ChatGPT-Modelle und Data Science kombinieren – Weiterbildung
ChatGPT in datenwissenschaftlichen Workflows: Textmuster erkennen, Python-gestützte Modellanwendung und SQL-Datenintegration für Prognose-Unterstützung.
Auf einen Blick
Überblick
Data Science verbindet Statistik, Datenbankmanagement und Visualisierung zu einem Erkenntnisprozess - generative Sprachmodelle wie ChatGPT erweitern diesen Prozess um die Fähigkeit, Texte zu verarbeiten und Informationen automatisiert zu extrahieren. Dieser Kurs zeigt, wie ChatGPT in datenwissenschaftliche Analyseworkflows eingebunden wird, um Themen und Textmuster automatisiert zu erkennen, statistische Verfahren zu ergänzen und Prognosen mit zusätzlichem Kontext zu unterstützen.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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1
an 2 Standorten
40
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 13 erfassten Orten
6 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat mit Abschlussprüfung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 6 Monate bis 1 Jahr28×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €28×
Häufige Kursorte
- Wiesbaden4×
- Hamburg3×
- Dresden3×
- Köln3×
- Stuttgart3×
- Dortmund2×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen10×
- Hessen6×
- Baden-Württemberg3×
- Niedersachsen3×
- Hamburg3×
- Sachsen3×
Vermittelte Kompetenzen
- ChatGPT
- Data Science
- Python
- SQL
- Generative KI
- Statistische Analyseverfahren
- Datenvisualisierung
Zugeordnete Zielberufe
- Data Engineer6.907 Stellen/12 Mon.
- Geoinformatik (grundständig)507 Stellen/12 Mon.
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
- Chatbot-Entwickler/Chatbot-Entwicklerin9 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 40 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Das erste Modul schafft das konzeptionelle Fundament, auf dem die spätere Kombination von KI und Data Science aufbaut.
- Funktionsweise von Sprachmodellen und generativer KI im Überblick
- Unterscheidung zwischen analytischer und generativer Datenverarbeitung
- Bedeutung von Eingaben, Prompts und Kontextsteuerung für die Modellleistung
- Bewertung von Möglichkeiten und Grenzen textbasierter KI-Systeme
- Einordnung generativer Modelle in den datenwissenschaftlichen Werkzeugkasten
- Typische Fehlannahmen im Umgang mit KI-generierten Textinformationen
Im zweiten Modul wird die eigentliche Verbindung zwischen generativen Modellen und statistischer Analyse hergestellt.
- Kombination generativer Sprachmodelle mit statistischen Analyseverfahren
- Automatisierte Erkennung und Kategorisierung von Themen und Textmustern
- Einsatz von Python zur Steuerung und Verarbeitung generierter Ergebnisse
- Bewertung der Relevanz und Qualität erzeugter Informationen
- Vergleich klassischer Textklassifikation mit generativen Ansätzen
- Umgang mit uneindeutigen oder widersprüchlichen Klassifikationsergebnissen
Das dritte Modul überführt die gewonnenen Erkenntnisse in ein strukturiertes Datenmanagement.
- Verwendung relationaler Datenbanken zur Speicherung und Organisation von Textdaten
- Anwendung von SQL-Abfragen zur Filterung, Aggregation und Auswertung generierter Inhalte
- Nutzung von Visualisierungstools zur Aufbereitung analytischer Ergebnisse
- Kombination von KI-Ausgaben und statistischen Berichten zur Entscheidungsunterstützung
- Aufbau konsistenter Datenstrukturen für wiederkehrende Analysen
- Verknüpfung mehrerer Datenquellen in einem gemeinsamen Analysemodell
Im vierten Modul stehen Verantwortung und Qualitätssicherung im datenwissenschaftlichen Kontext im Mittelpunkt.
- Ethische und rechtliche Grundlagen beim Einsatz generativer KI-Systeme
- Überprüfung von Nachvollziehbarkeit und Fairness in textbasierten Auswertungen
- Sicherstellung der Datenqualität in Kombination mit automatisierten Prozessen
- Verantwortungsvolle Nutzung von Sprachmodellen in datenwissenschaftlichen Projekten
- Dokumentation von Modellentscheidungen für spätere Nachvollziehbarkeit
- Umgang mit Unsicherheit in KI-gestützten Prognosen
Der praktische Anteil führt die vier Module an einem datenwissenschaftlichen Beispielprojekt zusammen.
