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CompTIA Network+ und PRINCE2 Kurs

Kombinierte Weiterbildung zu CompTIA Network+ (N10-009) und klassischem Projektmanagement mit PRINCE2 Foundation, Practitioner und Agile Practitioner.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Gesamtdauer ist abhängig von Modulumfang und Unterrichtszeit. Da der Kurs vier aufeinanderfolgende Zertifizierungstrainings umfasst — Network+, PRINCE2 Foundation, Practitioner und Agile Practitioner — ist ausreichend Zeit für alle Vorbereitungs- und Prüfungsphasen einzuplanen. Die Module… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs bereitet auf vier eigenständige Zertifizierungsprüfungen vor: CompTIA Network+ (N10-009) bei Pearson VUE, PRINCE2 Foundation, PRINCE2 Practitioner sowie PRINCE2 Agile Practitioner — alle drei PRINCE2-Abschlüsse werden von Axelos/PeopleCert vergeben. Das Practitioner-Zertifikat muss alle… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Grundkenntnisse in IT und Computertechnik sind für den Network+-Teil hilfreich. Für die PRINCE2-Module sind keine Vorkenntnisse im Projektmanagement erforderlich; der Kurs beginnt mit den Grundlagen. Die Practitioner-Prüfung setzt das Foundation-Zertifikat voraus — dies wird im Kursverlauf… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Dieser Kurs verbindet das Netzwerk-Fundament der CompTIA Network+-Zertifizierung (Exam N10-009) mit dem strukturierten Projektmanagement-Rahmenwerk PRINCE2 — in drei aufeinander aufbauenden Stufen: Foundation, Practitioner und Agile Practitioner. Während der Scrum-Kurs auf iterativ-adaptive Arbeitsweisen setzt, steht hier die kontrollierte, plan-gesteuerte Projektführung im Vordergrund: klare Verantwortlichkeiten, definierte Dokumentation, nachvollziehbare Entscheidungspunkte. Netzwerkkompetenz trifft klassische Steuerungsdisziplin.

Was lernst du in diesem Kurs?

CompTIA Network+ (N10-009) — Netzwerktechnik und Protokollkompetenz Das Network+-Modul vermittelt eine vollständige Grundlage für die Arbeit mit IT-Netzwerken — von der physischen Schicht über Protokolle bis hin zu Sicherheitskonzepten und Fehlerdiagnose. Die Inhalte sind direkt auf die aktuelle Prüfungsversion N10-009 ausgerichtet.

  • Netzwerktopologien, physische und logische Verkabelung
  • TCP/IP-Stack, Routing-Protokolle (OSPF, BGP-Grundlagen), VLAN-Konfiguration
  • Wireless-Netzwerke: Wi-Fi 6/6E, WPA3, SSID-Management
  • Sicherheitsmechanismen: Firewalls, VPN-Typen, Zugangskontrollsysteme
  • Cloud-Netzwerkkonzepte: SDN, virtuelle Switches, hybride Konnektivität
  • Troubleshooting-Methodik: OSI-basierte Diagnose, häufige Fehlerbilder

PRINCE2 Foundation — Grundlagen des kontrollierten Projektmanagements Das Foundation-Modul führt in das PRINCE2-Framework ein und bereitet auf die Foundation-Prüfung vor. PRINCE2 strukturiert Projekte über sieben Prinzipien, sieben Themen und sieben Prozesse — das Foundation-Level vermittelt das konzeptionelle Verständnis dieser Elemente.

