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AZ-104 Azure Administrator Kurs & Zertifizierung

Praxisnahe Vorbereitung auf die Microsoft-Zertifizierung Azure Administrator Associate – von Identity und Networking bis zu VMs, Storage und Monitoring.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung dauert in der Vollzeitvariante typischerweise zwischen einer Woche und einem Monat; im Teilzeitformat verlängert sich die Laufzeit auf bis zu drei Monate. Die genaue Dauer hängt vom gewählten Format, den individuellen Vorkenntnissen und dem persönlichen Lerntempo ab. Ein… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Teilnehmende ein Lehrgangszertifikat des Anbieters. Empfohlenes Ziel ist die externe Herstellerprüfung Microsoft Certified: Azure Administrator Associate (AZ-104), die bei einem autorisierten Prüfungszentrum abgelegt wird. Das Bestehen dieser Prüfung ist nicht… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Teilnehmende sollten grundlegende Kenntnisse in Netzwerktechnik (TCP/IP, DNS, Routing) sowie Erfahrung mit Windows- oder Linux-Betriebssystemen mitbringen. Vorkenntnisse in der Cloud-Administration erleichtern den Einstieg, sind aber nicht zwingend vorausgesetzt. Microsoft empfiehlt, sich vorab… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Die Weiterbildung AZ-104 Azure Administrator bereitet Teilnehmende umfassend auf die operative Verwaltung von Microsoft-Azure-Umgebungen vor. Im Mittelpunkt stehen die Kernaufgaben eines Cloud-Administrators: Abonnement- und Identitätsverwaltung, Netzwerkkonfiguration, Datenspeicherung, Betrieb virtueller Maschinen sowie Überwachung von Cloud-Workloads. Der Kurs deckt den gesamten Prüfungsstoff für die Zertifizierung Microsoft Certified: Azure Administrator Associate (AZ-104) ab und schafft gleichzeitig eine solide Basis für den weiterführenden Pfad zum Azure Solutions Architect Expert.

Was lernst du in diesem Kurs?

Verwaltung von Identität und Zugriffssteuerung — In diesem Block erarbeiten Teilnehmende, wie Azure Active Directory als zentrale Identitätsplattform funktioniert. Neben dem Anlegen und Verwalten von Benutzern und Gruppen steht die Implementierung von Multi-Faktor-Authentifizierung und Conditional-Access-Richtlinien im Vordergrund.

  • Benutzer- und Gruppenkonten in Azure AD erstellen und verwalten
  • Rollenbasierte Zugriffssteuerung (RBAC) und benutzerdefinierte Rollen konfigurieren
  • Hybrid-Identitäten mit Azure AD Connect und Passwort-Hash-Synchronisation einrichten
  • Administrative Einheiten und Delegationsmodelle planen
  • Privileged Identity Management (PIM) für Just-in-time-Zugriff aktivieren
  • Self-Service-Passwort-Reset und Geräteregistrierung einrichten

Azure-Netzwerkkonfiguration und -konnektivität — Dieser Abschnitt behandelt den Aufbau sicherer und leistungsfähiger Netzwerktopologien in Azure. Teilnehmende lernen, virtuelle Netzwerke zu entwerfen, Peering zwischen Regionen zu etablieren und Hybrid-Verbindungen zu lokalen Rechenzentren herzustellen.

  • Virtuelle Netzwerke und Subnetze planen und anlegen
  • Network Security Groups und Application Security Groups einsetzen
  • VNet-Peering lokal und global konfigurieren
  • VPN Gateway und ExpressRoute als Hybrid-Verbindungsoptionen einrichten
  • Azure DNS für private und öffentliche Zonen konfigurieren
  • Network Watcher zur Diagnose von Verbindungsproblemen nutzen

Speicherlösungen und Datenverwaltung — Hier stehen die verschiedenen Azure-Speicherdienste und deren optimaler Einsatz im Fokus. Vom Blob-Storage für unstrukturierte Daten bis zu Azure Files für Server-Message-Block-Freigaben werden Sicherheits- und Replikationsstrategien praxisnah erarbeitet.

  • Storage-Konten anlegen und Redundanzoptionen (LRS, GRS, ZRS) auswählen
  • Blob-Container, Zugriffsebenen (Hot, Cool, Archive) und Lebenszyklusrichtlinien verwalten
  • Azure File Shares einrichten und mit Azure File Sync verknüpfen
  • Shared Access Signatures (SAS) und Storage-Firewalls zur Absicherung einsetzen
  • Azure Backup für Speicherkonten und andere Ressourcen konfigurieren
  • Azure Import/Export und AzCopy für Datenmigration nutzen

Betrieb und Skalierung virtueller Maschinen — Dieser Modul vermittelt das gesamte Spektrum des VM-Betriebs: von der Erstprovisionierung über Hochverfügbarkeitsarchitekturen bis zur automatischen Skalierung.

