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IT-Systemadministrator mit 4 Zertifizierungen

Weiterbildung zum IT-Systemadministrator mit vier international anerkannten Zertifizierungen: CompTIA A+, Microsoft 365 Modern Desktop Administrator, LPIC-1 Linux und ITIL 4 Foundation.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Der zeitliche Umfang richtet sich nach der Kombination der vier Zertifizierungsbausteine und dem jeweils gebuchten Termin. Als breit angelegte Qualifizierung mit vier eigenständigen Prüfungsvorbereitungen ist der Kurs auf einen mehrmonatigen Lernzeitraum ausgelegt. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Die Weiterbildung bereitet auf vier international anerkannte Zertifizierungsprüfungen vor: CompTIA A+, Microsoft 365 Certified: Modern Desktop Administrator Associate, LPIC-1 Linux Administrator und ITIL 4 Foundation. Die jeweiligen Prüfungen werden separat bei den entsprechenden… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Vorausgesetzt werden gute Deutschkenntnisse sowie Grundkenntnisse in Englisch, da viele IT-Fachbegriffe und Zertifizierungsprüfungen englischsprachig geprägt sind. Erforderlich sind zudem gute PC-Anwenderkenntnisse sowie erste IT-Vorkenntnisse. Linux-Grundkenntnisse sind hilfreich; alternativ kann… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

IT-Systemadministration verlangt heute Kenntnisse, die weit über ein einzelnes Betriebssystem hinausreichen: First-Level-Support, Windows-Client-Verwaltung, Linux-Administration und ein Grundverständnis für strukturierte IT-Serviceprozesse gehören gleichermaßen zum Aufgabenfeld. Dieser Kurs bündelt genau diese vier Bereiche zu einer Weiterbildung mit vier eigenständigen, international anerkannten Zertifizierungen: CompTIA A+, Microsoft 365 Certified: Modern Desktop Administrator Associate, LPIC-1 Linux Administrator und ITIL 4 Foundation. Wer die Weiterbildung durchläuft, verfügt am Ende über ein breites administratives Fundament, das sowohl für den Einstieg in den IT-Support als auch für den Aufbau einer Systemadministrator-Laufbahn geeignet ist.

Was lernst du in diesem Kurs?

Modul: CompTIA A+ – IT-Hardware, Support und Netzwerkgrundlagen Am Anfang jeder IT-Administration steht das technische Fundament: Hardware, Peripherie und grundlegende Netzwerktechnik. Dieses Modul orientiert sich an den Inhalten der CompTIA-A+-Zertifizierung und schafft die Basis für den First-Level-Support.

  • Aufbau und Komponenten von PC-Hardware und mobilen Endgeräten einordnen
  • Peripheriegeräte installieren, konfigurieren und Fehler eingrenzen
  • Grundlegende Netzwerktechnik und Verkabelungsstandards nachvollziehen
  • Betriebssysteme installieren, aktualisieren und grundlegend absichern
  • Typische Support-Tickets strukturiert erfassen, priorisieren und dokumentieren

Modul: Microsoft 365 Modern Desktop Administrator – Windows-Clients verwalten Moderne Windows-Umgebungen werden zunehmend cloud-integriert verwaltet. Dieses Modul orientiert sich an den Inhalten der Microsoft-365-Zertifizierung Modern Desktop Administrator Associate und vermittelt die Verwaltung von Windows-Clients in einer solchen Umgebung.

  • Windows-Client-Bereitstellung und -Konfiguration in Unternehmensumgebungen planen
  • Geräte- und Anwendungsmanagement mit cloud-basierten Verwaltungswerkzeugen umsetzen
  • Benutzerprofile, Richtlinien und Zugriffsrechte für Windows-Clients einrichten
  • Updates, Patches und Sicherheitsrichtlinien für Endgeräte verwalten
  • Störungen im Windows-Client-Betrieb systematisch eingrenzen und beheben

Modul: LPIC-1 Linux Administrator – Linux-Systeme administrieren Linux ist aus Server- und Infrastrukturumgebungen nicht wegzudenken. Dieses Modul orientiert sich an den Inhalten der LPIC-1-Zertifizierung und vermittelt die administrativen Grundlagen für den professionellen Umgang mit Linux-Systemen.

  • Linux-Systeme installieren und grundlegend konfigurieren
  • Mit der Kommandozeile sicher arbeiten und Shell-Befehle zielgerichtet einsetzen
  • Dateisysteme, Verzeichnisstrukturen und Berechtigungen unter Linux verwalten
  • Benutzer- und Gruppenverwaltung unter Linux durchführen
  • Systemprozesse überwachen und grundlegende Systemwartung durchführen

Modul: ITIL 4 Foundation – IT-Service-Management verstehen Technisches Können allein reicht in der IT-Administration nicht aus – Anfragen und Störungen müssen auch strukturiert im Rahmen von Serviceprozessen bearbeitet werden. Dieses Modul orientiert sich an den Inhalten der ITIL-4-Foundation-Zertifizierung.

