Data Science & KI
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KI im Betrieblichen Gesundheitsmanagement – Weiterbildung

Seminar zum Einsatz von KI-Tools wie ChatGPT, Claude und Gemini im Betrieblichen Gesundheitsmanagement – von Hyper-Personalisierung und Früherkennung psychischer Belastungen bis zu DSGVO und EU AI Act.

Auf einen Blick

Dauer1 MonateØ am Markt
FormatOnlineflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Künstliche Intelligenz verändert zunehmend, wie Unternehmen Gesundheitsmanagement betreiben: von individuellen Ernährungs- und Bewegungsplänen über KI-Health-Coaches bis zur Früherkennung psychischer Belastungen. Dieses Seminar zeigt Fach- und Führungskräften aus HR und Gesundheitsmanagement, wie sich aktuelle KI-Anwendungen – von ChatGPT über Claude bis Gemini – sinnvoll und verantwortungsvoll im Betrieblichen Gesundheitsmanagement einsetzen lassen, ohne den rechtlichen Rahmen aus dem Blick zu verlieren.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 05.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

zu diesem Kurs erfasst

Angebote

40

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 1 erfassten Orten

Regionen

1 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Teilnahmebestätigung (Seminar nach Art. 4 KI-VO)

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Online-Seminar100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • bis 3 Tage11×

Gemeldete Preisgruppen

  • 500–1.000 €11×

Vermittelte Kompetenzen

  • KI-Grundlagen im BGM
  • ChatGPT, Claude, Gemini im Vergleich
  • Prädiktive Analysen
  • DSGVO und BDSG
  • EU AI Act
  • Change-Kommunikation
  • HealthTech-Tool-Auswahl

Zugeordnete Zielberufe

  • Personalreferent/Personalreferentin7.547 Stellen/12 Mon.
  • Gesundheitsmanager/Gesundheitsmanagerin414 Stellen/12 Mon.
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Management im Gesundheitswesen/Bachelor Professional in Wirtschaft137 Stellen/12 Mon.
  • Betriebsleiter/Betriebsleiterin - Gesundheitswesen/Freizeit/Fitness45 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 40 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Der erste Themenblock legt die fachlichen Grundlagen. Teilnehmende erfahren, was KI heute im Betrieblichen Gesundheitsmanagement bereits leistet und welche Entwicklung in absehbarer Zeit zu erwarten ist. Im Zentrum steht die Abgrenzung zwischen klassischer und generativer KI anhand konkreter Werkzeuge.

  • Aktueller Stand und absehbare Entwicklung von KI im BGM
  • Abgrenzung klassischer KI von generativer KI
  • Überblick über ChatGPT, Claude, Gemini, Llama und Mistral
  • Analytische, prädiktive und generative Anwendungsfelder im Vergleich
  • Schnittstellen zwischen KI-Einsatz, HR, Prävention und Personalentwicklung
  • Einordnung von KI als Ergänzung, nicht Ersatz für persönliche Gesundheitsberatung

Der zweite Block widmet sich konkreten Anwendungsfeldern von KI im BGM. Hier stehen Hyper-Personalisierung, digitale Coaching-Formate und die Früherkennung psychischer Belastungen im Mittelpunkt, jeweils mit Blick auf Chancen und Grenzen der jeweiligen Anwendung.

  • Hyper-Personalisierung individueller Pläne für Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung
  • Einsatz von KI-Health-Coaches im betrieblichen Alltag
  • Mental-Health-Chatbots als niedrigschwelliges Unterstützungsangebot
  • Früherkennung psychischer Belastungen durch prädiktive Analysen
  • Digitale Motivation durch Gamification-Elemente
  • Sentiment-Analyse und Dashboards zur Auswertung von Stimmungsdaten

Der dritte Block behandelt den rechtlichen und ethischen Rahmen, der beim Einsatz von KI im BGM zwingend zu beachten ist. Da Gesundheitsdaten zu den sensibelsten Datenkategorien überhaupt zählen, nimmt dieser Block einen zentralen Platz im Seminar ein.

  • Datenschutz nach DSGVO und BDSG bei sensiblen Gesundheitsdaten
  • Relevanz des EU AI Act für BGM-Tools
  • Unternehmenspflichten zu Transparenz und Risikomanagement
  • Vermeidung von Bias und Diskriminierung in KI-gestützten Anwendungen
  • Vertrauensaufbau durch Kommunikation und Co-Creation mit der Belegschaft
  • Rolle der Führungskraft im digitalisierten Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Der vierte Block überträgt die Inhalte in die praktische Umsetzung. Teilnehmende lernen, wie ein KI-gestütztes BGM-Vorhaben vom Marktüberblick über die Tool-Auswahl bis zur Einführung im Unternehmen strukturiert angegangen wird.

