C-Programmierung mit Zusatzqualifikation TensorFlow – Kurs
C-Programmierung unter Windows mit Fokus auf Datentypen und Typumwandlungen, ergänzt um die Zusatzqualifikation TensorFlow: von systemnahen C-Grundlagen bis zum praxisnahen Einstieg in neuronale Netze.
Auf einen Blick
Überblick
Der Kurs C für Windows-Programmierung und Datentyp-Umwandlungen mit Zusatzqualifikation TensorFlow verbindet zwei auf den ersten Blick unterschiedliche Welten: die systemnahe, typsichere Programmierung mit C unter Windows und den Einstieg in Deep Learning mit TensorFlow. Im Kernfach C liegt der Schwerpunkt bewusst auf Datentypen und deren Umwandlung – einem Thema, das in höheren Programmiersprachen oft verborgen bleibt, in C aber unmittelbar sichtbar wird und Programmierende zwingt, genau zu verstehen, wie Zahlen und Zeichen im Arbeitsspeicher tatsächlich repräsentiert sind. Die Zusatzqualifikation TensorFlow baut auf diesem Verständnis auf und überträgt es auf die numerische Welt neuronaler Netze, in der Daten als Tensoren organisiert und verarbeitet werden.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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zu diesem Kurs erfasst
16
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 13 erfassten Orten
6 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinternes Zertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 3 Monate bis 6 Monate15×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €15×
Häufige Kursorte
- Gelsenkirchen2×
- Oberhausen2×
- Dortmund1×
- Chemnitz1×
- Leipzig1×
- Hannover1×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen8×
- Niedersachsen2×
- Sachsen2×
- Baden-Württemberg1×
- Rheinland-Pfalz1×
- Hessen1×
Vermittelte Kompetenzen
- C-Programmierung unter Windows
- Datentypen und Typumwandlung (Casting)
- Zeiger und Speicherverwaltung
- Arrays und Structs
- TensorFlow-Grundlagen
- Neuronale Netze (Einstieg)
- Python3
Zugeordnete Zielberufe
- Mathematik (grundständig)1.984 Stellen/12 Mon.
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
- Technomathematik (grundständig)11 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 16 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der erste Block vermittelt die Grundlagen der Programmiersprache C mit Blick auf die Windows-Umgebung, in der die Programme entstehen und ausgeführt werden.
- Aufbau eines C-Programms: Compiler, Linker und Ausführung unter Windows
- Grundstruktur von Konsolenanwendungen mit Ein- und Ausgaben
- Kontrollstrukturen wie Bedingungen und Schleifen in C
- Funktionen zur Strukturierung von C-Programmen
- Fehlermeldungen des Compilers lesen und gezielt beheben
- Aufbau eines einfachen, lauffähigen Konsolenprogramms
Der zweite Block bildet den fachlichen Schwerpunkt des Kurses: Datentypen und ihre Umwandlung. Anders als in vielen höheren Programmiersprachen zwingt C dazu, sich mit der tatsächlichen Repräsentation von Zahlen und Zeichen im Speicher auseinanderzusetzen.
- Grundlegende Datentypen wie int, float, double, char und ihre Wertebereiche
- Speicherbedarf unterschiedlicher Datentypen und dessen praktische Bedeutung
- implizite Typumwandlung bei gemischten Ausdrücken
- explizite Typumwandlung (Casting) und deren gezielter Einsatz
- typische Fehler durch Überlauf oder Präzisionsverlust bei Typumwandlungen
- Zusammenhang zwischen Datentypen und Zeigern
Der dritte Block erweitert die C-Grundlagen um einfache Datenstrukturen, mit denen sich zusammengehörige Daten organisieren lassen.
- Arbeiten mit Arrays zur Verwaltung mehrerer gleichartiger Werte
- Definition und Nutzung von Structs für zusammengesetzte Datentypen
- Zeiger auf Variablen und deren Adressierung
- Übergabe von Datenstrukturen an Funktionen
- Grundlagen der dynamischen Speicherverwaltung
- Aufbau kleinerer, strukturierter C-Programme aus mehreren Komponenten
Der vierte Block bildet die Zusatzqualifikation TensorFlow. Da diese in Python umgesetzt wird, greifen die Python3-Grundkenntnisse aus den Zugangsvoraussetzungen hier unmittelbar. Der thematische Bogen zum Kernfach C entsteht über die numerische Perspektive: Wer versteht, wie Datentypen im Speicher repräsentiert sind, erkennt leichter, warum Tensoren als mehrdimensionale Zahlenfelder organisiert sind.
