Projekt- & Qualitätsmanagement
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Projektmanagement (GPM) mit Design Thinking – Zertifizierung

Kompetenzbasiertes Projektmanagement nach IPMA-Standard (GPM-Basiszertifikat) kombiniert mit Design Thinking als kreative, nutzerzentrierte Methode zur Problemlösung.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung findet im Combined-Learning-Format statt, überwiegend in Teilzeit mit einzelnen Vollzeitphasen, und deckt die vier Bausteine IPMA-Grundlagen, Planung/Steuerung, Design Thinking und Integration in einem zusammenhängenden Curriculum ab. Der genaue zeitliche Umfang richtet sich nach… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Nach bestandener externer Abschlussprüfung erhalten Teilnehmende das international anerkannte Basiszertifikat im Projektmanagement (GPM) von PM-Zert sowie eine trägerinterne Teilnahmebescheinigung in Design Thinking. Es handelt sich um eine kompetenzbasierte Zertifizierung, keine… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Du solltest in der Lage sein, selbstständig und konzeptionell zu arbeiten, und über sehr gute Deutschkenntnisse verfügen. Besondere Vorkenntnisse im Projektmanagement oder in Design Thinking sind nicht erforderlich, da beide Themenfelder im Kurs von Grund auf erarbeitet werden. Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Klassisches Projektmanagement-Wissen allein reicht selten aus, wenn Projekte in unsicherem Terrain starten und Lösungen erst noch gefunden werden müssen. Diese Weiterbildung verbindet deshalb kompetenzbasiertes Projektmanagement nach IPMA-Standard mit nutzerzentrierten Design-Thinking-Methoden und führt zum international anerkannten Basiszertifikat im Projektmanagement (GPM). Teilnehmende lernen, Projekte von der Zieldefinition über Risiko-, Qualitäts- und Ressourcenmanagement bis zur Kommunikation und Dokumentation strukturiert zu führen, und ergänzen dieses Handwerkszeug um kreative Methoden, mit denen sich Problemstellungen aus Nutzersicht statt aus rein interner Planungslogik angehen lassen.

Was lernst du in diesem Kurs?

Der erste Baustein vermittelt die kompetenzbasierten Grundlagen des Projektmanagements nach IPMA-Standard und bereitet inhaltlich auf das GPM-Basiszertifikat vor.

  • Grundlagen, Methoden und Kompetenzen nach IPMA-Standard
  • Implementierung und Strukturierung von Projekten innerhalb etablierter Organisationen
  • Definition und Priorisierung von Projektzielen
  • Projektumfeldanalyse und Stakeholder-Einordnung
  • Abgrenzung von Projekt-, Programm- und Portfoliomanagement
  • Rollen und Verantwortlichkeiten im Projektteam

Aufbauend auf den Grundlagen vermittelt der zweite Baustein das praktische Handwerkszeug der Projektplanung und -steuerung, wie es für das GPM-Basiszertifikat vorausgesetzt wird.

  • Risikomanagement, Qualitätsmanagement und Dokumentenmanagement
  • Pläne zur Visualisierung von Arbeitspaketen
  • Schätzmethoden für die Projektplanung
  • Ressourcen-, Kosten- und Finanzierungsmanagement
  • Projektsteuerung und Berichtswesen
  • Kommunikation und Standortbestimmung im Projektalltag

Der dritte Baustein führt in den Design-Thinking-Zyklus ein und ergänzt das strukturierte Projektmanagement um eine Methode zur nutzerzentrierten Ideenfindung.

  • Kreativitätstechniken zur Projektplanung und für das Risikomanagement
  • Der Design-Thinking-Zyklus als iterativer Produktionsprozess
  • Needfinding, Standpunktdefinition und Ideenfindung
  • Entwicklung, Test und Rückschau von Prototypen
  • Nutzerzentriertes Denken und Innovationsprozesse
  • Problemorientiertes Denken in kreativer Arbeitsatmosphäre

Der vierte Baustein überträgt die erlernten Methoden auf den organisatorischen Kontext und rundet die Vorbereitung auf die externe Abschlussprüfung ab.