  • Marktüberblick über HealthTech-Lösungen und allgemeine KI-Sprachmodelle
  • Make-or-Buy-Kriterien für die Auswahl geeigneter Werkzeuge
  • Vorgehen von der Idee zum Pilotprojekt
  • Einbindung von Mitarbeitenden und Betriebsrat in den Einführungsprozess
  • Kompetenzaufbau für BGM- und HR-Verantwortliche
  • Evaluation und kontinuierliche Verbesserung eingeführter Lösungen
  • Best Practices aus Unternehmen, die KI bereits im BGM einsetzen
  • Aufbau einer internen Kommunikationsstrategie zur Akzeptanzsteigerung
  • Abgrenzung sinnvoller von verfrühten KI-Einsatzfeldern im BGM
  • Erarbeitung eines Kriterienkatalogs für die eigene Tool-Auswahl
  • Diskussion von Erfahrungswerten aus der Gruppe
  • Ausblick auf die Kombinationsmöglichkeit mit weiteren Weiterbildungen zum IFM-Diplom

Ein durchgehendes Prinzip des Seminars ist, dass KI im BGM als Ergänzung zu menschlicher Beratung und Führung verstanden wird, nicht als deren Ersatz. Gerade weil Gesundheitsdaten hochsensibel sind, verknüpft das Seminar technische Möglichkeiten konsequent mit den rechtlichen Anforderungen aus DSGVO, BDSG und EU AI Act, statt beides getrennt zu behandeln. Das Seminar ist zudem nach Art. 4 KI-VO auf den Nachweis von KI-Kompetenz ausgerichtet und liefert damit einen Beleg, der über den reinen Fachinhalt hinausgeht. Wer mehrere Weiterbildungen des Anbieters kombiniert, kann darüber hinaus ein IFM-Diplom erwerben.

Lernziele:

Nach Abschluss des Seminars können die Teilnehmenden folgende Kompetenzen in ihrer beruflichen Praxis anwenden.

  • den aktuellen und absehbaren Beitrag von KI zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement einordnen
  • klassische KI von generativer KI unterscheiden und Werkzeuge wie ChatGPT, Claude, Gemini, Llama und Mistral vergleichen
  • analytische, prädiktive und generative Anwendungsfelder von KI im BGM auseinanderhalten
  • Schnittstellen zwischen KI-Einsatz, HR, Prävention und Personalentwicklung erkennen
  • Potenziale KI-gestützter Hyper-Personalisierung für Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung bewerten
  • den Einsatz von KI-Health-Coaches und Mental-Health-Chatbots kritisch einschätzen
  • Möglichkeiten und Grenzen prädiktiver Analysen zur Früherkennung psychischer Belastungen benennen
  • digitale Motivationsansätze wie Gamification, Sentiment-Analyse und Dashboards einordnen
  • den rechtlichen Rahmen aus DSGVO, BDSG und EU AI Act auf BGM-Tools anwenden
  • Bias und Diskriminierungsrisiken KI-gestützter Gesundheitsanwendungen erkennen und vermeiden
  • Kriterien für Make-or-Buy-Entscheidungen bei HealthTech-Lösungen anwenden
  • ein KI-gestütztes BGM-Pilotprojekt im eigenen Unternehmen konzipieren

Zielgruppe & Voraussetzungen

Das Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus HR, Gesundheitsmanagement, Arbeitsschutz und Organisationsentwicklung sowie an Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, die BGM-Strukturen strategisch weiterentwickeln möchten.

  • BGM-Verantwortliche, die KI-gestützte Angebote im Unternehmen einführen möchten
  • HR-Fachkräfte mit Schnittstelle zu Gesundheitsmanagement und Personalentwicklung
  • Arbeitsschutzverantwortliche mit Interesse an prädiktiven Analyseansätzen
  • Führungskräfte, die den digitalisierten BGM-Bereich verantworten oder mitgestalten
Voraussetzungen:

Das Seminar setzt kein technisches Vorwissen zu künstlicher Intelligenz voraus. Erwartet wird ein grundlegendes Verständnis der eigenen BGM- oder HR-Prozesse, da die Inhalte direkt auf die betriebliche Praxis bezogen werden. Interesse am verantwortungsvollen Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten ist hilfreich, da der rechtliche Rahmen einen zentralen Teil des Seminars bildet.

