Ausbildereignung IHK Marketing inkl. Social Media Zertifikat
Kombinierte Weiterbildung aus Social-Media-Marketing-Zertifizierung und AEVO-Ausbildereignung – für Fachkompetenz im Marketing und spätere Ausbildungsverantwortung.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Zertifikatsqualifizierung
- Wie lange dauert der Kurs?
- Der Kurs gliedert sich in einen fachlichen Social-Media-Marketing-Teil und einen AEVO-Ausbildungsteil, die inhaltlich aufeinander abgestimmt sind. Der zeitliche Gesamtumfang ergibt sich aus beiden Bausteinen und ihrer praktischen Vertiefung, insbesondere durch die eigenständige Kampagnenarbeit im… Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Die Weiterbildung schließt mit zwei eigenständigen Nachweisen ab: dem Zertifikat „Certified Social Media Manager" des Web Professional Institute (WPI) sowie dem IHK-Abschluss „Ausbildung der Ausbilder (AdA)" nach AEVO. Während das Social-Media-Zertifikat die fachlich-strategische… Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Für die Teilnahme wird mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung beziehungsweise ein Studium vorausgesetzt. Erforderlich sind zudem ein sicherer Umgang mit dem PC und den Office-Standardanwendungen sowie Erfahrung mit mindestens einer grafischen… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Diese Weiterbildung verbindet zwei eigenständige Qualifikationsbausteine: eine fachliche Zertifizierung im Bereich Social-Media-Marketing und den Erwerb der Ausbildereignung nach AEVO. Teilnehmende erlernen zum einen, wie Social-Media-Kanäle strategisch geplant, bespielt und ausgewertet werden, und erwerben zum anderen die pädagogisch-rechtliche Grundlage, um selbst Auszubildende im Marketingbereich anzuleiten und zu prüfen. Die Kombination richtet sich an alle, die sich fachlich im digitalen Marketing weiterentwickeln und zugleich Ausbildungsverantwortung übernehmen möchten.
Was lernst du in diesem Kurs?
Der erste Modulblock vermittelt die fachlichen Grundlagen des Social-Media-Marketings. Teilnehmende lernen, wie Plattformen strategisch genutzt und Inhalte zielgerichtet geplant werden.
- Überblick über zentrale Social-Media-Plattformen und ihre jeweiligen Besonderheiten
- Entwicklung einer Social-Media-Strategie entlang von Zielgruppen und Kommunikationszielen
- Content-Planung für Facebook, Instagram und weitere Kanäle
- Einsatz von Social-Media-Tools für Planung, Redaktion und Auswertung
- Grundlagen von Community-Management und Interaktion mit Followern
- Einsatzmöglichkeiten von KI-Werkzeugen bei Content-Erstellung und Analyse
Der zweite Modulblock vertieft die praktische Umsetzung im Social-Media-Marketing anhand konkreter Kampagnenarbeit und Erfolgsmessung.
- Konzeption einer beispielhaften Social-Media-Kampagne
- Erstellung und Redaktionsplanung von Inhalten über mehrere Plattformen hinweg
- Auswertung von Reichweite, Engagement und weiteren Erfolgskennzahlen
- Anpassung von Inhalten anhand von Performance-Daten
- Grundlagen des Umgangs mit bezahlten Social-Media-Anzeigen
- Vorbereitung eines Portfolio-Projekts als Nachweis der Marketing-Kompetenz
Der dritte Modulblock ist der Ausbildereignung nach AEVO gewidmet und behandelt die rechtlichen sowie methodisch-didaktischen Grundlagen der Ausbildungstätigkeit.
- Rechtliche Rahmenbedingungen der Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz
- Planung von Ausbildungsinhalten und Erstellung betrieblicher Ausbildungspläne im Marketingbereich
- Auswahl und Einsatz geeigneter Ausbildungsmethoden
- Durchführung und Auswertung von Ausbildungssituationen
- Beurteilung von Lernfortschritten und Leistungen Auszubildender
- Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der praktischen AEVO-Prüfung
Der vierte, verbindende Modulblock bringt Social-Media-Fachwissen und Ausbildungsmethodik konkret zusammen und rundet die Weiterbildung mit vertiefenden Übungen ab.
