Pädagogik & Soziales
ausbilder aevo

Ausbilder ADA IHK mit Kommunikation & Konflikt – Ausbildung

Ausbildereignungsprüfung nach AEVO (ADA/IHK) mit vertiefter Kommunikations- und Konfliktmanagement-Ausbildung für angehende Ausbilder:innen.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

Kostenlos & unverbindlich anfragen

Auf einen Blick

Dauerje nach AngebotOrientierung; Angebot prüfen
FormatBeim Anbieter erfragenje nach Angebot
KostenFörderung möglichBildungsgutschein · AVGS · QCG
Bildungsgutschein als Förderweg möglich; Zulassung des Angebots und persönliche Bewilligung prüfen.

Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung führt von den rechtlichen AEVO-Grundlagen über die Prüfungsvorbereitung bis zur vertieften Kommunikations- und Konfliktmanagementausbildung. Der modulare Aufbau ermöglicht eine schrittweise Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Zertifikat sowie der Ausbildung der Ausbilder (AdA) nach AEVO als anerkanntem IHK-Abschluss ab. Die AEVO-Prüfung selbst wird vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer abgelegt. Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Vorausgesetzt werden grundlegende PC-Anwenderkenntnisse sowie gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift. Vorkenntnisse im Ausbildungswesen sind nicht erforderlich, da die rechtlichen und didaktischen Grundlagen im Kurs von Beginn an aufgebaut werden. Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Diese Weiterbildung bereitet auf die Ausbildereignungsprüfung nach AEVO vor und vertieft parallel Kommunikations- und Konfliktmanagementkompetenzen, die im Ausbildungsalltag regelmäßig gefragt sind. Teilnehmende erwerben damit sowohl das formale Rüstzeug für die Ausbildertätigkeit als auch praktische Fähigkeiten im Umgang mit Auszubildenden und schwierigen Gesprächssituationen. Der Kurs richtet sich an alle, die künftig Ausbildungsverantwortung übernehmen oder ihre bestehende Ausbildertätigkeit professionalisieren möchten.

Was lernst du in diesem Kurs?

Die Weiterbildung verbindet die formale Vorbereitung auf die AEVO-Prüfung mit einer vertieften Auseinandersetzung mit Kommunikation und Konfliktmanagement im Ausbildungsalltag. Grundlagen der Ausbildung nach AEVO: Aufbau des rechtlichen und didaktischen Fundaments für die Ausbildertätigkeit.

  • Rechtliche Rahmenbedingungen der Berufsausbildung
  • Planung und Strukturierung von Ausbildungsinhalten
  • Auswahl und Vorbereitung von Auszubildenden
  • Gestaltung und Begleitung von Ausbildungsverhältnissen
  • Grundlagen der Leistungsbeurteilung während der Ausbildung

Prüfungsvorbereitung AEVO: Gezielte Vorbereitung auf die schriftliche und praktische Ausbildereignungsprüfung.

  • Aufbau und Ablauf der AEVO-Prüfung
  • Bearbeitung praxisnaher Prüfungsaufgaben
  • Vorbereitung einer praktischen Unterweisung
  • Rückschau typischer Prüfungssituationen
  • Umgang mit Prüfungssituationen vor der IHK

Kommunikationsmodelle im Ausbildungsalltag: Vertiefung kommunikativer Grundlagen für die tägliche Zusammenarbeit mit Auszubildenden.

  • Grundmodelle der zwischenmenschlichen Kommunikation
  • Prinzipien der gewaltfreien Kommunikation
  • Aktives Zuhören und wertschätzendes Feedback
  • Kommunikationsstile und deren Wirkung im Ausbildungskontext
  • Strukturierung von Beurteilungs- und Entwicklungsgesprächen

Konfliktmanagement in der Ausbildungspraxis: Vertiefung des Umgangs mit schwierigen Situationen im Ausbildungsalltag.

  • Erkennen von Konfliktsignalen bei Auszubildenden
  • Deeskalationstechniken für angespannte Gesprächssituationen
  • Vermittlung zwischen unterschiedlichen Interessen im Ausbildungsteam
  • Rückschau der eigenen Rolle in Konfliktsituationen
  • Praxisübungen zu typischen Konfliktszenarien in der Ausbildung

Über die vier Blöcke hinweg wechseln sich rechtlich-organisatorische Inhalte mit praktischen Kommunikations- und Konfliktübungen ab, sodass die formale AEVO-Prüfungsvorbereitung durch alltagsnahe Gesprächssituationen ergänzt wird. Rollenspiele und Fallbeispiele zu typischen Ausbildungssituationen – etwa Leistungsabfall, Motivationsprobleme oder Konflikte zwischen Auszubildenden – machen die theoretischen Kommunikationsmodelle unmittelbar anwendbar. So entsteht ein Profil, das über die reine Prüfungszulassung nach AEVO hinausgeht und auf die alltäglichen kommunikativen Anforderungen der Ausbildertätigkeit vorbereitet. Als durchgängiger Praxisstrang begleiten mehrere wiederkehrende Ausbildungsszenarien den gesamten Kurs, an denen sich folgende Teilaufgaben bearbeiten lassen.

