KI-Modelle mit sklearn für Wirtschaftsinformatiker – Kurs
Klassische KI-Modelle mit scikit-learn für Wirtschaftsinformatiker: von der Rohdatenstruktur über Mustererkennung bis zur Anbindung an bestehende Geschäftsprozesse.
Auf einen Blick
Überblick
Dieser Kurs vermittelt klassische KI-Modelle mit der Python-Bibliothek scikit-learn aus der Perspektive der Wirtschaftsinformatik, die zwischen technischer Datenverarbeitung und betrieblichen Geschäftsprozessen vermittelt. Teilnehmende lernen, umfangreiche, teils unstrukturierte Daten in nutzbare Datenstrukturen zu überführen, Muster zu erkennen und relevante Informationen zu extrahieren sowie automatisierte Prozesse mit Machine-Learning-Algorithmen zu implementieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Anbindung dieser KI-Modelle an bestehende Geschäftsprozesse, sodass technische Lösungen nicht isoliert, sondern im betrieblichen Zusammenhang entstehen. Der Kurs richtet sich an Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und Fachkräfte, die sich in Richtung Wirtschaftsinformatik entwickeln möchten. Die durchgehende Praxisnähe unterscheidet den Kurs von rein theoretisch ausgerichteten Einführungen in Machine Learning.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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an 2 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 17 erfassten Orten
9 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat mit Abschlussprüfung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning93 %
- Virtuelles Klassenzimmer7 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 6 Monate bis 1 Jahr28×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €28×
Häufige Kursorte
- Leipzig3×
- Laatzen bei Hannover2×
- Hamburg2×
- Dortmund2×
- Stuttgart2×
- Düsseldorf2×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen9×
- Sachsen4×
- Niedersachsen3×
- Hessen3×
- Baden-Württemberg2×
- Berlin2×
Vermittelte Kompetenzen
- scikit-learn
- Python
- Machine Learning
- Datenanalyse
- Prozessautomatisierung
- Geschäftsprozessanbindung
Zugeordnete Zielberufe
- Wirtschaftsinformatik (weiterführend)4.928 Stellen/12 Mon.
- Wirtschaftsinformatiker/Wirtschaftsinformatikerin (Hochschule)3.027 Stellen/12 Mon.
- Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 28 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Modul 1 – Von Rohdaten zur Datenstruktur mit scikit-learn Der erste Block führt in die Verarbeitung umfangreicher, teils unstrukturierter Daten ein und zeigt, wie diese mit scikit-learn in nutzbare Datenstrukturen überführt werden. Teilnehmende lernen zunächst, geeignete Analyseverfahren für die jeweilige Datenlage zu definieren, bevor sie diese praktisch anwenden. Dieser Block bildet damit das technische Fundament für alle weiteren Module.
- Umgang mit umfangreichen, teils unstrukturierten Rohdaten
- Definition geeigneter Analyseverfahren je nach Datenlage
- Einordnung, wann sich klassische KI-Modelle gegenüber einfacheren Verfahren lohnen
- Überführung von Rohdaten in nutzbare Datenstrukturen
- Funktionsweise von scikit-learn als Werkzeug für klassische KI-Modelle
- Auswahl geeigneter Modelltypen für unterschiedliche Datenstrukturen
- Bewertung der Datenqualität als Grundlage weiterer Analyseschritte
- Dokumentation der Datenstruktur für nachfolgende Verarbeitungsschritte
Modul 2 – Mustererkennung und Informationsextraktion Der zweite Block vertieft die Identifikation von Mustern und die Extraktion relevanter Informationen aus den zuvor aufbereiteten Datenstrukturen. Teilnehmende lernen, aus großen Datenmengen diejenigen Informationen herauszufiltern, die für betriebliche Fragestellungen tatsächlich relevant sind.
