Data Science & KI
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Daten und KI Fachkraft – Weiterbildung

Kompaktausbildung für den produktiven Einsatz von Datenkompetenz und KI-Werkzeugen im Berufsalltag: Prompting, Qualitätsbewertung von KI-Ergebnissen, Datenaufbereitung, Visualisierung und Microsoft-365-Routinen.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs ist als Vollzeitkurs mit optionalem Teilzeitangebot konzipiert und deckt die vier beschriebenen Themenblöcke von der fachlichen Einordnung bis zur eigenen Projektarbeit ab. Der modulare Aufbau erlaubt es, Datenkompetenz und KI-Nutzung nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel zu erlernen… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Abschlussprüfung ab, nach deren erfolgreichem Bestehen ein Trägerzertifikat "Daten und KI Fachkraft" ausgestellt wird. Es handelt sich damit nicht um eine staatliche oder herstellerseitige Zertifizierung, sondern um einen qualifizierten Nachweis der im… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Vorausgesetzt werden grundlegende Kenntnisse im Umgang mit PC, Betriebssystemen und gängigen Standardanwendungen. Vorteilhaft, aber nicht zwingend, sind erste Erfahrungen mit digitalen Arbeitsprozessen, Datenverarbeitung, Auswertungen oder KI-Anwendungen im beruflichen Umfeld. Erforderlich sind… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Der Kurs "Daten und KI Fachkraft" verbindet zwei Kompetenzfelder, die im Berufsalltag zunehmend zusammengehören: den sicheren Umgang mit Daten und den produktiven, kritisch durchdachten Einsatz generativer KI-Werkzeuge. Statt Datenanalyse und KI-Nutzung als getrennte Themen zu behandeln, zeigt die Ausbildung, wie beide Bereiche im Fachbereichsalltag ineinandergreifen: Daten werden erfasst und aufbereitet, mit KI-Unterstützung ausgewertet und die Ergebnisse adressatengerecht kommuniziert. Teilnehmende erwerben damit ein breiteres, anwendungsorientiertes Profil, das eher auf den praktischen Einsatz im Tagesgeschäft zielt als auf tiefgehende technische Spezialisierung in einem einzelnen Tool.

Was lernst du in diesem Kurs?

Modul 1 – Fachlichen Ausgangspunkt bestimmen Der Einstieg schafft ein gemeinsames Verständnis dafür, was generative KI leisten kann, wo ihre Grenzen liegen und welche Rolle Daten dabei spielen. Teilnehmende lernen, Anwendungsfelder realistisch einzuschätzen, statt KI ungeprüft als Allheilmittel zu behandeln.

  • Grundlagen generativer KI, Datenkompetenz und digitaler Arbeitsweisen einordnen
  • Anwendungsfelder und typische Einsatzgrenzen von KI-Werkzeugen im Berufsalltag unterscheiden
  • Qualitätskriterien für die Bewertung von KI-Ergebnissen kennenlernen
  • Risiken von Fehlinformationen, Verzerrungen und ungeprüfter Übernahme von KI-Ausgaben einordnen
  • Datenquellen, Datenqualität und Datenherkunft kritisch einordnen
  • Verantwortungsvollen Umgang mit sensiblen und personenbezogenen Informationen thematisieren

Modul 2 – Ergebnisse mit passenden Werkzeugen vorbereiten Im Zentrum steht die praktische Arbeit mit Prompting als Schlüsselkompetenz: Wie formuliert man Anfragen so, dass die Ergebnisse tatsächlich brauchbar sind, und wie geht man mit unbefriedigenden Antworten um?

  • Prompts für unterschiedliche Arbeitsziele planen und strukturiert formulieren
  • Prompts iterativ verbessern und an das gewünschte Ergebnisformat anpassen
  • KI-Antworten inhaltlich prüfen und auf Plausibilität hin bewerten
  • Ergebnisse weiterentwickeln und in den eigenen Arbeitskontext übertragen
  • Use Cases, Textentwürfe und Ideen mit KI-Tools strukturiert ausarbeiten
  • Typische Fehlerquellen bei der Prompt-Formulierung erkennen und vermeiden

Modul 3 – Ergebnisse adressatengerecht verdichten Rohdaten und KI-Ergebnisse allein helfen im Berufsalltag wenig – entscheidend ist, sie so aufzubereiten, dass Kolleginnen, Kollegen oder Führungskräfte sie schnell verstehen und nutzen können.

  • Daten aufbereiten, bereinigen und für Auswertungen vorbereiten
  • Kennzahlen einordnen und einfache Analysen durchführen
  • Ergebnisse mit geeigneten Office- und Reporting-Werkzeugen verständlich darstellen
  • Grundprinzipien von Data Storytelling auf eigene Berichte anwenden
  • Adressatengerechte Kommunikation von Daten- und KI-Ergebnissen üben
  • Visualisierungsformen passend zur Zielgruppe und Aussage auswählen

Modul 4 – Nutzung in Fachbereich und Projekt Im Abschlussmodul werden die erlernten Fähigkeiten in eigenen Projektideen gebündelt und auf den jeweiligen Arbeitsalltag übertragen.

