Pädagogik & Soziales
erwachsenenbildung

Betriebliche Ausbildung – Ausbilder-Weiterbildung

Vorbereitung auf die Rolle als betrieblicher Ausbilder mit Fokus auf Berufsausbildungssystem, rechtliche Grundlagen, Didaktik und Begleitung von Auszubildenden.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung wird in Vollzeit angeboten. Als Handlungsschrittbaustein ist sie so angelegt, dass sie in der Regel mit weiteren Bausteinen zu einer umfassenderen Qualifizierung kombiniert wird, wodurch sich der Gesamtumfang je nach individueller Zusammenstellung unterscheiden kann. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Eine konkrete Abschlussbezeichnung ist aus dem Quellmaterial nicht ersichtlich. Als Handlungsschrittbaustein dokumentiert die Weiterbildung in erster Linie die erfolgreiche Auseinandersetzung mit den behandelten Themenfeldern rund um die betriebliche Ausbildung und dient häufig als Bestandteil… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Formale Zugangsvoraussetzungen sind aus dem Quellmaterial nicht ersichtlich. Da die Weiterbildung als Handlungsschrittbaustein konzipiert ist, richtet sie sich in erster Linie an Personen mit Bezug zur betrieblichen Personalarbeit oder mit konkretem Interesse an der Übernahme von… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Die Weiterbildung "Betriebliche Ausbildung" bereitet auf die Aufgaben und Anforderungen vor, die mit der Betreuung von Auszubildenden im Unternehmen verbunden sind. Im Zentrum stehen das deutsche Berufsausbildungssystem, die rechtlichen Rahmenbedingungen der Ausbildung, didaktische Methoden zur Wissensvermittlung sowie die Begleitung von Auszubildenden in ihrer beruflichen Entwicklung. Als Handlungsschrittbaustein konzipiert, vermittelt der Kurs das nötige Rüstzeug, um Ausbildungsaufgaben im Betrieb fundiert und professionell wahrzunehmen.

Was lernst du in diesem Kurs?

Die Weiterbildung gliedert sich in fünf inhaltliche Schwerpunkte, die von den strukturellen Grundlagen des Ausbildungssystems bis zur praktischen Qualitätssicherung reichen. Zunächst geht es um das deutsche Berufsausbildungssystem als strukturellen Rahmen.

  • Überblick über die Struktur und die zentralen Akteure des dualen Systems
  • Einordnung der Rolle des Ausbildungsbetriebs im Zusammenspiel mit Berufsschule und Kammern
  • Verortung der betrieblichen Ausbildung im Kontext lebenslangen Lernens
  • Zusammenspiel von betrieblicher Praxis und schulischer Theorievermittlung
  • Bedeutung von Ausbildungsordnungen und Rahmenlehrplänen für die betriebliche Praxis

Darauf folgen die rechtlichen Grundlagen der Ausbildung.

  • Rechtliche Rahmenbedingungen und ihre praktischen Auswirkungen auf die betriebliche Ausbildung
  • Rechte und Pflichten von Ausbildern und Auszubildenden im Ausbildungsverhältnis
  • Datenschutzanforderungen im Umgang mit Auszubildendendaten
  • Arbeitsschutzbestimmungen mit besonderem Blick auf jugendliche Auszubildende
  • Umgang mit vertraglichen Fragen rund um Probezeit, Kündigung und Vertragsänderungen

Ein weiterer Block behandelt Methoden der Wissensvermittlung und -bewertung.

  • Einführung in zentrale didaktische Konzepte und Lerntheorien
  • Techniken zur Planung und Durchführung strukturierter Ausbildungssequenzen
  • Auswahl geeigneter Vermittlungsmethoden je nach Lerninhalt und Ausbildungsstand
  • Bewertung von Ausbildungsleistungen anhand nachvollziehbarer Kriterien
  • Feedback-Methoden, die Auszubildende in ihrer Entwicklung konkret weiterbringen

Ebenso wichtig ist die Begleitung der beruflichen Entwicklung von Auszubildenden.

  • Die Rolle des Ausbilders als Mentor und Coach im Ausbildungsalltag
  • Unterstützung bei der Entwicklung fachlicher und persönlicher Kompetenzen
  • Erkennen von Entwicklungsbedarfen und gezielte Unterstützung einzelner Auszubildender
  • Umgang mit Konflikten und schwierigen Situationen im Ausbildungsverhältnis
  • Gestaltung regelmäßiger Rückmeldegespräche zur beruflichen Orientierung

Den Abschluss bildet die Qualitätssicherung in der Ausbildung.

