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Prozessmanagement: Projektmgmt.-Grundlagen & Scrum – Kurs

Prozessmanagement im Unternehmen mit zwei Zusatzqualifikationen: Grundlagen des Projektmanagements und Scrum — von der Prozessanalyse bis zur agilen Umsetzung im Team.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung

Wie lange dauert der Kurs?
Der zeitliche Umfang richtet sich nach dem gewählten Anbieter und der jeweiligen Terminvariante; genaue Angaben zu Vollzeit- oder Teilzeitformaten sind im Buchungsprozess einsehbar. Da drei inhaltlich unterschiedliche Bausteine kombiniert werden, sollte ausreichend Zeit für die Verknüpfung der… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Nach Abschluss erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung für alle drei Bausteine. Ergänzend besteht die Möglichkeit, externe, international anerkannte Prüfungen bei Scrum.org sowie PeopleCert abzulegen und damit die im Kurs erarbeiteten… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Vorausgesetzt wird eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Studium; ersatzweise genügt mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem fachlich relevanten Bereich. Hinzu kommen Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sowie Englischkenntnisse auf Niveau B2, da einzelne Inhalte und… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Wer Prozesse im Unternehmen nicht nur beschreiben, sondern tatsächlich verändern will, braucht mehr als Methodenwissen aus einem einzelnen Fachgebiet. Dieser Kurs verbindet drei Bausteine zu einer Qualifikation: die Analyse und Implementierung von Prozessen im Unternehmenskontext, die Grundlagen des klassischen Projektmanagements sowie die agile Arbeitsweise nach Scrum. Wer alle drei Bausteine durchläuft, lernt, Prozessverbesserungen nicht nur zu konzipieren, sondern sie auch als Projekt zu strukturieren und im Team mit agilen Methoden umzusetzen.

Was lernst du in diesem Kurs?

Block 1 — Prozesse im Unternehmen analysieren und implementieren Der erste Baustein vermittelt das Handwerkszeug der Prozessarbeit: vom ersten Erfassen eines bestehenden Ablaufs bis zur Einführung eines veränderten Prozesses im laufenden Betrieb. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich ein Prozess so beschreiben lässt, dass er für alle Beteiligten nachvollziehbar bleibt und sich tatsächlich umsetzen lässt.

  • Ist-Prozesse im Unternehmen systematisch erfassen und dokumentieren
  • Schwachstellen, Doppelarbeiten und Medienbrüche in bestehenden Abläufen erkennen
  • Soll-Prozesse entwerfen und mit anerkannten Modellierungstechniken abbilden
  • Schnittstellen zwischen Abteilungen und Systemen in der Prozessdarstellung berücksichtigen
  • Kennzahlen zur Bewertung von Prozessleistung festlegen
  • Einen veränderten Prozess strukturiert in die Organisation einführen

Block 2 — Grundlagen des Projektmanagements Jede Prozessveränderung ist im Kern ein Projekt mit Ziel, Zeitrahmen und Ressourcen. Dieser Block vermittelt die klassischen Grundbegriffe und Werkzeuge des Projektmanagements, die für die spätere Umsetzung von Prozessvorhaben gebraucht werden.

  • Projektziele, Projektauftrag und Abgrenzung zum Tagesgeschäft definieren
  • Projektstrukturpläne und Meilensteine für Prozessvorhaben entwickeln
  • Ressourcen- und Terminplanung für Projekte erstellen
  • Rollen und Verantwortlichkeiten im Projektteam klären
  • Risiken frühzeitig identifizieren und Gegenstrategien planen
  • Projektfortschritt anhand nachvollziehbarer Kennzahlen steuern

Block 3 — Scrum als agiles Rahmenwerk Klassische Projektplanung stößt an Grenzen, wenn sich Anforderungen während der Umsetzung ändern. Deshalb ergänzt dieser Baustein das Projektmanagement um Scrum als agiles Rahmenwerk, das iteratives, teamzentriertes Arbeiten ermöglicht.

  • Die agilen Grundwerte und Prinzipien hinter Scrum verstehen
  • Rollen im Scrum-Team wie Product Owner, Scrum Master und Entwicklungsteam unterscheiden
  • Sprints, Sprint Planning, Daily Scrum und Retrospektive im Ablauf einsetzen
  • Product Backlog und Sprint Backlog als Steuerungsinstrumente nutzen
  • Den Unterschied zwischen klassischem und agilem Vorgehen im Prozesskontext einordnen
  • Sich inhaltlich auf externe Scrum-Grundlagenprüfungen vorbereiten

Block 4 — Prozess, Projekt und Agilität zusammenführen Der vierte Baustein verknüpft die drei vorangegangenen Bereiche gezielt miteinander. Wie lässt sich eine Prozessveränderung, die als klassisches Projekt strukturiert ist, mit agilen Elementen aus Scrum so umsetzen, dass Teams flexibel auf Rückmeldungen aus dem laufenden Betrieb reagieren können?