  • Arbeitsabläufe mit Microsoft 365, KI-Tools und digitalen Routinen effizienter gestalten
  • Eigene Projektideen und Praxisanwendungen planen und dokumentieren
  • Projektergebnisse strukturiert präsentieren
  • Eigene Anwendungsfälle für den sicheren und produktiven KI-Einsatz entwickeln
  • Übertragbarkeit der Methoden auf unterschiedliche Fachbereiche einordnen
  • Persönliche nächste Lernschritte im Daten- und KI-Umfeld festlegen

Insgesamt verbindet die Ausbildung damit vier aufeinander aufbauende Perspektiven: Einordnung und kritische Bewertung, praktische Werkzeugnutzung, verständliche Kommunikation und schließlich die Übertragung auf den eigenen Arbeitsalltag. Diese Kombination unterscheidet den Kurs von reinen Technik-Schulungen, die sich nur auf ein einzelnes Tool konzentrieren. Wer die Ausbildung durchläuft, verlässt sie nicht als Spezialist für ein bestimmtes Analyseprogramm, sondern mit einem breiteren Instrumentarium, das sich in ganz unterschiedlichen Fachbereichen einsetzen lässt – von der Verwaltung über den Vertrieb bis zum Projektmanagement.

Lernziele:

  • Grundprinzipien generativer KI sowie Chancen, Grenzen und Risiken ihres Einsatzes im beruflichen Kontext einordnen können
  • Qualitätskriterien für KI-generierte Ergebnisse benennen und Antworten von KI-Systemen kritisch bewerten können
  • Datenquellen unterscheiden und die Qualität vorliegender Daten einschätzen können
  • Verantwortungsvollen und nachvollziehbaren Umgang mit Informationen und KI-Ausgaben praktizieren
  • Prompts für unterschiedliche Arbeitsziele zielgerichtet planen, formulieren und iterativ verbessern können
  • KI-Antworten prüfen, inhaltlich weiterentwickeln und in den eigenen Arbeitskontext übertragen können
  • Textentwürfe, Ideen und Use Cases mit KI-Werkzeugen strukturiert ausarbeiten können
  • Daten aufbereiten, Kennzahlen einordnen und einfache Auswertungen selbstständig durchführen können
  • Ergebnisse mit geeigneten Office- und Reporting-Werkzeugen verständlich und adressatengerecht darstellen können
  • Prinzipien von Data Storytelling auf eigene Berichte und Präsentationen anwenden können
  • Arbeitsabläufe mit Microsoft 365 und KI-Tools spürbar effizienter gestalten können
  • Eigene Projektideen und Anwendungsfälle für den produktiven KI- und Dateneinsatz im eigenen Fachbereich entwickeln können

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Personen, die sich im Bereich Daten und Künstliche Intelligenz beruflich qualifizieren oder vorhandene Kenntnisse gezielt ausbauen möchten. Angesprochen sind insbesondere Beschäftigte, die Daten erfassen, aufbereiten oder auswerten und KI-bezogene Anwendungen im beruflichen Umfeld nachvollziehen und fachlich fundiert nutzen möchten.

  • Fachkräfte, die im Tagesgeschäft zunehmend mit Daten und digitalen Auswertungen zu tun haben
  • Beschäftigte, die KI-Werkzeuge bislang eher zufällig statt systematisch nutzen
  • Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die eine berufliche Neuorientierung in Richtung Daten- und KI-Themen anstreben
  • Mitarbeitende aus Verwaltung, Sachbearbeitung oder Projektarbeit, die Berichte und Auswertungen effizienter gestalten wollen
  • Personen, die eine anwendungsorientierte Grundlage suchen, statt sich sofort auf ein einzelnes Analyse-Tool zu spezialisieren
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt werden grundlegende Kenntnisse im Umgang mit PC, Betriebssystemen und gängigen Standardanwendungen. Vorteilhaft, aber nicht zwingend, sind erste Erfahrungen mit digitalen Arbeitsprozessen, Datenverarbeitung, Auswertungen oder KI-Anwendungen im beruflichen Umfeld. Erforderlich sind zudem Deutschkenntnisse, die das Verstehen fachlicher Inhalte und die Bearbeitung praxisbezogener Aufgaben ermöglichen, sowie die Bereitschaft, sich strukturiert mit datenbezogenen und technologischen Fragestellungen auseinanderzusetzen.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Die Ausbildung findet im Combined-Learning-Format statt, das Präsenz- oder Online-Lehreinheiten mit eigenständigen Übungsphasen verbindet. Fachliche Inputs wechseln sich mit praktischen Aufgaben ab, in denen Prompting, Datenaufbereitung und Reporting direkt am eigenen Rechner erprobt werden. Die Teilnahme ist überwiegend in Vollzeit angelegt, teilweise wird die Ausbildung auch in Teilzeit angeboten, was sie auch neben laufender Beschäftigung oder in Umschulungssituationen praktikabel macht. Durch den Wechsel aus Erklärung, Beispiel und eigener Anwendung soll der Transfer in den Berufsalltag von Beginn an mitgedacht werden.

