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Cisco CCNP 300-615 DCIT + CompTIA Security+ Kurs

Cisco CCNP Data Center Concentration 300-615 DCIT kombiniert mit CompTIA Security+ — Troubleshooting für Rechenzentrumsinfrastrukturen mit Nexus, UCS, ACI und SAN.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs wird im Vollzeitformat über einen Zeitraum von mehr als einem Monat bis zu drei Monaten durchgeführt. Mit dem Kursabschluss erhalten Teilnehmende 50 Continuing Education Credits, die für die Rezertifizierung bestehender Cisco-Zertifizierungen angerechnet werden können. Genaue… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs bereitet auf zwei eigenständige Prüfungen vor. Die Cisco-Prüfung 300-615 DCIT (Troubleshooting Cisco Data Center Infrastructure) wird bei Cisco abgelegt; in Kombination mit dem bestandenen Core-Examen 350-601 DCCOR wird CCNP Data Center vergeben. CompTIA stellt nach bestandener Prüfung… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Grundlegende Kenntnisse in Cisco Data Center-Technologien und Erfahrungen mit dem Betrieb von Nexus-Switches oder UCS-Systemen sind empfohlen. Der Kurs setzt ein Verständnis für Switching, Routing und Storage-Grundlagen voraus. Für den offiziellen CCNP Data Center-Abschluss muss die Core-Prüfung… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Im modernen Rechenzentrum ist Fehlerbehebung eine eigene Disziplin: Die Infrastruktur umfasst spezialisierte Switching-Fabrics, Storage Area Networks, virtualisierte Computing-Plattformen und Software-definierte Netzwerkarchitekturen, die sich in ihrer Komplexität erheblich von klassischen Campus-Netzwerken unterscheiden. Dieser Kurs bereitet Sie auf die Cisco CCNP Data Center Concentration 300-615 DCIT vor — die Prüfung, die gezielte Troubleshooting-Kompetenz für Rechenzentrumsinfrastrukturen zertifiziert. Ergänzend wird im CompTIA Security+-Abschnitt ein breites Fundament an IT-Sicherheitskonzepten vermittelt, das auch in Rechenzentrumsprojekten immer wichtiger wird. Durch den erfolgreichen Abschluss beider Zertifizierungen weisen Sie sowohl spezialisiertes Rechenzentrums-Know-how als auch eine anerkannte Sicherheitsbasiszertifizierung nach.

Was lernst du in diesem Kurs?

Modul 1 — Troubleshooting in Cisco Nexus-Switching-Umgebungen Cisco Nexus-Switches bilden das Rückgrat der meisten modernen Rechenzentrumsnetzwerke. Dieses Modul behandelt die Diagnose von Problemen in Layer-2- und Layer-3-Switching-Szenarien, VLAN-Konfigurationen, Port-Channel-Aggregation und VxLAN-Fabrics, die in DC-Umgebungen häufig zum Einsatz kommen.

  • VLAN und Spanning-Tree-Fehleranalyse auf Nexus-Plattformen
  • Port-Channel/LACP-Troubleshooting und Inkompatibilitäten
  • VxLAN EVPN — häufige Konfigurationsfehler und deren Diagnose
  • Cisco Fabric Extender (FEX) — Topologie-Probleme eingrenzen
  • Nexus-spezifische Diagnosebefehle: show, debug, event-manager

Modul 2 — SAN und Unified Fabric Troubleshooting Storage Area Networks erfordern spezialisiertes Wissen in Fibre Channel-Protokollen und -Topologien. Die Cisco Data Center Unified Fabric integriert LAN und SAN in einer gemeinsamen physischen Infrastruktur. Fehler in diesem Bereich können weitreichende Auswirkungen auf Storage-Verfügbarkeit und Anwendungsperformance haben.