  • Prozessimplementierung in überschaubare, iterative Umsetzungsschritte zerlegen
  • Rückmeldungen aus Testphasen eines neuen Prozesses in kurzen Zyklen einarbeiten
  • Klassische Meilensteinplanung mit Sprint-Logik kombinieren
  • Widerstände gegen Prozessveränderungen im Team frühzeitig erkennen
  • Verantwortlichkeiten zwischen Projektleitung und Scrum-Rollen klar abgrenzen
  • Den passenden Grad an Agilität je nach Prozess- und Projekttyp einschätzen

Praxisblock — Von der Prozessanalyse zur agilen Umsetzung

  • Einen bestehenden Ablauf im eigenen Arbeitsumfeld als Ist-Prozess aufnehmen
  • Schwachstellen in diesem Ablauf benennen und priorisieren
  • Einen Soll-Prozess mit einer Modellierungstechnik visuell darstellen
  • Einen Projektauftrag für die Einführung des veränderten Prozesses formulieren
  • Einen Projektstrukturplan mit Meilensteinen für dieses Vorhaben erstellen
  • Ein Risikoregister für das Prozessprojekt anlegen
  • Ein Product Backlog für die schrittweise Prozesseinführung aufbauen
  • Einen Sprint zur Umsetzung eines ersten Prozessschritts planen
  • Eine Retrospektive zu einem simulierten Umsetzungsschritt durchführen
  • Kennzahlen zur Bewertung des neuen Prozesses definieren
  • Eine Stakeholder-Übersicht für das Prozessprojekt erstellen
  • Ein vollständiges Vorgehen von der Prozessanalyse bis zur agilen Einführung dokumentieren

Wer diesen Kurs abschließt, verfügt über ein Vorgehen, das in vielen Unternehmen fehlt: die Fähigkeit, eine Prozessidee nicht nur zu skizzieren, sondern sie mit klassischen und agilen Werkzeugen tatsächlich bis zur Umsetzung zu bringen. Gerade an der Schnittstelle zwischen Fachabteilung, Projektorganisation und IT ist dieses kombinierte Wissen gefragt. Die Verbindung aus Prozessmanagement, klassischem Projektmanagement und Scrum bildet damit ein Werkzeugset, das sich flexibel auf unterschiedliche Vorhaben anwenden lässt — von der kleinen Ablaufoptimierung in einer Abteilung bis zur größeren, funktionsübergreifenden Prozessumstellung.

Lernziele:

  • Geschäftsprozesse systematisch erfassen, analysieren und dokumentieren
  • Schwachstellen und Optimierungspotenziale in bestehenden Abläufen identifizieren
  • Prozesse mit anerkannten Modellierungstechniken abbilden und für Dritte verständlich machen
  • Prozessveränderungen als strukturiertes Projekt planen und aufsetzen
  • Projektziele, Meilensteine und Ressourcen im Rahmen der Projektplanung definieren
  • Grundbegriffe und Rollen des klassischen Projektmanagements sicher anwenden
  • Risiken innerhalb eines Prozess- oder Projektvorhabens einschätzen und steuern
  • Die agilen Grundwerte und Prinzipien hinter Scrum erläutern
  • Rollen, Ereignisse und Artefakte des Scrum-Frameworks im Prozesskontext einsetzen
  • Prozessimplementierung mit iterativem, agilem Vorgehen kombinieren
  • Fortschritt von Prozess- und Projektvorhaben nachvollziehbar steuern und dokumentieren
  • Sich inhaltlich auf externe Scrum-Grundlagenprüfungen vorbereiten

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Personen, die Prozesse im Unternehmen aktiv mitgestalten möchten und dafür sowohl analytisches als auch methodisches Rüstzeug aus Projektmanagement und Agilität suchen.