Der Kurs ist als Vollzeitkurs mit optionalem Teilzeitangebot konzipiert und deckt die vier beschriebenen Themenblöcke von der fachlichen Einordnung bis zur eigenen Projektarbeit ab. Der modulare Aufbau erlaubt es, Datenkompetenz und KI-Nutzung nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel zu erlernen, ohne dass ein Themenbereich zu kurz kommt. Wer in Teilzeit lernt, verteilt die gleichen Inhalte über einen längeren Zeitraum, ohne dass Module gekürzt werden.

Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Abschlussprüfung ab, nach deren erfolgreichem Bestehen ein Trägerzertifikat "Daten und KI Fachkraft" ausgestellt wird. Es handelt sich damit nicht um eine staatliche oder herstellerseitige Zertifizierung, sondern um einen qualifizierten Nachweis der im Kurs erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten, der die behandelten Themenfelder Datenkompetenz, KI-Anwendung und digitale Arbeitsmethoden dokumentiert.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Der praktische Nutzen der Ausbildung liegt vor allem darin, dass Datenkompetenz und KI-Nutzung nicht getrennt, sondern als zusammenhängendes Arbeitsprofil vermittelt werden. Wer täglich mit Daten, Berichten und digitalen Tools arbeitet, profitiert davon, KI-Werkzeuge nicht nur zu bedienen, sondern deren Ergebnisse auch kritisch einordnen und in belastbare Aussagen überführen zu können. Für den beruflichen Alltag bedeutet das konkret: schnellere Aufbereitung von Auswertungen, verständlichere Berichte für Kolleginnen und Kollegen sowie mehr Sicherheit im Umgang mit KI-generierten Texten und Analysen. Gerade weil die Ausbildung bewusst breit angelegt ist und mehrere Werkzeuge und Methoden statt eines einzelnen Spezialtools abdeckt, eignet sie sich gut als Grundlage, von der aus sich später gezielt vertiefen lässt – etwa in Richtung Datenanalyse, Business Intelligence oder spezialisierte KI-Anwendungen. Langfristig stärkt der Kurs die digitale Beschäftigungsfähigkeit in einem Arbeitsmarkt, in dem Daten- und KI-Kompetenzen zunehmend über Fachbereichsgrenzen hinweg gefragt sind. Wer die Ausbildung abschließt, verfügt über ein Repertoire, das sich flexibel auf unterschiedliche Aufgaben und Branchen übertragen lässt, statt an ein einzelnes Werkzeug oder einen einzelnen Anwendungsfall gebunden zu sein.

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Daten- und KI-Fachkraft
  • Digital Transformation Manager
  • KI-Assistent
  • Data Analyst

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Für wen eignet sich die Ausbildung "Daten und KI Fachkraft"?

Sie eignet sich für Beschäftigte und Quereinsteigende, die Daten im Berufsalltag erfassen, aufbereiten oder auswerten und dabei zunehmend auch KI-Werkzeuge produktiv einsetzen möchten. Vorkenntnisse in Datenverarbeitung oder KI sind hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.

Werden auch technische Programmierkenntnisse vermittelt?

Der Fokus liegt nicht auf Programmierung, sondern auf dem anwendungsorientierten Einsatz von Prompting, Datenaufbereitung, Reporting-Werkzeugen und Microsoft-365-Anwendungen. Die Inhalte sind auf den praktischen Berufsalltag zugeschnitten.

Welchen Abschluss erhalte ich nach dem Kurs?

Nach erfolgreicher trägerinterner Abschlussprüfung erhalten Teilnehmende das Trägerzertifikat "Daten und KI Fachkraft". Es handelt sich um einen qualifizierten Nachweis des Trägers, nicht um eine staatliche oder herstellerseitige Zertifizierung.

In welcher Form findet der Kurs statt?

Die Ausbildung wird im Combined-Learning-Format durchgeführt, das Lehreinheiten mit eigenständigen Übungsphasen kombiniert. Sie wird überwiegend in Vollzeit, teils auch in Teilzeit angeboten.

Was unterscheidet diesen Kurs von reinen Datenanalyse-Kursen?

Anders als spezialisierte Datenanalyse-Ausbildungen verbindet dieser Kurs Datenkompetenz bewusst mit dem produktiven und kritisch reflektierten Einsatz generativer KI-Werkzeuge und Microsoft-365-Routinen im gesamten Fachbereichsalltag.