Statistik für Datenmanagement + Kostenrechnung – Kurs
Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung für Datenmanagement, kombiniert mit Kosten- und Leistungsrechnung als Zusatzqualifikation.
Auf einen Blick
Überblick
Diese Weiterbildung verbindet zwei eigenständige Qualifikationsbausteine: fundierte Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung für das Datenmanagement sowie die Kosten- und Leistungsrechnung als betriebswirtschaftliche Zusatzqualifikation. Im ersten Baustein lernen die Teilnehmenden, wie sich aus Stichproben mittels Schätzverfahren verlässliche Rückschlüsse auf Gesamtpopulationen ziehen lassen, ergänzt um Kennzahlen wie Mittelwert, Varianz und Standardabweichung sowie um Korrelations- und Regressionsanalysen. Der zweite Baustein überträgt dieses methodische Rüstzeug in die betriebliche Kostenrechnung: Deckungsbeitragsrechnung, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung sowie Prozesskostenrechnung werden so vermittelt, dass statistische Schätzverfahren gezielt zur Absicherung betriebswirtschaftlicher Kalkulationen eingesetzt werden können.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
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an 2 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 22 erfassten Orten
9 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinternes Zertifikat bzw. Teilnahmebescheinigung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning93 %
- Virtuelles Klassenzimmer7 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 3 Monate bis 6 Monate30×
Gemeldete Preisgruppen
- 5.000–10.000 €30×
Häufige Kursorte
- Düsseldorf3×
- Konstanz3×
- München2×
- Kiel2×
- Mannheim2×
- Oberhausen1×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen11×
- Baden-Württemberg7×
- Bayern4×
- Schleswig-Holstein2×
- Bremen1×
- Hamburg1×
Vermittelte Kompetenzen
- Statistische Methoden
- Schätzverfahren
- Wahrscheinlichkeitsrechnung
- Kosten- und Leistungsrechnung
- Deckungsbeitragsrechnung
- Prozesskostenrechnung
Zugeordnete Zielberufe
- Industriemeister/Industriemeisterin - allgemein19.202 Stellen/12 Mon.
- Mathematik (grundständig)1.984 Stellen/12 Mon.
- Statistik (grundständig)301 Stellen/12 Mon.
- REFA-Operations-Manager/REFA-Operations-Managerin21 Stellen/12 Mon.
- Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Betonsteinindustrie7 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 36 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Die Weiterbildung besteht aus zwei eigenständigen Modulblöcken, die jeweils eigene fachliche Schwerpunkte abdecken und gemeinsam die Zusatzqualifikation bilden. Der erste Modulblock, Statistische Grundlagen und Wahrscheinlichkeitsrechnung, vermittelt das methodische Fundament für datengestützte Entscheidungen.
- Kennzahlen wie Mittelwert, Varianz und Standardabweichung berechnen
- Methoden der Schätzverfahren bei unterschiedlichen statistischen Verteilungen
- Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung
- Schätzverfahren zur Bestimmung von Korrelation und Regression
- Normalverteilung und Binomialapproximation als zentrale Verteilungsmodelle
- Stichproben und Konfidenzintervalle mit Fokus auf Schätzverfahren
Der zweite Modulblock, Kosten- und Leistungsrechnung, überträgt statistisches Denken in die betriebliche Kostensteuerung als eigenständige Zusatzqualifikation.
- Anwendung von Schätzverfahren in der Kosten- und Leistungsrechnung
- Deckungsbeitragsrechnung zur Bewertung von Produkten und Leistungen
- Kalkulation von Kostenstellen unter Einbeziehung statistischer Schätzverfahren
- Systematik der Kostenträgerrechnung
- Schätzverfahren zur Ermittlung und Plausibilisierung von Kostenarten
- Prozesskostenrechnung als Instrument der Unternehmensführung
Der dritte Modulblock, Buchführung und Finanzbuchhaltung, verankert die statistischen Schätzverfahren im laufenden Rechnungswesen eines Unternehmens.
- Systematik der Finanzbuchführung und Zusammenspiel mit statistischen Auswertungen
- Besonderheiten bei laufenden Buchungen und deren statistischer Plausibilisierung
- Anwendung von Schätzverfahren bei Inventur- und Bilanzfragen
- Bewertungen und Buchungen im Anlagevermögen unter Einbindung von Schätzverfahren
- Zeitliche Abgrenzung von Aufwendungen und Erträgen mithilfe von Schätzverfahren
- Aufbewahrungsfristen und Jahresabschlussvorbereitung mit statistischem Bezug
Im praktischen Teil der Weiterbildung werden statistische Methoden, Kostenrechnung und Finanzbuchhaltung anhand konkreter betriebswirtschaftlicher Fallstellungen miteinander verknüpft.
