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Immobilienverwalter:in Weiterbildung – WEG, Miete

Umfassende Weiterbildung zur Immobilienverwalter:in mit Schwerpunkten auf WEG-Verwaltung, Mietverwaltung, Betriebskostenabrechnung und Property Management.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung ist auf eine Laufzeit von mehr als einem Monat bis zu drei Monaten angelegt und wird in Vollzeit absolviert. Dieser Umfang ermöglicht es, sowohl kaufmännische und rechtliche Grundlagen als auch technische und organisatorische Inhalte gründlich zu erarbeiten. Der Zeitplan ist so… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Nach erfolgreich bestandener Teilnahme stellen die zertifiziert-zertifizierten Kursanbieter ein trägereigenes Zertifikat bzw. eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung aus. Dieses Dokument belegt die systematisch erworbenen Kenntnisse in Miet- und WEG-Verwaltung, Betriebskostenabrechnung… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Vorausgesetzt werden gute PC-Kenntnisse sowie solide Sprachkenntnisse in Deutsch; Englischkenntnisse sind von Vorteil. Ein formaler Schulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung sind für die Teilnahme nicht zwingend erforderlich. Berufserfahrung im Immobiliensektor oder in verwandten… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Die Weiterbildung zur Immobilienverwalter:in vermittelt das vollständige Fachwissen für die professionelle Bewirtschaftung von Wohn- und Gewerbeimmobilien. Die Inhalte decken alle relevanten Bereiche des Property Managements ab: kaufmännische Grundlagen, Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Betriebs- und Heizkostenabrechnung, technische Gebäudekunde sowie Fragen der Modernisierung und Nachhaltigkeit. Darüber hinaus werden rechtliche Grundlagen aus dem BGB, dem Wohnungseigentumsgesetz und dem Grundbuchrecht praxisnah behandelt. Der Kurs richtet sich an Fachkräfte aus dem Immobiliensektor ebenso wie an Quer- und Seiteneinsteiger, die eine strukturierte Qualifikation für diesen Beruf aufbauen möchten. Das Format Combined Learning ermöglicht flexibles Lernen in Vollzeit über einen Zeitraum von ein bis drei Monaten.

Was lernst du in diesem Kurs?

Das erste Modul vermittelt kaufmännische und organisatorische Grundlagen der Immobilienverwaltung. Hier werden Büroorganisation, betriebliche Kennzahlen sowie die Grundstruktur eines Immobilienverwaltungsunternehmens behandelt.

  • Büroorganisation und Dokumentenmanagement in der Hausverwaltung
  • Mitarbeiterauswahl und Teamorganisation im Verwaltungsbetrieb
  • Betriebliche Kenndaten und Controlling-Grundlagen
  • Kaufmännische Grundlagen: Buchführung, Kostenstellen, Liquiditätsplanung
  • Zusammenarbeit mit Finanzamt, Steuerberater und Rechtsbeistand
  • Marketing für Verwalter: Eigen- und Fremdobjekte vermarkten

Das zweite Modul behandelt Mietverwaltung und Mietrecht. Es deckt den gesamten Lebenszyklus eines Mietverhältnisses ab — von der Mietersuche über laufende Verwaltung bis zur Kündigung und Räumung.

  • Mietersuche, Auswahlkriterien und Mietvertragserstellung
  • Betriebskostenabrechnung: Umlagefähigkeit, Fristen, häufige Fehler
  • Mietkaution, Mietzahlung und Mietbuchhaltung
  • Mietinkasso: Mahnverfahren, Zahlungsklage und gerichtliche Durchsetzung
  • Übergabe und Rückgabe von Mietobjekten inkl. Protokollierung
  • Kündigung und Räumungsklage nach BGB und ZPO

Das dritte Modul widmet sich dem Wohnungseigentumsrecht und den rechtlichen Grundlagen der WEG-Verwaltung. Zentrale Themen sind das WEG, das BGB, das Grundbuchrecht und das Zwangsvollstreckungsrecht.

  • Wohnungseigentumsgesetz: Grundbegriffe, Gemeinschaft, Verwaltungsrat
  • Eigentümerversammlung: Einladung, Beschlussfassung, Protokollierung
  • Hausordnung und Gemeinschaftsordnung als Rechtsgrundlage
  • Bürgerliches Gesetzbuch: mietrechtliche und eigentumsrechtliche Bestimmungen
  • Grundbuchrecht: Einsichtnahme, Belastungen, Eintragungen
  • Zwangsvollstreckungsrecht und Berufsrecht der Verwalter

Das vierte Modul behandelt technische Gebäudekunde und Nachhaltigkeit. Teilnehmende lernen, Baustoffe und haustechnische Systeme einzuschätzen, Mängel zu erkennen und Modernisierungsschritte zu planen und zu begleiten. Simulierte Aufgaben aus dem Alltag einer Hausverwaltung unterstützen die eigenständige Handlungskompetenz.