  • Methoden zur Sicherung und kontinuierlichen Verbesserung der Ausbildungsqualität
  • Instrumente zur Evaluation einzelner Ausbildungsschrittn
  • Umgang mit externen Prüfungen und Zertifizierungen im Ausbildungsverlauf
  • Dokumentation des Ausbildungsverlaufs als Grundlage für Qualitätssicherung
  • Ableitung von Verbesserungsschritten aus Evaluationsergebnissen

Praxis-Block: Ausbildungsalltag professionell gestalten

  • Analyse der Struktur eines Ausbildungsbetriebs und der eigenen Ausbilderrolle darin
  • Prüfung eines Ausbildungsvertrags auf zentrale rechtliche Bestandteile
  • Planung einer konkreten Ausbildungssequenz zu einem fachlichen Thema
  • Anwendung unterschiedlicher didaktischer Methoden auf denselben Lerninhalt
  • Formulierung von konstruktivem Feedback zu einer beispielhaften Ausbildungsleistung
  • Rückschau der eigenen Mentoren- und Coaching-Rolle anhand von Fallbeispielen
  • Erarbeitung von Lösungsansätzen für typische Konfliktsituationen in der Ausbildung
  • Aufbau eines einfachen Evaluationsinstruments für eine Ausbildungsschritt
  • Einordnung externer Prüfungen in den betrieblichen Ausbildungsverlauf
  • Dokumentation eines beispielhaften Ausbildungsverlaufs
  • Diskussion von Datenschutz- und Arbeitsschutzfragen anhand betrieblicher Beispiele
  • Ableitung konkreter Qualitätsverbesserungen aus einem Beispiel-Evaluationsergebnis

Die fünf Themenblöcke sind so aufgebaut, dass zunächst das strukturelle und rechtliche Fundament gelegt wird, bevor didaktische Methoden und die persönliche Begleitrolle des Ausbilders in den Fokus rücken. Den Abschluss bildet die Qualitätssicherung, die den gesamten Ausbildungsprozess noch einmal aus einer übergeordneten Perspektive betrachtet. Da es sich um einen Handlungsschrittbaustein handelt, der in der Regel mit weiteren Bausteinen zu einem größeren Kurs kombiniert wird, lässt sich dieser Themenblock je nach individuellem Bedarf gezielt in einen breiteren Qualifizierungsweg einbetten.

Lernziele:

  • Struktur und Akteure des deutschen Berufsausbildungssystems benennen und einordnen
  • Die Rolle des Ausbildungsbetriebs und des Ausbilders im Ausbildungssystem verstehen
  • Ausbildung als Teil des lebenslangen Lernens begreifen und entsprechend gestalten
  • Rechtliche Rahmenbedingungen der Ausbildung auf konkrete betriebliche Situationen anwenden
  • Rechte und Pflichten von Ausbildern und Auszubildenden korrekt einordnen
  • Datenschutz- und Arbeitsschutzanforderungen in der Ausbildungspraxis berücksichtigen
  • Didaktische Konzepte und Lerntheorien zur Planung von Ausbildungssequenzen nutzen
  • Ausbildungssequenzen strukturiert planen und durchführen
  • Ausbildungsleistungen sachgerecht bewerten und konstruktives Feedback geben
  • Die eigene Rolle als Mentor und Coach für Auszubildende durchdacht ausfüllen
  • Konflikte und schwierige Situationen in der Ausbildung angemessen bearbeiten
  • Instrumente zur Qualitätssicherung und Evaluation von Ausbildungsschrittn anwenden

Für wen ist der Kurs geeignet?

Die Weiterbildung ist für Personen konzipiert, die sich auf die Planung, Durchführung und Kontrolle von Ausbildungsschrittn in Unternehmen spezialisieren möchten. Sie richtet sich an Mitarbeitende in Personalabteilungen, Ausbilder und Führungskräfte, die ihre Kenntnisse in der betrieblichen Ausbildung vertiefen und aktualisieren wollen.

