Software & Webentwicklung
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Python: Funktionen, Klassen und Module – Kurs

Python-Code sinnvoll organisieren: von Funktionen über Klassen bis zu eigenen Modulen — die drei zentralen Strukturebenen für übersichtliche, erweiterbare Programme.

Auf einen Blick

DauerJe nach Anbieter und gØ am Markt
FormatOnline & Präsenzflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Viele Python-Programme funktionieren zunächst auch ohne klare Struktur — bis sie wachsen und schnell unübersichtlich werden. Dieser Kurs konzentriert sich deshalb ganz gezielt auf die drei zentralen Ebenen, mit denen sich Python-Code sinnvoll organisieren lässt: Funktionen zur Kapselung wiederkehrender Abläufe, Klassen zur Bündelung zusammengehöriger Daten und Verhalten sowie Module zur Gliederung ganzer Anwendungen in logisch getrennte Einheiten. Anders als breite Grundlagenkurse behandelt dieser Kurs kein SQL, kein Git und keine KI-Themen, sondern vertieft konsequent diese eine, aber zentrale Fähigkeit: Code so zu strukturieren, dass er auch bei wachsendem Umfang übersichtlich bleibt.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 12.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

Zu diesem Kurs ist bisher ein Anbieter erfasst. Wenn du eine Anfrage stellst, prüfen wir zusätzlich vergleichbare Kurse anderer Anbieter.

Anbieter

1

an 3 Standorten

Angebote

24

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 15 erfassten Orten

Regionen

9 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerinternes Zertifikat

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Hybrid Learning90 %
  • Virtuelles Klassenzimmer10 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 3 Monate bis 6 Monate30×

Gemeldete Preisgruppen

  • über 10.000 €30×

Häufige Kursorte

  • Dresden
  • Köln
  • Hamburg
  • Kleve
  • Leipzig
  • Bochum

Bundesländer

  • Nordrhein-Westfalen11×
  • Sachsen
  • Baden-Württemberg
  • Berlin
  • Bremen
  • Hamburg

Vermittelte Kompetenzen

  • Python
  • Funktionen
  • Klassen
  • Module
  • Code-Organisation
  • Programmstruktur

Zugeordnete Zielberufe

  • Mathematik (grundständig)1.984 Stellen/12 Mon.
  • Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
  • Assistent/Assistentin für Informatik (allgemeine Informatik)64 Stellen/12 Mon.
  • Technomathematik (grundständig)11 Stellen/12 Mon.
  • Assistent/Assistentin für Informatik (Medieninformatik)7 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 24 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Block 1 — Funktionen als Bausteine sauberen Codes Der erste Block widmet sich der grundlegendsten Strukturebene: Funktionen, mit denen sich wiederkehrende Abläufe kapseln und Programme übersichtlicher gestalten lassen.

  • Funktionen definieren und mit sinnvollen Namen versehen
  • Parameter nutzen, um Funktionen flexibel wiederverwendbar zu machen
  • Rückgabewerte gezielt einsetzen, um Ergebnisse weiterzuverarbeiten
  • Wiederkehrende Codeabschnitte in eigene Funktionen auslagern
  • Funktionen sinnvoll voneinander abgrenzen, statt eine Funktion alles erledigen zu lassen
  • Ein kleines Programm ausschließlich mit Funktionen strukturieren

Block 2 — Klassen gezielt einsetzen Aufbauend auf Funktionen zeigt dieser Block, wie sich mit Klassen zusammengehörige Daten und das dazugehörige Verhalten in einem gemeinsamen Baustein bündeln lassen.

  • Klassen definieren und mit Attributen sowie Methoden versehen
  • Objekte aus Klassen erzeugen und im Programm verwenden
  • Methoden gezielt zur Kapselung von Verhalten in einer Klasse einsetzen
  • Klassen für modulare, wiederverwendbare Programmteile gestalten
  • Den Unterschied zwischen einer eigenständigen Funktion und einer Methode verdeutlichen
  • Ein bestehendes, funktionsbasiertes Programm um eine erste Klasse erweitern

Block 3 — Von der Klasse zum Modul: Code sinnvoll gliedern Dieser Block zeigt, wie sich mehrere zusammengehörige Funktionen und Klassen zu einem eigenen Modul bündeln lassen, um größere Programme übersichtlich zu halten.

