Python Grundkurs – Softwareentwicklung & Daten
Breit angelegter Python-Grundkurs für Softwareentwicklung, Datenverarbeitung und Automatisierung: objektorientierte Programmierung, robuste Fehlerbehandlung und performanter, wartbarer Code.
Auf einen Blick
Überblick
Dieser Python-Kurs vermittelt umfassende Kenntnisse in der Programmiersprache Python für den Einsatz in Softwareentwicklung, Datenverarbeitung und Automatisierung, ohne sich von vornherein auf eine einzelne Richtung wie Data Science oder Backend-Entwicklung festzulegen. Von objektorientierter Programmierung über die Sprachgrundlagen bis zur effizienten Datenverarbeitung, robusten Fehlerbehandlung und Performance-Optimierung deckt der Kurs das Spektrum ab, das für einen soliden, vielseitig einsetzbaren Python-Einstieg gebraucht wird. Damit eignet er sich besonders für alle, die noch nicht festgelegt sind, in welche Richtung sie ihre Python-Kenntnisse später vertiefen möchten.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den diesem Kursprofil zugeordneten Bildungsangeboten. Sie zeigen, was wir erfasst haben — nicht zwingend den gesamten Markt; konkrete Preise und Termine können je Anbieter abweichen.
10
an 18 Standorten
16
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 15 erfassten Orten
9 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning93 %
- Virtuelles Klassenzimmer7 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 3 Monate bis 6 Monate27×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €27×
Häufige Kursorte
- Köln3×
- Wiesbaden3×
- Stuttgart3×
- Laatzen bei Hannover3×
- Hamburg2×
- Hannover2×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen7×
- Niedersachsen5×
- Hessen4×
- Baden-Württemberg3×
- Bremen2×
- Hamburg2×
Vermittelte Kompetenzen
- Python (objektorientiert)
- Datenstrukturen (Listen, Dictionaries, Sets)
- Fehlerbehandlung und Logging
- Performance-Optimierung
- Modulare Code-Organisation
- Datenverarbeitung mit Python
Zugeordnete Zielberufe
- Softwareentwickler/Softwareentwicklerin19.043 Stellen/12 Mon.
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
- Ingenieurinformatiker/Ingenieurinformatikerin165 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 16 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
Kein Anbieter kann sich bei uns eine Platzierung oder Empfehlung kaufen.
Kursinhalte & Lernziele
Der erste Block vermittelt objektorientierte Programmierung als durchgängiges Grundprinzip, das den gesamten weiteren Kurs prägt.
- Klassen und Objekte zur Erstellung modularen, wiederverwendbaren Codes
- Vererbung zur Wiederverwendung und Erweiterung bestehender Klassen
- Polymorphismus für flexible, austauschbare Softwarestrukturen
- Kapselung zum Schutz interner Objektzustände
Der zweite Block behandelt die Grundlagen der Python-Programmierung, die für jede weitere Spezialisierung – ob Softwareentwicklung, Datenanalyse oder Automatisierung – vorausgesetzt werden.
- Variablen, Datentypen und Kontrollstrukturen für logisch aufgebaute Programme
- bedingte Anweisungen und Schleifen zur Steuerung des Programmablaufs
- Funktionen zur Strukturierung wiederkehrender Programmlogik
- Module zur Organisation größerer Codebasen
Der dritte Block widmet sich der effizienten Datenverarbeitung mit Python, einem Bereich, der Softwareentwicklung, Automatisierung und Datenanalyse gleichermaßen betrifft.
- Einlesen von Daten aus Dateien und Datenbanken
- Analyse und Aufbereitung eingelesener Daten
- Speicherung von Daten in unterschiedlichen Formaten
- effiziente Verwaltung großer Datenmengen mit Listen, Dictionaries und Sets
Der vierte Block verbindet Fehlermanagement, Debugging und Performance-Optimierung zu einem gemeinsamen Themenblock, der robuste und effiziente Anwendungen zum Ziel hat.
