Mitarbeiter IT-Sicherheitsmanagement Weiterbildung
Vom ISMS-Aufbau bis zum Schwachstellenmanagement: Diese Weiterbildung vermittelt die Grundlagen des IT-Sicherheitsmanagements nach ISO-27001-Logik, von Richtlinien über Audits bis zu Penetrationstests und Notfallvorsorge.
Auf einen Blick
Überblick
IT-Sicherheit ist längst keine reine Technikfrage mehr, sondern eine Organisationsaufgabe, die Richtlinien, Prozesse und technische Handlungsschritte miteinander verbindet. Diese Weiterbildung bereitet auf die Rolle im IT-Sicherheitsmanagement vor und vermittelt, wie Unternehmen ihre Informationssicherheit systematisch aufbauen, dokumentieren und überwachen. Im Zentrum steht der Aufbau eines Informationssicherheits-Managementsystems entlang der ISO-2700x-Normenreihe, ergänzt um praktische Kompetenzen in Risikoanalyse, Schwachstellenmanagement und Sicherheitsmonitoring. Teilnehmende lernen, Sicherheitsrisiken zu identifizieren, geeignete Gegenstrategien zu entwickeln und die Einhaltung von Sicherheitsstandards im laufenden Betrieb sicherzustellen.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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1
an 2 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 5 erfassten Orten
3 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinternes Zertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 1 Monat bis 3 Monate5×
Gemeldete Preisgruppen
- 1.000–5.000 €5×
Häufige Kursorte
- Essen1×
- Köln1×
- Metzingen1×
- Wiesbaden1×
- Darmstadt1×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen2×
- Hessen2×
- Baden-Württemberg1×
Vermittelte Kompetenzen
- ISO 27001
- IT-Compliance
- Sicherheitsmonitoring
- Schwachstellenmanagement
- IT-Risikomanagement
- ISMS
- Penetrationstests
Zugeordnete Zielberufe
- Sicherheitsmitarbeiter/Sicherheitsmitarbeiterin12.002 Stellen/12 Mon.
- IT-Manager/IT-Managerin883 Stellen/12 Mon.
- Sicherheitsmanager/Sicherheitsmanagerin330 Stellen/12 Mon.
- IT-Service-Delivery-Manager/IT-Service-Delivery-Managerin251 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 56 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der erste Themenblock beschäftigt sich mit der organisatorischen Verankerung der IT-Sicherheit im Unternehmen. Bevor einzelne technische Handlungsschritte sinnvoll greifen, muss klar sein, wer für Sicherheit verantwortlich ist und wie sie in bestehende Abläufe eingebettet wird.
- Organisation der IT-Security im Unternehmenskontext
- Verankerung der Sicherheitsfunktion in bestehenden Strukturen
- Rollen und Verantwortlichkeiten im IT-Sicherheitsmanagement
- Zusammenspiel von Sicherheitsfunktion, IT-Betrieb und Fachabteilungen
- Grundverständnis der Schutzziele Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit
Der zweite Block widmet sich dem systematischen Aufbau eines Informationssicherheits-Managementsystems entlang der ISO-2700x-Reihe. Hier lernen die Teilnehmenden, wie aus einzelnen Handlungsschritte ein dokumentiertes, überprüfbares Gesamtsystem wird.
- Struktur und Logik der ISO-2700x-Normenreihe
- Aufbau eines ISMS von der Bestandsaufnahme bis zur Dokumentation
- Entwicklung und Pflege von Sicherheitsrichtlinien
- Vorbereitung und Durchführung interner Audits
- Ablauf und Bedeutung einer Zertifizierung nach ISO 27001
Der dritte Block behandelt Monitoring und Notfallvorsorge als laufende Aufgaben, die über den einmaligen ISMS-Aufbau hinausgehen. Sicherheitsmanagement endet nicht mit der Zertifizierung, sondern erfordert kontinuierliche Beobachtung.
- Sicherheitsmonitoring im laufenden IT-Betrieb
- Aufbau einer Notfallvorsorge und Reaktionsplanung
- Umgang mit Sicherheitsvorfällen und deren Dokumentation
- Ableitung von Verbesserungsschritten aus Vorfällen
- Kommunikation von Sicherheitsthemen an Führungsebene und Fachbereiche
Der vierte Block vertieft die Analyse und das Management konkreter Sicherheitsrisiken, einschließlich technischer Prüfverfahren wie Penetrationstests und der laufenden Beobachtung von Schwachstellen.