- Entwicklung einer beispielhaften Lehreinheit zum Thema Social-Media-Marketing
- Vermittlung von Marketinginhalten in didaktisch aufbereiteter Form
- Erstellung von Übungsaufgaben für angehende Marketing-Auszubildende
- Rückschau typischer Herausforderungen bei der Vermittlung digitaler Marketinginhalte
- Diskussion von Bewertungskriterien für Social-Media-Ausbildungsleistungen
- Verknüpfung von Kampagnenarbeit und Ausbildungsdokumentation
- Vertiefung von Präsentationstechniken für Lehr- und Prüfungssituationen
- Aufbau eines eigenen kleinen Lehr-Beispielmoduls zum Thema Content-Planung
- Diskussion unterschiedlicher Lerntypen und deren Berücksichtigung in der Ausbildung
- Erarbeitung eines Feedback-Konzepts für praktische Ausbildungssituationen
- Vertiefende Wiederholung zentraler AEVO-Prüfungsinhalte anhand von Marketing-Beispielen
- Zusammenfassender Abgleich von fachlicher und methodischer Kompetenz
Die beiden Qualifikationsbausteine werden im Kurs bewusst nicht getrennt nebeneinandergestellt, sondern immer wieder aufeinander bezogen: Wer Social-Media-Marketing auf professionellem Niveau beherrscht, kann dieses Wissen erst durch die zusätzliche AEVO-Qualifikation auch strukturiert an andere weitergeben. Am Ende der Weiterbildung steht damit ein doppeltes Kompetenzprofil – fachliche Marketingkompetenz im Bereich Social Media auf der einen und die formale, rechtlich verankerte Berechtigung zur Ausbildung auf der anderen Seite.
Lernziele:
- Grundlagen des Social-Media-Marketings und der wichtigsten Plattformen verstehen und einordnen können
- Eine Social-Media-Strategie für unterschiedliche Zielgruppen und Kanäle entwickeln können
- Inhalte für Plattformen wie Facebook und Instagram zielgruppengerecht planen und erstellen können
- Social-Media-Tools zur Planung, Auswertung und Steuerung von Kampagnen einsetzen können
- Chancen und Grenzen von KI-Anwendungen im Social-Media-Bereich einschätzen können
- Erfolgskennzahlen von Social-Media-Aktivitäten auswerten und interpretieren können
- Die rechtlichen Grundlagen der Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz einordnen können
- Ausbildungspläne im Marketingbereich strukturieren und Lernprozesse planen können
- Ausbildungsmethoden situationsgerecht auswählen und in der Praxis anwenden können
- Auszubildende im Marketingbereich fachlich anleiten und ihren Lernfortschritt beurteilen können
- Prüfungssituationen im Rahmen der Ausbilderrolle sachgerecht vorbereiten und gestalten können
- Fachliche Social-Media-Kompetenz und ausbildungsbezogene Methodik miteinander verbinden können
Für wen ist der Kurs geeignet?
Die Weiterbildung richtet sich an Personen mit Interesse an digitalem Marketing, die zugleich die Perspektive haben, ihr Wissen später an Auszubildende weiterzugeben. Sie eignet sich für unterschiedliche berufliche Ausgangssituationen, sofern das Interesse an Social-Media-Themen und pädagogischer Verantwortung gegeben ist.
- Arbeitsuchende aus dem Marketing, die professionelles Know-how im Social-Media-Bereich aufbauen möchten
- Arbeitsuchende, die ihre berufliche Zukunft im Digital Marketing sehen und eine anerkannte Zertifizierung anstreben
- Arbeitsuchende Fachkräfte, die zukünftig Verantwortung als Ausbilder:in im Marketingbereich übernehmen möchten
- Quer- und Wiedereinsteigende sowie Hochschulabgänger:innen mit oder ohne Abschluss, die eine fachliche und ausbildungsbezogene Zusatzqualifikation suchen
- Personen, die perspektivisch selbst Auszubildende im Marketing- oder Social-Media-Bereich anleiten möchten
Für die Teilnahme wird mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung beziehungsweise ein Studium vorausgesetzt. Erforderlich sind zudem ein sicherer Umgang mit dem PC und den Office-Standardanwendungen sowie Erfahrung mit mindestens einer grafischen Oberfläche, eine hohe Affinität zum Internet sowie gute Englisch- und Deutschkenntnisse in Wort und Schrift. Teambereitschaft und Kommunikationsfähigkeit runden das Anforderungsprofil ab, da sowohl die Kampagnenarbeit im Marketing als auch die spätere Ausbildungstätigkeit auf gute Zusammenarbeit mit anderen angewiesen sind.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Die Weiterbildung verbindet praxisnahe Kampagnen- und Content-Arbeit im Social-Media-Marketing mit methodisch-didaktischen Lerneinheiten zur Ausbildereignung. Marketinginhalte wie Strategieentwicklung, Content-Planung und Erfolgsmessung werden anhand konkreter Beispiele erarbeitet, während die AEVO-Inhalte stärker auf Diskussion, Fallbeispiele und die Simulation von Ausbildungssituationen setzen. Durch diesen Wechsel zwischen praktischer Marketingarbeit und pädagogischer Rückschau bleibt der Unterricht abwechslungsreich, sodass beide Qualifikationsbausteine im ständigen Bezug zueinander vermittelt werden.
