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Application-Manager: Fernlehrgang

Fernlehrgang zum Application-Manager: IT-Systeme, Netzwerke und Datenschutz, Software-Engineering mit UML und Projektmanagement sowie Soft Skills für die Praxis.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Berufsbezogener Sprachkurs

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs gliedert sich in vier aufeinander aufbauende Module – IT-Systeme in Unternehmen, Software-Engineering mit UML, Software-Entwurf und Projektmanagement sowie Soft Skills – ergänzt um einen Praxisteil; er wird im Fernunterricht meist in Teilzeit, teils in Vollzeit durchgeführt. Die… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der erfolgreiche Abschluss wird mit einem trägerinternen Abschlusszeugnis bestätigt, auf Wunsch ergänzt um eine international verwendbare englischsprachige Zertifikatsversion. Eine externe Herstellerzertifizierung ist mit diesem Kurs nicht verbunden. Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Vorausgesetzt werden gute Windows- und Internetkenntnisse, Berufserfahrung sowie logisches Denkvermögen. Ein mindestens mittlerer Schulabschluss wird für die Teilnahme vorausgesetzt. Vertiefte Programmier- oder Modellierungskenntnisse sind nicht erforderlich, da diese im Kurs aufgebaut werden. Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Application-Manager verantworten Unternehmenssoftware über ihren gesamten Lebenszyklus – von der Planung über die Optimierung bis zur Anpassung an veränderte Anforderungen. Dieser Fernlehrgang vermittelt dafür ein breites Fundament: von den technischen Grundlagen betrieblicher IT-Systeme über die zentralen Konzepte des Software-Engineerings mit objektorientierter Modellierung und UML bis zu Projektmanagement und den Soft Skills, die im Zusammenspiel mit Fachabteilungen, Entwicklung und Management gebraucht werden. Der Kurs richtet sich an alle, die Unternehmenssoftware nicht nur bedienen, sondern strukturiert planen, weiterentwickeln und im Unternehmen vertreten möchten.

Was lernst du in diesem Kurs?

Modul 1 – IT-Systeme in Unternehmen: Programmierung, Netzwerke und Datenschutz Der erste Block schafft das technische Grundverständnis, auf dem die Arbeit als Application-Manager aufbaut.

  • Grundlegende Programmierkonzepte zum Verständnis von Unternehmenssoftware
  • Aufbau von Netzwerken und Internetkommunikation in Unternehmen
  • Client-Server-Computing als Grundmodell betrieblicher IT-Systeme
  • Datenschutzanforderungen im Umgang mit Unternehmensdaten einordnen
  • Sicherheitsaspekte beim Betrieb und der Anpassung von Unternehmenssoftware
  • Zusammenspiel von IT-Infrastruktur und Anwendungssoftware verstehen

Modul 2 – Software-Engineering: Vorgehensmodelle und objektorientierte Modellierung Der zweite Block führt in die zentralen Konzepte des Software-Engineerings ein, mit denen Application-Manager Softwareprojekte fachlich einordnen.

  • Vorgehensmodelle der Software-Entwicklung im Überblick vergleichen
  • Grundprinzipien der objektorientierten Modellierung anwenden
  • UML als Sprache zur Darstellung von Software-Strukturen einsetzen
  • Klassen- und Objektdiagramme zur Modellierung von Software erstellen
  • Zusammenhang zwischen Modellierung und späterer Implementierung nachvollziehen
  • Modellierungsergebnisse für die Kommunikation mit Entwicklungsteams nutzen

Modul 3 – Software-Entwurf, Qualitätssicherung und Projektmanagement Der dritte Block überträgt die Modellierung in den weiteren Software-Lebenszyklus, von Entwurf und Codierung bis zu Qualitätssicherung und Projektsteuerung.

  • Zusammenspiel von Software-Entwurf und Codierung einordnen
  • Qualitätssicherung als durchgehendes Prinzip im Software-Lebenszyklus verstehen
  • Testverfahren zur Prüfung von Unternehmenssoftware anwenden
  • Projekte mit ProjectLibre strukturiert planen und Meilensteine setzen
  • Ressourcen- und Zeitplanung für Softwareprojekte umsetzen
  • Projektfortschritt nachvollziehbar dokumentieren und kommunizieren

Modul 4 – Soft Skills für den Application-Manager Der vierte Block ergänzt die fachlichen Inhalte um Kompetenzen, die im täglichen Zusammenspiel mit Fachabteilungen, Entwicklung und Management gebraucht werden.