  • Das Service Value System und die Service Value Chain nach ITIL 4 einordnen
  • Die vier Dimensionen des Service-Managements nach ITIL 4 nachvollziehen
  • Die sieben Leitprinzipien von ITIL 4 auf administrative Alltagssituationen anwenden
  • Incident-, Problem- und Request-Management-Prozesse strukturiert durchlaufen
  • Serviceanfragen und Störungsmeldungen nach ITIL-4-Prinzipien dokumentieren und eskalieren

Praxis-Block: IT-Support und Administration im Zusammenspiel

  • Ein Support-Ticket von der Annahme bis zur Lösung vollständig bearbeiten
  • Einen Windows-Client mit Richtlinien und Zugriffsrechten nach Vorgabe konfigurieren
  • Eine Linux-Umgebung installieren und für einen definierten Anwendungsfall einrichten
  • Benutzer- und Berechtigungsverwaltung unter Linux und Windows gegenüberstellen
  • Einen Incident nach ITIL-4-Prinzipien von der Meldung bis zur Dokumentation begleiten
  • Eine Fehlerdiagnose für ein Hardware-Problem strukturiert durchführen
  • Ein Update- und Patch-Management-Szenario für Windows-Clients simulieren
  • Eine Kommandozeilen-Übung zur Automatisierung wiederkehrender Linux-Aufgaben lösen
  • Eine Eskalationskette für eine komplexere Störung nach ITIL-4-Vorgaben aufbauen
  • Eine Systemumgebung aus Windows- und Linux-Komponenten dokumentieren
  • Eine Checkliste für die Ersteinrichtung eines Arbeitsplatzrechners erstellen
  • Eine Zusammenfassung der wichtigsten Prüfungsthemen aller vier Zertifizierungen erarbeiten

Die vier Zertifizierungsbausteine sind bewusst so angeordnet, dass sie den typischen Werdegang in der IT-Administration abbilden: von den Hardware- und Support-Grundlagen nach CompTIA A+ über die Verwaltung moderner Windows-Clients und Linux-Server bis zum strukturierten Servicemanagement nach ITIL 4. Diese Reihenfolge sorgt dafür, dass technisches Können und prozessuales Verständnis gleichermaßen aufgebaut werden. Am Ende der Weiterbildung verfügen die Teilnehmenden über ein Kompetenzprofil, das First-Level-Support, Windows-Administration, Linux-Administration und IT-Service-Management miteinander verbindet – ein Profil, das in nahezu jeder IT-Abteilung mit heterogener Systemlandschaft gefragt ist.

Lernziele:

  • IT-Hardware, Peripherie und grundlegende Netzwerktechnik nach CompTIA-A+-Standard einordnen
  • Typische First-Level-Support-Anfragen strukturiert bearbeiten und dokumentieren
  • Windows-Clients im Rahmen von Microsoft 365 als Modern Desktop Administrator verwalten
  • Geräte- und Anwendungsmanagement in modernen, cloud-integrierten Windows-Umgebungen umsetzen
  • Linux-Systeme nach LPIC-1-Standard installieren, konfigurieren und administrieren
  • Kommandozeile, Dateisysteme und Benutzerverwaltung unter Linux sicher anwenden
  • Die Grundprinzipien und Dimensionen des IT-Service-Managements nach ITIL 4 einordnen
  • Das Service Value System und die Service Value Chain nach ITIL 4 nachvollziehen
  • Störungen und Serviceanfragen nach strukturierten IT-Service-Management-Prozessen bearbeiten
  • Windows- und Linux-Umgebungen im administrativen Alltag gegenüberstellen und kombiniert einsetzen
  • Grundlagen der IT-Sicherheit für Endgeräte und Benutzerkonten anwenden
  • Sich gezielt auf die Prüfungen zu CompTIA A+, Modern Desktop Administrator, LPIC-1 und ITIL 4 Foundation vorbereiten

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Personen, die den digitalen Wandel als berufliche Chance begreifen und ihre Zukunft im Bereich IT-Support und Administration sehen.