- Verfahren zur Identifikation von Mustern in Datenbeständen
- Extraktion relevanter Informationen aus umfangreichen Datenmengen
- Unterscheidung zwischen relevanten und irrelevanten Datenmerkmalen
- Einordnung erkannter Muster in einen betrieblichen Kontext
- Umgang mit Rauschen und Ausreißern in Datenbeständen
- Visualisierung erkannter Muster für Fachabteilungen
- Grenzen automatisierter Mustererkennung realistisch einschätzen
Modul 3 – Automatisierte Prozesse und Machine-Learning-Algorithmen Der dritte Block zeigt, wie sich auf Basis der zuvor erkannten Muster automatisierte Prozesse implementieren lassen. Machine-Learning-Algorithmen und klassische KI-Modelle kommen dabei gezielt zum Einsatz, um wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren.
- Implementierung automatisierter Prozesse auf Basis von Mustererkennung
- Einsatz von Machine-Learning-Algorithmen für wiederkehrende Aufgaben
- Auswahl geeigneter Algorithmen für unterschiedliche Automatisierungsziele
- Überwachung und Qualitätssicherung automatisierter Prozesse
- Umgang mit Fehlern und Abweichungen in automatisierten Abläufen
- Abwägung zwischen Automatisierungsgrad und notwendiger menschlicher Kontrolle
- Dokumentation automatisierter Prozesse für spätere Anpassungen
Modul 4 – Anbindung an Geschäftsprozesse Der vierte Block überträgt die technischen Inhalte auf die Schnittstellenrolle der Wirtschaftsinformatik: Wie werden KI-Modelle so an bestehende Geschäftsprozesse angebunden, dass sie im betrieblichen Alltag tatsächlich genutzt werden?
- Anbindung von KI-Modellen an bestehende Geschäftsprozesse
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen IT und Fachabteilungen
- Übersetzung technischer Ergebnisse in betriebliche Handlungsempfehlungen
- Sicherstellung der Anschlussfähigkeit von KI-Lösungen an vorhandene Systeme
- Einbindung von Fachabteilungen in die Entwicklung von KI-Lösungen
- Kommunikation technischer Inhalte an nicht-technische Stakeholder
- Langfristige Pflege und Weiterentwicklung angebundener KI-Modelle
Die ersten beiden Module vermitteln das technische Fundament aus Datenstrukturierung und Mustererkennung, die beiden folgenden Module übertragen dieses Fundament auf Automatisierung und die Anbindung an reale Geschäftsprozesse. Damit richtet sich der Kurs konsequent an der Schnittstellenrolle der Wirtschaftsinformatik aus: Teilnehmende lernen nicht nur, KI-Modelle technisch zu entwickeln, sondern auch, sie in bestehende betriebliche Abläufe einzubetten.
Lernziele:
- Klassische KI-Modelle mit scikit-learn technisch einordnen
- Umfangreiche, teils unstrukturierte Daten in nutzbare Datenstrukturen überführen
- Analyseverfahren passend zur jeweiligen Datenlage definieren
- Muster in komplexen Datenbeständen identifizieren
- Relevante Informationen aus großen Datenmengen extrahieren
- Automatisierte Prozesse mit Machine-Learning-Algorithmen implementieren
- KI-Modelle für unterschiedliche betriebliche Fragestellungen einsetzen
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen IT und Fachabteilungen gestalten
- KI-Modelle an bestehende Geschäftsprozesse anbinden
- Technische Lösungen mit betrieblichen Anforderungen in Einklang bringen
- Schnittstellen zwischen Datenstrukturen und Geschäftsprozessen definieren
- Chancen und Grenzen klassischer KI-Modelle im Unternehmenskontext einschätzen
- Verantwortungsvollen Einsatz von KI-Tools im betrieblichen Alltag stärken
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und Fachkräfte aus angrenzenden Bereichen, die sich in Richtung Wirtschaftsinformatiker:innen entwickeln oder entsprechende Aufgaben übernehmen möchten. Gemeinsam ist ihnen das Interesse, technische KI-Kompetenz mit einem Verständnis für betriebliche Prozesse zu verbinden.
