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Scrum für Product-Lifecycle-Manager – Zertifizierung

Grundlagenkurs für Product-Lifecycle-Management mit dem Scrum-Framework: von Product Backlog und User Stories bis zu Release-Planung und Definition of Done.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs wird meist in Teilzeit, teils in Vollzeit angeboten und gliedert sich in die drei aufeinander aufbauenden Blöcke Scrum-Grundlagen, Produktlebenszyklus-Management und Planung/Monitoring. Der modulare Aufbau ermöglicht einen strukturierten Kompetenzaufbau vom Rollenverständnis bis zur… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Abschlussprüfung ab, die mit einem Trägerzertifikat zum Product-Lifecycle-Manager – Scrum bestätigt wird. Es handelt sich um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Bildungsanbieters, nicht um eine offizielle Scrum.org- oder… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Für die Teilnahme werden grundlegende PC-Kenntnisse sowie sicheres Arbeiten mit digitalen Standardanwendungen vorausgesetzt. Da der Kurs Scrum von Grund auf vermittelt, sind einschlägige Vorkenntnisse im Themenfeld in der Regel nicht erforderlich. Erwartet werden zudem Deutschkenntnisse, die das… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Dieser Kurs vermittelt fundierte Kenntnisse im Produktlebenszyklus-Management unter Anwendung des Scrum-Frameworks. Statt Scrum als isolierte Methode zu behandeln, verknüpft der Kurs die agilen Rollen, Ereignisse und Artefakte durchgehend mit den Phasen, die ein Produkt von der ersten Konzeption bis zur Markteinführung und darüber hinaus durchläuft. Teilnehmende lernen, wie sich Product Backlog, User Stories und Release-Planung konkret zur Steuerung eines Produktlebenszyklus einsetzen lassen.

Was lernst du in diesem Kurs?

Der erste Modulblock legt die Grundlagen des Scrum-Frameworks. Ohne ein solides Verständnis der agilen Werte und der drei Scrum-Rollen lässt sich das Framework im späteren Produktalltag nicht sinnvoll anwenden.

  • Werte und Prinzipien des agilen Manifests
  • Aufgaben von Product Owner, Scrum Master und Developer im Zusammenspiel
  • Ablauf der Scrum-Ereignisse vom Sprint Planning bis zur Retrospektive
  • Rollenverständnis und Verantwortlichkeiten im Scrum-Team
  • typische Missverständnisse bei der Einführung von Scrum vermeiden

Der zweite Modulblock überträgt diese Grundlagen konkret auf das Produktlebenszyklus-Management. Hier zeigt sich, wie Scrum nicht nur für Softwareentwicklung, sondern für die Steuerung eines Produkts über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg genutzt werden kann.

  • Phasen des Produktlebenszyklus und ihre agile Steuerung
  • Erstellung und laufende Pflege des Product Backlogs
  • Definition von User Stories mit klaren Akzeptanzkriterien
  • Priorisierung von Backlog-Einträgen nach Produktnutzen
  • Zusammenspiel von Produktvision und operativer Sprintarbeit

Der dritte Modulblock widmet sich Planung und Monitoring als Voraussetzung für eine verlässliche Produktsteuerung. Ohne belastbare Schätzungen und laufende Fortschrittskontrolle bleibt agile Arbeit unvorhersehbar für alle Beteiligten.

