Ausbilder Web Design inkl. AEVO und Web Designer Zertifikat
Kombinierte Weiterbildung aus Webdesign-Fachqualifikation und AEVO-Ausbilderberechtigung – für kreative Gestaltung und die spätere Ausbildung von Nachwuchskräften.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Zertifikatsqualifizierung
- Wie lange dauert der Kurs?
- Der Kurs gliedert sich in einen fachlichen Webdesign-Teil und einen AEVO-Ausbildungsteil, die inhaltlich aufeinander abgestimmt sind. Der zeitliche Gesamtumfang ergibt sich aus beiden Bausteinen und ihrer praktischen Vertiefung, insbesondere durch die eigenständige Projektarbeit im Webdesign sowie… Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Die Weiterbildung schließt mit zwei eigenständigen Nachweisen ab: dem Zertifikat „Certified Web Designer" von Webmasters Europe e. V. sowie dem IHK-Abschluss „Ausbildung der Ausbilder (AdA)" nach AEVO. Während das Webdesign-Zertifikat die fachlich-gestalterische Kompetenz bescheinigt, dokumentiert… Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Für die Teilnahme wird mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung beziehungsweise ein Studium (mit oder ohne Abschluss) vorausgesetzt. Erforderlich sind zudem gute Englischkenntnisse sowie sichere PC-Kenntnisse im Umgang mit Standardsoftware wie… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Diese Weiterbildung verbindet zwei eigenständige Qualifikationsbausteine: eine fundierte fachliche Ausbildung im Bereich Webdesign und den Erwerb der Ausbilderberechtigung nach AEVO. Teilnehmende erlernen zum einen, wie moderne Webseiten gestalterisch und technisch umgesetzt werden, und erwerben zum anderen die pädagogisch-rechtliche Grundlage, um selbst Auszubildende anzuleiten und zu prüfen. Diese Kombination richtet sich an alle, die sich sowohl kreativ-technisch im Webdesign positionieren als auch perspektivisch Ausbildungsverantwortung übernehmen möchten.
Was lernst du in diesem Kurs?
Der erste Modulblock vermittelt die fachlichen Grundlagen des Webdesigns. Teilnehmende lernen, wie Webseiten strukturell aufgebaut, gestalterisch geplant und technisch umgesetzt werden.
- Grundlagen von UX/UI-Design und nutzerzentrierter Gestaltung
- Semantisches Markup und Seitenstruktur mit HTML5
- Gestaltung von Layouts mit CSS3 und modularem SCSS
- Umsetzung responsiver Designs mit dem Bootstrap-Framework
- Farbkonzepte, Typografie und Bildsprache im Webdesign
- Grundlagen der Usability und Barrierefreiheit bei Weboberflächen
Der zweite Modulblock vertieft die praktische Umsetzung im Webdesign anhand konkreter Projektarbeit und führt die gestalterischen und technischen Bausteine zusammen.
- Konzeption einer Webseite von der Idee bis zum Wireframe
- Technische Umsetzung eines eigenen Webdesign-Projekts
- Optimierung von Ladezeiten und technischer Struktur
- Anpassung von Designs an unterschiedliche Bildschirmgrößen
- Testen und Überarbeiten von Weboberflächen anhand von Nutzerfeedback
- Vorbereitung eines Portfolio-Projekts als Nachweis der Webdesign-Kompetenz
Der dritte Modulblock ist der Ausbildung der Ausbilder nach AEVO gewidmet und behandelt die rechtlichen sowie methodisch-didaktischen Grundlagen der Ausbildungstätigkeit.
- Rechtliche Rahmenbedingungen der Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz
- Planung von Ausbildungsinhalten und Erstellung betrieblicher Ausbildungspläne
- Auswahl und Einsatz geeigneter Ausbildungsmethoden
- Durchführung und Auswertung von Ausbildungssituationen
- Beurteilung von Lernfortschritten und Leistungen Auszubildender
- Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der praktischen AEVO-Prüfung
Der vierte, verbindende Modulblock bringt Webdesign-Fachwissen und Ausbildungsmethodik konkret zusammen und rundet die Weiterbildung mit vertiefenden Übungen ab.
