Datenschutz DSGVO + IT-Sicherheit Cybersecurity – Kurs
Kombiniertes Zertifikatsprogramm aus DSGVO-Datenschutz, Cybersecurity in der Gebäudeautomation, IT-Sicherheitsmanagement mit ISO-27001-Bezug und IT-Service-Management.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung
- Wie lange dauert der Kurs?
- Der Umfang des Kurses ergibt sich aus den vier eigenständigen Themenblöcken Datenschutz/DSGVO, Cybersecurity in der Gebäudeautomation, IT-Sicherheitsmanagement und IT-Service-Management, die jeweils einen eigenen inhaltlichen Schwerpunkt mit eigenen Lerninhalten bilden. Durch diese Struktur ist… Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat bzw. einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung zum Thema Datenschutz mit Zusatzqualifikation IT-Sicherheitsmanagement sowie IT-Sicherheit durch Cybersecurity ab. Es handelt sich nicht um ein staatliches Examen; die im Modul… Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Für die Teilnahme wird eine abgeschlossene Ausbildung und/oder ein abgeschlossenes Studium vorausgesetzt, ersatzweise mindestens dreijährige einschlägige Berufserfahrung in einem relevanten Bereich. Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sind erforderlich, da die Rechtsmaterie der DSGVO und die… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Dieser Kurs verbindet vier eigenständige Themenfelder zu einem Qualifikationspaket: DSGVO-konformen Datenschutz, Cybersecurity speziell in der Gebäudeautomation, klassisches IT-Sicherheitsmanagement mit Bezug zur ISO 27001 sowie Grundlagen des IT-Service-Managements. Wer diesen Kurs absolviert, baut nicht nur juristisch fundiertes Datenschutzwissen auf, sondern lernt auch, wie sich technische Sicherheitsvorkehrungen in vernetzten Gebäudesystemen und im IT-Betrieb insgesamt organisieren lassen. Die Kombination richtet sich an alle, die Datenschutz nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit technischer IT-Sicherheit verstehen und mitgestalten möchten.
Was lernst du in diesem Kurs?
Der Kurs gliedert sich in vier eigenständige, inhaltlich klar getrennte Themenblöcke, die jeweils einen anderen Aspekt der digitalen Sicherheit abdecken. Im ersten Modul Datenschutz und DSGVO stehen die rechtlichen und organisatorischen Grundlagen des Datenschutzes im Mittelpunkt.
- Gesetzliche Grundlagen und Anwendungsbereich der DSGVO
- Verarbeitungsgrundsätze und zulässige Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung
- Anforderungen an eine funktionierende Datenschutzorganisation im Unternehmen
- Datenschutzrechtliche Pflichten von Verantwortlichen und Auftragsverarbeitern
- Transparenz-, Informations- und Auskunftsrecht anhand konkreter Praxisbeispiele
- Umsetzung typischer Verarbeitungssituationen im betrieblichen Alltag
Das zweite Modul Cybersecurity in der Gebäudeautomation widmet sich der IT-Sicherheit vernetzter Gebäudesysteme – ein Bereich mit eigenen technischen Anforderungen.
- Grundlagen der Gebäudeautomation und ihrer typischen Systemarchitektur
- Netzwerke und Kommunikationsprotokolle in Gebäudeautomatisierungssystemen
- Typische Angriffsvektoren und Sicherheitsvorkehrungen gegen Cyberangriffe
- Risikoanalyse speziell für vernetzte Gebäudetechnik
- Authentifizierung und Zugriffskontrolle in Automatisierungssystemen
- Best Practices und sicherheitsrelevante Dokumentation für den Betrieb
Im dritten Modul IT-Sicherheitsmanagement wird der Blick auf die organisatorische Steuerung von IT-Sicherheit im Unternehmen gerichtet.
- Aufbau und Organisation der IT-Security-Funktion im Unternehmen
- IT-Compliance-Anforderungen und deren Umsetzung
- Systematisches IT-Risikomanagement
- IT-Notfallmanagement und Vorbereitung auf Sicherheitsvorfälle
- Technische Grundlagen der IT-Security im betrieblichen Kontext
- Management von Sicherheitsereignissen und Rollenverteilung im Security-Team
- Einordnung der Zertifizierung nach ISO 27001 als Rahmenwerk
Das vierte Modul IT-Service-Management rundet den Kurs mit Grundlagen zur strukturierten Organisation des IT-Betriebs ab.