  • Visualisierungskonzepte für Projektergebnisse und Prozesse
  • Entwicklung agiler Hierarchien innerhalb klassischer Organisationsstrukturen
  • Integration von Lösungen in bestehende Organisationen
  • Anforderungen der Digitalisierung an Projektarbeit
  • Zusammenspiel von IPMA-Kompetenzen und Design-Thinking-Methoden im Projektalltag
  • Prüfungsvorbereitung für das GPM-Basiszertifikat

Ein Praxisblock führt Projektmanagement und Design Thinking in konkreten Übungen zusammen.

  • Definition und Priorisierung von Zielen für ein Beispielprojekt
  • Erstellung eines Risiko- und Qualitätsmanagementplans
  • Entwicklung eines Plans zur Visualisierung von Arbeitspaketen
  • Schätzung von Aufwänden für ein Beispielprojekt
  • Aufbau eines Ressourcen- und Kostenplans
  • Erstellung eines Berichtsformats zur Projektsteuerung
  • Durchführung eines Needfinding-Interviews für ein Beispielprodukt
  • Ableitung eines Standpunkts aus gesammelten Nutzererkenntnissen
  • Ideenfindung mit einer Kreativitätstechnik zu einer Projektfragestellung
  • Entwicklung und Test eines einfachen Prototyps
  • Integration eines Design-Thinking-Ergebnisses in einen bestehenden Projektplan
  • Bearbeitung von Übungsfragen zur Vorbereitung auf das GPM-Basiszertifikat

Die vier Bausteine sind so aufeinander aufgebaut, dass aus den strukturierten IPMA-Kompetenzen zunächst ein vollständiges Planungs- und Steuerungshandwerkszeug entsteht, das im dritten Baustein um kreative, nutzerzentrierte Methoden erweitert und im vierten Baustein in den organisatorischen Alltag integriert wird. Am Ende der Weiterbildung können Teilnehmende Projekte nach IPMA-Standard strukturiert planen und steuern und ergänzend Design-Thinking-Methoden einsetzen, um Lösungen konsequent an echten Nutzerbedürfnissen auszurichten.

Lernziele:

  • Grundlagen, Methoden und Kompetenzen des Projektmanagements nach IPMA-Standard anwenden
  • Projekte innerhalb etablierter Organisationen strukturieren und implementieren
  • Projektziele definieren und im Projektverlauf priorisieren
  • Risiko-, Qualitäts- und Dokumentenmanagement in Projekten anwenden
  • Arbeitspakete mithilfe geeigneter Pläne visualisieren und steuern
  • Schätzmethoden für die Projektplanung einsetzen
  • Ressourcen-, Kosten- und Finanzierungsmanagement in Projekten anwenden
  • Projektsteuerung und Berichtswesen strukturiert umsetzen
  • Kommunikations- und Standortbestimmungskompetenzen im Projektalltag einsetzen
  • Kreativitätstechniken für Projektplanung und Risikomanagement nutzen
  • Den Design-Thinking-Zyklus von Needfinding bis Prototyp durchlaufen
  • Klassisches Projektmanagement und Design Thinking als sich ergänzende Werkzeuge einsetzen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Dieser Kurs eignet sich, um bisherige Berufserfahrungen im Bereich Projektmanagement um fundierte Methodiken zu erweitern. Die erworbenen Kompetenzen werden durch ein international anerkanntes Zertifikat belegt und lassen sich sowohl in klassischen als auch in stärker innovationsgetriebenen Projektumgebungen einsetzen.

  • Personen mit Projekterfahrung, die eine strukturierte, IPMA-basierte Grundlage erwerben möchten
  • Angehende Projektleiter:innen und Projektkoordinator:innen
  • Personen mit Interesse an Design Thinking als Ergänzung zu klassischem Projektmanagement
  • Fachkräfte, die Projektarbeit und kreative Problemlösung miteinander verbinden möchten
Voraussetzungen:

Du solltest in der Lage sein, selbstständig und konzeptionell zu arbeiten, und über sehr gute Deutschkenntnisse verfügen. Besondere Vorkenntnisse im Projektmanagement oder in Design Thinking sind nicht erforderlich, da beide Themenfelder im Kurs von Grund auf erarbeitet werden.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Unterricht findet auf Deutsch statt und verbindet strukturierten Theorieinput zu IPMA-Kompetenzen mit offenen, kreativen Übungsformaten aus dem Design Thinking. Nach jedem Planungsthema folgt eine praktische Anwendung, sodass Teilnehmende Projektmanagement nicht nur als Regelwerk, sondern als Zusammenspiel aus Struktur und Kreativität erleben. Diese Abwechslung zwischen analytischer Planung und offener Ideenarbeit ist bewusst so gewählt, dass beide Denkweisen im Kursverlauf gleichermaßen trainiert werden.