- IT-Compliance-Anforderungen erkennen und in Prüfprozesse überführen
- IT-Risikomanagement als strukturierten, wiederkehrenden Prozess gestalten
- Grundlagen und Zielsetzung von Penetrationstests
- Schwachstellenmanagement von der Erkennung bis zur Behebung
- Sicherheitsmonitoring-Werkzeuge und deren Auswertung
Im begleitenden Praxisteil wird das theoretische Rahmenwerk auf konkrete Situationen angewendet, damit die Teilnehmenden den Übergang von der Norm zur gelebten Sicherheitspraxis nachvollziehen können.
- Erstellung eines vereinfachten Sicherheitsrichtlinien-Entwurfs für ein Beispielunternehmen
- Durchführung einer Risikobewertung anhand eines Fallbeispiels
- Aufbau einer beispielhaften ISMS-Dokumentationsstruktur
- Simulation eines internen Audits mit Checkliste
- Bewertung von Schwachstellenberichten aus einem fiktiven Scan
- Einordnung von Penetrationstest-Ergebnissen in ein Risikoregister
- Entwicklung eines einfachen Notfallplans für einen IT-Sicherheitsvorfall
- Diskussion realer Sicherheitsvorfälle und abgeleiteter Lehren
- Erarbeitung eines Kommunikationskonzepts für Sicherheitsthemen
- Zuordnung von Compliance-Anforderungen zu konkreten Kontrollen
- Bewertung eines fiktiven Zertifizierungsaudits nach ISO 27001
- Zusammenführung der Einzelschritte zu einem stimmigen Sicherheitskonzept
Die Weiterbildung verbindet normatives Wissen mit organisatorischer Praxis. Statt einzelne Technologien isoliert zu behandeln, wird durchgehend der Bezug zum Gesamtsystem ISMS hergestellt, sodass die Teilnehmenden verstehen, wie einzelne Handlungsschritten ineinandergreifen. Am Ende steht ein Verständnis von IT-Sicherheit als fortlaufendem Managementprozess, nicht als einmaligem Projekt. Die Teilnehmenden können sowohl an der Weiterentwicklung eines bestehenden ISMS mitarbeiten als auch den Aufbau in einer kleineren Organisation von Grund auf begleiten.
Lernziele:
Nach erfolgreichem Abschluss dieses Kurses beherrschen die Teilnehmenden folgende Kompetenzen.
- IT-Sicherheitsrisiken in einer Organisation systematisch identifizieren und bewerten
- geeignete Handlungsschritte zur Risikominimierung konzipieren und priorisieren
- Sicherheitsrichtlinien entwickeln und im Unternehmen verankern
- ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) strukturiert aufbauen
- die Anforderungen der ISO-2700x-Normenreihe auf die eigene Organisation anwenden
- Audits vorbereiten und die Zertifizierung nach ISO 27001 als Prozess einordnen
- Sicherheitsmonitoring und Notfallvorsorge organisatorisch verankern
- IT-Compliance-Anforderungen erkennen und in Prozesse überführen
- IT-Risikomanagement als kontinuierlichen Prozess gestalten
- Grundprinzipien von Penetrationstests und deren Aussagekraft einordnen
- Schwachstellenmanagement als wiederkehrenden Sicherheitsprozess etablieren
- die Integrität, Vertraulichkeit und Verfügbarkeit von Informationen als Schutzziele konsequent anwenden
Zielgruppe & Voraussetzungen
Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die Verantwortung im Bereich IT-Sicherheit übernehmen oder ihre bestehende Rolle um ein strukturiertes Sicherheitsmanagement erweitern möchten. Vorkenntnisse in IT-Sicherheit sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.
- IT-Fachkräfte, die in Richtung IT-Sicherheitsmanagement wechseln möchten
- Mitarbeitende, die künftig ein ISMS mit aufbauen oder pflegen sollen
- IT-Administratorinnen und -Administratoren mit Interesse an Compliance und Risikomanagement
- Personen, die Audits und Zertifizierungsprozesse im eigenen Unternehmen begleiten wollen
- Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger mit technischem Grundverständnis und Interesse an Organisation
Vorausgesetzt wird eine abgeschlossene Ausbildung oder ein abgeschlossenes Studium, ersatzweise mindestens dreijährige einschlägige Berufserfahrung. Grundlegendes technisches Verständnis für IT-Systeme und -Prozesse ist von Vorteil, da im Kurs sowohl organisatorische als auch technische Sicherheitsthemen behandelt werden. Vertiefte Vorkenntnisse in IT-Sicherheit werden nicht vorausgesetzt, da die Weiterbildung mit den organisatorischen Grundlagen beginnt.