- Entwicklung einer beispielhaften Lehreinheit zum Thema Webdesign
- Vermittlung technischer Fachinhalte in didaktisch aufbereiteter Form
- Erstellung von Übungsaufgaben für angehende Webdesign-Auszubildende
- Rückschau typischer Herausforderungen bei der Vermittlung technischer Inhalte
- Diskussion von Bewertungskriterien für Webdesign-Ausbildungsleistungen
- Verknüpfung von Projektarbeit und Ausbildungsdokumentation
- Vertiefung von Präsentationstechniken für Lehr- und Prüfungssituationen
- Aufbau eines eigenen kleinen Lehr-Beispielmoduls zum Thema HTML/CSS
- Diskussion unterschiedlicher Lerntypen und deren Berücksichtigung in der Ausbildung
- Erarbeitung eines Feedback-Konzepts für praktische Ausbildungssituationen
- Vertiefende Wiederholung zentraler AEVO-Prüfungsinhalte anhand von Webdesign-Beispielen
- Zusammenfassender Abgleich von fachlicher und methodischer Kompetenz
Die beiden Qualifikationsbausteine werden im Kurs bewusst nicht getrennt nebeneinandergestellt, sondern immer wieder aufeinander bezogen: Wer Webdesign auf einem professionellen Niveau beherrscht, kann dieses Wissen erst durch die zusätzliche AEVO-Qualifikation auch strukturiert an andere weitergeben. Am Ende der Weiterbildung steht damit ein doppeltes Kompetenzprofil – fachliche Gestaltungskompetenz im Webdesign auf der einen und die formale, rechtlich verankerte Berechtigung zur Ausbildung auf der anderen Seite.
Lernziele:
- Grundprinzipien des Webdesigns und der Nutzerführung (UX/UI) verstehen und anwenden können
- Webseiten mit HTML5 strukturell sauber und semantisch korrekt aufbauen können
- Layouts mit CSS3 und SCSS gestalten und modular strukturieren können
- Responsive Designs mit Bootstrap für unterschiedliche Endgeräte umsetzen können
- Grundlagen der Farb-, Typografie- und Bildgestaltung im Webkontext anwenden können
- Ein eigenes Webdesign-Projekt von der Konzeption bis zur Umsetzung durchführen können
- Die rechtlichen Grundlagen der Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz einordnen können
- Ausbildungspläne strukturieren und Lernprozesse von Auszubildenden planen können
- Ausbildungsmethoden situationsgerecht auswählen und einsetzen können
- Auszubildende fachlich anleiten, motivieren und ihren Lernfortschritt beurteilen können
- Prüfungssituationen im Rahmen der Ausbilderrolle sachgerecht gestalten können
- Fachliche Webdesign-Kompetenz und ausbildungsbezogene Methodik miteinander verbinden können
Für wen ist der Kurs geeignet?
Die Weiterbildung richtet sich an Personen mit Interesse an kreativ-technischer Gestaltung, die zugleich die Perspektive haben, ihr Wissen später an Auszubildende weiterzugeben. Sie eignet sich für ganz unterschiedliche berufliche Ausgangssituationen, sofern das Interesse an Webgestaltung und pädagogischer Verantwortung gegeben ist.
- Arbeitsuchende, die eine Weiterbildung im kreativen Bereich anstreben und professionelles Know-how in der Webgestaltung aufbauen möchten
- Quereinsteigende und sich rehabilitierende Personen, die ihre berufliche Zukunft im Bereich Internet und Webdesign sehen
- Abiturient:innen und Studierende, die eine praxisorientierte Ergänzung zu ihrem Studium oder eine alternative Ausbildungsform suchen
- Hochschulabgänger:innen mit oder ohne Abschluss, die eine fachliche und ausbildungsbezogene Zusatzqualifikation erwerben möchten
- Personen, die perspektivisch selbst Auszubildende im Bereich Webdesign anleiten möchten
Für die Teilnahme wird mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung beziehungsweise ein Studium (mit oder ohne Abschluss) vorausgesetzt. Erforderlich sind zudem gute Englischkenntnisse sowie sichere PC-Kenntnisse im Umgang mit Standardsoftware wie Textverarbeitung und grundlegende Internet-Anwenderkenntnisse. Diese Kombination aus formalem Bildungshintergrund und praktischer PC-Nutzung bildet die Basis, um sowohl die technischen Webdesign-Inhalte als auch die AEVO-Ausbildungsinhalte erfolgreich zu bearbeiten.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Die Weiterbildung verbindet praxisnahe Projektarbeit im Webdesign mit methodisch-didaktischen Lerneinheiten zur Ausbilderqualifikation. Technische Inhalte wie HTML, CSS und Bootstrap werden anhand konkreter Gestaltungsaufgaben erarbeitet, während die AEVO-Inhalte stärker auf Diskussion, Fallbeispiele und die Simulation von Ausbildungssituationen setzen. Durch diesen Wechsel zwischen technischer Umsetzung und pädagogischer Rückschau bleibt der Unterricht abwechslungsreich und praxisnah, sodass beide Qualifikationsbausteine nicht isoliert, sondern im ständigen Bezug zueinander vermittelt werden.