  • Zusammengehörige Funktionen und Klassen thematisch gruppieren
  • Ein eigenes Modul aus zusammengehörigem Code erstellen
  • Module in einem Programm gezielt importieren und nutzen
  • Namenskonflikte zwischen unterschiedlichen Modulen vermeiden
  • Ein Programm in mehrere logisch getrennte Dateien aufteilen
  • Die Übersichtlichkeit eines Programms anhand seiner Modulstruktur bewerten

Block 4 — Eigene und fremde Module im Zusammenspiel Der letzte inhaltliche Block führt eigene und bestehende Module zusammen und zeigt, wie sich damit auch umfangreichere Anwendungen strukturiert aufbauen lassen.

  • Bestehende Standardmodule in eigene Programme einbinden
  • Eigene Module gezielt mit importierten Modulen kombinieren
  • Die Funktionalität eines Programms durch zusätzliche Module erweitern
  • Abhängigkeiten zwischen mehreren eigenen Modulen sauber gestalten
  • Ein komplexeres Programm aus mehreren zusammenwirkenden Modulen aufbauen
  • Die Struktur eines fertigen Programms anhand seiner Module nachvollziehen

Praxisblock — Ein unstrukturiertes Programm neu organisieren

  • Ein einfaches, unstrukturiertes Beispielprogramm mit viel wiederholtem Code analysieren
  • Wiederkehrende Codeabschnitte im Beispielprogramm in Funktionen auslagern
  • Zusammengehörige Daten und Verhalten im Programm in einer Klasse bündeln
  • Eine zweite Klasse für einen weiteren Programmbestandteil ergänzen
  • Die Funktionen und Klassen thematisch in ein eigenes Modul gliedern
  • Ein zweites Modul für einen weiteren Programmteil erstellen
  • Die beiden eigenen Module im Hauptprogramm gezielt importieren
  • Ein bestehendes Standardmodul zur Ergänzung der Funktionalität einbinden
  • Das neu strukturierte Programm mit dem ursprünglichen, unstrukturierten Code vergleichen
  • Eine zusätzliche Funktion in einem der Module ergänzen, ohne andere Teile zu beeinflussen
  • Die Modulstruktur des fertigen Programms in einer kurzen Übersicht dokumentieren
  • Das fertige, modular aufgebaute Programm einer zweiten Person erläutern

Wer diesen Kurs abschließt, kann Python-Code nicht nur schreiben, sondern gezielt auf drei Ebenen organisieren: innerhalb einer Funktion, innerhalb einer Klasse und über mehrere Module hinweg. Diese Fähigkeit, ein wachsendes Programm strukturiert statt chaotisch zu halten, ist eine der Kompetenzen, die in längeren Softwareprojekten den größten Unterschied macht. Damit eignet sich der Kurs besonders für alle, die bereits erste Python-Grundlagen kennen und gezielt lernen möchten, Code sauber zu organisieren, statt weitere Randthemen wie Datenbanken oder Versionsverwaltung hinzuzunehmen.

Lernziele:

  • Funktionen zur Kapselung wiederkehrender Abläufe definieren und einsetzen
  • Parameter und Rückgabewerte von Funktionen gezielt gestalten
  • Wiederkehrende Codeteile systematisch in Funktionen auslagern
  • Klassen definieren, um zusammengehörige Daten und Verhalten zu bündeln
  • Klassen gezielt für modulare, wiederverwendbare Programmteile einsetzen
  • Den Unterschied zwischen einer Funktion und einer Methode einer Klasse erklären
  • Bestehende Module importieren und in eigenen Programmen nutzen
  • Eigene Module entwickeln, um Code in logisch getrennte Einheiten zu gliedern
  • Komplexe Anwendungen durch Funktionen, Klassen und Module strukturieren
  • Code-Organisation auf mehreren Ebenen gleichzeitig anwenden
  • Bestehenden, unstrukturierten Code in Funktionen, Klassen und Module überführen
  • Ein eigenes, sauber strukturiertes Programm aus mehreren Modulen aufbauen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an Einsteiger/innen, Quereinsteiger/innen und Fachkräfte, die Kompetenzen in Softwareentwicklung, Automatisierung oder technisch geprägten Fachbereichen ausbauen und dabei gezielt die Code-Organisation in Python vertiefen möchten.