Der Kurs gliedert sich in einen fachlichen Social-Media-Marketing-Teil und einen AEVO-Ausbildungsteil, die inhaltlich aufeinander abgestimmt sind. Der zeitliche Gesamtumfang ergibt sich aus beiden Bausteinen und ihrer praktischen Vertiefung, insbesondere durch die eigenständige Kampagnenarbeit im Social-Media-Bereich sowie die Vorbereitung auf die praktische AEVO-Prüfung. Dieser zweigeteilte Aufbau erlaubt es, fachliche Tiefe im digitalen Marketing mit einer soliden Vorbereitung auf die Ausbildungsprüfung zu verbinden.
Die Weiterbildung schließt mit zwei eigenständigen Nachweisen ab: dem Zertifikat „Certified Social Media Manager" des Web Professional Institute (WPI) sowie dem IHK-Abschluss „Ausbildung der Ausbilder (AdA)" nach AEVO. Während das Social-Media-Zertifikat die fachlich-strategische Marketingkompetenz bescheinigt, dokumentiert der AEVO-Abschluss die formale, rechtlich verankerte Berechtigung, selbst auszubilden. Beide Abschlüsse zusammen ergeben ein Qualifikationsprofil, das fachliche und pädagogische Kompetenz gleichermaßen belegt.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Social-Media-Marketing ist ein Berufsfeld, das sich ständig weiterentwickelt und in dem gut ausgebildeter Nachwuchs zunehmend gefragt ist. Wer neben der eigenen fachlichen Qualifikation auch die AEVO-Berechtigung mitbringt, kann dieses Wissen nicht nur selbst anwenden, sondern auch strukturiert weitergeben. Der besondere Mehrwert dieser Kombination liegt darin, dass beide Bausteine sich gegenseitig verstärken: Fundierte Social-Media-Kenntnisse machen die Ausbildungsinhalte glaubwürdig und praxisnah, während die AEVO-Qualifikation eine zusätzliche berufliche Perspektive eröffnet, die über die reine Kampagnenarbeit hinausgeht. Für Teilnehmende bedeutet das ein vielseitig einsetzbares Profil: Sie können sich sowohl als Social-Media-Managerin oder Social-Media-Manager im engeren Sinne positionieren als auch als Fachkraft, die in Bildungseinrichtungen oder Unternehmen Verantwortung für die Ausbildung im Marketingbereich übernimmt.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Social Media Manager
- Content Creator
- Ausbilder im Marketingbereich
- Marketingberater
- Digital Marketing Specialist
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche zwei Qualifikationen erwerbe ich in diesem Kurs?
Sie erwerben das Zertifikat "Certified Social Media Manager" des Web Professional Institute sowie den IHK-Abschluss "Ausbildung der Ausbilder (AdA)" nach AEVO.
Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?
Erforderlich sind mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss oder eine abgeschlossene Ausbildung, sichere PC- und Office-Kenntnisse sowie gute Englisch- und Deutschkenntnisse.
Welche Social-Media-Inhalte werden vermittelt?
Der Kurs behandelt Strategieentwicklung, Content-Planung für Plattformen wie Facebook und Instagram, Social-Media-Tools sowie den Einsatz von KI im Marketing.
Was beinhaltet der AEVO-Teil des Kurses?
Er umfasst die rechtlichen Grundlagen der Berufsausbildung, Ausbildungsplanung, Methodenauswahl sowie die Vorbereitung auf die praktische AEVO-Prüfung.
Für wen eignet sich diese Kombination besonders?
Sie eignet sich für alle, die sich fachlich im Social-Media-Marketing positionieren und zugleich perspektivisch selbst Auszubildende in diesem Bereich anleiten möchten.