  • Arbeitsuchende mit IT-Interesse, die in den IT-Support und die Administration einsteigen möchten
  • IT-Administratoren und -Fachkräfte, die gezielt in die Linux-Administration einsteigen möchten
  • IT-Fachkräfte, die ihre Kenntnisse im IT-Service-Management mit einer Zertifizierung untermauern möchten
  • Quer- und Wiedereinsteigende sowie Hochschulabsolvent/innen mit oder ohne Abschluss
  • Personen, die mehrere anerkannte IT-Zertifizierungen in einer Weiterbildung kombinieren möchten
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt werden gute Deutschkenntnisse sowie Grundkenntnisse in Englisch, da viele IT-Fachbegriffe und Zertifizierungsprüfungen englischsprachig geprägt sind. Erforderlich sind zudem gute PC-Anwenderkenntnisse sowie erste IT-Vorkenntnisse. Linux-Grundkenntnisse sind hilfreich; alternativ kann vorab ein Einführungskurs zu Linux-Grundlagen besucht werden, um mit einer soliden Basis in das LPIC-1-Modul zu starten.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Die vier Zertifizierungsbausteine werden nacheinander durchlaufen und jeweils mit praktischen Übungen an Beispielsystemen vertieft, bevor der abschließende Praxis-Block die Themen aus Support, Windows-, Linux- und Servicemanagement zusammenführt. Theoretische Inhalte werden dabei anhand realer Support- und Administrationsszenarien vermittelt, sodass die Teilnehmenden das Erlernte direkt auf typische Arbeitssituationen übertragen können.

Der zeitliche Umfang richtet sich nach der Kombination der vier Zertifizierungsbausteine und dem jeweils gebuchten Termin. Als breit angelegte Qualifizierung mit vier eigenständigen Prüfungsvorbereitungen ist der Kurs auf einen mehrmonatigen Lernzeitraum ausgelegt.

Die Weiterbildung bereitet auf vier international anerkannte Zertifizierungsprüfungen vor: CompTIA A+, Microsoft 365 Certified: Modern Desktop Administrator Associate, LPIC-1 Linux Administrator und ITIL 4 Foundation. Die jeweiligen Prüfungen werden separat bei den entsprechenden Zertifizierungsstellen bzw. akkreditierten Testcentern abgelegt. Ergänzend erhalten die Teilnehmenden ein trägerinternes trägerinternes Zertifikat über die absolvierte Gesamtweiterbildung.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

IT-Abteilungen suchen selten Fachkräfte, die nur ein einzelnes System beherrschen – gefragt ist die Fähigkeit, sich zwischen Windows-Clients, Linux-Servern und strukturierten Serviceprozessen sicher zu bewegen. Genau diese Bandbreite bildet die Weiterbildung ab und schafft damit ein Kompetenzprofil, das deutlich vielseitiger einsetzbar ist als eine Qualifizierung auf ein einzelnes Betriebssystem. Besonders wertvoll ist die Kombination aus technischer und prozessualer Kompetenz: Wer sowohl einen Windows-Client korrekt konfigurieren als auch einen Incident nach ITIL-4-Prinzipien strukturiert dokumentieren kann, erfüllt die Anforderungen moderner IT-Support- und Administrationsrollen deutlich umfassender als jemand mit rein technischem Fokus. Vier eigenständige, weltweit anerkannte Zertifizierungen untermauern diese Kompetenz zusätzlich mit einem extern nachprüfbaren Nachweis. Für den beruflichen Einstieg oder Wiedereinstieg in die IT-Branche bietet der Kurs damit ein solides, breit anschlussfähiges Fundament: vom First-Level-Support über die Windows- und Linux-Administration bis hin zu Rollen, in denen IT-Service-Management-Kenntnisse zunehmend vorausgesetzt werden.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • IT-Systemadministrator/in
  • Linux-Administrator/in
  • First-Level-Supporter/in
  • Windows-Administrator/in
  • IT-Support-Mitarbeiter/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Zertifizierungen sind Teil dieser Weiterbildung?

Der Kurs bereitet auf vier Zertifizierungen vor: CompTIA A+, Microsoft 365 Certified: Modern Desktop Administrator Associate, LPIC-1 Linux Administrator und ITIL 4 Foundation. Die Prüfungen selbst werden separat bei den jeweiligen Zertifizierungsstellen abgelegt.

Brauche ich bereits Linux-Vorkenntnisse?

Linux-Grundkenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend vorausgesetzt. Alternativ kann vorab ein Einführungskurs zu Linux-Grundlagen besucht werden, um solide vorbereitet in das LPIC-1-Modul zu starten.

Was wird im ITIL-4-Modul konkret vermittelt?

Das Modul orientiert sich an ITIL 4 und behandelt das Service Value System, die Service Value Chain, die vier Dimensionen des Service-Managements sowie die sieben Leitprinzipien – nicht das ältere ITIL-v3-Lifecycle-Modell.

Ist der Kurs eher für Windows- oder für Linux-Administration ausgelegt?

Beides: Die Weiterbildung verbindet Windows-Client-Administration nach Microsoft-365-Standard mit Linux-Administration nach LPIC-1-Standard und ergänzt beides um Hardware-Support-Grundlagen und IT-Service-Management.

Für welche Positionen qualifiziert die Weiterbildung?

Die Qualifizierung eignet sich für Tätigkeiten als IT-Systemadministrator/in, Linux-Administrator/in, First-Level-Supporter/in oder Windows-Administrator/in.