Ablauf & Abschluss
Die Inhalte werden entlang der vier beschriebenen Themenblöcke vermittelt, wobei jeder normative Abschnitt durch Fallbeispiele und Übungen ergänzt wird. Anhand eines durchgängigen Beispielunternehmens verfolgen die Teilnehmenden den Weg von der ersten Risikoanalyse bis zum dokumentierten ISMS, sodass sich der abstrakte Normtext in konkrete Arbeitsschritte übersetzt. Diskussionen realer Sicherheitsvorfälle ergänzen die strukturierten Übungen.
Der Umfang orientiert sich an den vier Themenblöcken samt vertiefendem Praxisteil und ist so angelegt, dass sowohl die normativen ISMS-Grundlagen als auch die operativen Themen Monitoring, Compliance und Schwachstellenmanagement ausreichend Raum erhalten. Konkrete Start- und Enddaten sind beim jeweiligen Anbieter zu erfragen.
Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Zertifikat beziehungsweise einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung zu „Mitarbeiter IT-Sicherheitsmanagement (m/w/d)" ab. Es handelt sich um eine trägerinterne Bestätigung der erworbenen Kenntnisse, nicht um eine externe Zertifizierung nach ISO 27001 selbst.
Nutzen & Perspektiven
IT-Sicherheitsmanagement gehört zu den Bereichen, in denen Unternehmen zunehmend strukturiertes Fachwissen suchen, weil einzelne technische Handlungsschritten ohne organisatorischen Rahmen wenig Wirkung entfalten. Diese Weiterbildung vermittelt genau diesen Rahmen: von der Risikoanalyse über die Richtlinienarbeit bis zur laufenden Überwachung. Wer die ISO-2700x-Logik einmal durchdrungen hat, kann sie auf unterschiedlichste Organisationsgrößen und Branchen übertragen, da die Normenreihe branchenübergreifend gilt. Das macht die erworbenen Kenntnisse vielseitig einsetzbar, unabhängig davon, ob im Anschluss ein bestehendes ISMS weiterentwickelt oder ein neues aufgebaut werden soll. Zusätzlich vermittelt der Kurs mit Penetrationstests und Schwachstellenmanagement auch einen Einblick in technisch geprägte Prüfverfahren, sodass Absolventinnen und Absolventen nicht nur die organisatorische, sondern auch die operative Seite der IT-Sicherheit einordnen können. Diese Kombination ist für den Einstieg in Rollen wie IT-Sicherheitsmanager, IT-Compliance-Manager oder Informationssicherheitsbeauftragte besonders wertvoll.
Welche Förderung passt zu dir?
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Arbeitsmarkt-Report
Sicherheits-Branche wächst stabil — Wachpersonal, Objektschutz, Veranstaltungssicherheit. Einstieg ist mit Sachkundenachweis §34a GewO schnell möglich, Aufstieg primär über Spezialisierung (Personenschutz, IT-Security-Operations).
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Sicherheitsmitarbeiter/Sicherheitsmitarbeiterin12.002 Stellen
- IT-Manager/IT-Managerin883 Stellen
- Sicherheitsmanager/Sicherheitsmanagerin330 Stellen
- IT-Service-Delivery-Manager/IT-Service-Delivery-Managerin251 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wird die ISO-27001-Zertifizierung im Kurs erklärt?
Ja, der Aufbau eines ISMS entlang der ISO-2700x-Reihe sowie der Ablauf einer Zertifizierung nach ISO 27001 sind zentrale Kursinhalte, die Prüfung selbst erfolgt jedoch außerhalb des Kurses.
Sind technische Vorkenntnisse erforderlich?
Ein grundlegendes technisches Verständnis für IT-Systeme ist von Vorteil, vertiefte Sicherheitskenntnisse werden aber nicht vorausgesetzt, da die Weiterbildung mit den organisatorischen Grundlagen beginnt.
Werden auch Penetrationstests behandelt?
Ja, Grundlagen und Zielsetzung von Penetrationstests sowie deren Einordnung in ein Risikoregister sind Teil des vierten Themenblocks.
Für welche Unternehmensgrößen eignen sich die Inhalte?
Die ISO-2700x-Normenreihe gilt branchen- und größenunabhängig, sodass sich die vermittelten Konzepte sowohl auf kleinere Organisationen als auch auf größere Unternehmen übertragen lassen.
Welche beruflichen Perspektiven eröffnet die Weiterbildung?
Sie bereitet auf Rollen wie IT-Sicherheitsmanager, IT-Compliance-Manager, Informationssicherheitsbeauftragte oder IT-Security Analyst vor.