  • Release-Planung und gängige Schätzmethoden
  • Nutzung von Scrum-Artefakten zur Fortschrittskontrolle
  • Sicherung der Produktqualität durch die Definition of Done
  • Umgang mit sich ändernden Anforderungen während laufender Releases
  • Kommunikation von Planungsständen an Stakeholder außerhalb des Scrum-Teams

Diese drei Blöcke bauen bewusst aufeinander auf: Erst wenn die Scrum-Grundlagen sitzen, lässt sich das Framework sinnvoll auf die Produktlebenszyklus-Phasen anwenden, und erst mit einem gepflegten Product Backlog und klaren User Stories wird eine belastbare Release-Planung überhaupt möglich. Der Kurs vermeidet dabei bewusst eine rein theoretische Behandlung von Scrum als generisches Projektmanagement-Tool und fokussiert konsequent auf die Fragestellungen, die im Produktmanagement typischerweise auftreten – etwa wie ein Backlog priorisiert wird, wenn Markt- und Kundenanforderungen im Konflikt stehen, oder wie sich die Produktqualität über mehrere Sprints hinweg konsistent sichern lässt. Ein wiederkehrendes Thema ist zudem der Übergang zwischen den einzelnen Lebenszyklusphasen eines Produkts: von der ersten Ideen- und Konzeptphase über die Entwicklung in Sprints bis zur Markteinführung und der anschließenden Weiterentwicklung im laufenden Betrieb. Die Teilnehmenden lernen, wie sich das Product Backlog in jeder dieser Phasen unterschiedlich zusammensetzt und priorisiert werden muss, und wie Schätzmethoden helfen, realistische Zeithorizonte für die jeweils nächste Phase zu bestimmen, statt starre Projektpläne über den gesamten Lebenszyklus hinweg fortzuschreiben.

Lernziele:

  • die Werte und Prinzipien des agilen Manifests einordnen und auf das Produktmanagement übertragen
  • die Aufgaben von Product Owner, Scrum Master und Developern klar voneinander abgrenzen
  • den Ablauf der Scrum-Ereignisse vom Sprint Planning bis zur Retrospektive im Detail nachvollziehen
  • die Phasen des Produktlebenszyklus mit agiler Steuerung in Einklang bringen
  • ein Product Backlog erstellen und kontinuierlich pflegen
  • User Stories und Akzeptanzkriterien präzise formulieren
  • Release-Planung und grundlegende Schätzmethoden anwenden
  • Scrum-Artefakte zur laufenden Fortschrittskontrolle nutzen
  • die Produktqualität mithilfe der Definition of Done systematisch absichern
  • Aufgaben in agilen Projektteams eigenständig übernehmen
  • Produktentwicklungsprozesse in dynamischen Marktumfeldern gezielt optimieren
  • strukturierte Methoden zur Steigerung der Produktqualität im Tagesgeschäft anwenden

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Personen, die im Bereich Produktlebenszyklus- und Produktmanagement tätig werden möchten oder ihre Grundlagen im Themenfeld Scrum systematisch aufbauen wollen. Angesprochen sind insbesondere Berufseinsteiger:innen und Personen, die sich beruflich neu orientieren.

  • Berufseinsteiger:innen im Produktmanagement
  • Arbeitssuchende, die sich für Aufgaben im Produktlebenszyklus-Management qualifizieren möchten
  • Quereinsteigende aus verwandten kaufmännischen oder technischen Berufsfeldern
  • Fachkräfte, die sich von Grund auf für agiles Produktmanagement aufstellen wollen
  • Personen mit Interesse an einer Tätigkeit als Product Owner oder Scrum Master
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme werden grundlegende PC-Kenntnisse sowie sicheres Arbeiten mit digitalen Standardanwendungen vorausgesetzt. Da der Kurs Scrum von Grund auf vermittelt, sind einschlägige Vorkenntnisse im Themenfeld in der Regel nicht erforderlich. Erwartet werden zudem Deutschkenntnisse, die das Verstehen fachlicher Inhalte ermöglichen, sowie die Bereitschaft, strukturiert, selbstständig und konzeptionell zu arbeiten.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs findet im Combined-Learning-Format statt, das angeleiteten Unterricht mit Phasen des eigenständigen Arbeitens verbindet. Diese Kombination erlaubt es, die Scrum-Ereignisse zunächst gemeinsam mit der Gruppe durchzuspielen und die Anwendung auf konkrete Produktlebenszyklus-Szenarien anschließend selbstständig zu vertiefen. Die Teilnahme ist überwiegend in Teilzeit, teilweise auch in Vollzeit möglich.

