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Automatisierung von Aufgaben mit Python – Kurs

Praxiskurs zur Automatisierung wiederkehrender Aufgaben mit Python: Skripting, Datenverarbeitung mit pandas, Visualisierung und stabile, performante Automatisierungen.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung wird meist in Vollzeit angeboten, teils auch in Teilzeit, und führt in kompakter Form von den Grundlagen der Skript-Automatisierung bis zur performanten Umsetzung eigener Automatisierungsprojekte. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat zur Automatisierung von Aufgaben mit Python als Programmierer ab, teilweise ergänzt durch eine Abschlussprüfung. Es handelt sich um eine trägerinterne Qualifikation ohne staatlich geregelten Abschluss. Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Vorausgesetzt werden Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sowie Englischkenntnisse auf Niveau A2. Ein Hochschulabschluss oder vergleichbare Berufserfahrung sowie das Bestehen eines Eignungstests bilden die formale Zugangsvoraussetzung für die Teilnahme. Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Dieser Kurs vermittelt Programmierer:innen, wie sich wiederkehrende Aufgaben mithilfe von Python-Skripten automatisieren lassen, um Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten. Von der grundlegenden Skript-Automatisierung über die Datenverarbeitung mit pandas bis zur Visualisierung und Performance-Optimierung wird der gesamte Weg von der manuellen zur automatisierten Aufgabe abgedeckt. Ziel ist die Fähigkeit, stabile, wiederverwendbare Automatisierungsskripte für den eigenen Arbeitsalltag zu entwickeln.

Was lernst du in diesem Kurs?

Der Kurs führt in vier Themenblöcken von der grundlegenden Skript-Automatisierung bis zur performanten, produktionsreifen Umsetzung. Grundlagen für die Automatisierung mit Python: Aufbau des technischen Fundaments für automatisierte Abläufe.

  • Automatisierung wiederkehrender Aufgaben durch Python-Skripte
  • Effiziente Abwicklung typischer Routineaufgaben
  • Optimierter Umgang mit Dateien und Verzeichnissen
  • Automatisierung von Benutzerinteraktionen
  • Aufbau erster eigenständiger Automatisierungsskripte

Datenverarbeitung und -analyse für automatisierte Workflows: Verbindung der Automatisierung mit strukturierter Datenverarbeitung.

  • Einlesen von Daten aus CSV-, Excel- und Datenbankquellen
  • Bereinigung und Transformation von Daten mit pandas
  • Effiziente Analyse strukturierter Datensätze
  • Zusammenführung mehrerer Datenquellen in einem Workflow
  • Automatisierte Aufbereitung wiederkehrender Datenauswertungen

Interaktive Visualisierung für automatisierte Berichte: Übersetzung der Analyseergebnisse in verständliche Darstellungen.

  • Einsatz von matplotlib und seaborn für Datenvisualisierung
  • Aufbau automatisierter Reportgenerierung
  • Erstellung von Dashboards für datengetriebene Entscheidungen
  • Anpassung von Visualisierungen an unterschiedliche Zielgruppen
  • Automatisierte Aktualisierung bestehender Berichte

Fehlermanagement, Optimierung und Performance: Absicherung und Beschleunigung der entwickelten Automatisierungen.

  • Implementierung von Try-Except-Mechanismen zur Fehlerbehandlung
  • Einsatz von Log-Funktionen zur Nachvollziehbarkeit
  • Anwendung von Debugging-Techniken bei fehlerhaften Skripten
  • Optimierungstechniken zur Beschleunigung rechenintensiver Prozesse
  • Einsatz effizienter Algorithmen und Bibliotheken zur Ressourcenschonung
  • Anwendung von Best Practices für wiederverwendbare Automatisierungsskripte

Über alle vier Blöcke hinweg entsteht schrittweise ein eigenes kleines Automatisierungsprojekt: von einem einfachen Skript zur Dateiverwaltung über die automatisierte Datenaufbereitung mit pandas bis zu einem visuell aufbereiteten, fehlertoleranten Report. Dabei wird durchgehend mit echten Beispieldatensätzen gearbeitet, sodass die entwickelten Skripte direkt an realistischen Datenmengen erprobt werden. Am Ende der Weiterbildung steht damit nicht nur Wissen über einzelne Python-Bibliotheken, sondern die praktische Fähigkeit, aus einer manuellen Routineaufgabe ein stabiles, automatisiertes Skript zu entwickeln. Als durchgängiger Praxisstrang begleitet ein eigenes kleines Automatisierungsvorhaben den gesamten Kurs, an dem sich folgende Teilaufgaben bearbeiten lassen.