  • Fachkräfte, die perspektivisch Prozessverantwortung übernehmen möchten
  • Projektmitarbeitende, die klassische und agile Methoden kombinieren wollen
  • Quereinsteiger/innen mit kaufmännischem oder organisatorischem Hintergrund
  • Personen, die sich Richtung Qualitäts- oder Organisationsentwicklung weiterentwickeln möchten
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt wird eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Studium; ersatzweise genügt mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem fachlich relevanten Bereich. Hinzu kommen Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sowie Englischkenntnisse auf Niveau B2, da einzelne Inhalte und Prüfungsformate auch englischsprachige Fachbegriffe verwenden. Kaufmännische Grundkenntnisse erleichtern den Einstieg in die Prozess- und Projektthemen, lassen sich im Kurs aber auch weiter ausbauen.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Die drei Themenbausteine werden aufeinander aufbauend vermittelt, sodass die Projektmanagement- und Scrum-Inhalte direkt auf die zuvor erarbeiteten Prozessbeispiele angewendet werden können. Theoretische Einheiten wechseln sich mit Übungen ab, in denen ein eigenes Prozessbeispiel von der Analyse bis zur agilen Umsetzungsplanung durchgespielt wird.

Der zeitliche Umfang richtet sich nach dem gewählten Anbieter und der jeweiligen Terminvariante; genaue Angaben zu Vollzeit- oder Teilzeitformaten sind im Buchungsprozess einsehbar. Da drei inhaltlich unterschiedliche Bausteine kombiniert werden, sollte ausreichend Zeit für die Verknüpfung der Themen eingeplant werden.

Nach Abschluss erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung für alle drei Bausteine. Ergänzend besteht die Möglichkeit, externe, international anerkannte Prüfungen bei Scrum.org sowie PeopleCert abzulegen und damit die im Kurs erarbeiteten Scrum-Kenntnisse formal zertifizieren zu lassen.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Der besondere Wert dieses Kurses liegt in der Kombination dreier Bereiche, die in der Praxis selten gemeinsam unterrichtet werden, obwohl sie eng zusammengehören. Wer Prozesse verbessern will, aber weder Projektmanagement- noch Agilitätswissen mitbringt, tut sich schwer, die eigene Idee tatsächlich durch die Organisation zu bringen — genau an dieser Lücke setzt der Kurs an. Besonders in Unternehmen, die zwischen klassischen Strukturen und agilen Arbeitsweisen changieren, ist die Fähigkeit gefragt, beide Denkweisen zu verbinden, statt sich für die eine oder andere zu entscheiden. Wer sowohl einen Projektstrukturplan aufstellen als auch ein Sprint-Vorgehen souverän einsetzen kann, wird in gemischten Teams häufig zur Vermittlungsperson zwischen den Lagern. Für die eigene berufliche Entwicklung öffnet die Kombination zudem mehrere Richtungen gleichzeitig: Richtung klassisches Projektmanagement, Richtung agile Rollen wie Scrum Master oder Product Owner sowie Richtung Prozess- und Organisationsentwicklung. Wer sich noch nicht endgültig auf einen dieser Pfade festlegen möchte, erhält mit diesem Kurs eine belastbare gemeinsame Grundlage für alle drei.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Prozessmanager/in
  • Projektmanager/in
  • Organisationsentwickler/in
  • Qualitätsmanager/in
  • Prozessberater/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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So finanziert sich Kursweg: Bildungsanbieter zahlen ein Entgelt für die Weitergabe deiner Anfrage — für dich bleibt sie kostenlos. Details zum Geschäftsmodell.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was unterscheidet diesen Kurs von einem reinen Prozessmanagement-Kurs?

Der Kurs verbindet Prozessmanagement mit den Grundlagen des klassischen Projektmanagements und mit Scrum. Dadurch lernen Teilnehmende nicht nur, Prozesse zu analysieren, sondern sie auch als Projekt zu strukturieren und agil umzusetzen.

Brauche ich Vorerfahrung im Projektmanagement?

Nein, die Grundlagen des Projektmanagements werden im zweiten Baustein von Beginn an vermittelt. Vorausgesetzt wird lediglich eine abgeschlossene Ausbildung, ein Studium oder entsprechende Berufserfahrung.

Wie hängen Prozessmanagement und Scrum in diesem Kurs zusammen?

Ein eigener Baustein zeigt gezielt, wie sich Prozessimplementierung mit iterativem, agilem Vorgehen kombinieren lässt — etwa durch Product Backlogs für die schrittweise Prozesseinführung oder Retrospektiven zur laufenden Verbesserung.

Welche Prüfungen kann ich ablegen?

Neben dem trägerinternen Zertifikat besteht die Möglichkeit, externe Scrum-Grundlagenprüfungen bei Scrum.org und PeopleCert abzulegen.

Für wen eignet sich der Kurs besonders?

Für Fachkräfte, die Prozessverantwortung übernehmen möchten, sowie für Projektmitarbeitende und Quereinsteiger/innen, die klassische und agile Methoden gemeinsam erlernen wollen.