- Grundidee von Tensoren als numerische Datenstruktur neuronaler Netze
- Aufbau eines einfachen neuronalen Netzes mit TensorFlow
- Vorbereitung und Einlesen von Trainingsdaten für ein Modell
- Training eines einfachen Modells und Beobachtung des Lernfortschritts
- Interpretation von Trainingsmetriken auf grundlegendem Niveau
- Abgrenzung, wofür TensorFlow im Vergleich zu klassischer C-Programmierung eingesetzt wird
Im Praxisteil wechseln sich C-Übungen und der TensorFlow-Einstieg bewusst ab, damit beide Kursteile nicht isoliert nebeneinanderstehen.
- Implementierung eines C-Programms zur Umrechnung zwischen unterschiedlichen Datentypen
- Aufdecken und Beheben eines durch Typumwandlung verursachten Fehlers im eigenen Code
- Aufbau eines C-Programms mit Arrays und Structs zur Verwaltung einfacher Datensätze
- Arbeiten mit Zeigern in einem kleinen Beispielprogramm
- Debugging eines mehrteiligen C-Programms mit mehreren Funktionen
- Einrichtung einer lauffähigen Python- und TensorFlow-Umgebung
- Aufbau eines ersten neuronalen Netzes mit TensorFlow anhand eines Beispieldatensatzes
- Vorbereitung und Einlesen von Trainingsdaten in Python
- Training und Auswertung eines einfachen TensorFlow-Modells
- Visualisierung des Trainingsverlaufs anhand grundlegender Kennzahlen
- Vergleich der Denkweise beim systemnahen C-Programmieren mit der numerischen Modellierung in TensorFlow
- Abschlussaufgabe: Umsetzung eines kleinen C-Programms und eines einfachen TensorFlow-Modells im direkten Vergleich
Der Kurs behandelt C und TensorFlow damit nicht als zwei beliebig aneinandergereihte Themen, sondern nutzt das systemnahe Verständnis aus dem C-Teil, um den Einstieg in die numerische Welt neuronaler Netze verständlicher zu machen.
Lernziele:
Nach erfolgreichem Abschluss dieses Kurses beherrschen die Teilnehmenden folgende Kompetenzen.
- C-Programme unter Windows erstellen, kompilieren und ausführen
- grundlegende Datentypen wie int, float, double und char sicher einsetzen
- Wertebereiche und Speicherbedarf unterschiedlicher Datentypen einschätzen
- implizite und explizite Typumwandlungen (Casting) korrekt anwenden
- Fehlerquellen durch unbeabsichtigte Typumwandlungen erkennen und vermeiden
- mit Zeigern und der Adressierung von Variablen im Speicher arbeiten
- einfache Datenstrukturen wie Arrays und Structs in C definieren und nutzen
- Konsolenanwendungen unter Windows strukturieren und mit Ein-/Ausgaben versehen
- die Grundidee von Tensoren als numerische Datenstruktur nachvollziehen
- ein einfaches neuronales Netz mit TensorFlow in Python aufbauen
- Trainingsdaten für ein TensorFlow-Modell vorbereiten und einlesen
- Trainingsergebnisse eines einfachen Modells nachvollziehen und einordnen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Personen, die eine Tätigkeit in der Softwareentwicklung, Datenanalyse oder künstlichen Intelligenz anstreben oder ihre bestehenden Fachkenntnisse in diesem Bereich erweitern möchten. Da sowohl C- als auch Python-Bezug vorkommen, eignet er sich besonders für technisch interessierte Personen, die beide Perspektiven – systemnah und datenorientiert – kennenlernen wollen.
