Java programmieren lernen: Objektorientierung Grundkurs
Einstieg in die objektorientierte Programmierung mit Java: Klassen, Vererbung, Polymorphie und Kapselung praxisnah erlernen.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Software- & Praxistraining
- Wie lange dauert der Kurs?
- Der Kurs ist als kompakte Einführung konzipiert, die gezielt auf den Aufbau von Java-Grundkenntnissen ausgerichtet ist, ohne bereits in fortgeschrittene Frameworks oder Architekturthemen einzusteigen. Der zeitliche Umfang orientiert sich an einem strukturierten Aufbau vom ersten Programm bis zur… Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Der Kurs schließt mit einem trägerinternes Zertifikat als trägerinternem Nachweis der erworbenen Java-Kenntnisse ab. Es handelt sich nicht um eine staatlich anerkannte Prüfung, sondern um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung, die den erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung dokumentiert und… Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Vorausgesetzt werden gute PC-Kenntnisse sowie sichere Deutschkenntnisse, da die Kursinhalte ausschließlich auf Deutsch vermittelt werden. Grundlegende Englischkenntnisse sind hilfreich, etwa für das Lesen von Fehlermeldungen und Dokumentationen, werden aber nicht zwingend vorausgesetzt. Wer noch… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Diese Weiterbildung führt systematisch in die Programmiersprache Java und die Grundprinzipien der objektorientierten Softwareentwicklung ein. Wer bereits erste Programmierkenntnisse mitbringt oder das Modul „Basiswissen der Programmierung" durchlaufen hat, baut hier gezielt eine Java-Grundlage auf, die für den Einstieg in die Anwendungsentwicklung trägt. Im Zentrum stehen die vier Säulen der Objektorientierung – Klassen, Objekte, Kapselung, Vererbung und Polymorphie – sowie das Handwerkszeug, um eigene kleine Programme selbstständig zu entwerfen, zu schreiben und zu testen.
Was lernst du in diesem Kurs?
Der Kurs gliedert sich in aufeinander aufbauende Themenblöcke, die von den Grundlagen der Sprache bis zu den Kernkonzepten der Objektorientierung führen. Jeder Block kombiniert theoretische Einführung mit unmittelbarer praktischer Umsetzung am Rechner. Grundlagen der Java-Programmierung Am Anfang steht das Handwerkszeug: Wie ist ein Java-Programm aufgebaut, welche Werkzeuge werden zum Schreiben und Ausführen von Code benötigt, und welche grundlegenden Sprachelemente gibt es. Dieser Block schafft die technische Basis für alle weiteren Inhalte.
- Aufbau und Ausführung eines einfachen Java-Programms
- Variablen, Datentypen und Operatoren
- Ein- und Ausgabe über die Konsole
- Kontrollstrukturen: if, else und switch-Anweisungen
- Schleifenkonstrukte: for, while und do-while
- Einfache Fehlerquellen erkennen und Fehlermeldungen interpretieren
Klassen und Objekte Im zweiten Block wird der Wechsel von der prozeduralen zur objektorientierten Denkweise vollzogen. Klassen als Baupläne und Objekte als deren konkrete Ausprägungen bilden das gedankliche Grundgerüst, auf dem alle weiteren Konzepte aufbauen.
- Klassen definieren und Objekte daraus erzeugen
- Attribute und Methoden innerhalb einer Klasse strukturieren
- Konstruktoren zur Initialisierung von Objekten nutzen
- Zusammenspiel mehrerer Objekte in einem Programm modellieren
- this-Referenz und Methodenüberladung verstehen
- Klassendiagramme als Planungshilfe einsetzen
Kapselung und Zugriffsschutz Ein eigener Block widmet sich der Frage, wie der interne Zustand eines Objekts vor unkontrolliertem Zugriff geschützt werden kann, ohne die Nutzbarkeit der Klasse einzuschränken.
- Zugriffsmodifizierer public, private und protected gezielt einsetzen
- Getter- und Setter-Methoden zur kontrollierten Attributzugriff implementieren
- Validierung von Eingabewerten innerhalb von Setter-Methoden
- Vorteile der Kapselung für Wartbarkeit und Fehlervermeidung einordnen
- Datenkonsistenz in komplexeren Objektstrukturen sicherstellen
- Unterschiede zwischen öffentlicher Schnittstelle und interner Implementierung erkennen
Vererbung und Polymorphie Der letzte inhaltliche Block führt in die fortgeschrittenen Konzepte der Objektorientierung ein, die es ermöglichen, Klassenhierarchien aufzubauen und Code flexibel wiederzuverwenden.