  • Auswahl einer wiederkehrenden Aufgabe aus dem eigenen Arbeits- oder Übungsumfeld
  • Aufbau eines ersten Skripts zur automatisierten Verarbeitung mehrerer Dateien
  • Einlesen eines Beispieldatensatzes aus einer CSV- und einer Excel-Quelle
  • Bereinigung und Zusammenführung der beiden Datenquellen mit pandas
  • Aufbau einer automatisierten Visualisierung der zusammengeführten Daten
  • Einbau eines Try-Except-Mechanismus zur Behandlung fehlerhafter Eingabedaten
  • Einrichtung einer Log-Datei zur Nachverfolgung der Skriptausführung
  • Fehlersuche in einem absichtlich fehlerhaft konfigurierten Automatisierungsskript
  • Optimierung eines langsam laufenden Skriptabschnitts auf Performance
  • Automatisierung der regelmäßigen Aktualisierung des erzeugten Reports
  • Dokumentation des eigenen Automatisierungsskripts für eine spätere Übergabe
  • Abschließende Präsentation des eigenen Automatisierungsprojekts

Durch diese fortlaufende Projektarbeit verbindet sich das in den vier Modulen vermittelte Wissen zu einem einzigen, wachsenden Automatisierungsskript, das am Ende des Kurses vollständig lauffähig vorliegt.

Lernziele:

  • Wiederkehrende Aufgaben mithilfe von Python-Skripten automatisieren
  • Dateien, Verzeichnisse und Benutzerinteraktionen programmatisch verwalten
  • Daten aus CSV-, Excel- und Datenbankquellen einlesen und verarbeiten
  • pandas zur Bereinigung, Transformation und Analyse von Daten einsetzen
  • Analyseergebnisse mit matplotlib und seaborn visuell aufbereiten
  • Automatisierte Reports für Dashboards und Entscheidungsgrundlagen erstellen
  • Try-Except-Mechanismen zur stabilen Fehlerbehandlung implementieren
  • Log-Funktionen und Debugging-Techniken zur Nachvollziehbarkeit einsetzen
  • Optimierungstechniken zur Beschleunigung rechenintensiver Prozesse anwenden
  • Effiziente Algorithmen und Bibliotheken zur Ressourcenschonung nutzen
  • Python gezielt für automatisierte Datenverarbeitung und Workflow-Optimierung einsetzen
  • Best Practices für stabile, effiziente und wiederverwendbare Automatisierungsskripte umsetzen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Mitarbeitende aus allen Bereichen, die zukünftig in der Analyse und Interpretation von Daten tätig werden möchten und Interesse an IT und Programmierung mitbringen.

  • Programmierer:innen, die ihre Python-Kenntnisse in Richtung Automatisierung vertiefen möchten
  • Berufstätige, die wiederkehrende manuelle Aufgaben im eigenen Arbeitsalltag automatisieren möchten
  • Personen mit Interesse an Datenanalyse, die pandas und Visualisierungswerkzeuge erlernen möchten
  • Fachkräfte, die stabile, produktionsreife Automatisierungsskripte entwickeln möchten
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt werden Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sowie Englischkenntnisse auf Niveau A2. Ein Hochschulabschluss oder vergleichbare Berufserfahrung sowie das Bestehen eines Eignungstests bilden die formale Zugangsvoraussetzung für die Teilnahme.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs findet überwiegend im Hybrid-Learning-Format statt, teilweise ergänzt durch Einheiten im virtuellen Klassenzimmer, und wird meist in Vollzeit angeboten. Praktische Programmierübungen mit echten Beispieldatensätzen stehen im Vordergrund, sodass jedes Modul in ein konkretes, funktionierendes Skript mündet.