  • PRINCE2-Philosophie: Business Justification, definierte Rollen, Management by Exception
  • Sieben Prinzipien: kontinuierliche geschäftliche Rechtfertigung, Lernen aus Erfahrungen, definierte Rollen und Verantwortlichkeiten, stufenweise Steuerung, Steuerung nach Ausnahmeprinzip, Produktorientierung, Anpassung an die Projektumgebung
  • Themen: Business Case, Organisation, Qualität, Pläne, Risiken, Änderungen, Fortschritt
  • Prozesse: Starting up, Initiating, Directing, Controlling, Managing Stage Boundaries, Managing Product Delivery, Closing
  • Dokumentation: Project Initiation Documentation, Risk Register, Issue Register

PRINCE2 Practitioner — Angewandtes Projektmanagement Auf Foundation-Niveau aufbauend, befähigt der Practitioner-Kurs zur selbstständigen Anwendung des Frameworks in realen Projekten. Teilnehmende lernen, PRINCE2-Mechanismen auf konkrete Szenarien anzupassen — Tailoring ist ein Kernthema.

  • Tailoring: PRINCE2 an Projektgröße und -kontext anpassen
  • Rollenprofile: Project Board, Project Manager, Team Manager, Change Authority
  • Qualitätssteuerung: Quality Register, Quality Review Technique
  • Änderungsmanagement: Issue Log, Change Control, Configuration Management
  • Fortschrittssteuerung: Checkpoint Reports, Highlight Reports, Exception Reports
  • Projektabschluss: Projektbewertung, Lessons Learned, Benefits Review Plan

PRINCE2 Agile Practitioner — Hybrides Projektmanagement PRINCE2 Agile Practitioner verbindet die Steuerungsstärke von PRINCE2 mit agilen Delivery-Ansätzen wie Scrum und Kanban auf Teamebene. Diese Kombination ist besonders in IT-Projekten verbreitet, wo Governance-Anforderungen und agile Entwicklungspraxis aufeinandertreffen.

  • PRINCE2 Agile: Governance oben, Agilität unten (Cynefin-Modell als Kontext)
  • Agile Delivery-Konzepte innerhalb von PRINCE2-Stufen
  • Timeboxing, MoSCoW-Priorisierung und Kanban in PRINCE2-Projekten
  • Anpassung von PRINCE2-Artefakten für agile Teams
  • Rollen-Überschneidungen: Product Owner und Team Manager, Scrum Master und Team Manager
  • Agile Reife und Governance: wie passt Scrum in ein PRINCE2-geführtes Projekt?

Praxis und Zertifizierungsvorbereitung Der Praxisteil verknüpft Netzwerk-Laborübungen mit strukturierten Projektmanagement-Szenarien. Teilnehmende erarbeiten, wie ein Netzwerk-Rollout als PRINCE2-Projekt geplant und durch alle Phasen gesteuert wird — mit vollständiger Dokumentation.

  • Laborübungen zu Netzwerkkonfiguration und Troubleshooting (N10-009-Format)
  • Erstellung einer vollständigen PID für ein Netzwerk-Migrationsprojekt
  • Risikoanalyse und Risiko-Register für ein IT-Infrastrukturprojekt
  • Stufenplan und Exception-Plan im Practitioner-Rollenspiel
  • PRINCE2-Agile-Szenario: Scrum-Team innerhalb einer PRINCE2-Governance-Struktur
  • Fallstudie: Netzwerkprojekt mit Änderungsanträgen und Issue-Management
  • Übungsaufgaben im Format der Foundation- und Practitioner-Prüfungen
  • Practitioner-Prüfungsformat: Szenario-basierte Fragen und Open-Book-Strategie
  • Agile Practitioner-Scenario: Timeboxing und MoSCoW in der Praxis
  • Peer Review von Projektdokumenten nach PRINCE2-Standard
  • Troubleshooting-Simulation unter Projektzeitbedingungen
  • Abschluss-Szenario mit integrierter Netzwerk- und Projektmanagement-Aufgabe

Diese Verknüpfung schärft das Verständnis dafür, dass Netzwerkprojekte nicht nur technisch, sondern auch methodisch korrekt geführt werden müssen — gerade wenn sie Teil größerer IT-Programme mit Governance-Anforderungen sind.