- Aufbau eines Python-Workflows zur Steuerung generierter Textklassifikationen
- Kombination eines statistischen Analyseverfahrens mit ChatGPT-Textmustern
- Erstellung eines relationalen Datenbankschemas für Textdaten
- Formulierung von SQL-Abfragen zur Aggregation kategorisierter Inhalte
- Aufbereitung der Ergebnisse mit einem Visualisierungstool
- Bewertung der Relevanz automatisiert erkannter Themencluster
- Diskussion eines Fairness-Falls anhand generierter Klassifikationen
- Dokumentation eines Analyseworkflows für die Nachvollziehbarkeit
- Vergleich zweier Prognoseansätze mit und ohne KI-Unterstützung
- Aufbau eines kombinierten Berichts aus KI-Ausgaben und statistischen Kennzahlen
- Erprobung unterschiedlicher Kontextsteuerungen für dieselbe Analysefrage
- Abschließende Qualitätsprüfung des gesamten Analyseprojekts
- Aufbau einer einfachen Prognoseeinordnung aus klassifizierten Textclustern
- Vergleich zweier Datenbankabfragen mit unterschiedlicher Aggregationstiefe
- Präsentation des fertigen Analyseprojekts anhand eines kurzen Ergebnisberichts
Der Kurs versteht ChatGPT hier ausdrücklich als Ergänzung zum klassischen data-science-Werkzeugkasten aus Statistik, relationalen Datenbanken und Visualisierung - die generative Komponente unterstützt bei der Texterschließung und Prognoseeinordnung, ersetzt aber nicht die statistische Grundlagenarbeit. Diese Abgrenzung zieht sich bewusst durch alle vier Module: Wo immer ChatGPT eine Einschätzung liefert, wird im Kurs zugleich vermittelt, mit welchem statistischen oder datenbankgestützten Verfahren sich diese Einschätzung überprüfen lässt.
Lernziele:
- Funktionsweise von Sprachmodellen und generativer KI grundlegend verstehen
- Analytische von generativer Datenverarbeitung unterscheiden
- Bedeutung von Prompts und Kontextsteuerung für die Modellleistung einordnen
- Möglichkeiten und Grenzen textbasierter KI-Systeme kritisch bewerten
- Generative Sprachmodelle mit statistischen Analyseverfahren kombinieren
- Themen und Textmuster automatisiert erkennen und kategorisieren
- Python zur Steuerung und Verarbeitung generierter Ergebnisse einsetzen
- Relevanz und Qualität erzeugter Informationen systematisch bewerten
- Relationale Datenbanken zur Speicherung von Textdaten nutzen
- SQL-Abfragen zur Filterung und Aggregation generierter Inhalte erstellen
- Visualisierungstools zur Aufbereitung analytischer Ergebnisse einsetzen
- Ethische und rechtliche Grundlagen generativer KI-Systeme anwenden
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Personen, die datenwissenschaftlich arbeiten oder einsteigen möchten und verstehen wollen, wie sich generative Sprachmodelle sinnvoll in bestehende Analyseverfahren aus Statistik, Datenbankmanagement und Visualisierung einfügen.
- Data Scientists, die Textdaten systematisch in ihre Analysen einbeziehen möchten
- KI-Spezialist:innen mit Interesse an der Verbindung von LLMs und Statistik
- Machine-Learning-Ingenieur:innen, die Textklassifikation in Prognosemodelle integrieren
- Datenanalyst:innen im Übergang zu datenwissenschaftlichen Aufgaben
- Arbeitssuchende und Quereinsteigende mit Interesse an Data Science und KI
Formale Abschlüsse oder KI-Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an digitalen Anwendungen und einem verantwortungsvollen Umgang mit KI-Tools. Grundlagen in Python und SQL werden im Kursverlauf aufgebaut, tiefergehendes statistisches Vorwissen wird nicht vorausgesetzt.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs findet im Hybrid-Learning-Format statt und verknüpft konzeptionelle Einführungen zu generativer KI durchgehend mit praktischer Arbeit an Python-Skripten, SQL-Abfragen und Visualisierungsaufgaben. Der rote Faden führt von der Themenerkennung in Textdaten über die Datenbankintegration bis zum fertigen, statistisch fundierten Analysebericht, wobei jede neue Methode zunächst an einem kleinen Beispieldatensatz erprobt wird, bevor sie auf das größere Abschlussprojekt übertragen wird.