  • Zeitmanagement für parallele Anforderungen aus unterschiedlichen Bereichen
  • Arbeitsorganisation bei wechselnden Prioritäten strukturieren
  • Gesprächsführung mit Fachabteilungen zu Anforderungen und Anpassungen
  • Kommunikation technischer Sachverhalte gegenüber fachfremden Beteiligten
  • Vermittlung zwischen Entwicklungsteam und Fachabteilung in Konfliktsituationen
  • Eigene Rolle als Schnittstelle zwischen Technik und Fachbereich einordnen
  • Entscheidungen nachvollziehbar begründen, auch gegenüber technisch fachfremden Beteiligten
  • Eigene Arbeitsweise regelmäßig einordnen und an neue Anforderungen anpassen

Praxisteil – Von der Anforderung zur gepflegten Unternehmenssoftware

  • Analyse eines fiktiven Anforderungsszenarios für eine Unternehmensanwendung
  • Erstellung eines UML-Klassendiagramms für ein Beispielsystem
  • Modellierung eines Objektdiagramms zu einem konkreten Softwarezustand
  • Planung eines Softwareprojekts mit ProjectLibre inklusive Meilensteinen
  • Entwicklung eines einfachen Testplans für eine Beispielanwendung
  • Durchführung einer Qualitätsprüfung an einem vorgegebenen Softwaremodul
  • Bewertung eines Datenschutzaspekts bei einer geplanten Softwareanpassung
  • Vorbereitung eines Gesprächs mit einer fiktiven Fachabteilung zu neuen Anforderungen
  • Priorisierung mehrerer paralleler Anfragen nach Dringlichkeit und Aufwand
  • Dokumentation eines vollständigen Anpassungsvorgangs von Anforderung bis Umsetzung
  • Erstellung eines kurzen Statusberichts für Führungskräfte
  • Präsentation eines vollständigen Application-Management-Szenarios

Die vier Module bauen aufeinander auf: von den technischen IT-Grundlagen über Software-Engineering mit UML-Modellierung und Projektmanagement bis zu den Soft Skills, die im Application-Management-Alltag gebraucht werden. Im Praxisteil wenden Teilnehmende diese Bausteine auf ein durchgehendes Beispielszenario an, sodass am Ende ein vollständig bearbeiteter Anpassungsvorgang für eine Unternehmensanwendung steht.

Lernziele:

  • Grundlagen der Programmierung für das Verständnis von Unternehmenssoftware anwenden
  • Netzwerke, Internet und Client-Server-Architekturen einordnen
  • Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen bei Unternehmenssoftware berücksichtigen
  • Vorgehensmodelle der Software-Entwicklung unterscheiden und einordnen
  • Grundlagen der objektorientierten Modellierung anwenden
  • UML-Diagramme zur Darstellung von Software-Strukturen und -Abläufen erstellen
  • Objektdiagramme zur Modellierung konkreter Softwarezustände nutzen
  • Software-Entwurf und Codierung im Zusammenspiel verstehen
  • Qualitätssicherung und Testverfahren für Unternehmenssoftware anwenden
  • Projekte mit ProjectLibre strukturiert planen und verfolgen
  • Zeitmanagement und Arbeitsorganisation im Application-Management anwenden
  • Gesprächsführung mit Fachabteilungen, Entwicklung und Management sicher gestalten

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Personen mit Berufserfahrung, die Unternehmenssoftware künftig planen, optimieren und an veränderte Anforderungen anpassen möchten.

