projektmanagement und Scrum-Grundlagen AgilePM (vormals DSDM) ist ein Rahmenwerk, das agile Werte mit projektmanagerieller Steuerung kombiniert. Es eignet sich besonders für Projekte, in denen der Scope anpassbar, aber Termin und Budget fix sind. Dieser Block vermittelt die wesentlichen AgilePM-Konzepte und stellt Bezüge zu Scrum-Praktiken her.

  • AgilePM-Prinzipien und -Phasen: Pre-Project, Foundations, Exploration, Engineering, Deployment
  • Priorisierung mit MoSCoW (Must/Should/Could/Won't): Anforderungen rangieren und Scope flexibel halten
  • Timeboxing: iterative Planungsrhythmen, Sprintlogik, festes Ende bei variablem Inhalt
  • Rollen in AgilePM: Business Sponsor, Business Analyst, Solution Developer, Business Ambassador
  • Scrum-Grundstruktur im Überblick: Product Backlog, Sprint Planning, Daily Stand-up, Sprint Review, Retrospektive
  • PRINCE2 und AgilePM kombinieren: Lenkungsausschuss und Produktteam parallel führen

DevOps Foundation — Kultur, Pipelines und kontinuierliche Verbesserung DevOps Foundation vermittelt ein grundlegendes, konzeptionelles Verständnis für automatisierte Entwicklungsprozesse — ausgerichtet auf Personen in Steuerungs- und Koordinationsrollen, nicht auf System-Engineers. Projektmanager profitieren davon, wenn sie die Logik hinter Sprint-Deployments, Testautomatisierung und Release-Metriken verstehen.

  • DevOps-Geschichte und Kernmotivation: von Silodenken zu geteilter Verantwortung
  • CALMS-Modell: Culture, Automation, Lean, Measurement, Sharing
  • Continuous Integration, Delivery und Deployment im Überblick
  • Automatisiertes Testen: Unit-Tests, Integrationstests, End-to-End-Tests als Teil der Pipeline
  • Site Reliability Engineering (SRE): SLA, SLO, SLI als Konzepte kennen
  • DORA-Metriken: Deployment Frequency, Lead Time, Change Failure Rate, Mean Time to Restore

Hybrides Projektsteuern: Integration und Anwendungsfälle Dieser Praxisblock befasst sich mit konkreten Situationen, in denen klassische PRINCE2-Steuerung auf agile Teamarbeit und DevOps-Abläufe trifft. Teilnehmende erarbeiten Aktionspunkte für typische Eskalations- und Entscheidungssituationen in hybriden Projektumgebungen.

  • Business Case für ein hybrides IT-Projekt schreiben und Review-Kriterien festlegen
  • Phasenübergangsplan mit agilen Sprints abstimmen: Milestones vs. Iterationsziele
  • Aktionspunkte für den Umgang mit unvorhergesehenen Scope-Erweiterungen in agilen Phasen formulieren
  • Risikoregister aus klassischen und agilen Quellen zusammenführen
  • DevOps-Metriken in ein PRINCE2-Fortschrittsbericht integrieren
  • Retroperspektivenformat auswählen und auf PRINCE2-Erfahrungsberichte anwenden
  • Kommunikationsplan für ein hybrides Team (klassisch + agil + DevOps) entwerfen
  • Stakeholder-Mapping: wer braucht welche Projektkommunikation, in welchem Rhythmus?
  • Prüfungsformat PRINCE2 Practitioner: Open-Book-Szenarien kennen und trainieren
  • Typische Fallstricke bei der PRINCE2-Anpassung auf agile Umgebungen diskutieren
  • Exception Report und Eskalationsentscheidung für ein vorgegebenes Szenario erarbeiten
  • Komplettes Projektinitiationsdokument (PID) in Gruppenarbeit aufsetzen und reviewen

Lernziele:

  • PRINCE2 7 Practitioner-Niveau erreichen und die Methodik auf komplexe, reale Projektsituationen anwenden
  • Pläne, Business Cases und Risikoregister nach Practitioner-Anspruch erstellen und kritisch bewerten
  • PRINCE2 mit agilen Ansätzen kombinieren und kontextgerecht anpassen
  • Die Kernprinzipien und Prozesse von AgilePM verstehen und auf iterative Projektphasen übertragen
  • Scrum-Grundstruktur (Sprint, Backlog, Rollen) als Teil des agilen Ökosystems einordnen
  • Scrum und AgilePM von PRINCE2 abgrenzen und je nach Projekttyp die geeignete Methodik auswählen
  • DevOps Foundation-Wissen aufbauen: CALMS-Kultur, Automatisierungs-Prinzipien, Metriken
  • CI/CD-Konzepte auf Projektsteuerungsebene einordnen und mit PRINCE2-Phasenlogik verknüpfen
  • Continuous Feedback als Steuerungsprinzip in der Projektpraxis anwenden
  • Teamkommunikation und Rollenklarheit in hybriden (agil + klassisch) Projektteams verbessern
  • Auf die externe PRINCE2 7 Practitioner-Prüfung inhaltlich und formal vorbereitet sein
  • DORA-Metriken und DevOps-Kennzahlen als Informationsquelle für Projektberichte nutzen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Dieser Kurs spricht Personen an, die bereits mit Projektarbeit vertraut sind und ihre Methodenkompetenz gezielt auf Practitioner-Niveau heben möchten.