  • Erstellen einer vollständigen Betriebskostenabrechnung für ein Musterobjekt
  • Vorbereitung und Nachbereitung einer WEG-Eigentümerversammlung
  • Entwurf eines rechtssicheren Mietvertrags anhand einer Mustervorlage
  • Bearbeitung eines Falles mit Mietrückstand bis zum Mahnbescheid
  • Begehung und Protokollierung einer Wohnungsübergabe (Simulation)
  • Einholung von Handwerkerangeboten und Auftragsvergabe
  • Prüfung und Buchhaltung von Mieteingängen und Hausgeldabrechnungen
  • Kommunikation mit Behörden, Versicherungen und Dienstleistern
  • Erstellung eines Instandhaltungsplans für ein Mehrfamilienhaus
  • Recherche und Beantragung von öffentliche Zuschüssen für eine Sanierungsschritt
  • Entwurf einer Hausordnung für eine Eigentümergemeinschaft
  • Aufbau und Pflege einer digitalen Objektakte

Der Kurs schließt mit einer Gesamtübung ab, in der ein fiktives Immobilienportfolio aus Mietobjekten und WEG-Einheiten über mehrere Monate verwaltet wird. Teilnehmende erstellen dabei alle relevanten Dokumente — von Abrechnungen bis zu Versammlungsprotokollen — und trainieren so die integrative Handlungskompetenz, die für eine selbstständige Verwaltungstätigkeit erforderlich ist.

Lernziele:

Nach erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung können Teilnehmende Miet- und WEG-Immobilien eigenverantwortlich kaufmännisch verwalten

  • Mietverträge rechtssicher erstellen, prüfen und verwalten
  • Betriebskostenabrechnungen nach den gesetzlichen Vorgaben des BGB erstellen und erläutern
  • Wohnungseigentümerversammlungen vor- und nachbereiten sowie protokollieren
  • Instandhaltungsschritte planen, beauftragen und überwachen
  • Mietersuche, Bonitätsprüfung und Übergabeprotokolle professionell durchführen
  • Mietrückstände und Mahnverfahren bis hin zu Räumungsklagen bearbeiten
  • Gebäudetechnische Systeme (Haustechnik, Baustoffe, Energiethemen) grundlegend einordnen
  • Verkehrssicherungspflichten des Verwalters erkennen und umsetzen
  • öffentliche Zuschüsse für Sanierung und Modernisierung identifizieren und dokumentieren
  • Immobilienmarketing und Vermarktungsstrategien für Leerstände entwickeln
  • Versicherungsfragen in der Immobilienverwaltung beurteilen und koordinieren

Für wen ist der Kurs geeignet?

Die Weiterbildung richtet sich an Personen aus verschiedenen Berufsfeldern, die in der Immobilienverwaltung tätig werden oder ihre Kenntnisse gezielt erweitern möchten.

  • Mitarbeiter in Immobilienverwaltungen, die Grundlagen systematisch vertiefen wollen
  • Existenzgründer, die eine eigene Hausverwaltung aufbauen möchten
  • Quereinsteiger aus Bauwesen, Architektur, Banken oder Steuerberatung
  • Makler und Bauträger-Mitarbeiter, die Property-Management-Aufgaben übernehmen
  • Sachbearbeiter aus Wohnungsbaugesellschaften oder kommunalen Verwaltungen
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt werden gute PC-Kenntnisse sowie solide Sprachkenntnisse in Deutsch; Englischkenntnisse sind von Vorteil. Ein formaler Schulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung sind für die Teilnahme nicht zwingend erforderlich. Berufserfahrung im Immobiliensektor oder in verwandten Bereichen wie Bauwesen, Architektur oder Finanzwesen erleichtert den Einstieg erheblich und wird empfohlen. Grundkenntnisse im Immobilienbereich und zu Bewertungsverfahren sowie eine ausgeprägte Motivation, in diesem Berufsfeld tätig zu werden, werden erwartet.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs folgt dem Format Combined Learning, das Online-Unterrichtseinheiten mit qualifizierten Dozenten und selbstgesteuertes Lernen miteinander verbindet. Praxisnahe Fallstudien, Musterdokumente und interaktive Übungen stehen im Mittelpunkt der Didaktik, damit die rechtlichen und kaufmännischen Grundlagen unmittelbar anwendbar werden. Live-Unterricht und asynchrone Lernmodule wechseln sich ab, sodass Teilnehmende den Stoff gründlich verarbeiten können. Die Vollzeiteinteilung gewährleistet eine intensive Beschäftigung mit allen Themen innerhalb des vorgesehenen Zeitraums.