  • Berufserfahrene, die sich in Richtung Application-Management weiterentwickeln möchten
  • IT-affine Fachkräfte mit Interesse an Software-Engineering und Projektmanagement
  • Personen, die als Schnittstelle zwischen Fachabteilung und Entwicklung arbeiten möchten
  • Quereinsteiger:innen mit gutem technischem Verständnis und Organisationstalent
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt werden gute Windows- und Internetkenntnisse, Berufserfahrung sowie logisches Denkvermögen. Ein mindestens mittlerer Schulabschluss wird für die Teilnahme vorausgesetzt. Vertiefte Programmier- oder Modellierungskenntnisse sind nicht erforderlich, da diese im Kurs aufgebaut werden.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs wird im Fernunterricht angeboten und überwiegend in Teilzeit absolviert, mit der Möglichkeit, einzelne Phasen auch in Vollzeit zu bearbeiten. Die Lerninhalte sind so aufbereitet, dass sich technische Grundlagen, Modellierung und Soft Skills flexibel neben Beruf oder anderen Verpflichtungen erarbeiten lassen.

Der Kurs gliedert sich in vier aufeinander aufbauende Module – IT-Systeme in Unternehmen, Software-Engineering mit UML, Software-Entwurf und Projektmanagement sowie Soft Skills – ergänzt um einen Praxisteil; er wird im Fernunterricht meist in Teilzeit, teils in Vollzeit durchgeführt. Die Fernlehr-Struktur erlaubt es, einzelne Lehrbriefe mehrfach durchzuarbeiten, bevor die zugehörigen Einsendeaufgaben bearbeitet werden.

Der erfolgreiche Abschluss wird mit einem trägerinternen Abschlusszeugnis bestätigt, auf Wunsch ergänzt um eine international verwendbare englischsprachige Zertifikatsversion. Eine externe Herstellerzertifizierung ist mit diesem Kurs nicht verbunden.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Der Mehrwert dieses Kurses liegt in seiner Breite: Statt nur Programmierung oder nur Projektmanagement zu vermitteln, deckt er das gesamte Aufgabenspektrum eines Application-Managers ab – von der technischen IT-Grundlage über die Modellierung von Softwarestrukturen bis zur Kommunikation mit Fachabteilungen. Besonders wertvoll ist die Kombination aus UML-Modellierung und Projektmanagement mit ProjectLibre: Teilnehmende lernen nicht nur, Software fachlich zu verstehen, sondern auch, Anpassungsprojekte strukturiert zu planen und zu verfolgen. Auch die Soft Skills sind kein Anhängsel, sondern fester Bestandteil des Lehrgangs: Wer als Application-Manager zwischen Fachabteilung, Entwicklung und Management vermittelt, braucht neben technischem Verständnis auch die Fähigkeit, Anforderungen in Gesprächen präzise zu klären und Entscheidungen nachvollziehbar zu begründen – genau das wird im vierten Modul gezielt geübt. Diese Verbindung aus Technik- und Kommunikationskompetenz unterscheidet den Lehrgang von reinen Programmier- oder Modellierungskursen, die den organisatorischen Alltag rund um Unternehmenssoftware ausblenden. Für den beruflichen Alltag bedeutet das: Teilnehmende verlassen den Kurs mit der Fähigkeit, zwischen Fachabteilung, Entwicklung und Management zu vermitteln – eine Rolle, die in Unternehmen mit wachsender Softwarelandschaft zunehmend gebraucht wird.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Application-Manager
  • Softwareentwickler/in
  • IT-Projektmanager/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was macht ein Application-Manager?

Application-Manager planen, optimieren und passen Unternehmenssoftware an veränderte Anforderungen an und vermitteln dabei zwischen Fachabteilungen, Entwicklung und Management.

Muss ich bereits programmieren können?

Nein, Programmier- und Modellierungskenntnisse werden im Kurs aufgebaut. Vorausgesetzt werden gute Windows- und Internetkenntnisse sowie logisches Denkvermögen.

Was wird unter UML und objektorientierter Modellierung vermittelt?

Teilnehmende lernen, Software-Strukturen und -Abläufe mit UML-Klassen- und Objektdiagrammen darzustellen und diese für die Kommunikation mit Entwicklungsteams zu nutzen.

Wie findet der Unterricht statt?

Der Kurs wird im Fernunterricht angeboten und überwiegend in Teilzeit absolviert, mit der Möglichkeit, einzelne Phasen auch in Vollzeit zu bearbeiten.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Der erfolgreiche Abschluss wird mit einem trägerinternen Abschlusszeugnis bestätigt, auf Wunsch auch als englischsprachige Zertifikatsversion.