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Salesforce App Builder + TOGAF Kurs

Kombination aus Salesforce Certified Platform App Builder und TOGAF-Zertifizierung — Anwendungsdesign auf der Salesforce-Plattform trifft auf Enterprise-Architektur-Methodik.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Module sind individuell kombinierbar, sodass sich die Gesamtdauer nach der gewählten Zusammenstellung richtet und typischerweise mehrere Wochen in Teilzeit umfasst. Vollzeit- und individuelle Startvarianten sind je nach Angebot verfügbar. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Salesforce-Teil bereitet auf die Prüfung Salesforce Certified Platform App Builder vor, die extern bei einem akkreditierten Testcenter abgelegt wird. Der TOGAF-Teil führt zur TOGAF-Zertifizierung von The Open Group, die üblicherweise in den Stufen Foundation und Certified erworben wird; beide… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Für den Salesforce-Teil ist allgemeines Prozess- und Anwendungsverständnis hilfreich; spezifische Plattformerfahrung wird nicht vorausgesetzt. Für den TOGAF-Teil erleichtern Grundkenntnisse in IT-Architektur oder Erfahrung aus größeren IT-Projekten den Einstieg, da die Methodik überwiegend… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Wer Anwendungen auf der Salesforce-Plattform baut, trifft ständig Design-Entscheidungen: Wie wird ein Geschäftsprozess im Datenmodell abgebildet, welche Automatisierung ist sinnvoll, wie fügt sich die neue App in bestehende Systeme ein? Genau an dieser letzten Frage setzt TOGAF an — das international verbreitete Rahmenwerk für Unternehmensarchitektur, das hilft, einzelne Anwendungen im größeren Kontext der IT-Landschaft eines Unternehmens zu verorten. Dieser Kurs verbindet die praktische, deklarative App-Entwicklung auf Salesforce mit der strategischen Denkweise der Enterprise-Architektur. Der Salesforce-Teil bereitet auf die Prüfung Salesforce Certified Platform App Builder vor, die bei einem akkreditierten Salesforce-Testcenter abgelegt wird. Der TOGAF-Teil führt zur TOGAF-Zertifizierung von The Open Group, die in der Regel in den Stufen Foundation und Certified erworben wird.

Was lernst du in diesem Kurs?

Modul 1 — Salesforce-Datenmodellierung für App Builder Der App-Builder-Teil beginnt beim Datenmodell, denn eine gut durchdachte Datenstruktur ist die Grundlage jeder funktionierenden Salesforce-Anwendung. Dieser Block vermittelt, wie Objekte und Beziehungen so gestaltet werden, dass sie Geschäftsanforderungen sauber abbilden.

  • Standard- und benutzerdefinierte Objekte: Auswahlkriterien und Namenskonventionen
  • Feldtypen und ihre Einsatzbereiche: Text, Zahl, Formel, Lookup, Master-Detail
  • Beziehungsmodellierung: Lookup, Master-Detail und Junction Objects für Many-to-Many
  • Schema Builder zur visuellen Modellierung komplexer Datenstrukturen
  • Validierungsregeln zur Sicherstellung von Datenqualität im App-Design
  • Datensatztypen und Seitenlayouts für unterschiedliche Nutzergruppen

Modul 2 — Automatisierung und Lightning App Builder Deklarative Entwicklung bedeutet, Anwendungen ohne klassischen Programmcode zu bauen. Dieser Block vermittelt die zentralen Werkzeuge dafür: Flow Builder für Prozesslogik und Lightning App Builder für die Oberflächengestaltung.

  • Flow Builder: Screen Flows, Record-triggered Flows und Scheduled Flows konzipieren
  • Genehmigungsprozesse für mehrstufige Freigabe-Workflows konfigurieren
  • Lightning App Builder: App-Seiten, Record-Pages und Home-Pages gestalten
  • Benutzerdefinierte und Standard-Komponenten in Lightning-Seiten einbinden
  • AppExchange-Pakete evaluieren, installieren und in die App-Architektur integrieren
  • Mobile-Optimierung von Lightning-Apps berücksichtigen

Modul 3 — Salesforce-Sicherheitsmodell im App-Design App-Design endet nicht bei Funktionalität — wer eine App baut, muss von Anfang an mitdenken, wer worauf zugreifen darf. Dieser Block vermittelt das Sicherheitsmodell aus der Perspektive der App-Konstruktion, nicht der reinen Verwaltung.

  • Profile und Permission Sets als Bausteine des App-Zugriffskonzepts
  • Objekt- und Feldebene-Sicherheit bereits im Datenmodell mitdenken
  • Sharing Rules und ihre Auswirkung auf App-Nutzungsszenarien
  • Rollenhierarchie und organisationsweite Standardeinstellungen im App-Kontext
  • typische Sicherheitsfallen bei selbstgebauten Apps vermeiden
  • Prüfungsrelevante Szenarien zum App-Builder-Sicherheitsverständnis durcharbeiten

Modul 4 — TOGAF: Rahmenwerk, ADM und Architekturdomänen Der TOGAF-Teil wechselt die Flughöhe: von der einzelnen Anwendung zur Architektur eines gesamten Unternehmens. Dieser Block vermittelt die konzeptionellen Grundlagen, auf denen die praktische Architekturarbeit in den folgenden Modulen aufbaut.