- Berechnung von Konfidenzintervallen für reale Stichprobendaten
- Durchführung einer Regressionsanalyse zu einer betrieblichen Kennzahl
- Aufbau einer vollständigen Deckungsbeitragsrechnung für ein Beispielprodukt
- Kalkulation mehrerer Kostenstellen mit geschätzten Verteilungsschlüsseln
- Anwendung der Prozesskostenrechnung auf einen betrieblichen Ablauf
- Plausibilisierung von Kostenarten mittels statistischer Schätzverfahren
- Interpretation von Normalverteilungsannahmen bei Kostenschwankungen
- Einordnung von Korrelationen zwischen Kostentreibern und Auslastung
- Aufbereitung statistischer Ergebnisse für eine betriebswirtschaftliche Entscheidungsvorlage
- Bewertung von Investitionsalternativen unter Einbeziehung von Schätzverfahren
- Prüfung einer Inventurliste auf statistisch auffällige Abweichungen
- Vorbereitung eines Jahresabschlusses unter Berücksichtigung offener Abgrenzungsposten
- Abschließende Fallstudie zur Verbindung von Stichprobenanalyse, Kostenrechnung und Finanzbuchhaltung
- Präsentation der Ergebnisse in einer nachvollziehbaren betriebswirtschaftlichen Auswertung
Durch diese Verzahnung erleben die Teilnehmenden, dass statistische Schätzverfahren keine abstrakte Mathematik bleiben, sondern unmittelbar zur Absicherung und Plausibilisierung betrieblicher Kostenkalkulationen und laufender Buchführung beitragen. Wer Deckungsbeiträge, Kostenstellen, Prozesskosten oder Abgrenzungsposten kalkuliert, trifft dabei ständig Annahmen über unsichere Größen — genau hier setzt die statistische Methodik an. So entsteht ein Kompetenzprofil, das Datenmanagement und betriebswirtschaftliche Kostensteuerung nicht getrennt behandelt, sondern als zwei Seiten derselben analytischen Aufgabe versteht: fundierte Entscheidungen auf Basis unvollständiger, aber systematisch ausgewerteter Information zu treffen.
Lernziele:
- Mittelwert, Varianz und Standardabweichung als grundlegende statistische Kennzahlen berechnen und interpretieren
- Schätzverfahren zur Ableitung von Populationsaussagen aus Stichproben anwenden
- Wahrscheinlichkeitsrechnung auf praxisnahe Fragestellungen im Datenmanagement übertragen
- Korrelation und Regression zur Analyse von Zusammenhängen zwischen Variablen einsetzen
- Normalverteilung und Binomialapproximation für typische Verteilungsannahmen nutzen
- Konfidenzintervalle aus Stichproben berechnen und deren Aussagekraft einordnen
- Die Deckungsbeitragsrechnung zur Bewertung von Produkten und Leistungen anwenden
- Kostenstellen unter Einbindung von Schätzverfahren kalkulieren
- Kostenträgerrechnung zur verursachungsgerechten Kostenzuordnung durchführen
- Prozesskostenrechnung als Instrument moderner Kostensteuerung einsetzen
- Kostenarten systematisch erfassen und mittels Schätzverfahren plausibilisieren
- Kostenrechnung als Grundlage unternehmerischer Entscheidungen nutzen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die eine Tätigkeit in den Bereichen Finanzwesen, Buchhaltung oder Controlling anstreben oder ihre bestehenden Fachkenntnisse in diesem Bereich um eine statistische Methodenkompetenz erweitern möchten. Sie eignet sich besonders für alle, die Kostenrechnung nicht nur mechanisch anwenden, sondern methodisch fundiert absichern wollen.
- Personen mit Berufserfahrung in Buchhaltung oder Controlling, die statistische Methoden ergänzen möchten
- Fachkräfte, die künftig Kostenstellen- oder Kostenträgerrechnungen verantworten
- Quereinsteiger:innen mit kaufmännischem Hintergrund und Interesse an Datenanalyse
- Mitarbeitende, die Kalkulationen und Kostenprognosen methodisch absichern müssen
- Personen, die ihre Qualifikation im Finanzwesen um eine Zusatzqualifikation erweitern wollen
Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Ausbildung und/oder ein abgeschlossenes Studium oder ersatzweise mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Bereich, insbesondere in der Finanzbuchhaltung. Zudem werden Deutschkenntnisse auf Niveau B2 vorausgesetzt, da Fachbegriffe aus Statistik und Rechnungswesen sicher verstanden werden müssen.
Ablauf & Abschluss
Die Vermittlung erfolgt in einer Kombination aus theoretischen Einheiten zu statistischen Verfahren und praxisorientierten Übungen zur Kosten- und Leistungsrechnung. Anhand von Fallstudien und Projekten wenden die Teilnehmenden Schätzverfahren direkt auf betriebswirtschaftliche Kalkulationsfragen an, sodass statistische Methodik nicht abstrakt bleibt, sondern unmittelbar mit Deckungsbeitrags-, Kostenstellen- und Prozesskostenrechnung verknüpft wird.