Ablauf & Abschluss

Das Seminar findet als Online-Seminar in Vollzeit statt und verbindet fachlichen Input zu KI-Werkzeugen mit der Auseinandersetzung an konkreten BGM-Anwendungsfällen. Rechtliche und ethische Fragestellungen werden nicht getrennt von den technischen Inhalten behandelt, sondern direkt im Zusammenhang mit den vorgestellten Anwendungen diskutiert, sodass Teilnehmende Chancen und Risiken gemeinsam abwägen lernen.

Das Seminar wird in Vollzeit als Online-Format angeboten und ist damit auf einen kompakten, intensiven Durchlauf der Themenblöcke von den Grundlagen bis zur praktischen Umsetzung ausgelegt.

Für das Seminar liegt keine gesonderte externe Prüfung vor. Es ist als Seminar nach Art. 4 KI-VO zum Nachweis von KI-Kompetenz konzipiert; bei Kombination mit weiteren Weiterbildungen des Anbieters kann zusätzlich ein IFM-Diplom erworben werden.

Nutzen & Perspektiven

Betriebliches Gesundheitsmanagement steht vor der Herausforderung, mit begrenzten Ressourcen möglichst zielgerichtete und wirksame Angebote zu gestalten. KI-gestützte Werkzeuge können hier von der individuellen Beratung bis zur Früherkennung psychischer Belastungen neue Möglichkeiten eröffnen – vorausgesetzt, sie werden rechtssicher und mit Blick auf Akzeptanz in der Belegschaft eingeführt. Der besondere Wert dieses Seminars liegt in der Verbindung von technischem Überblick und rechtlich-ethischer Einordnung: Teilnehmende lernen nicht nur, welche KI-Anwendungen im BGM existieren, sondern auch, wie sie DSGVO-konform und diskriminierungsfrei eingesetzt werden und wie Vertrauen bei Mitarbeitenden und Betriebsrat aufgebaut wird. Langfristig befähigt das Seminar BGM- und HR-Verantwortliche, KI-Pilotprojekte im eigenen Unternehmen selbstständig zu konzipieren, geeignete Anbieter von HealthTech-Lösungen realistisch zu bewerten und den digitalisierten Gesundheitsschutz aktiv statt reaktiv zu gestalten.

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Arbeitsmarkt-Report

Pflege- und Gesundheits-Fachkräfte sind seit 2018 durchgehend als Engpassberuf gelistet. Demografische Entwicklung treibt die Nachfrage; höhere Tarife in Pflege und Reform der Pflegeausbildung verbessern Einstiegsbedingungen 2025/26 weiter.

Einstieg (0-2 J.):32.000–38.000 €
Mittel (3-7 J.):40.000–52.000 €
Senior (8+ J.):54.000–68.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Personalreferent/Personalreferentin
    7.547 Stellen
  • Gesundheitsmanager/Gesundheitsmanagerin
    414 Stellen
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Management im Gesundheitswesen/Bachelor Professional in Wirtschaft
    137 Stellen
  • Betriebsleiter/Betriebsleiterin - Gesundheitswesen/Freizeit/Fitness
    45 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche KI-Werkzeuge werden im Seminar konkret behandelt?

Das Seminar gibt einen Überblick über ChatGPT, Claude, Gemini sowie weitere Modelle wie Llama und Mistral und ordnet deren Einsatzmöglichkeiten im Betrieblichen Gesundheitsmanagement ein. Dabei werden analytische, prädiktive und generative Anwendungsfelder unterschieden.

Wie wird der Datenschutz bei sensiblen Gesundheitsdaten behandelt?

Ein eigener Themenblock widmet sich DSGVO, BDSG und dem EU AI Act mit direktem Bezug auf BGM-Tools. Teilnehmende lernen die Unternehmenspflichten zu Transparenz und Risikomanagement kennen.

Ersetzt KI im BGM die persönliche Gesundheitsberatung?

Nein. Das Seminar vermittelt KI-Anwendungen als Ergänzung zu bestehenden BGM-Strukturen, nicht als Ersatz für persönliche Beratung und Führung. Der Mensch bleibt bewusst im Mittelpunkt der Betrachtung.

Für wen ist das Seminar besonders geeignet?

Es richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus HR, Gesundheitsmanagement, Arbeitsschutz und Organisationsentwicklung, die BGM-Strukturen strategisch weiterentwickeln möchten. Technisches Vorwissen zu KI ist nicht erforderlich.

Was bringt mir das Seminar für die eigene Umsetzung im Unternehmen?

Sie lernen, ein KI-gestütztes BGM-Pilotprojekt zu konzipieren, geeignete HealthTech-Lösungen zu bewerten und Mitarbeitende sowie Betriebsrat in die Einführung einzubinden. Das Seminar ist zudem nach Art. 4 KI-VO auf den Nachweis von KI-Kompetenz ausgerichtet.