  • Zweck und Aufbau von TOGAF als Enterprise-Architektur-Rahmenwerk
  • Architecture Development Method (ADM): die Phasen im Überblick
  • die vier Architekturdomänen: Geschäfts-, Daten-, Anwendungs- und Technologiearchitektur
  • Architecture Content Framework und Metamodell als Strukturierungshilfen
  • Enterprise Continuum: Einordnung von Architekturen zwischen generisch und spezifisch
  • Zertifizierungsstufen bei TOGAF: Foundation und Certified im Vergleich

Praxisblock — Von der Salesforce-App zur Enterprise-Architektur-Sicht Der Praxisteil verbindet beide Kursstränge bewusst: Teilnehmende entwerfen zunächst eine funktionsfähige Salesforce-App und ordnen sie anschließend methodisch in ein TOGAF-Architekturmodell ein — eine Übung, die in der Praxis Architekten regelmäßig durchführen.

  • Datenmodell für eine fiktive Geschäftsanwendung in Salesforce entwerfen
  • Lightning-App mit mehreren Seiten und Komponenten für die Anwendung aufbauen
  • Flow Builder: Genehmigungsprozess für einen Geschäftsvorgang automatisieren
  • Sicherheitskonzept (Profile, Sharing Rules) für die entworfene App festlegen
  • Stakeholder-Anforderungen für ein fiktives Architekturprojekt erfassen und dokumentieren
  • Geschäftsarchitektur-Baseline für ein Beispielunternehmen skizzieren
  • die entworfene Salesforce-App in die vier TOGAF-Architekturdomänen einordnen
  • Architektur-Artefakt (z. B. Anwendungslandschaftsdiagramm) nach TOGAF-Konventionen erstellen
  • Governance-Fragestellungen für die App-Einführung in einem größeren Systemumfeld diskutieren
  • Lücken zwischen Baseline- und Zielarchitektur (Gap-Analyse) identifizieren
  • Migrationsplanung auf konzeptioneller Ebene skizzieren
  • Abschlusspräsentation: App-Design und Architektureinordnung gemeinsam vorstellen

Die Verbindung aus App Builder und TOGAF ist inhaltlich konsequent: Wer Anwendungen auf Plattformebene entwirft, profitiert davon, sie nicht isoliert zu betrachten, sondern im Zusammenhang größerer Systemlandschaften zu verstehen. TOGAF liefert dafür die Sprache und die Methodik, um Architekturentscheidungen zu begründen und zu dokumentieren. Für Fachkräfte, die von der reinen Plattformentwicklung in Richtung Architektur-Rollen wechseln möchten, bildet diese Kombination eine folgerichtige Brücke: von der konkreten App-Konstruktion zur konzeptionellen Steuerung ganzer IT-Landschaften.

Lernziele:

  • das Salesforce-Datenmodell mit Standard- und benutzerdefinierten Objekten anforderungsgerecht entwerfen
  • Beziehungstypen (Lookup, Master-Detail, Many-to-Many) im App-Design korrekt einsetzen
  • Geschäftsprozesse mit Flow Builder ohne Programmierung automatisieren
  • Lightning-Apps, Seiten und Komponenten im App Builder konfigurieren
  • das Salesforce-Sicherheitsmodell in der App-Architektur konsistent berücksichtigen
  • die Grundstruktur von TOGAF und das Konzept des Architektur-Rahmenwerks einordnen
  • die Architecture Development Method (ADM) als iterativen Prozess anwenden
  • die vier TOGAF-Architekturdomänen (Geschäft, Daten, Anwendung, Technologie) unterscheiden
  • Stakeholder-Anforderungen in einer Enterprise-Architektur systematisch erfassen
  • Architektur-Artefakte und -Dokumentation nach TOGAF-Standard erstellen
  • Governance-Prinzipien zur Steuerung von Architekturentscheidungen anwenden
  • eine einzelne Anwendung (z. B. eine Salesforce-App) im Kontext einer größeren Unternehmensarchitektur positionieren

Für wen ist der Kurs geeignet?

Dieser Kurs richtet sich an IT-Fachkräfte, die von der praktischen Plattformentwicklung in Richtung Architekturverantwortung hineinwachsen möchten.