Die Weiterbildung ist auf eine Laufzeit von mehr als einem Monat bis zu drei Monaten angelegt und wird in Vollzeit absolviert. Dieser Umfang ermöglicht es, sowohl kaufmännische und rechtliche Grundlagen als auch technische und organisatorische Inhalte gründlich zu erarbeiten. Der Zeitplan ist so strukturiert, dass Absolventen nach Abschluss direkt in Immobilienverwaltungsunternehmen, Wohnungsbaugesellschaften oder im selbstständigen Betrieb einer Hausverwaltung eingesetzt werden können.

Nach erfolgreich bestandener Teilnahme stellen die zertifiziert-zertifizierten Kursanbieter ein trägereigenes Zertifikat bzw. eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung aus. Dieses Dokument belegt die systematisch erworbenen Kenntnisse in Miet- und WEG-Verwaltung, Betriebskostenabrechnung, Gebäudetechnik und Immobilienrecht. Es handelt sich nicht um einen staatlich reglementierten Abschluss, wird aber von Arbeitgebern in der Immobilienwirtschaft als anerkannter Qualifikationsnachweis angesehen.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Der Immobilienverwaltungsmarkt in Deutschland wächst kontinuierlich: Steigende Regulierungsdichte im WEG-Recht, zunehmende Anforderungen an die Nebenkostenabrechnung und ein wachsender Bedarf an professionellem Property Management sorgen für eine anhaltend hohe Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften. Diese Weiterbildung bereitet Teilnehmende gezielt und praxisnah auf genau diese Anforderungen vor — unabhängig davon, ob sie als Angestellte in einer Hausverwaltung oder selbstständig tätig werden möchten. Besonders wertvoll ist die Kombination aus Miet- und WEG-Recht, kaufmännischer Verwaltung und technischer Gebäudekunde, die in der Praxis immer zusammenwirken. Wer alle drei Bereiche beherrscht, kann Immobilien ganzheitlich betreuen — vom Mietvertrag über die Jahresabrechnung bis zur Beauftragung von Sanierungsschritte — und ist damit für Arbeitgeber deutlich attraktiver als Fachkräfte mit Einzelkenntnissen.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Immobilienverwalter:in
  • Hausverwalter:in
  • Property Manager
  • Wohnungseigentumsverwalter:in
  • Sachbearbeiter:in Immobilienverwaltung

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich eine Berufsausbildung, um die Weiterbildung zu beginnen?

Nein, eine abgeschlossene Berufsausbildung ist keine Pflichtvoraussetzung. Gute PC-Kenntnisse und Deutschkenntnisse reichen als formale Mindestanforderungen aus. Berufserfahrung im Immobilien-, Bau- oder Finanzbereich erleichtert den Einstieg erheblich und wird empfohlen.

Welche Tätigkeiten kann ich nach der Weiterbildung ausüben?

Absolventen verwalten Miet- und Eigentumsimmobilien, erstellen Betriebskostenabrechnungen, führen Eigentümerversammlungen durch, beauftragen Handwerker und koordinieren Instandhaltungsmaßnahmen. Einsatzmöglichkeiten bestehen in Hausverwaltungsgesellschaften, Wohnungsbauunternehmen, Immobilienmaklerunternehmen oder als selbstständige Verwalter.

Kann ich die Weiterbildung mit einem Bildungsgutschein finanzieren?

Ja. Bei AZAV-zertifizierten Trägern ist die Maßnahme in der Regel über einen Bildungsgutschein förderbar. Alternativ kommen das Qualifizierungschancengesetz, Leistungen zur Rehabilitation, die Berufsförderung der Bundeswehr oder Förderprogramme der Deutschen Rentenversicherung in Betracht. Die individuelle Beratung durch den zuständigen Arbeitsvermittler klärt den konkreten Förderweg.

Wie läuft der Kurs im Combined Learning-Format ab?

Der Kurs kombiniert synchrone Online-Unterrichtseinheiten mit qualifizierten Lehrkräften und selbstgesteuerte Lernphasen mit digitalen Unterlagen und Übungsaufgaben. Teilnehmende können von jedem Standort aus teilnehmen und lernen in Vollzeit über einen Zeitraum von ein bis drei Monaten.

Was unterscheidet WEG-Verwaltung von Mietverwaltung?

Bei der Mietverwaltung betreut der Verwalter Immobilien im Auftrag einzelner Eigentümer und kümmert sich um Mieter, Abrechnungen und Instandhaltung. Bei der WEG-Verwaltung vertritt der Verwalter die gesamte Wohnungseigentümergemeinschaft und organisiert Eigentümerversammlungen, Beschlüsse und das gemeinschaftliche Hausgeld. Der Kurs behandelt beide Bereiche umfassend.