Der Kurs gliedert sich in einen fachlichen Webdesign-Teil und einen AEVO-Ausbildungsteil, die inhaltlich aufeinander abgestimmt sind. Der zeitliche Gesamtumfang ergibt sich aus beiden Bausteinen und ihrer praktischen Vertiefung, insbesondere durch die eigenständige Projektarbeit im Webdesign sowie die Vorbereitung auf die praktische AEVO-Prüfung. Dieser zweigeteilte Aufbau erlaubt es, fachliche Tiefe im Webdesign mit einer soliden Vorbereitung auf die Ausbildungsprüfung zu verbinden.
Die Weiterbildung schließt mit zwei eigenständigen Nachweisen ab: dem Zertifikat „Certified Web Designer" von Webmasters Europe e. V. sowie dem IHK-Abschluss „Ausbildung der Ausbilder (AdA)" nach AEVO. Während das Webdesign-Zertifikat die fachlich-gestalterische Kompetenz bescheinigt, dokumentiert der AEVO-Abschluss die formale, rechtlich verankerte Berechtigung, selbst auszubilden. Beide Abschlüsse zusammen ergeben ein Qualifikationsprofil, das fachliche und pädagogische Kompetenz gleichermaßen belegt.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Webdesign ist ein Berufsfeld, in dem technisches Können und gestalterisches Gespür eng zusammenwirken – und in dem gut ausgebildeter Nachwuchs gebraucht wird. Wer neben der eigenen fachlichen Qualifikation auch die AEVO-Berechtigung mitbringt, kann dieses Wissen nicht nur selbst anwenden, sondern auch strukturiert weitergeben. Der besondere Mehrwert dieser Kombination liegt darin, dass beide Bausteine sich gegenseitig verstärken: Fundierte Webdesign-Kenntnisse machen die Ausbildungsinhalte glaubwürdig und praxisnah, während die AEVO-Qualifikation eine zusätzliche berufliche Perspektive eröffnet, die über die reine Projektarbeit hinausgeht. Für Teilnehmende bedeutet das ein vielseitig einsetzbares Profil: Sie können sich sowohl als Webdesignerin oder Webdesigner im engeren Sinne positionieren als auch als Fachkraft, die in Bildungseinrichtungen oder Unternehmen Verantwortung für die Ausbildung im Webdesign-Bereich übernimmt.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Web Designer
- UI/UX Designer
- Multimedia Entwickler
- Ausbilder im Web Design
- Frontend-Entwickler
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche zwei Qualifikationen erwerbe ich in diesem Kurs?
Sie erwerben das Zertifikat "Certified Web Designer" von Webmasters Europe e. V. sowie den IHK-Abschluss "Ausbildung der Ausbilder (AdA)" nach AEVO.
Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?
Erforderlich sind mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss oder eine abgeschlossene Ausbildung beziehungsweise ein Studium, gute Englischkenntnisse sowie sichere PC- und Internetkenntnisse.
Welche Webdesign-Inhalte werden vermittelt?
Der Kurs behandelt HTML5, CSS3, SCSS, das Bootstrap-Framework sowie UX/UI-Design-Grundlagen und mündet in ein eigenes Webdesign-Projekt.
Was beinhaltet der AEVO-Teil des Kurses?
Er umfasst die rechtlichen Grundlagen der Berufsausbildung, Ausbildungsplanung, Methodenauswahl sowie die Vorbereitung auf die praktische AEVO-Prüfung.
Für wen eignet sich diese Kombination besonders?
Sie eignet sich für alle, die sich fachlich im Webdesign positionieren und zugleich perspektivisch selbst Auszubildende in diesem Bereich anleiten möchten.