- angehende Softwareentwicklerinnen und -entwickler mit Interesse an systemnaher Programmierung
- Fachinformatiker:innen Anwendungsentwicklung, die ihr Sprachspektrum um C erweitern möchten
- Personen mit ersten Python-Kenntnissen, die zusätzlich C und TensorFlow kennenlernen wollen
- Quereinsteigende mit technischem Hintergrund und Interesse an künstlicher Intelligenz
- Fachkräfte, die ein grundlegendes Verständnis für Datentypen vor dem Einstieg in Machine Learning aufbauen möchten
Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Ausbildung beziehungsweise ein Studium oder ersatzweise mindestens dreijährige einschlägige Berufserfahrung sowie Deutschkenntnisse auf Niveau B2. Da die Zusatzqualifikation TensorFlow in Python umgesetzt wird, sind zudem Python3-Grundkenntnisse erforderlich; vertiefte Vorerfahrung mit C oder neuronalen Netzen wird hingegen nicht vorausgesetzt, da beide Themen im Kursverlauf von Grund auf aufgebaut werden.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs vermittelt C-Programmierung und die TensorFlow-Zusatzqualifikation jeweils im Wechsel aus konzeptioneller Einführung und unmittelbarer praktischer Umsetzung am Rechner. Während der C-Teil überwiegend mit kleinen, in sich abgeschlossenen Programmieraufgaben arbeitet, erfolgt der Einstieg in TensorFlow anhand vorbereiteter Beispieldatensätze, an denen sich Trainingsergebnisse direkt beobachten lassen.
Der Kurs gliedert sich in einen umfangreicheren Kernbereich zur C-Programmierung mit Schwerpunkt Datentypen sowie eine kompaktere Zusatzqualifikation TensorFlow. Der zeitliche Gesamtrahmen ergibt sich aus dieser Kombination von vertiefter Sprachausbildung und ergänzendem KI-Einstieg.
Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat beziehungsweise einer Teilnahmebescheinigung zu C mit Zusatzqualifikation Data Science sowie Deep Learning ab. Es handelt sich nicht um ein staatlich anerkanntes Examen, sondern um einen Nachweis der erworbenen Kenntnisse in C-Programmierung und im TensorFlow-basierten Einstieg in neuronale Netze.
Nutzen & Perspektiven
Wer Datentypen und deren Umwandlung in C verstanden hat, bringt ein solides Fundament für praktisch jede weitere Programmiersprache mit – denn die dort oft verborgene Typlogik wird in C unmittelbar sichtbar und nachvollziehbar. Das macht Absolvierende zu Programmierenden, die Fehlerquellen nicht nur beheben, sondern auch erklären können. Die Zusatzqualifikation TensorFlow erweitert dieses systemnahe Verständnis um eine anwendungsorientierte Perspektive auf künstliche Intelligenz. Wer bereits weiß, wie Zahlen im Speicher repräsentiert sind, versteht leichter, warum neuronale Netze mit Tensoren als mehrdimensionalen Zahlenfeldern arbeiten – ein Vorteil gegenüber Einstiegskursen, die Deep Learning ohne diesen Unterbau vermitteln. Diese Kombination aus systemnaher C-Programmierung und anwendungsnahem KI-Einstieg positioniert Absolvierende für ein breites Spektrum an technischen Rollen, von der klassischen Softwareentwicklung bis zu ersten Aufgaben im Umfeld von Data Science und maschinellem Lernen.
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Mathematik (grundständig)1.984 Stellen
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen
- Technomathematik (grundständig)11 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Warum liegt der Schwerpunkt im C-Teil auf Datentypen und Typumwandlungen?
In C wird die Repräsentation von Zahlen und Zeichen im Speicher unmittelbar sichtbar, anders als in vielen höheren Programmiersprachen. Ein sicherer Umgang mit Datentypen und deren Umwandlung ist deshalb zentral, um typische Fehlerquellen zu vermeiden.
Wie hängen der C-Teil und die TensorFlow-Zusatzqualifikation zusammen?
Beide Teile teilen eine numerische Perspektive: Wer versteht, wie Datentypen im Speicher organisiert sind, erkennt leichter, warum Tensoren als mehrdimensionale Zahlenfelder aufgebaut sind. Die TensorFlow-Inhalte werden in Python umgesetzt.
Benötige ich Python-Kenntnisse für diesen Kurs?
Ja, Python3-Grundkenntnisse werden vorausgesetzt, da die Zusatzqualifikation TensorFlow in Python umgesetzt wird. Vorerfahrung mit C oder neuronalen Netzen ist hingegen nicht erforderlich.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Sie erhalten ein trägerinternes Zertifikat beziehungsweise eine Teilnahmebescheinigung zu C mit Zusatzqualifikation Data Science sowie Deep Learning. Es handelt sich nicht um ein staatlich anerkanntes Examen.
Für welche beruflichen Richtungen eignet sich der Kurs?
Der Kurs eignet sich für ein breites technisches Spektrum, von klassischer Softwareentwicklung mit C bis zu ersten Aufgaben im Umfeld von Data Science und maschinellem Lernen mit TensorFlow.