Die Weiterbildung findet im Combined-Learning-Format statt, überwiegend in Teilzeit mit einzelnen Vollzeitphasen, und deckt die vier Bausteine IPMA-Grundlagen, Planung/Steuerung, Design Thinking und Integration in einem zusammenhängenden Curriculum ab. Der genaue zeitliche Umfang richtet sich nach dem jeweiligen Anbieter und danach, wie viel Erfahrung die Teilnehmenden bereits aus eigenen Projekten mitbringen.

Nach bestandener externer Abschlussprüfung erhalten Teilnehmende das international anerkannte Basiszertifikat im Projektmanagement (GPM) von PM-Zert sowie eine trägerinterne Teilnahmebescheinigung in Design Thinking. Es handelt sich um eine kompetenzbasierte Zertifizierung, keine Hochschulqualifikation, die jedoch in der Berufspraxis als anerkannter Einstiegsnachweis im Projektmanagement gilt.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Der besondere Wert dieser Weiterbildung liegt in der Verbindung von strukturiertem, kompetenzbasiertem Projektmanagement mit kreativen Methoden zur Problemlösung. Wer Projekte nur nach starren Plänen steuert, aber nie hinterfragt, ob die geplante Lösung tatsächlich das richtige Problem löst, verschwendet häufig Ressourcen auf dem falschen Weg – ein sauber geführter Zeitplan hilft wenig, wenn am Ende ein Ergebnis entsteht, das niemand braucht. Die Ergänzung um Design Thinking sorgt dafür, dass Kreativitätstechniken nicht isoliert von der eigentlichen Projektsteuerung stehen, sondern gezielt in Risikomanagement und Projektplanung einfließen. Diese Verzahnung unterscheidet den Kurs von einer reinen Aneinanderreihung eines klassischen PM-Zertifikats und eines separaten Kreativworkshops, wie sie auf dem Weiterbildungsmarkt häufig nebeneinander angeboten werden, ohne dass die beiden Methodenwelten wirklich zusammengeführt werden. Für den weiteren beruflichen Weg eröffnet diese Kombination Perspektiven als Projektmanager:in, Projektleiter:in oder Projektkoordinator:in in Organisationen, die sowohl strukturierte Steuerung als auch Innovationsfähigkeit erwarten. Die erworbenen Kompetenzen werden durch das international anerkannte GPM-Basiszertifikat belegt, während die Design-Thinking-Anteile zusätzlich eine Methodenkompetenz nachweisen, die in klassischen PM-Zertifizierungen allein nicht abgedeckt wird.

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Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Projektmanager/in
  • Projektleiter/in
  • Projektkoordinator/in
  • Projektassistent/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist das GPM-Basiszertifikat?

Das GPM-Basiszertifikat ist eine international anerkannte, kompetenzbasierte Projektmanagement-Zertifizierung nach IPMA-Standard, die nach einer externen Abschlussprüfung von PM-Zert vergeben wird.

Wie hängen Projektmanagement und Design Thinking zusammen?

Design Thinking liefert Kreativitätstechniken und ein nutzerzentriertes Vorgehen, die gezielt in Projektplanung und Risikomanagement einfließen, statt als separates Zusatzthema isoliert zu bleiben.

Brauche ich Vorkenntnisse im Projektmanagement?

Nein, die IPMA-Grundlagen werden im ersten Baustein von Grund auf erarbeitet. Vorausgesetzt werden selbstständiges Arbeiten und sehr gute Deutschkenntnisse.

Wie ist der Kurs organisiert?

Der Kurs findet im Combined-Learning-Format statt, überwiegend in Teilzeit mit einzelnen Vollzeitphasen, und verbindet Theorieinput mit praktischen Übungen zu beiden Themenfeldern.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Nach bestandener externer Prüfung erhalten Sie das international anerkannte GPM-Basiszertifikat sowie eine trägerinterne Teilnahmebescheinigung in Design Thinking.