Die Weiterbildung deckt zwei fachlich eigenständige, aber methodisch verzahnte Themenblöcke ab: Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung sowie Kosten- und Leistungsrechnung als Zusatzqualifikation. Der Umfang ist so bemessen, dass für beide Bausteine ausreichend Zeit für Theorie und Fallstudienarbeit zur Verfügung steht.
Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Zertifikat beziehungsweise einer Teilnahmebescheinigung zu Statistik mit Zusatzqualifikation Kosten- und Leistungsrechnung ab. Es handelt sich um eine trägerinterne Qualifizierung, kein staatlich reguliertes Examen.
Nutzen & Perspektiven
Der besondere Mehrwert dieser Weiterbildung liegt in der Verbindung zweier Kompetenzfelder, die in der betrieblichen Praxis oft getrennt behandelt werden: statistische Methodik und Kostenrechnung. Wer Kostenstellen kalkuliert oder Deckungsbeiträge ermittelt, arbeitet faktisch mit Schätzungen und Annahmen über unsichere Größen — dieser Kurs macht diesen Zusammenhang explizit und vermittelt die statistischen Werkzeuge, um solche Schätzungen methodisch abzusichern. Für die berufliche Praxis in Buchhaltung und Controlling bedeutet das einen klaren Vorteil gegenüber Fachkräften, die Kostenrechnung rein mechanisch anwenden: Wer versteht, wie Konfidenzintervalle oder Regressionsanalysen funktionieren, kann Kostenprognosen und Kalkulationen kritischer hinterfragen und fundierter kommunizieren, etwa gegenüber der Geschäftsführung oder in der Budgetplanung. Die Zusatzqualifikation in Kosten- und Leistungsrechnung erweitert zudem das Einsatzspektrum über die reine Statistik hinaus: Absolvent:innen können sowohl in analytisch geprägten Datenmanagement-Rollen als auch in klassischen Controlling- und Kostenrechnungsfunktionen eingesetzt werden, was die Beschäftigungsfähigkeit in beide Richtungen erhöht. Auch die laufende Finanzbuchhaltung profitiert von dieser Kombination: Wer Inventurdaten, Abgrenzungsposten oder Bewertungen im Anlagevermögen nicht nur nach festen Buchungsregeln, sondern mit einem Gespür für statistische Auffälligkeiten prüft, erkennt Unstimmigkeiten früher und kann Jahresabschlussarbeiten fundierter vorbereiten. Diese Verbindung aus Zahlenverständnis und Buchführungspraxis macht die Weiterbildung zu einer soliden Grundlage für alle, die im Rechnungswesen nicht nur ausführen, sondern auch analytisch mitdenken wollen.
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Arbeitsmarkt-Report
Berufsbild ist branchenübergreifend einsetzbar. Karrierechancen hängen stark von zusätzlicher Spezialisierung und Region ab.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Industriemeister/Industriemeisterin - allgemein19.202 Stellen
- Mathematik (grundständig)1.984 Stellen
- Statistik (grundständig)301 Stellen
- REFA-Operations-Manager/REFA-Operations-Managerin21 Stellen
- Industriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung Betonsteinindustrie7 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie hängen Statistik und Kosten- und Leistungsrechnung in diesem Kurs zusammen?
Statistische Schätzverfahren werden gezielt auf betriebswirtschaftliche Kalkulationen übertragen: Deckungsbeitrags-, Kostenstellen- und Prozesskostenrechnung werden mit Methoden wie Konfidenzintervallen und Regressionsanalysen methodisch abgesichert.
Brauche ich Vorkenntnisse in Statistik?
Nein, die statistischen Grundlagen werden von den Basiskennzahlen wie Mittelwert und Standardabweichung an aufgebaut. Vorausgesetzt werden aber eine kaufmännische Ausbildung oder entsprechende Berufserfahrung.
Welche Zusatzqualifikation erhalte ich zusätzlich zur Statistik?
Die Weiterbildung umfasst eine eigenständige Zusatzqualifikation in Kosten- und Leistungsrechnung, inklusive Deckungsbeitrags-, Kostenträger- und Prozesskostenrechnung.
Für welche Berufsfelder qualifiziert diese Weiterbildung?
Sie richtet sich an Personen in Finanzwesen, Buchhaltung, Controlling und Datenmanagement, die sowohl statistische als auch kostenrechnerische Aufgaben übernehmen möchten.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende der Weiterbildung?
Sie erhalten ein trägerinternes Zertifikat beziehungsweise eine Teilnahmebescheinigung zu Statistik mit Zusatzqualifikation Kosten- und Leistungsrechnung.