  • Planung eines vollständigen Ausbildungsabschnitts für eine fiktive Auszubildende
  • Durchführung einer praktischen Unterweisung zu einem selbst gewählten Thema
  • Vorbereitung und Simulation eines Zwischengesprächs zur Leistungsbeurteilung
  • Bearbeitung eines Fallbeispiels zu nachlassender Motivation eines Auszubildenden
  • Anwendung der gewaltfreien Kommunikation in einem simulierten Kritikgespräch
  • Rollenspiel zu einem Konflikt zwischen zwei Auszubildenden im selben Betrieb
  • Erarbeitung einer Deeskalationsstrategie für eine eskalierende Gesprächssituation
  • Rückschau des eigenen Kommunikationsstils anhand von Videoaufzeichnungen der Übungen
  • Vorbereitung auf eine mündliche Prüfungssituation vor der Industrie- und Handelskammer
  • Entwicklung eines eigenen Leitfadens für wiederkehrende Feedbackgespräche
  • Austausch in der Gruppe über eigene Erfahrungen mit schwierigen Ausbildungssituationen
  • Abschließende Zusammenfassung der eigenen Lernfortschritte in Kommunikation und Konfliktmanagement

Durch die wiederholte Arbeit an realitätsnahen Ausbildungsszenarien wird die formale AEVO-Prüfungsvorbereitung durchgehend mit den kommunikativen Anforderungen der späteren Praxis verzahnt. Die Übungen werden dabei bewusst so gestaltet, dass sie sich sowohl auf die betriebliche Ausbildung von Jugendlichen als auch auf die Einarbeitung erwachsener Quereinsteigender übertragen lassen, da beide Zielgruppen im Ausbildungsalltag regelmäßig vorkommen.

Lernziele:

  • Rechtliche und organisatorische Grundlagen der Ausbildung nach AEVO verstehen
  • Ausbildungspläne strukturieren und Lerninhalte didaktisch aufbereiten
  • Ausbildungsverhältnisse rechtssicher gestalten und begleiten
  • Prüfungsformen und Bewertungskriterien der Ausbildereignungsprüfung anwenden
  • Grundmodelle der Kommunikation im Ausbildungskontext einsetzen
  • Gewaltfreie Kommunikation als Gesprächsansatz mit Auszubildenden nutzen
  • Konfliktsituationen im Ausbildungsalltag frühzeitig erkennen
  • Deeskalationsstrategien für schwierige Gesprächssituationen anwenden
  • Feedback- und Beurteilungsgespräche mit Auszubildenden strukturiert führen
  • Unterschiedliche Kommunikationsstile und deren Wirkung im Ausbildungsalltag einordnen
  • Eigene Rolle als Ausbilder:in einordnen und weiterentwickeln
  • Kommunikations- und Konfliktmanagementmethoden in Praxisübungen anwenden

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Personen, die künftig Ausbildungsverantwortung übernehmen möchten oder ihre Kommunikations- und Konfliktlösungsfähigkeiten gezielt erweitern wollen.

  • Arbeitsuchende Fach- und Führungskräfte mit Interesse an Ausbildertätigkeit
  • Personen, die zukünftig Verantwortung als Ausbilder:in übernehmen möchten
  • Hochschulabgänger:innen, die sich mit gefragten kommunikativen Kompetenzen auf den beruflichen Einstieg vorbereiten möchten
  • Quer- und Wiedereinsteigende, die eine anerkannte Zusatzqualifikation erwerben möchten
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt werden grundlegende PC-Anwenderkenntnisse sowie gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift. Vorkenntnisse im Ausbildungswesen sind nicht erforderlich, da die rechtlichen und didaktischen Grundlagen im Kurs von Beginn an aufgebaut werden.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Unterricht kombiniert die formale Vorbereitung auf die AEVO-Prüfung mit praxisorientierten Kommunikations- und Konfliktübungen, unter anderem in Form von Rollenspielen und Fallbeispielen. Dieser Wechsel zwischen rechtlichem Grundlagenwissen und alltagsnaher Gesprächsführung soll die spätere Ausbildertätigkeit realistisch abbilden.