- Oberklassen und Unterklassen definieren und deren Beziehung modellieren
- Methoden in Unterklassen überschreiben (Overriding)
- Das Schlüsselwort super zur Nutzung von Elternklassen-Funktionalität einsetzen
- Polymorphie anhand konkreter Beispiele nachvollziehen und anwenden
- Abstrakte Klassen von konkreten Klassen unterscheiden
- Typische Entwurfsfehler bei Vererbungshierarchien vermeiden
Praxis-Projekt: Vom Konzept zum lauffähigen Programm Über den gesamten Kurs hinweg wird das Gelernte in praktischen Übungsaufgaben gefestigt, die schrittweise zu einem kleinen, eigenständigen Java-Programm zusammenwachsen.
- Anforderungen einer einfachen Programmieraufgabe analysieren und in Klassenstruktur übersetzen
- Eigene Klassenhierarchie für ein Beispielszenario entwerfen
- Methoden mit sinnvollen Parametern und Rückgabewerten implementieren
- Objekte zur Laufzeit erzeugen und miteinander interagieren lassen
- Konsolenausgabe zur Nachvollziehbarkeit des Programmablaufs gestalten
- Testfälle für einzelne Methoden manuell durchspielen
- Fehlerhafte Programmabläufe systematisch eingrenzen und korrigieren
- Code refaktorisieren, um Wiederholungen zu vermeiden
- Kommentare zur Dokumentation des eigenen Codes sinnvoll einsetzen
- Arbeitsergebnisse in kleinen Schritten testen statt am Ende in einem großen Block
- Eigenständig kleine Erweiterungen zum Übungsprojekt umsetzen
- Das fertige Programm im Kontext der erlernten Konzepte einordnen
Die praktischen Übungen sind so aufgebaut, dass mit jedem neuen Konzept ein bereits bestehendes Übungsprogramm erweitert wird. So bleibt der Bezug zwischen Theorie und eigenem Code jederzeit greifbar, und es entsteht am Ende ein kleines Portfolio-Beispiel, das die zentralen Konzepte der Objektorientierung sichtbar macht. Wer bereits mit anderen Programmiersprachen in Berührung gekommen ist, profitiert von den direkten Vergleichen zwischen prozeduraler und objektorientierter Herangehensweise, die im Kurs immer wieder hergestellt werden. Für echte Einsteiger:innen sorgt das schrittweise Vorgehen dafür, dass keine Vorkenntnisse vorausgesetzt werden, die über das Modul „Basiswissen der Programmierung" hinausgehen.
Lernziele:
- Die Syntax und Grundstruktur von Java-Programmen sicher anwenden
- Klassen und Objekte als zentrale Bausteine der objektorientierten Programmierung verstehen und selbst entwerfen
- Attribute und Methoden sinnvoll kapseln und Zugriffsrechte (public, private, protected) korrekt einsetzen
- Vererbungsbeziehungen zwischen Klassen modellieren und Code-Wiederverwendung dadurch steigern
- Polymorphie erkennen und in eigenen Klassenhierarchien praktisch nutzen
- Kontrollstrukturen wie Verzweigungen und Schleifen zur Steuerung von Programmabläufen einsetzen
- Datentypen, Variablen und Operatoren korrekt verwenden
- Arrays und einfache Datenstrukturen zur Verwaltung von Informationen nutzen
- Methoden mit Parametern und Rückgabewerten definieren und aufrufen
- Einfache Konsolenanwendungen in Java konzipieren, implementieren und ausführen
- Typische Programmierfehler mithilfe von Fehlermeldungen und Debugging-Techniken selbstständig aufspüren
- Java-Quellcode lesbar und nachvollziehbar strukturieren, um eigene Programme später erweitern zu können
Für wen ist der Kurs geeignet?
Die Weiterbildung richtet sich an IT-interessierte Arbeitsuchende, die den Einstieg in die moderne Softwareentwicklung suchen, ebenso wie an Quer- und Wiedereinsteigende sowie Hochschulabgänger:innen mit oder ohne fachnahen Abschluss. Gemeinsam ist allen Teilnehmenden das Ziel, eine solide Java-Grundlage für die weitere berufliche Ausrichtung in Richtung Anwendungsentwicklung aufzubauen.