Lernziele:

  • Netzwerkinfrastrukturen planen, konfigurieren und betreiben
  • IPv4/IPv6-Adressierung und Subnetting sicher anwenden
  • Drahtlose Netzwerke einrichten und nach aktuellen Standards absichern
  • Netzwerkfehler mit strukturierten Diagnosemethoden beheben
  • PRINCE2-Grundprinzipien, Themen und Prozesse vollständig beherrschen
  • Projektplan, Business Case und Risikodokumentation nach PRINCE2 erstellen
  • Die PRINCE2-Rollen und Verantwortlichkeiten in realen Projekten anwenden
  • PRINCE2 Agile nutzen, um das Framework mit agilen Arbeitsweisen zu verbinden
  • Projekte skaliert und kontrolliert mit definierten Management-Stufen steuern
  • Netzwerkinfrastrukturprojekte nach PRINCE2-Methoden planen und dokumentieren
  • Qualität, Fortschritt und Risiken über den gesamten Projektlebenszyklus sichern

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an technisch orientierte Fachleute, die neben Netzwerkkenntnissen strukturierte Projektmanagement-Kompetenz aufbauen möchten — insbesondere in Umgebungen, die regulierte oder dokumentationspflichtige Projektführung erfordern.

  • IT-Administratoren und Netzwerktechniker, die in Projektleitungsrollen wechseln möchten
  • Fachinformatiker mit dem Ziel, Infrastrukturprojekte eigenständig zu führen
  • IT-Projektmanager, die PRINCE2-Zertifizierungen als formale Qualifikation anstreben
  • Fachleute in regulierten Branchen (Behörden, Banken, Versicherungen), wo PRINCE2 Standard ist
  • Techniker, die sowohl eine anerkannte Netzwerkkompetenz als auch eine Projektmanagement-Zertifizierung vorweisen möchten
Voraussetzungen:

Grundkenntnisse in IT und Computertechnik sind für den Network+-Teil hilfreich. Für die PRINCE2-Module sind keine Vorkenntnisse im Projektmanagement erforderlich; der Kurs beginnt mit den Grundlagen. Die Practitioner-Prüfung setzt das Foundation-Zertifikat voraus — dies wird im Kursverlauf erworben. PRINCE2 Agile Practitioner setzt die Practitioner-Zertifizierung voraus.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs nutzt ein kombiniertes Format aus Live-Unterricht im virtuellen Klassenzimmer und eigenständigen Lern- und Übungsphasen. PRINCE2-Module arbeiten intensiv mit Fallstudien, Szenarienarbeit, Dokumenten-Reviews und prüfungsrelevanten Übungsformaten (insbesondere das Practitioner-Open-Book-Format). Network+-Einheiten setzen auf demonstrationsgestützte Lab-Übungen. Der Kurs ist primär in Vollzeit konzipiert, wird jedoch auch in Teilzeit angeboten.

Die Gesamtdauer ist abhängig von Modulumfang und Unterrichtszeit. Da der Kurs vier aufeinanderfolgende Zertifizierungstrainings umfasst — Network+, PRINCE2 Foundation, Practitioner und Agile Practitioner — ist ausreichend Zeit für alle Vorbereitungs- und Prüfungsphasen einzuplanen. Die Module können grundsätzlich individuell kombiniert werden.

Der Kurs bereitet auf vier eigenständige Zertifizierungsprüfungen vor: CompTIA Network+ (N10-009) bei Pearson VUE, PRINCE2 Foundation, PRINCE2 Practitioner sowie PRINCE2 Agile Practitioner — alle drei PRINCE2-Abschlüsse werden von Axelos/PeopleCert vergeben. Das Practitioner-Zertifikat muss alle drei Jahre durch eine Rezertifizierungsprüfung erneuert werden; das Foundation-Zertifikat ist unbefristet gültig. Außerdem erhalten Teilnehmende eine Lehrgangsbescheinigung.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