  • Fibre Channel-Grundlagen: Zoning, Fabric Login, FLOGI-Fehleranalyse
  • Cisco MDS-Switch-Diagnose: Port-Status, ISL-Fehler, Zoning-Konflikte
  • FCoE (Fibre Channel over Ethernet): Konfigurationsfehler und Troubleshooting
  • Unified Fabric: Konvergenz von LAN- und SAN-Traffic, DCB-Fehlerbehebung
  • Storage-Konnektivitätsprobleme zwischen Server, Switch und Array

Modul 3 — Cisco UCS und ACI Troubleshooting Das Cisco Unified Computing System ist eine integrierte Server-, Netzwerk- und Storage-Plattform, die über eine zentrale Management-Instanz (UCS Manager oder Intersight) administriert wird. Cisco ACI ist eine Software-Defined-Networking-Lösung für Rechenzentren, die Netzwerkpolicies zentral über den APIC-Controller definiert.

  • UCS Fabric Interconnect: Fehlerdiagnose in Uplink- und Server-Verbindungen
  • Service Profile-Probleme: Inkonsistenzen, Policy-Konflikte, Hardware-Fehler
  • ACI APIC: Fehlerbehebung bei Tenant-Konfigurationen und Endpoint-Gruppen
  • ACI Fabric Discovery und Node-Onboarding-Probleme
  • End-to-End-Konnektivitätsprüfung in ACI: Atomic Counter, SPAN, Traceroute

Modul 4 — CompTIA Security+ Grundlagen Sicherheit in Rechenzentren umfasst sowohl physische Sicherheitsvorkehrungen als auch logische Netzwerksegmentierung, Verschlüsselung und Zugriffskontrolle. CompTIA Security+ liefert die konzeptionellen Grundlagen, um Sicherheitsanforderungen in DC-Projekten fundiert beurteilen und umsetzen zu können.

  • Bedrohungslandschaft für Rechenzentrumsnetzwerke: Insider-Threats, APT, Ransomware
  • Netzwerksegmentierung und Zero-Trust-Prinzipien im DC-Kontext
  • Verschlüsselung ruhender und übertragener Daten in Rechenzentren
  • Identitäts- und Zugangsverwaltung für administrative Systeme
  • Risikomanagement und Business Continuity im DC-Umfeld

Praxisblock — Diagnose-Szenarien Die praktischen Übungen basieren auf realen Fehlerszenarien, die in Rechenzentrumsprojekten regelmäßig auftreten, ergänzt durch konzeptionelle Aufgaben aus dem Security+-Curriculum.

  • Nexus-VPC-Problem: Inkonsistente Port-Channel-Konfiguration diagnostizieren
  • FEX-Uplink-Fehler: Ursache eingrenzen und Konnektivität wiederherstellen
  • MDS-Zoning-Konflikt: Zwei Hosts greifen auf dieselbe LUN zu — Fehleranalyse
  • FCoE-Initiator sieht kein Storage: Schritt-für-Schritt-Diagnose
  • UCS-Service-Profile: Blade wird nicht eingebunden — Policy-Analyse
  • ACI-Endpoint-Gruppe: Traffic zwischen zwei EPGs nicht erreichbar — Troubleshooting
  • ACI-APIC-Faults analysieren und korrekten Behebungsschritt ableiten
  • Nexus-VXLAN: BUM-Traffic-Problem durch Multicast-Fehlkonfiguration diagnostizieren
  • MDS-ISL-Fehler: FC-ISL-Port bleibt im Isolated-Zustand — Ursachenanalyse
  • Security+-Übung: Ransomware-Angriff auf Backup-Infrastruktur — Sicherheitsvorkehrungen ableiten
  • Kryptografie-Szenario: Verschlüsselung von SAN-Traffic mit FC-SP
  • Abschlusssimulation: kombinierte DCIT- und Security+-Prüfungsszenarien

Lernziele:

Nach Abschluss dieses Kurses sind Sie in der Lage,

  • Fehler in LAN-Infrastrukturen von Rechenzentren systematisch zu identifizieren und zu beheben
  • SAN-Probleme (Storage Area Network) auf Cisco MDS-Ebene zu diagnostizieren
  • Störungen in der Cisco Data Center Unified Fabric zu analysieren und zu lösen
  • das Cisco Unified Computing System (UCS) auf Komponentenebene zu troubleshooten
  • Fehlerbehebung in Cisco ACI-Umgebungen (Application Centric Infrastructure) durchzuführen
  • Cisco Nexus-Switches, Fabric Extenders und MDS-Switches diagnostisch zu überprüfen
  • geeignete Troubleshooting-Methoden und -Werkzeuge für jede Schicht der DC-Infrastruktur auszuwählen
  • Interkonnektivitätsprobleme zwischen verschiedenen DC-Komponenten einzugrenzen und zu lösen
  • Sicherheitsbedrohungen und Angriffsvektoren nach CompTIA Security+-Lehrplan einzuordnen
  • kryptografische Grundlagen und PKI auf Rechenzentrumsszenarien anzuwenden
  • Risikomanagementprinzipien auf DC-Infrastrukturentscheidungen anzuwenden
  • sich gezielt auf die Prüfungen 300-615 DCIT und CompTIA Security+ vorzubereiten

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Fachleute, die in der Administration und dem Betrieb von Cisco-basierten Rechenzentrumsinfrastrukturen tätig sind. Die folgenden Profile profitieren besonders davon.

  • Rechenzentrumsingenieure, die ihr Troubleshooting-Know-how auf CCNP-Niveau formalisieren möchten
  • Netzwerkadministratoren, die in DC-Projekte wechseln oder bereits in DC-Umgebungen tätig sind
  • Systemadministratoren, die neben Server-Verwaltung auch Netzwerk- und Storage-Fehlerbehebung übernehmen
  • IT-Fachkräfte, die den CCNP Data Center mit der DCIT-Concentration abschließen wollen
  • Fachleute, die zusätzlich mit CompTIA Security+ eine anerkannte Sicherheitsbasiszertifizierung erwerben möchten
Voraussetzungen:

Grundlegende Kenntnisse in Cisco Data Center-Technologien und Erfahrungen mit dem Betrieb von Nexus-Switches oder UCS-Systemen sind empfohlen. Der Kurs setzt ein Verständnis für Switching, Routing und Storage-Grundlagen voraus. Für den offiziellen CCNP Data Center-Abschluss muss die Core-Prüfung 350-601 DCCOR separat abgelegt werden — dieser Kurs deckt ausschließlich die Concentration 300-615 DCIT ab. Die im Kurs vermittelten Troubleshooting-Methoden setzen praktische Erfahrung in DC-Umgebungen voraus.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der DCIT-Kurs ist stark praxisorientiert: Ein Großteil der Lernzeit entfällt auf die Arbeit mit simulierten oder emulierten Rechenzentrums-Topologien, in denen gezielt Fehler eingebaut werden, die die Teilnehmenden systematisch eingrenzen und lösen müssen. Das Combined-Learning-Format ermöglicht sowohl angeleitete Lab-Sessions als auch eigenständige Übungsphasen für die theoretischen Prüfungsinhalte. Der CompTIA Security+-Abschnitt wird durch Lektionen und prüfungsrelevante Aufgaben begleitet.

Der Kurs wird im Vollzeitformat über einen Zeitraum von mehr als einem Monat bis zu drei Monaten durchgeführt. Mit dem Kursabschluss erhalten Teilnehmende 50 Continuing Education Credits, die für die Rezertifizierung bestehender Cisco-Zertifizierungen angerechnet werden können. Genaue Terminangaben und Stundenumfang sind beim jeweiligen Kursanbieter zu erfragen.