  • Virtuelle Maschinen verschiedener Serien (General Purpose, Memory Optimized, Storage Optimized) provisionieren
  • Availability Sets, Availability Zones und Scale Sets für Hochverfügbarkeit konfigurieren
  • Benutzerdefinierte Skript-Erweiterungen und Azure VM Agent verwalten
  • Azure Disk Encryption und Managed Disks einsetzen
  • Container mit Azure Container Instances und Azure Kubernetes Service (AKS-Grundlagen) betreiben
  • Azure App Service Plans skalieren und Deployment-Slots nutzen

Praxisübungen und Prüfungsvorbereitung

  • Azure-Abonnement anlegen und Ressourcengruppen mit Policies strukturieren
  • RBAC-Szenarien mit Least-Privilege-Prinzip konfigurieren
  • Hub-and-Spoke-Netzwerktopologie aufbauen und absichern
  • VPN-Gateway-Verbindung zu einem simulierten lokalen Standort einrichten
  • Blob-Storage mit Lebenszyklusrichtlinie und SAS-Token konfigurieren
  • VM-Scale-Set mit automatischer Skalierungsregel bereitstellen
  • Azure Monitor-Dashboard mit Log-Analytics-Abfragen und Alert-Regeln erstellen
  • Azure Backup für VMs einrichten und Wiederherstellung testen
  • Azure Policy zuweisen und Compliance-Report auswerten
  • ARM-Templates und Bicep für Infrastructure-as-Code nutzen
  • Cost Management und Budgets konfigurieren
  • Prüfungssimulationen zu allen Bereichen des AZ-104-Prüfungsleitfadens durcharbeiten

Der Kurs legt großen Wert auf die Verbindung von Theorie und unmittelbarer praktischer Anwendung. Jede Lerneinheit wird durch dokumentierte Lab-Szenarien ergänzt, die reale Aufgabenstellungen eines Cloud-Administrators abbilden. Am Ende des Kurses sind Teilnehmende mit der aktuellen Prüfungsstruktur vertraut und können Prüfungsaufgaben systematisch bearbeiten.

Lernziele:

  • Azure-Abonnements und Ressourcengruppen strukturiert verwalten und entsprechende Zugriffskontrollen einrichten
  • Azure Active Directory und hybride Identitäten sichern sowie rollenbasierte Zugriffssteuerung (RBAC) konfigurieren
  • Virtuelle Netzwerke anlegen, Subnetze planen und Network Security Groups gezielt einsetzen
  • Azure-Ressourcen mit lokalen Standorten über VPN Gateway und ExpressRoute verbinden
  • Netzwerkverkehr mit Load Balancer, Application Gateway und Traffic Manager optimieren
  • Verschiedene Azure-Speicherlösungen (Blob, File, Queue, Table) implementieren und absichern
  • Virtuelle Maschinen provisionieren, skalieren und mit Availability Sets sowie Scale Sets hochverfügbar betreiben
  • Azure App Services und containerbasierte Workloads (Azure Container Instances, AKS-Grundlagen) in Betrieb nehmen
  • Sicherungs- und Wiederherstellungskonzepte mit Azure Backup und Azure Site Recovery umsetzen
  • Ressourcennutzung und Kosten mit Azure Monitor, Log Analytics und Alerts überwachen
  • Azure Policy und Blueprints zur Governance und Compliance einsetzen
  • Praxisnahe Szenarien in der offiziellen Microsoft-Prüfungsstruktur sicher bearbeiten

Für wen ist der Kurs geeignet?

Die Weiterbildung richtet sich an IT-Fachkräfte, die in ihrer Berufsrolle Azure-Infrastrukturen betreuen oder diese Aufgabe anstreben. Typische Teilnehmende arbeiten bereits in der IT-Administration, im Netzwerkbereich oder im Systembereich und möchten ihre Kenntnisse auf Cloud-Plattformen ausweiten.

  • IT-Administratoren, die von klassischer On-premises-Infrastruktur zu Azure wechseln
  • System- und Netzwerkadministratoren mit ersten Cloud-Berührungspunkten
  • Cloud Engineers, die ihre Azure-Kenntnisse systematisch vertiefen und zertifizieren möchten
  • IT-Projektbeteiligte, die Azure-Architekturen besser verstehen und beurteilen wollen
  • Quereinsteiger aus verwandten IT-Disziplinen mit soliden Grundlagenkenntnissen
Voraussetzungen:

Teilnehmende sollten grundlegende Kenntnisse in Netzwerktechnik (TCP/IP, DNS, Routing) sowie Erfahrung mit Windows- oder Linux-Betriebssystemen mitbringen. Vorkenntnisse in der Cloud-Administration erleichtern den Einstieg, sind aber nicht zwingend vorausgesetzt. Microsoft empfiehlt, sich vorab mit den Grundkonzepten der Azure-Plattform vertraut zu machen, etwa durch den freien Lernpfad AZ-900. Vor Schulungsbeginn wird ein individuelles Vorgespräch geführt, in dem ein passender Lernplan gemeinsam erarbeitet wird.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs wird überwiegend im Combined-Learning-Format angeboten, das präsenzbasierte Instruktion mit Online-Phasen verbindet. Ergänzend sind reine Online-Seminarformate verfügbar. Der Unterricht wechselt zwischen Trainerinput, geführten Lab-Übungen in echten Azure-Umgebungen und eigenständigen Übungsphasen mit Prüfungssimulationen. Teilnehmende erhalten Zugang zu offiziellen Microsoft-Lernmaterialien und können ihren Lernfortschritt flexibel gestalten. Vollzeit- und Teilzeitformate werden angeboten, sodass die Weiterbildung in unterschiedliche Lebens- und Arbeitssituationen passt.