- Implementierung von Try-Except-Blöcken zum gezielten Abfangen von Fehlern
- Einsatz von Logging-Techniken zur schnellen Problemidentifikation
- Auswahl effizienter Algorithmen und Datenstrukturen zur Laufzeitoptimierung
- modularer, gut dokumentierter Code für Skalierbarkeit und Wartbarkeit
Im Praxisteil wird jedes Konzept unmittelbar an eigenständigen Programmieraufgaben angewendet, die von der Klassenmodellierung bis zur fehlertoleranten, performanten Anwendung reichen.
- Modellierung mehrerer zusammenhängender Klassen mit Vererbung und Polymorphismus
- Implementierung eines kleinen Programms mit Kontrollstrukturen und Funktionen
- Einlesen und Verarbeitung von Daten aus einer Beispieldatei
- Verwaltung eines größeren Datensatzes mit Listen und Dictionaries
- Implementierung robuster Fehlerbehandlung für ein fehleranfälliges Programm
- Einsatz von Logging zur Nachverfolgung eines mehrstufigen Programmablaufs
- Identifikation und Behebung eines Performance-Problems im eigenen Code
- Refactoring eines unstrukturierten Skripts in modulare Komponenten
- Dokumentation eines eigenen Python-Moduls für die Weiterverwendung
- Zusammenführung mehrerer Programmteile zu einer funktionsfähigen Anwendung
- Vorstellung des eigenen Programms samt Erläuterung der getroffenen Designentscheidungen
- Abschlussprojekt: eigenständige Python-Anwendung mit Klassen, Fehlerbehandlung und dokumentiertem Code
Der Kurs ist bewusst breit angelegt, damit die Teilnehmenden am Ende selbst entscheiden können, ob sie ihre Python-Kenntnisse in Richtung Softwareentwicklung, Datenanalyse oder Automatisierung vertiefen möchten. Diese Offenheit unterscheidet den Kurs bewusst von spezialisierten Formaten, die von Beginn an auf ein einzelnes Anwendungsfeld wie Data Science oder Webentwicklung zugeschnitten sind.
Lernziele:
Nach erfolgreichem Abschluss dieses Kurses beherrschen die Teilnehmenden folgende Kompetenzen.
- Klassen und Objekte nutzen, um modularen und wiederverwendbaren Code zu erstellen
- Vererbung und Polymorphismus für flexible, erweiterbare Softwarestrukturen einsetzen
- Variablen, Datentypen und Kontrollstrukturen zur logischen Programmgestaltung einsetzen
- Funktionen und Module für lesbaren, wartbaren und skalierbaren Code nutzen
- Daten aus Dateien und Datenbanken einlesen, analysieren und speichern
- Datenstrukturen wie Listen, Dictionaries und Sets effizient verwalten
- Try-Except-Blöcke implementieren, um Fehler gezielt abzufangen
- Logging-Techniken einsetzen, um Probleme schnell zu identifizieren
- effiziente Algorithmen und Datenstrukturen für optimierte Laufzeiten auswählen
- modularen und gut dokumentierten Code für Skalierbarkeit und Wartbarkeit schreiben
- Python gezielt für Softwareentwicklung, Datenverarbeitung oder Automatisierung einsetzen
- Best Practices für saubere, skalierbare und leistungsfähige Python-Programmierung anwenden
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und Fachkräfte, die Kompetenzen in Datenanalyse, Softwareentwicklung, Automatisierung, IT oder technisch geprägten Fachbereichen ausbauen möchten. Da Vorkenntnisse nicht zwingend erforderlich sind, eignet sich der Kurs sowohl für den ersten Einstieg als auch als solides Fundament vor einer späteren Spezialisierung.
- Einsteigende, die noch nicht wissen, in welche Python-Richtung sie sich vertiefen möchten
- Quereinsteigende mit Interesse an Programmierung, Automatisierung oder Softwareentwicklung
- Fachkräfte aus technischen Bereichen, die Python als zusätzliches Werkzeug erlernen möchten
- Personen, die eine solide Grundlage vor einem spezialisierten Python-Aufbaukurs suchen
Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an Programmierung, Automatisierung oder Softwareentwicklung. Erste technische Erfahrungen sind von Vorteil, Programmierkenntnisse können jedoch im Kurs von Grund auf aufgebaut werden.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs wird im Hybrid-Learning-Format in Vollzeit angeboten und vermittelt jedes Konzept zunächst grundlegend, bevor es unmittelbar in eigenständigen Programmieraufgaben angewendet wird. Der bewusst breite Zuschnitt sorgt dafür, dass Objektorientierung, Datenverarbeitung und Fehlermanagement nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel geübt werden, wie es auch in realen Softwareprojekten üblich ist.