Der Kurs wird überwiegend in Vollzeit angeboten, teilweise auch in Teilzeit, und umfasst vier Module von den KI-Grundlagen über Modellanwendung und Datenintegration bis zu Verantwortung und Qualitätssicherung. Der Umfang erlaubt eine fundierte Auseinandersetzung mit der Schnittstelle zwischen generativer KI und klassischer Data-Science-Methodik.
Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat sowie einer Abschlussprüfung ab. Es handelt sich um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Kursanbieters, keine externe Zertifizierung durch einen Softwareanbieter.
Nutzen & Perspektiven
Für Data Scientists liegt der Mehrwert darin, Textdaten nicht länger als separaten, schwer zugänglichen Datentyp zu behandeln, sondern sie mit ChatGPT-gestützter Themenerkennung systematisch in bestehende statistische Analysen einzubeziehen und dadurch bislang ungenutzte Informationsquellen zu erschließen. Gerade unstrukturierte Textbestände, die bisher händisch gesichtet werden mussten, lassen sich so erstmals in vertretbarer Zeit systematisch auswerten. Die konsequente Verbindung aus relationalen Datenbanken, SQL-Auswertung und Visualisierung sorgt dafür, dass generative Ausgaben nicht isoliert stehen bleiben, sondern in ein nachvollziehbares, geprüftes Analysemodell eingebettet werden - ein Ansatz, der die Verlässlichkeit KI-gestützter Erkenntnisse deutlich erhöht und Rückfragen zur Herkunft einzelner Ergebnisse von vornherein leichter beantwortbar macht. Langfristig erwerben Teilnehmende eine Kompetenz, die über einzelne Projekte hinausreicht: das methodische Verständnis dafür, wo generative Sprachmodelle datenwissenschaftliche Prozesse sinnvoll ergänzen können und wo weiterhin klassische statistische Verfahren die verlässlichere Grundlage bilden. Diese Einordnungsfähigkeit bleibt auch dann wertvoll, wenn neue Modellgenerationen oder veränderte Werkzeuge im datenwissenschaftlichen Alltag hinzukommen.
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Data Engineer6.907 Stellen
- Geoinformatik (grundständig)507 Stellen
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen
- Chatbot-Entwickler/Chatbot-Entwicklerin9 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was unterscheidet diesen Kurs von "ChatGPT-Modelle und Data Analysis"?
Dieser Kurs fokussiert auf datenwissenschaftliche Methoden wie automatisierte Themenerkennung, statistische Modellanwendung und Prognose-Unterstützung. Der Data-Analysis-Kurs legt den Schwerpunkt dagegen auf Prompt-Design und reproduzierbare Analyseprozesse mit pandas und SQL im klassischen Reporting.
Brauche ich statistisches Vorwissen für die Teilnahme?
Nein, tiefergehendes statistisches Vorwissen wird nicht vorausgesetzt. Python- und SQL-Grundlagen werden im Kursverlauf aufgebaut, hilfreich sind lediglich sichere PC-Kenntnisse.
Wie wird ChatGPT konkret in Data-Science-Prozesse eingebunden?
ChatGPT wird zur automatisierten Erkennung und Kategorisierung von Themen und Textmustern eingesetzt, deren Ergebnisse anschließend über Python gesteuert und mit statistischen Analysen sowie SQL-Auswertungen kombiniert werden.
Welche Rolle spielen Datenbanken und SQL in diesem Kurs?
Relationale Datenbanken dienen zur strukturierten Speicherung von Textdaten, SQL-Abfragen zur Filterung und Aggregation der generierten Inhalte für weiterführende Analysen und Visualisierungen.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende des Kurses?
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