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PRINCE2 Agile Practitioner & Scrum Foundation Kurs

PRINCE2 Agile Practitioner und Scrum Foundation in einem Kurs – für Projektfachleute mit PRINCE2-Grundlagen, die hybrides Arbeiten zertifiziert beherrschen wollen, ergänzt durch Microsoft Project.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung dauert in der Regel mehr als einen Monat bis zu drei Monate und wird in Vollzeit absolviert. Da das Programm keine PRINCE2-Foundation- oder Practitioner-Module enthält, ist die Gesamtdauer kürzer als bei Bündeln, die alle PRINCE2-Stufen integrieren. Die konkrete Zeitplanung wird… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Nach erfolgreich abgelegten Prüfungen erhalten die Absolventinnen und Absolventen den PRINCE2 Agile Practitioner (Axelos) und die Scrum-Foundation-Zertifizierung über EXIN Agile Scrum. Zusätzlich wird das Lehrgangszertifikat des Kursanbieters ausgestellt. Beide Zertifizierungsprüfungen werden von… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
PRINCE2, Grundkenntnisse auf Practitioner, Niveau erforderlich; nach Axelos, Richtlinien in der Regel aktives PRINCE2, Practitioner, Zertifikat für die Agile, Practitioner, Prüfung nötig. Scrum Foundation setzt keine Vorkenntnisse voraus. Beratungsgespräch vor Kursbeginn zur Klärung des… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Dieser Kurs richtet sich an Fachleute, die bereits PRINCE2-Grundlagen mitbringen und nun gezielt den Schritt in die agile Projektpraxis gehen. Die drei Kernmodule sind PRINCE2 Agile Practitioner, Scrum Foundation und Microsoft Project. PRINCE2 Agile Practitioner – die Axelos-Zertifizierung, die PRINCE2-Governance mit agilen Liefermethoden verbindet – baut auf vorhandenem Practitioner-Wissen auf und zeigt, wie Scrum, Kanban und Lean Start-up innerhalb eines geregelten PRINCE2-Rahmens eingesetzt werden können. Scrum Foundation vermittelt das agile Vorgehensmodell als eigenständiges Framework, unabhängig vom PRINCE2-Kontext. Microsoft Project rundet das Programm mit einem Planungswerkzeug ab, das in vielen Projektorganisationen Standard ist. Wer diesen Kurs abschließt, hält zwei internationale Zertifizierungen in der Hand und ist methodisch in der Lage, sowohl strukturiert zu steuern als auch agil zu liefern.

Was lernst du in diesem Kurs?

Modul 1 – PRINCE2 Agile Practitioner PRINCE2 Agile Practitioner baut auf vorhandenen PRINCE2-Kenntnissen auf und ist die agile Erweiterung für Practitioner. Die Zertifizierung zeigt, wie das strukturierte PRINCE2-Rahmenwerk mit der Flexibilität agiler Methoden kombiniert werden kann – ohne die Governance-Stärken von PRINCE2 aufzugeben. Teilnehmende lernen konkret, welche PRINCE2-Elemente in agilen Projekten unverändert bleiben, welche adaptiert werden und wo die Schnittstellen zu Scrum, Kanban und Lean Start-up liegen. Voraussetzung für die Axelos-Prüfung ist ein gültiges PRINCE2-Practitioner-Zertifikat.

  • Verzahnung von PRINCE2 und agilen Ansätzen: Scrum, Kanban und Lean Start-up
  • PRINCE2-Grundprinzipien, Themen und Prozesse im agilen Kontext einsetzen und anpassen
  • Anpassung des PRINCE2-Governance-Rahmens an iterative Liefermechanismen
  • Umgang mit festen Zeithorizonten und variablen Lieferumfängen in PRINCE2-Agile-Projekten
  • Rollenklarheit an der Schnittstelle: klassische Projektgremien und Scrum-Teams
  • Prüfungsvorbereitung PRINCE2 Agile Practitioner (Axelos): Format, Fallstudien und Übungsaufgaben

Modul 2 – Scrum Foundation Scrum ist heute weit über die Softwareentwicklung hinaus als Vorgehensmodell etabliert. Der Foundation-Kurs vermittelt das konzeptionelle Fundament unabhängig vom PRINCE2-Kontext: Teilnehmende verstehen, warum agile Methoden entstanden sind, wie das Scrum-Framework aufgebaut ist und welche Prinzipien hinter iterativer, inkrementeller Produktentwicklung stehen. Das Modul legt eine solide Basis für weiterführende Scrum-Zertifizierungen wie Scrum Master oder Product Owner und ist so konzipiert, dass es mit anderen Modulen kombinierbar bleibt.