- Kernelemente eines funktionierenden IT-Service-Managements
- Verankerung des IT-Service-Managements auf Führungsebene
- Etablierung zentraler IT-Service-Prozesse im Unternehmen
- Service Asset and Configuration Management sowie Transition-Prozesse
- IT Financial Management als Steuerungsinstrument
- Release Management und Business Relationship Management
- Supplier Management als Schnittstelle zu externen Dienstleistern
Die vier Module bauen bewusst nicht linear aufeinander auf, sondern ergänzen sich thematisch: Datenschutz liefert den rechtlichen Rahmen, Cybersecurity in der Gebäudeautomation zeigt ein konkretes technisches Anwendungsfeld, IT-Sicherheitsmanagement liefert die organisatorische Klammer, und IT-Service-Management sorgt dafür, dass Sicherheits- und Datenschutzanforderungen auch im laufenden IT-Betrieb verankert bleiben. Wer alle vier Bereiche durchläuft, versteht Datenschutz nicht als isolierte Rechtsmaterie, sondern als Teil eines größeren Sicherheits- und Betriebskonzepts. Für die Teilnehmenden bedeutet dieser modulare Aufbau, dass sie am Ende sowohl juristisch-organisatorisches Datenschutzwissen als auch technisches Verständnis für vernetzte Systeme und deren sichere Betriebsführung mitbringen – eine Kombination, die in der Praxis selten in dieser Breite an einer Stelle vermittelt wird.
Lernziele:
- Anwendungsbereich und Grundprinzipien der DSGVO sicher einordnen
- Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung personenbezogener Daten benennen und anwenden
- Datenschutzorganisatorische Pflichten in Unternehmen strukturiert umsetzen
- Transparenz-, Informations- und Auskunftsrechte betroffener Personen praktisch anwenden
- Sicherheitsrisiken in vernetzten Gebäudeautomatisierungssystemen einschätzen
- Netzwerke und Protokolle der Gebäudeautomation auf Schwachstellen hin analysieren
- Authentifizierungs- und Zugriffskonzepte für Gebäudeautomatisierung entwickeln
- Ein IT-Sicherheitsmanagement nach anerkannten Standards wie ISO 27001 aufbauen
- Risikoanalysen im IT-Sicherheitskontext durchführen und Sicherheitsvorkehrungen ableiten
- IT-Notfallmanagement und den Umgang mit Sicherheitsereignissen strukturieren
- Grundprinzipien des IT-Service-Managements auf reale Organisationen übertragen
- Zusammenspiel von Datenschutz, IT-Sicherheit und IT-Betrieb ganzheitlich verstehen
Für wen ist der Kurs geeignet?
Der Kurs richtet sich an Personen, die eine Tätigkeit im Bereich IT-Sicherheit, Datenschutzmanagement oder Gebäudeautomation anstreben oder ihre bestehenden Fachkenntnisse in diesen Bereichen gezielt erweitern möchten. Angesprochen sind sowohl Berufseinsteiger:innen mit relevantem Studien- oder Ausbildungshintergrund als auch erfahrene Fachkräfte, die ihr Aufgabenfeld um Datenschutz- oder Sicherheitsverantwortung erweitern wollen.
- Angehende Datenschutzbeauftragte und Datenschutzberater:innen
- Fachkräfte mit Interesse an Informationssicherheit und ISO-27001-nahen Strukturen
- IT-Verantwortliche, die sich zusätzlich mit Gebäudeautomation befassen
- Compliance-Manager:innen mit Bedarf an technischem IT-Sicherheitswissen
- Personen mit Berufserfahrung im IT-Umfeld, die sich strategisch weiterqualifizieren möchten
Für die Teilnahme wird eine abgeschlossene Ausbildung und/oder ein abgeschlossenes Studium vorausgesetzt, ersatzweise mindestens dreijährige einschlägige Berufserfahrung in einem relevanten Bereich. Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sind erforderlich, da die Rechtsmaterie der DSGVO und die technischen Inhalte ein sicheres Sprachverständnis voraussetzen. Grundkenntnisse im ortsunabhängigen digitalen Arbeiten sind hilfreich, da Teile des Kurses remote-basiert organisiert sein können.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Der Kurs verbindet rechtlich-organisatorische Inhalte mit technisch-praktischen Modulen und wechselt entsprechend zwischen Fallbeispielen aus dem Datenschutzalltag, technischen Übungen zur Gebäudeautomation und strukturierten Planspielen zum IT-Sicherheits- und Service-Management. Diese thematische Breite spiegelt sich in einer entsprechend abwechslungsreichen Vermittlung wider, bei der juristische Sachverhalte ebenso Raum bekommen wie technische Systemarchitekturen und organisatorische Managementprozesse.