Der Kurs bereitet auf zwei eigenständige Prüfungen vor. Die Cisco-Prüfung 300-615 DCIT (Troubleshooting Cisco Data Center Infrastructure) wird bei Cisco abgelegt; in Kombination mit dem bestandenen Core-Examen 350-601 DCCOR wird CCNP Data Center vergeben. CompTIA stellt nach bestandener Prüfung das Security+-Zertifikat aus, das alle drei Jahre erneuert werden muss. Der Kursanbieter stellt zusätzlich eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung aus.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Fehler in Rechenzentrumsinfrastrukturen wirken sich unmittelbar auf die Verfügbarkeit geschäftskritischer Anwendungen aus — jede Minute Downtime in einem Enterprise-DC kostet Geld und Vertrauen. Die Fähigkeit, Fehler in Cisco Nexus, UCS, ACI und MDS-Umgebungen schnell und systematisch einzugrenzen, ist ein gefragtes Profil, das in vielen Unternehmen schwer zu besetzen ist. Die DCIT-Concentration zertifiziert genau diese Troubleshooting-Tiefe und hebt sich damit von Konfigurations- oder Design-orientierten Qualifikationen ab. Besonders wertvoll ist die im Kurs enthaltene 50-CE-Credit-Anrechnung, die für die Rezertifizierung bestehender Cisco-Zertifizierungen genutzt werden kann. Wer bereits CCNP oder CCIE trägt, verlängert damit auch bestehende Zertifizierungen — ein konkreter praktischer Mehrwert, der über den eigentlichen Kursinhalt hinausgeht. Die Ergänzung durch CompTIA Security+ rundet das Profil ab: Im modernen Rechenzentrum sind Netzwerk- und Sicherheitsverantwortung immer enger verknüpft. Rechenzentrumsingenieure, die Sicherheitsprinzipien wie Netzwerksegmentierung, Verschlüsselung und Zugriffsschutz fundiert beurteilen können, sind für übergreifende Projekte und Sicherheitsreviews wesentlich besser aufgestellt als reine Infrastrukturspezialisten.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Data Center Engineer
  • Network Engineer
  • IT-Sicherheitsspezialist/in
  • Cisco Nexus Administrator
  • UCS Engineer

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist der Unterschied zwischen dem Core-Examen DCCOR und der Concentration DCIT?

Das Core-Examen 350-601 DCCOR prüft breites Data-Center-Wissen in Netzwerk, Compute, Storage und Automatisierung. Die Concentration 300-615 DCIT fokussiert sich ausschließlich auf Troubleshooting — also die systematische Fehlerdiagnose in DC-Infrastrukturen. Beide Prüfungen zusammen ergeben den CCNP Data Center-Abschluss.

Kann ich ohne Core-Prüfung den CCNP Data Center erhalten?

Nein. Für den CCNP Data Center müssen sowohl das Core-Examen 350-601 DCCOR als auch eine Concentration wie die 300-615 DCIT bestanden werden. Dieser Kurs bereitet nur auf die Concentration 300-615 DCIT vor; das Core-Examen muss separat abgelegt werden.

Was bringt die Kombination mit CompTIA Security+?

Im modernen Rechenzentrum sind Netzwerk- und Sicherheitsaufgaben immer enger verknüpft. CompTIA Security+ liefert ein anerkanntes Fundament in IT-Sicherheitskonzepten — unabhängig vom Hersteller. Rechenzentrumsingenieure mit Security+-Zertifikat können Sicherheitsanforderungen fundierter beurteilen und sind für übergreifende Projekte besser aufgestellt.

Was sind Continuing Education Credits und wofür kann ich sie nutzen?

Cisco-Zertifizierungen müssen alle drei Jahre rezertifiziert werden. Durch Kurse oder andere anerkannte Aktivitäten können Continuing Education (CE) Credits gesammelt werden, die die Rezertifizierung ermöglichen. Dieser Kurs verleiht 50 CE Credits, die auf bestehende CCNP- oder CCIE-Zertifizierungen angerechnet werden können.