Der Kurs wird meist in Teilzeit, teils in Vollzeit angeboten und gliedert sich in die drei aufeinander aufbauenden Blöcke Scrum-Grundlagen, Produktlebenszyklus-Management und Planung/Monitoring. Der modulare Aufbau ermöglicht einen strukturierten Kompetenzaufbau vom Rollenverständnis bis zur praktischen Release-Planung.

Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Abschlussprüfung ab, die mit einem Trägerzertifikat zum Product-Lifecycle-Manager – Scrum bestätigt wird. Es handelt sich um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Bildungsanbieters, nicht um eine offizielle Scrum.org- oder Scrum-Alliance-Zertifizierung.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Produktmanagement und agile Methodik werden in vielen Unternehmen getrennt vermittelt: Wer Scrum lernt, lernt es meist an Softwareprojekten, wer Produktmanagement lernt, oft ohne strukturiertes agiles Framework. Dieser Kurs schließt genau diese Lücke, indem er beide Themenfelder von Anfang an zusammen behandelt und zeigt, wie Product Backlog, User Stories und Release-Planung konkret zur Steuerung eines Produkts über seinen gesamten Lebenszyklus eingesetzt werden. Die Teilnehmenden erwerben damit ein Kompetenzprofil, das unmittelbar in agilen Projektteams einsetzbar ist – unabhängig davon, ob sie später als Product Owner, in unterstützender Funktion im Scrum-Team oder in einer klassischeren Produktmanagement-Rolle mit agilen Elementen arbeiten. Da der Kurs bewusst ohne Scrum-Vorkenntnisse startet, eignet er sich sowohl für den direkten Berufseinstieg als auch für einen fundierten Wechsel aus anderen kaufmännischen oder technischen Tätigkeitsfeldern in Richtung Produktmanagement. Langfristig bietet das erworbene Wissen eine tragfähige Grundlage für den weiteren Ausbau agiler Kompetenzen, etwa in Richtung spezialisierter Product-Owner-Zertifizierungen oder vertiefender Projektmanagement-Qualifikationen, ohne dass die hier vermittelten Grundlagen erneut erarbeitet werden müssten. Gerade weil der Kurs den vollständigen Produktlebenszyklus statt nur einzelner Entwicklungsschritte abdeckt, eignet er sich auch für Personen, die perspektivisch nicht nur Softwareprodukte, sondern physische Produkte, Dienstleistungen oder digitale Angebote unterschiedlichster Art agil begleiten möchten.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Product-Lifecycle-Manager
  • Product Owner
  • Scrum Master
  • Agile Project Manager
  • Agile Projektmanager/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Scrum-Vorkenntnisse für diesen Kurs?

Nein, Scrum wird von Grund auf vermittelt. Vorausgesetzt werden lediglich grundlegende PC-Kenntnisse und sicheres Arbeiten mit digitalen Standardanwendungen.

Wie verbindet der Kurs Scrum mit Produktmanagement?

Der Kurs überträgt die Scrum-Rollen, Ereignisse und Artefakte direkt auf die Phasen des Produktlebenszyklus, etwa bei der Pflege des Product Backlogs oder der Release-Planung.

In welcher Form findet der Unterricht statt?

Der Kurs findet im Combined-Learning-Format statt und kombiniert angeleiteten Unterricht mit Phasen des eigenständigen Arbeitens, überwiegend in Teilzeit.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Abschlussprüfung und einem Trägerzertifikat zum Product-Lifecycle-Manager – Scrum ab.

Für wen eignet sich dieser Kurs besonders?

Er richtet sich an Berufseinsteiger:innen, Arbeitssuchende und Quereinsteigende, die sich für agile Aufgaben im Produktlebenszyklus-Management qualifizieren möchten.