Die Weiterbildung wird meist in Vollzeit angeboten, teils auch in Teilzeit, und führt in kompakter Form von den Grundlagen der Skript-Automatisierung bis zur performanten Umsetzung eigener Automatisierungsprojekte.

Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat zur Automatisierung von Aufgaben mit Python als Programmierer ab, teilweise ergänzt durch eine Abschlussprüfung. Es handelt sich um eine trägerinterne Qualifikation ohne staatlich geregelten Abschluss.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Die Fähigkeit, wiederkehrende Aufgaben mit Python zu automatisieren, gehört zu den unmittelbar produktivitätssteigernden Kompetenzen für Programmierer:innen und Fachkräfte mit Datenbezug. Statt Routineaufgaben manuell zu wiederholen, entsteht die Möglichkeit, diese einmal sauber zu skripten und dauerhaft Zeit zu sparen. Die Kombination aus Automatisierung, Datenverarbeitung mit pandas und Visualisierung mit matplotlib und seaborn deckt dabei einen typischen End-to-End-Workflow ab, wie er in vielen datennahen Positionen tatsächlich vorkommt: vom Einlesen der Rohdaten bis zum fertigen, visuell aufbereiteten Report. Da der Kurs außerdem Fehlermanagement und Performance-Optimierung behandelt, entstehen keine bloßen Wegwerf-Skripte, sondern Automatisierungen, die auch im produktiven Einsatz stabil funktionieren – ein Qualitätsanspruch, der die erlernten Fähigkeiten über einfache Lernbeispiele hinaus im Berufsalltag einsetzbar macht. Das eigene, während des Kurses schrittweise gewachsene Automatisierungsskript liefert zudem ein konkretes Referenzprojekt, das sich im Bewerbungsgespräch vorzeigen lässt und unmittelbar demonstriert, wie sich eine reale Routineaufgabe von der manuellen Bearbeitung zur stabilen, automatisierten Lösung entwickeln lässt. Gerade der Umstand, dass am Ende ein funktionierendes, dokumentiertes Skript und kein bloßes Übungsbeispiel steht, unterscheidet diesen Kompetenznachweis von einer rein theoretischen Python-Schulung. Wer zusätzlich verstanden hat, wie sich Performance-Engpässe erkennen und beheben lassen, kann auch bei wachsenden Datenmengen einschätzen, ob ein bestehendes Automatisierungsskript noch tragfähig ist oder überarbeitet werden sollte. Diese Einschätzungsfähigkeit unterscheidet erfahrene Automatisierungsarbeit von einem einmaligen Skript, das nur für eine kleine Testdatenmenge funktioniert und bei realistischen Datenmengen im Praxiseinsatz scheitert.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Fachinformatiker - Anwendungsentwicklung
  • Data Analyst
  • IT-Automation-Spezialist
  • Softwareentwickler

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich bereits Python-Erfahrung für diesen Kurs?

Der Kurs richtet sich an Programmierer:innen und baut auf grundlegenden Programmierkenntnissen auf. Ein Eignungstest sowie ein Hochschulabschluss oder vergleichbare Berufserfahrung sind Zugangsvoraussetzung.

Welche Python-Bibliotheken werden im Kurs behandelt?

Der Kurs behandelt unter anderem pandas für die Datenverarbeitung sowie matplotlib und seaborn für die Visualisierung von Analyseergebnissen und automatisierten Reports.

Wie ist der Unterricht organisiert?

Der Kurs findet überwiegend im Hybrid-Learning-Format statt, teils ergänzt durch Einheiten im virtuellen Klassenzimmer, und wird meist in Vollzeit angeboten.

Geht es nur um das Schreiben von Skripten oder auch um deren Stabilität?

Der Kurs behandelt ausdrücklich auch Fehlermanagement mit Try-Except-Mechanismen, Logging und Debugging sowie Performance-Optimierung, damit die entwickelten Skripte auch im produktiven Einsatz stabil laufen.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Sie erhalten ein Trägerzertifikat zur Automatisierung von Aufgaben mit Python als Programmierer, teilweise ergänzt durch eine Abschlussprüfung.