Die Weiterbildung dauert in der Vollzeitvariante typischerweise zwischen einer Woche und einem Monat; im Teilzeitformat verlängert sich die Laufzeit auf bis zu drei Monate. Die genaue Dauer hängt vom gewählten Format, den individuellen Vorkenntnissen und dem persönlichen Lerntempo ab. Ein individueller Lernplan wird zu Beginn des Kurses vereinbart.

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Teilnehmende ein Lehrgangszertifikat des Anbieters. Empfohlenes Ziel ist die externe Herstellerprüfung Microsoft Certified: Azure Administrator Associate (AZ-104), die bei einem autorisierten Prüfungszentrum abgelegt wird. Das Bestehen dieser Prüfung ist nicht Voraussetzung für das Lehrgangszertifikat, wird aber ausdrücklich empfohlen. Die Zertifizierung ist international anerkannt und in der Cloud-Branche weit verbreitet. Darüber hinaus legt sie die Grundlage für den weiterführenden Pfad zum Microsoft Certified: Azure Solutions Architect Expert.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Die Nachfrage nach qualifizierten Azure-Administratoren wächst kontinuierlich, da immer mehr Unternehmen kritische Infrastrukturen in die Microsoft-Cloud verlagern. Wer die AZ-104-Zertifizierung vorweisen kann, signalisiert Arbeitgebern ein strukturiertes und geprüftes Verständnis der Plattform, das über einzelne Produktkenntnisse hinausgeht. Das breite Themenspektrum — von Identität und Netzwerk über Storage bis zu Monitoring — befähigt Absolventinnen und Absolventen, in hybriden und reinen Cloud-Umgebungen eigenständig zu agieren. Teilnehmende erwerben nicht nur technisches Fachwissen, sondern auch eine systematische Arbeitsweise für den Cloud-Betrieb: Die Kombination aus Lab-Übungen, Prüfungssimulationen und individuellem Lernplan stellt sicher, dass Gelerntes direkt in den Berufsalltag übertragen werden kann. Neben dem unmittelbaren Karrierewert eröffnet der Kurs langfristige Entwicklungsmöglichkeiten in Richtung Cloud-Architektur, DevOps oder Cloud-Security.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Azure Administrator
  • Cloud Administrator
  • Cloud System Engineer
  • Infrastructure Administrator
  • IT-Administrator Cloud
  • System Administrator (Azure)

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Vorkenntnisse benötige ich für den AZ-104-Kurs?

Grundkenntnisse in TCP/IP-Netzwerken sowie Erfahrung mit Windows oder Linux sind empfehlenswert. Microsoft empfiehlt außerdem, sich vorab mit Azure-Grundkonzepten vertraut zu machen, etwa durch den kostenlosen AZ-900-Lernpfad. Ein persönliches Beratungsgespräch vor Kursbeginn hilft, die individuellen Vorkenntnisse einzuschätzen und einen passenden Lernplan zu entwickeln.

Welches Zertifikat erhalte ich nach dem Kurs?

Sie erhalten ein Lehrgangszertifikat des Kursanbieters. Das eigentliche Ziel ist die externe Prüfung zum Microsoft Certified: Azure Administrator Associate (AZ-104), die bei einem autorisierten Prüfungszentrum abgelegt wird. Das Bestehen der Microsoft-Prüfung ist international anerkannt und wird von Arbeitgebern weltweit nachgefragt.

Kann die Weiterbildung mit einem Bildungsgutschein finanziert werden?

Bei AZAV-zertifizierten Anbietern ist der Kurs in der Regel über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit förderbar. Darüber hinaus können je nach persönlicher Situation das Qualifizierungschancengesetz, Berufsförderungsleistungen der Bundeswehr oder Leistungen der Deutschen Rentenversicherung greifen. Eine individuelle Förderberatung wird empfohlen.

Welche Lernformate werden angeboten?

Der Kurs ist hauptsächlich im Combined-Learning-Format verfügbar, das Präsenzphasen mit Online-Selbstlernphasen kombiniert. Reine Online-Seminarformate sind ebenfalls möglich. Vollzeit- und Teilzeitoptionen erlauben eine flexible Kursplanung.

Welche Karrierewege öffnet die AZ-104-Zertifizierung?

Die Zertifizierung qualifiziert für Rollen wie Azure Administrator, Cloud System Engineer oder Infrastructure Administrator. Sie bildet außerdem die Vorstufe zur weiterführenden Zertifizierung Microsoft Certified: Azure Solutions Architect Expert und eröffnet Wege in Richtung Cloud-Architektur, DevOps oder Cloud-Security.