- Arbeitsuchende mit Interesse an einem Einstieg in die Softwareentwicklung
- Quereinsteiger:innen aus fachfremden Berufen mit technischem Interesse
- Personen in beruflicher Neuorientierung oder Rehabilitation
- Hochschulabgänger:innen, die praktische Programmierkenntnisse ergänzen möchten
- Teilnehmende mit ersten Grundkenntnissen im Programmieren, die diese vertiefen wollen
Vorausgesetzt werden gute PC-Kenntnisse sowie sichere Deutschkenntnisse, da die Kursinhalte ausschließlich auf Deutsch vermittelt werden. Grundlegende Englischkenntnisse sind hilfreich, etwa für das Lesen von Fehlermeldungen und Dokumentationen, werden aber nicht zwingend vorausgesetzt. Wer noch keine Berührung mit dem Programmieren hatte, sollte vorab das Modul „Basiswissen der Programmierung" absolviert haben, da der Kurs direkt auf grundlegenden Konzepten wie Variablen und Kontrollstrukturen aufbaut.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Der Unterricht verbindet kompakte theoretische Einführungen mit einem hohen Anteil an eigenständigem Programmieren am Rechner. Neue Konzepte werden zunächst anhand kleiner Beispiele demonstriert und anschließend direkt in Übungsaufgaben angewendet, sodass die Teilnehmenden kontinuierlich eigenen Code schreiben statt nur zuzusehen. Rückfragen zu konkreten Programmierproblemen werden im laufenden Unterricht aufgegriffen, was insbesondere beim Debuggen typischer Anfängerfehler hilft.
Der Kurs ist als kompakte Einführung konzipiert, die gezielt auf den Aufbau von Java-Grundkenntnissen ausgerichtet ist, ohne bereits in fortgeschrittene Frameworks oder Architekturthemen einzusteigen. Der zeitliche Umfang orientiert sich an einem strukturierten Aufbau vom ersten Programm bis zur eigenständigen Umsetzung kleinerer objektorientierter Aufgabenstellungen.
Der Kurs schließt mit einem trägerinternes Zertifikat als trägerinternem Nachweis der erworbenen Java-Kenntnisse ab. Es handelt sich nicht um eine staatlich anerkannte Prüfung, sondern um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung, die den erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung dokumentiert und bei Bewerbungen als Nachweis der erworbenen Programmierkenntnisse dienen kann.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Java zählt nach wie vor zu den meistgenutzten Programmiersprachen in Unternehmen jeder Größe – von Backend-Systemen über Unternehmenssoftware bis hin zu Android-Anwendungen. Wer die Grundprinzipien der objektorientierten Programmierung an dieser Sprache verinnerlicht, verfügt über ein Verständnis, das sich leicht auf andere objektorientierte Sprachen wie C# oder Kotlin übertragen lässt. Der Kurs vermittelt nicht nur Syntaxwissen, sondern ein strukturiertes Denken in Klassen, Objekten und deren Beziehungen zueinander – eine Fähigkeit, die in der Softwareentwicklung unabhängig vom konkreten Technologie-Stack gebraucht wird. Damit legt die Weiterbildung ein Fundament, auf dem sich in weiterführenden Kursen Themen wie Datenbankanbindung, Webentwicklung oder größere Softwarearchitekturen aufbauen lassen. Für den beruflichen Wiedereinstieg oder die Neuorientierung in Richtung IT bietet der Kurs damit einen greifbaren ersten Schritt: Statt abstrakter Theorie entsteht am Ende ein eigenes kleines Programmierprojekt, das die erworbenen Fähigkeiten sichtbar macht und als Gesprächsgrundlage für den weiteren Weg in die Softwareentwicklung dienen kann.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Java-Programmierer/in
- Anwendungsentwickler/in
- Backend-Entwickler/in
- Softwareentwickler/in
- Junior-Entwickler/in
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Vorkenntnisse im Programmieren für diesen Kurs?
Grundlegende Programmierkenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend Voraussetzung. Wer noch keine Erfahrung hat, sollte vorab das Modul „Basiswissen der Programmierung" absolvieren, da der Kurs direkt auf Grundkonzepten wie Variablen und Schleifen aufbaut.
Welche Programmiersprache steht im Mittelpunkt des Kurses?
Der Kurs konzentriert sich vollständig auf Java und die objektorientierte Programmierung. Vermittelt werden unter anderem Klassen, Objekte, Vererbung, Polymorphie und Kapselung anhand praktischer Übungsaufgaben.
Wie ist der Unterricht aufgebaut?
Theoretische Einführungen wechseln sich mit eigenständigem Programmieren am Rechner ab. Neue Konzepte werden anhand von Beispielen erklärt und anschließend direkt in Übungsaufgaben angewendet.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?
Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat ab, einer trägerinternen Teilnahmebescheinigung. Es handelt sich nicht um eine staatlich anerkannte Prüfung, sondern um einen Nachweis der erworbenen Java-Grundkenntnisse.
Für wen eignet sich dieser Kurs besonders?
Angesprochen sind IT-interessierte Arbeitsuchende, Quereinsteiger:innen und Hochschulabgänger:innen, die eine solide Java-Grundlage für den Einstieg in die Anwendungsentwicklung aufbauen möchten.