  • Salesforce-Entwickler/innen und Consultants, die sich Richtung Architektur weiterentwickeln wollen
  • IT-Projektmitarbeitende, die Anwendungen im Kontext größerer Systemlandschaften verstehen müssen
  • angehende Enterprise- oder Solution-Architekt/innen mit Interesse an Business-Applikationen
  • Personen, die sich auf die Salesforce Certified Platform App Builder-Prüfung vorbereiten möchten
  • Fachkräfte mit Projekterfahrung, die eine anerkannte TOGAF-Zertifizierung anstreben
Voraussetzungen:

Für den Salesforce-Teil ist allgemeines Prozess- und Anwendungsverständnis hilfreich; spezifische Plattformerfahrung wird nicht vorausgesetzt. Für den TOGAF-Teil erleichtern Grundkenntnisse in IT-Architektur oder Erfahrung aus größeren IT-Projekten den Einstieg, da die Methodik überwiegend konzeptionell und auf Unternehmensebene arbeitet. Ein gutes Verständnis von Geschäftsprozessen ist für beide Kursteile von Vorteil.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Salesforce-Teil wird im virtuellen Klassenzimmer mit praktischen Übungen in einer Sandbox-Umgebung vermittelt, in der App-Design-Entscheidungen direkt umgesetzt und getestet werden. Der TOGAF-Teil arbeitet stärker konzeptionell mit Fallstudien und Architektur-Workshops, in denen Teilnehmende reale oder fiktive Architekturszenarien methodisch durcharbeiten.

Die Module sind individuell kombinierbar, sodass sich die Gesamtdauer nach der gewählten Zusammenstellung richtet und typischerweise mehrere Wochen in Teilzeit umfasst. Vollzeit- und individuelle Startvarianten sind je nach Angebot verfügbar.

Der Salesforce-Teil bereitet auf die Prüfung Salesforce Certified Platform App Builder vor, die extern bei einem akkreditierten Testcenter abgelegt wird. Der TOGAF-Teil führt zur TOGAF-Zertifizierung von The Open Group, die üblicherweise in den Stufen Foundation und Certified erworben wird; beide Prüfungen werden extern bei den jeweiligen Prüforganisationen abgelegt.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Enterprise-Architektur und Plattformentwicklung werden in vielen Unternehmen getrennt gedacht — die einen bauen Anwendungen, die anderen entwerfen die große IT-Strategie. Wer beide Perspektiven vereint, kann App-Entscheidungen treffen, die von Anfang an zur Gesamtarchitektur passen, statt spätere Integrationsprobleme zu verursachen. TOGAF ist eines der am weitesten verbreiteten Rahmenwerke für Unternehmensarchitektur und wird in vielen größeren Organisationen als gemeinsame Sprache zwischen IT und Geschäftsbereichen genutzt. In Kombination mit praktischer Salesforce-App-Builder-Kompetenz entsteht ein Profil, das sowohl konkret entwickeln als auch strategisch einordnen kann. Für Karrierewege in Richtung Solution- oder Enterprise-Architektur ist diese Kombination ein sinnvoller Zwischenschritt: Sie verbindet den Nachweis praktischer Plattformkompetenz mit einer anerkannten Methodik-Zertifizierung, die in Architektur-Stellenausschreibungen häufig explizit gefordert wird.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Salesforce Platform App Builder/in
  • Enterprise Architect/in
  • IT-Solution-Architekt/in
  • Business-Applikations-Architekt/in
  • Salesforce-Consultant

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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So finanziert sich Kursweg: Bildungsanbieter zahlen ein Entgelt für die Weitergabe deiner Anfrage — für dich bleibt sie kostenlos. Details zum Geschäftsmodell.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie passen Salesforce Platform App Builder und TOGAF inhaltlich zusammen?

Der App-Builder-Teil vermittelt die praktische Konstruktion von Anwendungen auf der Salesforce-Plattform, der TOGAF-Teil die methodische Einordnung solcher Anwendungen in eine größere Unternehmensarchitektur. Beide Perspektiven ergänzen sich für Fachkräfte mit Architektur-Ambitionen.

Welche TOGAF-Zertifizierungsstufe wird in diesem Kurs erreicht?

Der Kurs führt in der Regel zu den Stufen Foundation und Certified von TOGAF. Beide Prüfungen werden extern bei The Open Group beziehungsweise deren Prüfpartnern abgelegt.

Brauche ich Programmierkenntnisse für den Salesforce-Teil?

Nein, Platform App Builder ist auf deklarative, also code-freie Entwicklung ausgerichtet. Apps werden mit Flow Builder und Lightning App Builder konfiguriert, nicht klassisch programmiert.

Für wen eignet sich diese Kombination besonders?

Für Salesforce-Entwickler/innen und Consultants, die sich Richtung Architektur-Rollen weiterentwickeln möchten, sowie für IT-Fachkräfte mit Projekterfahrung, die eine anerkannte Architektur-Methodik-Zertifizierung anstreben.

Wie unterscheidet sich dieser Kurs von den Salesforce-Administrator-Bündelkursen?

Platform App Builder fokussiert auf die Konstruktion von Anwendungen, nicht auf die laufende Verwaltung einer Organisation wie bei der Administrator-Zertifizierung. In Kombination mit TOGAF liegt der Schwerpunkt zusätzlich auf der architektonischen Einordnung, nicht auf Infrastruktur- oder Sicherheitsthemen wie bei anderen Bündeln.