  • Einführung in agile Werte und Prinzipien des Agilen Manifests
  • Rollen im Scrum-Team: Product Owner, Scrum Master und Entwicklungsteam mit ihren jeweiligen Verantwortlichkeiten
  • Scrum-Rituale: Sprint Planning, Daily Scrum, Sprint Review und Sprint Retrospektive
  • Scrum-Artefakte: Product Backlog, Sprint Backlog und das fertige Inkrement
  • Agile Schätz- und Planungstechniken: Story Points, Velocity und Kapazitätsplanung
  • Fortgeschrittene Konzepte: Release-Planung, skaliertes Scrum und Qualitätssicherung im Sprint
  • Prüfungsvorbereitung EXIN Agile Scrum Foundation

Modul 3 – Microsoft Project Microsoft Project ist das in vielen deutschen Projektorganisationen verbreitete Planungswerkzeug. Teilnehmende lernen, Projektpläne strukturiert anzulegen, Ressourcen zuzuweisen, Finanzflüsse zu überwachen und Projektstatus für unterschiedliche Stakeholder aufzubereiten. Das Modul vermittelt die Grundkompetenz, die nötig ist, um in Organisationen, die PRINCE2 oder hybride Methoden einsetzen, auch auf der Werkzeugebene kommunikationsfähig zu sein.

  • Aufbau und Strukturierung von Projektplänen in Microsoft Project
  • Ressourcenzuweisung und Kapazitätsplanung im Projektverlauf
  • Finanzüberwachung: Kostenverfolgung und Budget-Reporting
  • Erstellung von Statusberichten und Präsentationsformaten für Projektinformationen
  • Integration von Microsoft Project in bestehende hybride Projektmanagement-Prozesse

Lernziele:

  • Die PRINCE2-Grundprinzipien und Governance-Strukturen auf ein agiles Projektumfeld übertragen
  • Verstehen, wie PRINCE2 Agile die Practitioner-Methodik mit Scrum, Kanban und Lean Start-up verbindet
  • Managementprodukte und PRINCE2-Prozesse an iterative Liefermechanismen anpassen
  • Rollen und Verantwortlichkeiten an der Schnittstelle zwischen klassischen Projektgremien und Scrum-Teams klar abgrenzen
  • Das Scrum-Vorgehensmodell in seinen Grundkonzepten, Rollen, Ritualen und Artefakten verstehen
  • Agile Schätz- und Planungstechniken in Scrum-gesteuerten Projekten anwenden
  • Sprint-Planung, Durchführung, Review und Retrospektive sachkundig begleiten
  • Fortgeschrittene Scrum-Konzepte wie Release-Planung und Qualitätssicherung im Sprint einordnen
  • Projektpläne in Microsoft Project strukturiert anlegen, Ressourcen zuweisen und Finanzen überwachen
  • Die EXIN-Agile-Scrum-Prüfung und die PRINCE2-Agile-Practitioner-Prüfung systematisch vorbereiten
  • Klassische Steuerungsmethoden und iterative Arbeitsweisen in hybriden Projekten verbinden

Für wen ist der Kurs geeignet?

Dieser Kurs ist für Fachkräfte konzipiert, die bereits Erfahrung im Projektmanagement haben und mit PRINCE2-Grundlagen vertraut sind. Er ist kein Einstiegsprogramm – wer PRINCE2 Foundation noch nicht erworben hat, sollte ein Bündel wählen, das Foundation integriert. Nach den Axelos-Prüfungsrichtlinien muss in der Regel ein gültiges PRINCE2-Practitioner-Zertifikat vorliegen. Scrum Foundation setzt dagegen keine Vorkenntnisse voraus. Vor Kursbeginn findet ein Vorgespräch statt, das den Wissensstand prüft und einen individuellen Lernplan festlegt. Technische Voraussetzungen für Microsoft Project, etwa ein geeignetes Endgerät, sollten vorab geklärt werden.

Voraussetzungen:
  • PRINCE2
  • Grundkenntnisse auf Practitioner
  • Niveau erforderlich; nach Axelos
  • Richtlinien in der Regel aktives PRINCE2
  • Practitioner
  • Zertifikat für die Agile
  • Practitioner
  • Prüfung nötig. Scrum Foundation setzt keine Vorkenntnisse voraus. Beratungsgespräch vor Kursbeginn zur Klärung des individuellen Wissensstands.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Das Programm läuft in Vollzeit im Combined-Learning-Format. Angeleitete Trainingseinheiten und eigenständigen Lernphasen wechseln sich strukturiert ab. Da PRINCE2 Agile Practitioner auf Practitioner-Wissen aufsetzt, ist das Lerntempo bei gut vorbereiteten Teilnehmenden höher als in Einsteigerprogrammen. Die Verbindung mit dem eigenständigen Scrum-Foundation-Modul erlaubt eine bewusste Unterscheidung: Hier PRINCE2 Agile als hybride Erweiterung, dort Scrum als eigenständiges Framework. Prüfungssimulationen für beide Zertifizierungen sind fest eingebaut. Vor Kursbeginn wird ein individueller Lernplan erstellt, der Vorkenntnisse und berufliche Ziele berücksichtigt.

Die Weiterbildung dauert in der Regel mehr als einen Monat bis zu drei Monate und wird in Vollzeit absolviert. Da das Programm keine PRINCE2-Foundation- oder Practitioner-Module enthält, ist die Gesamtdauer kürzer als bei Bündeln, die alle PRINCE2-Stufen integrieren. Die konkrete Zeitplanung wird im Vorgespräch vor Kursbeginn festgelegt und auf individuelle Rahmenbedingungen abgestimmt.