Der Kurs deckt vier aufeinander aufbauende Themenblöcke ab – von objektorientierter Programmierung über Sprachgrundlagen und Datenverarbeitung bis zu Fehlermanagement und Performance-Optimierung. Der zeitliche Gesamtrahmen ergibt sich aus dieser Themenabfolge im Vollzeit-Hybridformat.
Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat sowie einer Abschlussprüfung ab. Es handelt sich um eine trägerinterne Bescheinigung, kein staatlich anerkanntes Examen, die die erworbenen Kenntnisse in objektorientierter Programmierung, Datenverarbeitung und robuster Python-Entwicklung dokumentiert.
Nutzen & Perspektiven
Wer Python breit und fundiert lernt, statt sich von Anfang an auf eine einzelne Richtung festzulegen, hält sich alle Optionen offen – ob die spätere Vertiefung in Richtung Data Science, Backend-Entwicklung oder Automatisierung geht. Diese Offenheit ist besonders für Einsteigende wertvoll, die ihre eigenen Interessen im Feld noch nicht abschließend einschätzen können. Da der Kurs Wert auf robuste Fehlerbehandlung und dokumentierten, wartbaren Code legt, unterscheiden sich Absolvierende von eigenständiges Lernenden, die zwar erste Skripte schreiben können, aber bei größeren oder fehleranfälligen Programmen schnell an Grenzen stoßen. Diese solide, breite Grundlage macht den Kurs zudem zu einem sinnvollen Ausgangspunkt für spezialisierte Python-Aufbauformate, etwa mit Fokus auf Data Science, Web-Entwicklung oder Zertifizierungen wie PCAP oder PCPP, da die dort vorausgesetzten Grundlagen hier bereits vollständig abgedeckt werden. Wer nach diesem Kurs in ein spezialisiertes Format wechselt, muss dort keine Zeit mehr auf Objektorientierung oder grundlegende Datenstrukturen verwenden, sondern kann sich direkt der eigentlichen Vertiefung widmen. Diese Anschlussfähigkeit an unterschiedliche Aufbaukurse macht die hier investierte Lernzeit auch dann nicht wertlos, wenn sich die spätere Spezialisierung erst im Kursverlauf herauskristallisiert.
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Arbeitsmarkt-Report
Konstruktion, CAD und industrielle Fertigung sind durchgehend gefragt — die Transformation Richtung E-Mobilität, Energietechnik und Industrie 4.0 schafft zusätzliche Spezialisten-Rollen. CAD-/Simulation-Software-Kenntnisse sind Türöffner.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Softwareentwickler/Softwareentwicklerin19.043 Stellen
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen
- Ingenieurinformatiker/Ingenieurinformatikerin165 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Für welche Python-Richtung eignet sich dieser Kurs?
Der Kurs ist bewusst breit angelegt und legt eine solide Grundlage für Softwareentwicklung, Datenanalyse oder Automatisierung, statt sich von Anfang an auf eine einzelne Richtung festzulegen.
Benötige ich Programmiererfahrung?
Nein, formale Abschlüsse oder Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Programmierkenntnisse werden im Kursverlauf von Grund auf aufgebaut.
Worin unterscheidet sich dieser Kurs von spezialisierteren Python-Kursen wie PCPP oder Data-Science-Formaten?
Dieser Kurs vermittelt breite Grundlagen ohne Spezialisierung und eignet sich als Fundament vor einem Aufbaukurs. Spezialisierte Formate wie PCPP oder Data-Science-Kurse setzen dagegen bereits Python-Grundkenntnisse voraus und vertiefen eine bestimmte Richtung.
Wird auch objektorientierte Programmierung behandelt?
Ja, objektorientierte Programmierung mit Klassen, Vererbung und Polymorphismus bildet einen eigenen, durchgängigen Themenblock des Kurses.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat sowie einer Abschlussprüfung ab. Es handelt sich um eine trägerinterne Bescheinigung, kein staatlich anerkanntes Examen.