  • Projektleiter und Projektmitarbeitende mit Foundation-Zertifikat
  • Agile Coaches und Scrum Master, die PRINCE2-Methodik als Ergänzung aufbauen möchten
  • IT-Projektkoordinatoren in Organisationen mit hybridem Projektportfolio
  • Programm-Manager, die mehrere parallele Teams koordinieren
  • Fachkräfte in Change-Management-Funktionen mit wachsendem Projektanteil
Voraussetzungen:

PRINCE2 Foundation oder ein gleichwertiges Zertifikat (z. B. PRINCE2 Agile Foundation, PMI-Grundkenntnisse) ist für den Practitioner-Teil fachlich notwendig; für die Prüfungsanmeldung ist das Foundation-Zertifikat Pflichtvoraussetzung bei Axelos. Für AgilePM und DevOps Foundation genügen allgemeine Projekterfahrung und grundlegendes IT-Verständnis. Gute Deutschkenntnisse (B2 oder besser) werden vorausgesetzt.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs arbeitet mit einem szenariobasierten Ansatz: Statt Definitionen zu pauken, werden reale Projektsituationen durchgearbeitet und Entscheidungen begründet. In angeleiteten Onlinesitzungen werden Szenarien gemeinsam gelöst; in den eigenständigen Übungsphasen bearbeiten Teilnehmende Practitioner-Prüfungsaufgaben, erstellen Projektdokumente und erarbeiten Aktionspunkte für hybride Projektsituationen. Regelmäßige Rückmeldungsschleifen helfen, Missverständnisse frühzeitig zu klären.

Der Lehrgang ist in Vollzeit und Teilzeit durchführbar. Die Gesamtdauer variiert je nach Durchführungsrhythmus; Angaben zur Wochenstundenanzahl und zum genauen Kalenderablauf sind direkt beim Anbieter erhältlich.

Hauptziel ist das offizielle PRINCE2 7 Practitioner-Zertifikat, das über eine externe Open-Book-Prüfung bei einem akkreditierten Axelos-Testcenter erworben wird. Practitioner muss nach drei Jahren rezertifiziert werden. Für AgilePM und DevOps Foundation werden Teilnahmebescheinigungen des Kursanbieters ausgestellt; separate externe AgilePM- oder DevOps-Foundation-Prüfungen können zusätzlich angestrebt werden.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

PRINCE2 Practitioner ist der Level, den Arbeitgeber in Ausschreibungen und Stellenprofilen als eigenständige Anforderung nennen — nicht Foundation. Wer Practitioner hat, kann Methodik nicht nur erklären, sondern nachweislich anwenden und auf neue Projektkontexte übertragen. Das Zertifikat ist unbefristet international anerkannt und macht Kandidaten in globalisierten Projektstrukturen sichtbarer. Die Ergänzung durch AgilePM ist strategisch: Die meisten Organisationen arbeiten heute weder rein klassisch noch rein agil, sondern in hybriden Formaten. Wer PRINCE2 und AgilePM kennt, kann zwischen diesen Welten vermitteln, Eskalationslogiken mit Iterationsrhythmen vereinbaren und Stakeholder auf beiden Seiten verständlich ansprechen. DevOps Foundation schließt eine Lücke, die viele Projektmanagementausbildungen offen lassen. Wer versteht, wie Continuous Delivery und DORA-Metriken funktionieren, kann in softwaregetriebenen Projekten fundierte Terminzusagen machen, Release-Berichte richtig einordnen und mit Entwicklungsteams sachlich über Deployment-Frequenz und Qualitätsziele diskutieren.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Projektleiter/in
  • PRINCE2 Practitioner
  • Agile Coach
  • Scrum Master
  • Programm-Koordinator/in
  • DevOps-Koordinator/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Muss ich Foundation haben, bevor ich den Practitioner-Kurs mache?

Ja. Axelos schreibt das Foundation-Zertifikat als formale Voraussetzung für die Practitioner-Prüfung vor. Wer Foundation noch nicht hat, sollte zuerst den Foundation-Kurs absolvieren.

Wie läuft die PRINCE2 Practitioner-Prüfung ab?

Die Prüfung ist ein Objektiv-Test mit 68 Fragen in 150 Minuten — das Handbuch darf mitgebracht werden (Open Book). Zum Bestehen werden 55 % richtige Antworten benötigt. Die Szenarien verlangen angewandtes Verständnis, keine reinen Definitionen.

Wie lange gilt das Practitioner-Zertifikat?

PRINCE2 Practitioner muss nach drei Jahren rezertifiziert werden, entweder durch eine erneute Prüfung oder durch CPD-Nachweise. Foundation hingegen ist dauerhaft gültig.

Was ist der Unterschied zwischen PRINCE2 und Scrum?

PRINCE2 ist ein Rahmenwerk für strukturiertes Projektmanagement mit klarer Phasen- und Rollenlogik; Scrum ist ein agiles Framework für iterative Produktentwicklung in kurzen Sprints. Beide schließen sich nicht aus — viele Projekte kombinieren PRINCE2 auf Steuerungsebene mit Scrum auf Teamebene.

Ist AgilePM dasselbe wie Scrum?

Nein. AgilePM (ehemals DSDM) ist ein vollständiges Projektrahmenwerk mit Phasen, Governance und Rollen, das agile Werte in einem strukturierten Rahmen verankert. Scrum ist ein leichtgewichtiges Prozessframework für Softwareteams. Dieser Kurs behandelt beide und zeigt ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede.