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Digitalisierungsprojekte mit PRINCE2 Agile und KI – Kurs

Projektmanagement-Weiterbildung für Digitalisierungsvorhaben nach dem international anerkannten Standard PRINCE2 Agile, ergänzt um den praktischen Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Projekten.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs deckt sowohl die klassischen PRINCE2-Grundlagen als auch deren agile Erweiterung sowie die ergänzenden KI-Inhalte ab und bereitet auf die PRINCE2-Agile-Zertifizierungsprüfung vor. Der genaue zeitliche Umfang richtet sich nach individuellem Vorwissen und wird im persönlichen Gespräch mit… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Die Weiterbildung schließt mit der international anerkannten Zertifizierung PRINCE2 Agile ab, deren Prüfung über den Zertifizierungspartner PeopleCert abgelegt wird. Ergänzend erhalten die Teilnehmenden eine trägerinterne Teilnahmebescheinigung, die auch die vermittelten KI-Inhalte dokumentiert. Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Erwartet wird die Fähigkeit, selbstständig und konzeptionell zu arbeiten, da die Weiterbildung sowohl methodisches Verständnis als auch die eigenständige Bearbeitung von Fallbeispielen verlangt. Sehr gute Deutschkenntnisse sind notwendig, um die Prüfungsinhalte angemessen bearbeiten zu können.… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Digitalisierungsprojekte stellen besondere Anforderungen an Projektleitungen: Sie verbinden die Notwendigkeit klarer Steuerung mit hoher technologischer Unsicherheit und häufig wechselnden Anforderungen. Dieser Kurs vermittelt, wie sich solche Projekte mit dem international anerkannten Standard PRINCE2 Agile führen lassen, der die bewährte Governance-Struktur von PRINCE2 mit agilen Arbeitsweisen wie Scrum und Kanban verbindet. Ergänzend wird gezeigt, wie Künstliche Intelligenz heute bereits sinnvoll in Digitalisierungsprojekten eingesetzt werden kann – von der Unterstützung bei der Planung bis zur Analyse großer Projektdatenmengen.

Was lernst du in diesem Kurs?

Der erste Modulblock vermittelt die Grundlagen des klassischen PRINCE2-Rahmenwerks, das die strukturelle Basis für PRINCE2 Agile bildet.

  • Die sieben Prinzipien von PRINCE2 im Überblick
  • Die sieben PRINCE2-Themen: von Business Case bis Qualität
  • Der PRINCE2-Prozessablauf von der Projektvorbereitung bis zum Abschluss
  • Rollen und Verantwortlichkeiten im PRINCE2-Projektmodell
  • Steuerungsinstrumente wie Toleranzen und Managementphasen
  • Anpassung von PRINCE2 an unterschiedliche Projektumgebungen

Der zweite Modulblock führt in die agile Erweiterung PRINCE2 Agile ein und zeigt, wie sich klassische Governance mit agilen Arbeitsweisen verbinden lässt.

  • Grundprinzipien agiler Vorgehensweisen im Vergleich zum klassischen Wasserfallmodell
  • Einführung in Scrum als agiles Rahmenwerk für Digitalisierungsprojekte
  • Einführung in Kanban zur Visualisierung und Steuerung von Arbeitsabläufen
  • Das Hexagon-Modell zur Bewertung agiler Zielkonflikte
  • Der Agilometer zur Einschätzung des passenden Agilitätsgrads
  • Anpassung der sieben PRINCE2-Prinzipien an agile Projektumgebungen

Der dritte Modulblock überträgt die Methodik gezielt auf Digitalisierungsprojekte und behandelt die Besonderheiten, die technologiegetriebene Vorhaben von klassischen Projekten unterscheiden.

  • Typische Herausforderungen von Digitalisierungsprojekten in Unternehmen
  • Umgang mit technologischer Unsicherheit und sich ändernden Anforderungen
  • Steuerung von IT-nahen Projektteams mit gemischten Kompetenzen
  • Stakeholder-Management bei unternehmensweiten Digitalisierungsvorhaben
  • Risikosteuerung bei Systemeinführungen und Prozessdigitalisierung
  • Erfolgsmessung und Nutzenbewertung von Digitalisierungsprojekten

Der vierte Modulblock verbindet die PRINCE2-Agile-Methodik mit dem praktischen Einsatz von Künstlicher Intelligenz und rundet die Weiterbildung mit anwendungsnahen Übungen ab.

  • Überblick über KI-gestützte Werkzeuge für Projektplanung und -steuerung
  • Einsatz von KI zur Analyse von Projektfortschritt und Kennzahlen
  • Unterstützung bei der Risikoerkennung durch datenbasierte Auswertungen
  • Kritische Bewertung von Chancen und Grenzen des KI-Einsatzes im Projektmanagement
  • Ethische und organisatorische Fragen beim Einsatz von KI in Projekten
  • Bearbeitung eines Fallbeispiels: Steuerung eines fiktiven Digitalisierungsprojekts mit PRINCE2 Agile
  • Einordnung des Projekts mithilfe von Hexagon und Agilometer
  • Entwicklung eines Sprint- beziehungsweise Kanban-basierten Arbeitsplans für das Fallbeispiel
  • Identifikation geeigneter KI-Unterstützung für einzelne Projektphasen
  • Diskussion realistischer Zielkonflikte zwischen Governance und Agilität
  • Präsentation der erarbeiteten Projektsteuerung in der Gruppe
  • Zusammenfassung der zentralen Methoden zur Prüfungsvorbereitung

PRINCE2 Agile löst dabei einen praktischen Zielkonflikt vieler Digitalisierungsvorhaben: Unternehmen benötigen einerseits klare Governance-Strukturen mit definierten Entscheidungspunkten, andererseits die Flexibilität, auf neue technische Erkenntnisse während des Projekts zu reagieren. Werkzeuge wie das Hexagon und der Agilometer helfen dabei, diesen Ausgleich nicht dem Zufall zu überlassen, sondern bewusst und begründet zu gestalten. Der Blick auf Künstliche Intelligenz ergänzt die Methodik um eine zeitgemäße Perspektive: Digitalisierungsprojekte erzeugen zunehmend Daten, deren Auswertung sich für eine fundierte Steuerung nutzen lässt – vorausgesetzt, Projektleitungen verstehen sowohl die Möglichkeiten als auch die Grenzen dieser Werkzeuge.

Lernziele:

Nach Abschluss der Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage, folgende Kompetenzen in der Praxis anzuwenden.

  • die sieben Prinzipien von PRINCE2 im Kontext agiler Digitalisierungsprojekte anwenden
  • die sieben PRINCE2-Themen auf konkrete Projektsituationen übertragen
  • den PRINCE2-Prozessablauf für Digitalisierungsvorhaben strukturieren
  • agile Vorgehensweisen wie Scrum und Kanban in ein PRINCE2-Rahmenwerk einbetten
  • mit dem Agilometer den passenden Grad an Agilität für ein Projekt einschätzen
  • Digitalisierungsprojekte hinsichtlich Umfang, Zeit und Ressourcen realistisch steuern
  • Rollen und Verantwortlichkeiten in agil geführten PRINCE2-Projekten zuordnen
  • typische Risiken von Digitalisierungsvorhaben erkennen und steuern
  • Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz in der Projektplanung einordnen
  • KI-gestützte Werkzeuge zur Analyse von Projektdaten und Fortschritten nutzen
  • Chancen und Grenzen des KI-Einsatzes in Projekten kritisch bewerten
  • sich auf die Anforderungen der PRINCE2-Agile-Zertifizierungsprüfung vorbereiten

Für wen ist der Kurs geeignet?

Die Weiterbildung eignet sich, um bisherige Berufserfahrung im Bereich Projektmanagement um fundierte Methodik für digitalisierungsnahe Vorhaben zu erweitern. Besonders angesprochen sind Personen, die Projekte in einem Umfeld mit hoher technologischer Dynamik steuern.

  • Projektleitungen, die von klassischem zu agilem oder hybridem Vorgehen wechseln möchten
  • IT-nahe Projektmanager:innen, die Digitalisierungsvorhaben verantworten
  • Personen, die eine international anerkannte PRINCE2-Agile-Zertifizierung anstreben
  • Fach- und Führungskräfte, die den praktischen Nutzen von KI in Projekten einschätzen möchten
Voraussetzungen:

Erwartet wird die Fähigkeit, selbstständig und konzeptionell zu arbeiten, da die Weiterbildung sowohl methodisches Verständnis als auch die eigenständige Bearbeitung von Fallbeispielen verlangt. Sehr gute Deutschkenntnisse sind notwendig, um die Prüfungsinhalte angemessen bearbeiten zu können. Grundkenntnisse im klassischen Projektmanagement sind hilfreich, aber keine zwingende Voraussetzung, da die PRINCE2-Grundlagen im Kurs vollständig eingeführt werden.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Die Weiterbildung vermittelt die PRINCE2-Grundlagen und deren agile Erweiterung in aufeinander aufbauenden Theorieeinheiten, die unmittelbar an einem durchgängigen Fallbeispiel eines Digitalisierungsprojekts angewendet werden. Werkzeuge wie das Hexagon-Modell und der Agilometer werden praktisch erprobt, ebenso wie der Einsatz von KI-gestützten Analysewerkzeugen an Beispieldaten. Diskussionsrunden zu Zielkonflikten zwischen Governance und Agilität stärken zusätzlich das Verständnis dafür, dass die Methodik situativ angepasst und nicht schematisch angewendet werden muss.

Der Kurs deckt sowohl die klassischen PRINCE2-Grundlagen als auch deren agile Erweiterung sowie die ergänzenden KI-Inhalte ab und bereitet auf die PRINCE2-Agile-Zertifizierungsprüfung vor. Der genaue zeitliche Umfang richtet sich nach individuellem Vorwissen und wird im persönlichen Gespräch mit dem Anbieter abgestimmt.

Die Weiterbildung schließt mit der international anerkannten Zertifizierung PRINCE2 Agile ab, deren Prüfung über den Zertifizierungspartner PeopleCert abgelegt wird. Ergänzend erhalten die Teilnehmenden eine trägerinterne Teilnahmebescheinigung, die auch die vermittelten KI-Inhalte dokumentiert.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

PRINCE2 Agile gehört zu den wenigen Projektmanagement-Zertifizierungen, die klassische Governance-Prinzipien und agile Arbeitsweisen nicht gegeneinander ausspielen, sondern bewusst miteinander verbinden. Gerade für Digitalisierungsprojekte, die sowohl steuerbar bleiben als auch flexibel auf neue Erkenntnisse reagieren müssen, ist diese Kombination in der Praxis besonders gefragt. Der zusätzliche Blick auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz hebt die Weiterbildung von klassischen PRINCE2-Agile-Schulungen ab: Teilnehmende lernen nicht nur die Methodik, sondern auch, wie sich moderne datengestützte Werkzeuge sinnvoll in die Projektsteuerung integrieren lassen – eine Kompetenz, die in Digitalisierungsprojekten zunehmend erwartet wird. Langfristig eröffnet die Zertifizierung Perspektiven für Rollen als Projektleiter:in, Agile Coach oder Digitalisierungsmanager:in und bildet eine international anerkannte Grundlage, die sich branchenübergreifend in Bewerbungsprozessen einsetzen lässt.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Agile Coach
  • Projektleiter/in
  • Projektmanager/in
  • Digitalisierungsmanager/in
  • IT-Projektmanager/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Vorkenntnisse in PRINCE2 oder agilen Methoden?

Nein, sowohl die klassischen PRINCE2-Grundlagen als auch agile Vorgehensweisen wie Scrum und Kanban werden im Kurs vollständig eingeführt. Vorkenntnisse im Projektmanagement sind hilfreich, aber keine Voraussetzung.

Was unterscheidet PRINCE2 Agile von klassischem PRINCE2?

PRINCE2 Agile verbindet die sieben Prinzipien und die Governance-Struktur von PRINCE2 mit agilen Arbeitsweisen wie Scrum und Kanban und nutzt Werkzeuge wie das Hexagon-Modell und den Agilometer, um den passenden Agilitätsgrad je Projekt zu bestimmen.

Wie wird Künstliche Intelligenz im Kurs behandelt?

Der Kurs zeigt praxisnah, wie KI-gestützte Werkzeuge zur Projektplanung, Fortschrittsanalyse und Risikoerkennung eingesetzt werden können, und ordnet dabei sowohl Chancen als auch Grenzen des KI-Einsatzes kritisch ein.

Wie läuft die Zertifizierungsprüfung ab?

Die PRINCE2-Agile-Prüfung wird über den Zertifizierungspartner PeopleCert abgelegt. Der Kurs bereitet gezielt auf die Prüfungsinhalte vor und schließt mit einer ergänzenden trägerinternen Teilnahmebescheinigung ab.

Für welche Projekte eignet sich PRINCE2 Agile besonders?

Der Standard eignet sich besonders für Digitalisierungsprojekte, die klare Steuerung und Governance benötigen, gleichzeitig aber flexibel auf technologische Unsicherheiten und sich ändernde Anforderungen reagieren müssen.