Nach erfolgreich abgelegten Prüfungen erhalten die Absolventinnen und Absolventen den PRINCE2 Agile Practitioner (Axelos) und die Scrum-Foundation-Zertifizierung über EXIN Agile Scrum. Zusätzlich wird das Lehrgangszertifikat des Kursanbieters ausgestellt. Beide Zertifizierungsprüfungen werden von unabhängigen Prüfungsstellen abgenommen und entsprechen international etablierten Branchenstandards.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

PRINCE2 Agile Practitioner ist die am direktesten marktgängige Kombination für Fachleute, die in Organisationen tätig sind, die sowohl strukturierte Steuerung als auch agile Liefermethoden einsetzen. Das Zertifikat signalisiert, dass man weder reines Wasserfall-Denken noch unkontrollierte Agilität bevorzugt, sondern den pragmatischen hybriden Ansatz versteht und umsetzen kann. Diese Kombination ist in Stellenanzeigen für Senior-Projektmanager, Agile Coaches und Transformationsverantwortliche zunehmend explizit gefragt. Scrum Foundation als eigenständiges Modul ergänzt das PRINCE2-Agile-Wissen um eine für sich stehende Qualifizierung im Scrum-Framework. Das ist nicht nur für Prüfungszwecke relevant, sondern hilft in der Praxis: Wer Scrum sowohl als Teil von PRINCE2 Agile als auch als eigenständiges Framework kennt, kann in Gesprächen mit reinen Scrum-Teams ebenso anschlussfähig kommunizieren wie mit klassisch geprägten Projektgremien. Das Microsoft-Project-Modul stellt sicher, dass das methodische Wissen mit einem konkreten Planungswerkzeug verbunden ist, das in Projektalltag tatsächlich eingesetzt wird. Für Fachleute, die ihren Einstieg in hybride Projektmanagement-Rollen beschleunigen möchten, ist die Kombination aus zwei Zertifizierungen und einem praxisnahen Werkzeugmodul ein gut abgewogenes, sofort einsetzbares Qualifizierungspaket.

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Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Projektmanager/in
  • IT-Projektmanager/in
  • Scrum Master
  • Agile Coach
  • Projektleiter/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Für wen ist dieser Kurs geeignet – und für wen nicht?

Dieser Kurs setzt PRINCE2-Grundkenntnisse auf Practitioner-Niveau voraus. Er ist kein Einstiegsprogramm – wer PRINCE2 Foundation oder Practitioner noch nicht absolviert hat, sollte ein Bündel wählen, das Foundation und Practitioner integriert. Scrum Foundation setzt dagegen keine Vorkenntnisse voraus und ist für Einsteiger in das Scrum-Framework zugänglich.

Was ist der Unterschied zwischen PRINCE2 Agile Practitioner und PRINCE2 Practitioner?

PRINCE2 Practitioner vermittelt die klassische PRINCE2-Methode auf Anwendungsebene. PRINCE2 Agile Practitioner baut darauf auf und erweitert das Framework um agile Liefermethoden: Es zeigt, wie PRINCE2-Governance mit Scrum, Kanban und Lean Start-up kombiniert werden kann. Wer PRINCE2 Practitioner bereits hat, kann direkt mit PRINCE2 Agile Practitioner einsteigen.

Welche Prüfungsvoraussetzungen gelten für PRINCE2 Agile Practitioner?

Nach den Axelos-Prüfungsrichtlinien ist für die PRINCE2-Agile-Practitioner-Prüfung in der Regel ein gültiges PRINCE2-Practitioner-Zertifikat erforderlich. Da dieser Kurs das Practitioner-Modul nicht enthält, sollte das Zertifikat vorab erworben worden sein. Die genauen aktuellen Voraussetzungen klärt das Beratungsgespräch vor Kursbeginn.

Kann ich nach Scrum Foundation direkt Scrum Master oder Product Owner absolvieren?

Scrum Foundation ist die empfohlene Grundlage für weiterführende Scrum-Zertifizierungen. Scrum Master und Scrum Product Owner bauen konzeptionell auf den Foundation-Kenntnissen auf. Die genauen Zulassungsvoraussetzungen für diese Zertifizierungen hängen vom jeweiligen Prüfungsanbieter (EXIN) ab – diese sollten vorab abgeklärt werden.

Warum ist Microsoft Project Teil dieses Kurses?

Microsoft Project ist in vielen deutschen Projektorganisationen das Standardwerkzeug für Planung, Ressourcensteuerung und Finanzüberwachung. Das Modul stellt sicher, dass das methodische Wissen aus den Zertifizierungen mit einem konkreten, praxisrelevanten Planungswerkzeug verbunden wird. Gerade in hybriden Projekten, in denen klassische Projektpläne und agile Artefakte nebeneinander existieren, ist dieser Werkzeugbezug ein praktischer Vorteil.