Der Umfang des Kurses ergibt sich aus den vier eigenständigen Themenblöcken Datenschutz/DSGVO, Cybersecurity in der Gebäudeautomation, IT-Sicherheitsmanagement und IT-Service-Management, die jeweils einen eigenen inhaltlichen Schwerpunkt mit eigenen Lerninhalten bilden. Durch diese Struktur ist ausreichend Zeit eingeplant, um sowohl die rechtlichen Grundlagen der DSGVO als auch die technischen und organisatorischen Sicherheitsthemen in der notwendigen Tiefe zu behandeln.
Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat bzw. einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung zum Thema Datenschutz mit Zusatzqualifikation IT-Sicherheitsmanagement sowie IT-Sicherheit durch Cybersecurity ab. Es handelt sich nicht um ein staatliches Examen; die im Modul IT-Sicherheitsmanagement behandelte ISO 27001 wird als anerkanntes Rahmenwerk vermittelt, eine externe ISO-Zertifizierung der Organisation ist davon unabhängig zu betrachten.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Die Verbindung aus DSGVO-Datenschutz und technischer IT-Sicherheit ist in vielen Unternehmen heute keine Kür mehr, sondern gehört zusammen: Wer personenbezogene Daten schützen will, muss auch verstehen, wie die dahinterliegenden Systeme technisch abgesichert sind. Wer diesen Kurs abschließt, kann Datenschutzanforderungen nicht nur rechtlich einordnen, sondern auch technisch nachvollziehen, was ihre Umsetzung im IT-Betrieb konkret bedeutet. Der zusätzliche Fokus auf Cybersecurity in der Gebäudeautomation eröffnet ein Spezialfeld, das mit zunehmender Vernetzung von Gebäuden – von Zutrittssystemen bis zur Klimasteuerung – an Bedeutung gewinnt und bislang von klassischen IT-Sicherheitsausbildungen selten abgedeckt wird. Diese Nischenkompetenz kann im Bewerbungsprozess ein klares Unterscheidungsmerkmal gegenüber Mitbewerber:innen mit rein generalistischem Sicherheitswissen sein. Durch die Ergänzung um IT-Sicherheitsmanagement und IT-Service-Management entsteht am Ende ein Kompetenzprofil, das Datenschutz, technische Sicherheit und organisatorische Steuerung des IT-Betriebs zusammenführt. Damit qualifiziert der Kurs für Rollen als Datenschutzbeauftragte:r, Datenschutzberater:in, Compliance-Manager:in, Informationssicherheitsbeauftragte:r oder IT-Sicherheitsbeauftragte:r – Positionen, die in Unternehmen jeder Größe zunehmend gefragt sind, weil regulatorischer Druck und technische Bedrohungslage gleichermaßen zunehmen.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Datenschutzbeauftragte:r
- Datenschutzberater:in
- Compliance-Manager:in
- Informationssicherheitsbeauftragte:r
- IT-Sicherheitsbeauftragte:r
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche vier Themenbereiche deckt der Kurs ab?
Der Kurs kombiniert DSGVO-Datenschutz, Cybersecurity in der Gebäudeautomation, klassisches IT-Sicherheitsmanagement mit Bezug zur ISO 27001 sowie Grundlagen des IT-Service-Managements in vier eigenständigen Modulen.
Ist die Cybersecurity in der Gebäudeautomation ein eigenständiges Thema?
Ja. Dieses Modul behandelt speziell die Sicherheit vernetzter Gebäudesysteme, also Netzwerke, Protokolle und Zugriffskontrollen der Gebäudeautomation, und unterscheidet sich damit von klassischer Büro-IT-Sicherheit.
Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?
Erforderlich sind eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium, ersatzweise mindestens drei Jahre einschlägige Berufserfahrung, sowie Deutschkenntnisse auf Niveau B2.
Erhalte ich eine offizielle ISO-27001-Zertifizierung?
Nein. Der Kurs vermittelt die ISO 27001 als Rahmenwerk für IT-Sicherheitsmanagement im Rahmen des trägerinternen Zertifikats. Eine externe ISO-Zertifizierung eines Unternehmens ist ein eigenständiger, unabhängiger Prozess.
Für welche Berufsrollen qualifiziert der Abschluss?
Der Kurs bereitet auf Tätigkeiten als Datenschutzbeauftragte:r, Datenschutzberater:in, Compliance-Manager:in, Informationssicherheitsbeauftragte:r oder IT-Sicherheitsbeauftragte:r vor.