  • Personen mit ersten Python-Kenntnissen, die ihren Code strukturierter aufbauen möchten
  • Quereinsteiger/innen, die den gezielten Umgang mit Funktionen, Klassen und Modulen lernen möchten
  • Fachkräfte, die eigene Skripte in besser wartbare Programme überführen möchten
  • Personen, die vor umfangreicheren Python-Projekten ein solides Strukturverständnis aufbauen möchten
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an Programmierung, Automatisierung oder Softwareentwicklung. Vorkenntnisse in Python sind nicht zwingend erforderlich, erleichtern jedoch den Einstieg in die vertiefte Strukturierungsarbeit.

Ablauf & Abschluss

Der Kurs konzentriert sich bewusst auf die drei Strukturebenen Funktionen, Klassen und Module, statt viele unterschiedliche Themen gleichzeitig zu behandeln. Jede Ebene wird zunächst einzeln geübt, bevor sie im Praxisblock am Beispiel eines vollständig neu organisierten Programms zusammengeführt wird.

Der genaue zeitliche Umfang wird durch den gewählten Anbieter und die Terminvariante bestimmt; Vollzeit- oder Teilzeitangaben finden sich entsprechend im Buchungsprozess. Da der Kurs gezielt in die Tiefe statt in die Breite geht, sollte für jede der drei Strukturebenen ausreichend Übungszeit eingeplant werden.

Nach Abschluss erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Zertifikat für die Weiterbildung „Python Programmierung: Funktionen, Klassen und Module". Ein staatlich oder herstellerseitig anerkannter Abschluss ist damit nicht verbunden.

Nutzen & Perspektiven

Der besondere Wert dieses Kurses liegt in seiner Fokussierung: Statt viele Themen oberflächlich zu streifen, vertieft der Kurs konsequent eine einzige, aber zentrale Fähigkeit — Code auf mehreren Ebenen sinnvoll zu organisieren. Wer diese Fähigkeit beherrscht, profitiert davon in praktisch jedem künftigen Python-Projekt, unabhängig vom konkreten Anwendungsfall. Gerade der direkte Vergleich zwischen einem unstrukturierten Ausgangsprogramm und der sauber in Funktionen, Klassen und Module gegliederten Version im Praxisblock macht den Nutzen der Code-Organisation unmittelbar sichtbar, statt ihn nur zu behaupten. Für den weiteren Lernweg schafft der Kurs eine Fähigkeit, die sich auf jedes künftige Python-Projekt übertragen lässt — ob im Bereich Automatisierung, Datenanalyse oder klassischer Anwendungsentwicklung — und die den Übergang zu umfangreicheren, teamfähigen Softwareprojekten spürbar erleichtert.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Mathematik (grundständig)
    1.984 Stellen
  • Technische Informatik (grundständig)
    469 Stellen
  • Assistent/Assistentin für Informatik (allgemeine Informatik)
    64 Stellen
  • Technomathematik (grundständig)
    11 Stellen
  • Assistent/Assistentin für Informatik (Medieninformatik)
    7 Stellen

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Verwandte Kurse & Alternativen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Werden in diesem Kurs auch Datenbanken oder Git behandelt?

Nein, der Kurs konzentriert sich bewusst auf Funktionen, Klassen und Module als zentrale Strukturebenen von Python-Code. Datenbanken, Versionsverwaltung oder KI-Themen sind nicht Teil dieses Kurses.

Brauche ich bereits Python-Kenntnisse?

Python-Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich, erleichtern aber den Einstieg, da sich der Kurs gezielt auf die vertiefte Strukturierung von Code konzentriert.

Was ist der Unterschied zwischen einer Funktion und einem Modul?

Eine Funktion kapselt einen einzelnen Ablauf, eine Klasse bündelt zusammengehörige Daten und Verhalten, ein Modul fasst mehrere Funktionen und Klassen zu einer eigenen, importierbaren Datei zusammen. Der Kurs vermittelt alle drei Ebenen im Zusammenspiel.

Arbeite ich mit einem bestehenden Programm oder nur mit neuen Übungen?

Im Praxisblock wird ein bewusst unstrukturiertes Beispielprogramm systematisch in Funktionen, Klassen und Module überführt, um den Effekt sauberer Code-Organisation direkt sichtbar zu machen.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Teilnehmende erhalten ein trägerinternes Zertifikat für die Weiterbildung. Die Qualifizierung bleibt trägerintern und ist keine extern geprüfte Zertifizierung.