PRINCE2 ist in Europa und insbesondere im öffentlichen Sektor, im Finanzwesen und bei großen IT-Organisationen der am weitesten verbreitete strukturierte Projektmanagement-Standard. Wer PRINCE2 Foundation und Practitioner nachweist, ist für Projekte qualifiziert, die strenge Governance-, Dokumentations- und Eskalationsanforderungen haben. Das PRINCE2-Agile-Zertifikat ergänzt dies um die Fähigkeit, agile Teams innerhalb einer klassischen Governance-Struktur zu führen — eine Kombination, die in der Praxis häufiger vorkommt als rein agile oder rein klassische Ansätze. Die Verbindung mit CompTIA Network+ ist deshalb wertvoll, weil Netzwerkprojekte zu den häufigsten Aufgabenfeldern von IT-Projektleitern gehören. Wer versteht, was ein Rollout, eine Migration oder ein Netzwerk-Upgrade technisch bedeutet, und gleichzeitig ein PRINCE2-geführtes Projekt aufsetzen kann, wird von Arbeitgebern als vollständig einsatzfähig betrachtet — ohne monatelange Einarbeitungszeit. Im Vergleich zum Parallelkurs mit Scrum (agilem Projektmanagement) liegt der Schwerpunkt dieses Lehrgangs auf plan-gesteuerter, dokumentierter Projektführung. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung — PRINCE2 eignet sich besonders, wenn Verträge, Behördenvorgaben oder komplexe Stakeholder-Strukturen klare Dokumentationsspuren erfordern.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • IT-Projektleiter
  • Netzwerkadministrator
  • IT-Systemtechniker
  • IT-Projektkoordinator
  • Fachinformatiker Systemintegration

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist der Unterschied zwischen PRINCE2 Foundation und Practitioner?

Foundation vermittelt das konzeptionelle Verständnis des PRINCE2-Frameworks — Prinzipien, Themen, Prozesse und Terminologie. Practitioner geht darüber hinaus und befähigt zur eigenständigen Anwendung auf reale Projekte, inklusive Tailoring und Entscheidungsszenarien. Die Practitioner-Prüfung ist szenariobasiert und im Open-Book-Format; sie setzt das Foundation-Zertifikat voraus.

Was ist PRINCE2 Agile Practitioner?

PRINCE2 Agile Practitioner ist eine Erweiterung des PRINCE2-Frameworks, die agile Delivery-Methoden wie Scrum und Kanban innerhalb einer PRINCE2-Governance-Struktur ermöglicht. Die Zertifizierung zeigt, dass man in der Lage ist, agile Teams in einem kontrollierten Projektrahmen zu führen. Sie setzt das PRINCE2 Practitioner-Zertifikat voraus.

Wie lange ist das PRINCE2 Practitioner-Zertifikat gültig?

Das PRINCE2 Practitioner-Zertifikat muss alle drei Jahre durch eine Rezertifizierungsprüfung erneuert werden. Das Foundation-Zertifikat ist dagegen unbefristet gültig und muss nicht verlängert werden.

Was unterscheidet diesen Kurs vom Kurs mit agilem Projektmanagement?

Der Kurs mit agilem Projektmanagement kombiniert Network+ mit Scrum Foundation, Scrum Product Owner und Scrum Master — einem iterativen, selbstorganisierten Ansatz. Dieser Kurs setzt auf PRINCE2 — einen plan-gesteuerten, governance-orientierten Rahmen mit klaren Dokumentations- und Eskalationswegen, der besonders in regulierten Branchen und größeren Organisationen verbreitet ist.

Muss ich die Prüfungsgebühren separat bezahlen?

Ob Prüfungsvoucher für Network+, PRINCE2 Foundation, Practitioner und Agile Practitioner im Kurspreis enthalten sind, hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Dies sollte bei der Kursanmeldung direkt geklärt werden.