- Fachkräfte mit Interesse an der Schnittstelle zwischen IT und Fachabteilungen
- Quereinsteiger:innen mit Grundverständnis für betriebliche Prozesse
- IT-Fachkräfte, die ihre Kenntnisse um Geschäftsprozessanbindung erweitern möchten
- Personen, die KI-Modelle künftig in bestehende Systeme integrieren sollen
Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse oder KI-Vorkenntnisse erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an digitalen Anwendungen, KI-Tools und deren verantwortungsvoller Nutzung. Technisches Spezialwissen wird nicht vorausgesetzt, da die Inhalte im Kurs aufgebaut werden.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs findet im Hybrid-Learning-Format in Vollzeit statt und verbindet technische Inhalte durchgängig mit der Frage, wie sich KI-Modelle in bestehende Geschäftsprozesse einbinden lassen, sodass technisches und betriebswirtschaftliches Denken nicht getrennt, sondern gemeinsam vermittelt werden.
Der Kurs gliedert sich in vier Themenblöcke – Datenstrukturierung, Mustererkennung, Automatisierung sowie Anbindung an Geschäftsprozesse – und wird in Vollzeit als Hybrid Learning durchgeführt.
Der Kurs schließt mit einer Abschlussprüfung und einem Trägerzertifikat ab, das die erworbenen Kenntnisse in klassischen KI-Modellen mit scikit-learn aus Sicht der Wirtschaftsinformatik bestätigt. Eine herstellerunabhängige externe Zertifizierung ist nicht Teil dieses Kurses.
Nutzen & Perspektiven
Der Mehrwert dieses Kurses liegt in seiner konsequenten Ausrichtung auf die Schnittstellenrolle der Wirtschaftsinformatik: Statt KI-Modelle rein technisch zu vermitteln, zeigt der Kurs durchgängig, wie sich diese Modelle an reale Geschäftsprozesse anbinden lassen. Wer KI-Modelle nur technisch entwickeln kann, ohne sie an bestehende Systeme und Prozesse anzubinden, produziert oft technisch beeindruckende, aber praktisch ungenutzte Lösungen. Wer umgekehrt Geschäftsprozesse gut versteht, ohne die zugrunde liegende KI-Technologie einordnen zu können, bleibt bei der Bewertung technischer Vorschläge auf externe Expertise angewiesen. Dieser Kurs verbindet beide Perspektiven gezielt. Für Wirtschaftsinformatiker:innen, die zwischen IT-Abteilung und Fachbereichen vermitteln müssen, bietet der Kurs damit eine praxisnahe Grundlage, KI-Projekte von der ersten Datenstruktur bis zur produktiven Anbindung an Geschäftsprozesse zu begleiten. Diese durchgängige Perspektive ist besonders in Unternehmen wertvoll, in denen IT-Projekte häufig an der Übergabe zwischen Entwicklung und Fachabteilung scheitern: Wer beide Seiten versteht, kann diese Übergabe von Anfang an mitdenken, statt sie erst am Projektende als Problem zu erkennen.
Welche Förderung passt zu dir?
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Wirtschaftsinformatik (weiterführend)4.928 Stellen
- Wirtschaftsinformatiker/Wirtschaftsinformatikerin (Hochschule)3.027 Stellen
- Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was unterscheidet diesen Kurs von einem allgemeinen scikit-learn-Kurs?
Der Kurs legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Anbindung von KI-Modellen an bestehende Geschäftsprozesse, statt Machine Learning rein technisch zu behandeln.
Brauche ich Programmiererfahrung?
Nein, formale Abschlüsse oder KI-Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Umgang mit scikit-learn und Python wird im Kurs von Grund auf aufgebaut.
Werden auch automatisierte Prozesse behandelt?
Ja, im dritten Modul lernen Teilnehmende, auf Basis von Mustererkennung automatisierte Prozesse mit Machine-Learning-Algorithmen zu implementieren und zu überwachen.
Für wen eignet sich dieser Kurs?
Er eignet sich für Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und Fachkräfte, die sich in Richtung Wirtschaftsinformatik entwickeln und zwischen IT und Fachabteilungen vermitteln möchten.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?
Der Kurs endet mit einer Abschlussprüfung und einem Trägerzertifikat, das die erworbenen Kenntnisse in klassischen KI-Modellen mit scikit-learn aus Sicht der Wirtschaftsinformatik bestätigt.