  • Personen, die im Betrieb künftig die Rolle des Ausbilders übernehmen möchten
  • Mitarbeitende in Personalabteilungen mit Bezug zur Ausbildungsorganisation
  • Führungskräfte, die Auszubildende in ihrem Verantwortungsbereich begleiten
  • Personalentwickler, die Ausbildungsqualität systematisch verbessern möchten
  • Bereits tätige Ausbilder, die ihr Wissen zu rechtlichen und didaktischen Grundlagen auffrischen wollen
Voraussetzungen:

Formale Zugangsvoraussetzungen sind aus dem Quellmaterial nicht ersichtlich. Da die Weiterbildung als Handlungsschrittbaustein konzipiert ist, richtet sie sich in erster Linie an Personen mit Bezug zur betrieblichen Personalarbeit oder mit konkretem Interesse an der Übernahme von Ausbildungsaufgaben im Unternehmen.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Unterricht findet im Combined-Learning-Format statt und verbindet damit unterschiedliche Lernphasen zu einem zusammenhängenden Ausbildungsweg. Theoretische Inhalte zu Ausbildungssystem, Recht und Didaktik werden mit praxisnahen Übungen verknüpft, in denen konkrete Ausbildungssituationen durchdacht und Lösungsansätze erarbeitet werden.

Die Weiterbildung wird in Vollzeit angeboten. Als Handlungsschrittbaustein ist sie so angelegt, dass sie in der Regel mit weiteren Bausteinen zu einer umfassenderen Qualifizierung kombiniert wird, wodurch sich der Gesamtumfang je nach individueller Zusammenstellung unterscheiden kann.

Eine konkrete Abschlussbezeichnung ist aus dem Quellmaterial nicht ersichtlich. Als Handlungsschrittbaustein dokumentiert die Weiterbildung in erster Linie die erfolgreiche Auseinandersetzung mit den behandelten Themenfeldern rund um die betriebliche Ausbildung und dient häufig als Bestandteil eines größeren Qualifizierungswegs.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Die betriebliche Ausbildung lebt maßgeblich von der Qualität der Betreuung durch den Ausbilder vor Ort. Wer die rechtlichen Rahmenbedingungen kennt, didaktische Methoden souverän einsetzt und Auszubildende als Mentor begleiten kann, trägt unmittelbar dazu bei, dass Ausbildungsverhältnisse erfolgreich verlaufen und Auszubildende ihre fachlichen wie persönlichen Kompetenzen gezielt entwickeln. Der Kurs verbindet dabei bewusst mehrere Perspektiven: die strukturelle Einordnung des Berufsausbildungssystems, die rechtliche Absicherung der eigenen Rolle, didaktisches Handwerkszeug für die Wissensvermittlung sowie die zwischenmenschliche Begleitung im Ausbildungsalltag. Diese Kombination macht aus einer rein fachlichen Aufgabe eine ganzheitliche Ausbilderrolle, die sowohl inhaltliche als auch pädagogische Kompetenz erfordert. Für Unternehmen wiederum zahlt sich eine fundierte Ausbilderqualifikation langfristig aus: Gut begleitete Auszubildende bleiben dem Betrieb eher erhalten, entwickeln sich schneller in ihre Fachrolle hinein und tragen zu einer Ausbildungsqualität bei, die sich auch in der Außenwahrnehmung des Unternehmens als Ausbildungsbetrieb niederschlägt.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Ausbilder/in
  • Betrieblicher Ausbilder
  • Personalentwickler/in
  • Bildungsreferent/in
  • Pädagogische Fachkraft

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Themen deckt die Weiterbildung ab?

Behandelt werden das deutsche Berufsausbildungssystem, rechtliche Grundlagen der Ausbildung, Methoden der Wissensvermittlung und -bewertung, die Begleitung von Auszubildenden sowie Qualitätssicherung in der Ausbildung.

Für wen ist die Weiterbildung geeignet?

Sie richtet sich an Mitarbeitende in Personalabteilungen, Ausbilder und Führungskräfte, die Ausbildungsmaßnahmen im Unternehmen planen, durchführen oder kontrollieren möchten.

Ist die Weiterbildung ein eigenständiger Kurs oder Teil eines größeren Programms?

Es handelt sich um einen Maßnahmebaustein, der in der Regel mit weiteren Bausteinen zu einer umfassenderen Qualifizierungsmaßnahme kombiniert wird.

Wie findet der Unterricht statt?

Der Unterricht findet im Combined-Learning-Format in Vollzeit statt und verbindet theoretische Inhalte mit praxisnahen Übungen zu konkreten Ausbildungssituationen.

Werden auch rechtliche Aspekte der Ausbildung behandelt?

Ja, ein eigener Themenblock widmet sich den rechtlichen Rahmenbedingungen, den Rechten und Pflichten von Ausbildern und Auszubildenden sowie Datenschutz- und Arbeitsschutzfragen.