Die Weiterbildung führt von den rechtlichen AEVO-Grundlagen über die Prüfungsvorbereitung bis zur vertieften Kommunikations- und Konfliktmanagementausbildung. Der modulare Aufbau ermöglicht eine schrittweise Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung.

Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Zertifikat sowie der Ausbildung der Ausbilder (AdA) nach AEVO als anerkanntem IHK-Abschluss ab. Die AEVO-Prüfung selbst wird vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer abgelegt.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Der AEVO-Nachweis ist in vielen Branchen Voraussetzung dafür, überhaupt Auszubildende betreuen zu dürfen, und gilt als anerkannter Qualifikationsnachweis für die Ausbildertätigkeit. Wer diesen Abschluss erwirbt, erweitert damit unmittelbar seine beruflichen Einsatzmöglichkeiten in Richtung Ausbildung und Personalentwicklung. Die Vertiefung in Kommunikation und Konfliktmanagement geht dabei über das reine Prüfungswissen hinaus und adressiert eine der größten praktischen Herausforderungen im Ausbildungsalltag: den Umgang mit Motivationsproblemen, Leistungsschwankungen und Konflikten zwischen Auszubildenden. Diese Kompetenzen lassen sich zudem auf andere Führungs- und Teamsituationen übertragen. Für Quer- und Wiedereinsteigende bietet der Kurs damit eine doppelte Perspektive: den formalen AEVO-Abschluss als Einstieg in die Ausbildertätigkeit sowie kommunikative Kompetenzen, die auch in Führungspositionen außerhalb der klassischen Ausbildung gefragt sind. Die wiederholten Rollenspiele und Fallbeispiele zu Motivationsproblemen, Konflikten und Feedbackgesprächen sorgen zudem dafür, dass diese Situationen im späteren Ausbildungsalltag nicht zum ersten Mal auftreten, sondern bereits in einer geschützten Übungsumgebung durchdacht und geübt wurden – ein Vorteil, der sich gerade in den ersten Monaten einer neuen Ausbilderrolle bemerkbar macht. Auch für Personen, die bereits nebenbei Auszubildende betreuen, ohne den formalen AEVO-Nachweis zu besitzen, schließt der Kurs eine typische Qualifikationslücke: Praktische Erfahrung allein ersetzt in vielen Betrieben nicht den anerkannten Nachweis, der für die offizielle Ausbilderrolle verlangt wird. Die Verbindung aus formalem Abschluss und geübter Gesprächskompetenz macht das Profil damit sowohl für den eigenen Betrieb als auch für einen möglichen Wechsel in eine andere Ausbildungsposition überzeugend.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Ausbilder (IHK)
  • Teamleiter
  • Personalentwickler
  • Personalreferent

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

Unverbindliche Anfrage

Wir vergleichen passende Anbieter nach Region und Förderfähigkeit und melden uns in Kürze mit kostenlosen Kurs-Optionen.

Mit * markierte Angaben sind erforderlich.

So finanziert sich Kursweg: Bildungsanbieter zahlen ein Entgelt für die Weitergabe deiner Anfrage — für dich bleibt sie kostenlos. Details zum Geschäftsmodell.

Für Rückfragen zu passenden Kursen. Mit Vorwahl, z. B. 0170 1234567.

Kostenlos & unverbindlich · Daten sind sicher

Verwandte Kurse & Alternativen

30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist AEVO und wofür qualifiziert der Abschluss?

AEVO steht für Ausbilder-Eignungsverordnung. Der erfolgreiche Abschluss berechtigt dazu, Auszubildende im Betrieb zu betreuen, und ist Voraussetzung für die Ausbildertätigkeit in vielen Branchen.

Brauche ich bereits Erfahrung in der Ausbildung von Mitarbeitenden?

Nein, Vorkenntnisse im Ausbildungswesen sind nicht erforderlich. Die rechtlichen und didaktischen Grundlagen werden im Kurs von Beginn an systematisch aufgebaut.

Was unterscheidet diesen Kurs von einer reinen AEVO-Vorbereitung?

Zusätzlich zur AEVO-Prüfungsvorbereitung vertieft der Kurs Kommunikationsmodelle und Konfliktmanagement, um typische Gesprächs- und Konfliktsituationen im Ausbildungsalltag praktisch zu üben.

Wie läuft die Prüfung ab?

Die AEVO-Prüfung wird vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer abgelegt und umfasst sowohl schriftliche als auch praktische Prüfungsteile, auf die der Kurs gezielt vorbereitet.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Sie erhalten ein trägerinternes Zertifikat sowie nach bestandener Prüfung den anerkannten IHK-Abschluss Ausbildung der Ausbilder (AdA) nach AEVO.