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Scrum Product Owner mit DevOps, Cloud & IT-Security – Kurs

Vorbereitung auf die Professional-Scrum-Product-Owner-Rolle, kombiniert mit DevOps-Praktiken, Cloud-Computing-Grundlagen und IT-Sicherheitsmanagement für IT-Projektumfelder.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Zertifikatsqualifizierung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung deckt alle vier Themenblöcke – Product-Owner-Rolle, DevOps, Cloud Computing und IT-Sicherheitsmanagement – in einem zusammenhängenden Curriculum ab. Der genaue zeitliche Umfang variiert je nach Anbieter und Kurstermin. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs bereitet auf Prüfungen und Zertifizierungen bei scrum.org sowie bei PeopleCert vor und schließt zusätzlich mit einem trägerinternen Zertifikat bzw. einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung ab, die die Zusatzqualifikationen IT-Sicherheitsmanagement und Cloud Computing ausweist. Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Ausbildung und/oder ein abgeschlossenes Studium oder ersatzweise mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Bereich, insbesondere im Projektmanagement. Hinzu kommen Deutsch- und Englischkenntnisse auf Niveau B2, da Teile der Prüfungsinhalte… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Diese Weiterbildung verbindet vier Themenfelder, die in modernen IT-Organisationen eng zusammenhängen: die Rolle des Professional Scrum Product Owners, DevOps-Praktiken zur Verzahnung von Entwicklung und Betrieb, Cloud-Computing-Grundlagen sowie IT-Sicherheitsmanagement. Statt Scrum isoliert zu behandeln, zeigt der Kurs, wie ein Product Owner in einer Umgebung agiert, in der Continuous Delivery, Cloud-Infrastruktur und Sicherheitsauflagen den Arbeitsalltag prägen. Wer alle vier Bereiche versteht, kann Produktentscheidungen treffen, die technisch, betrieblich und sicherheitsseitig tragfähig sind – nicht nur fachlich wünschenswert.

Was lernst du in diesem Kurs?

Der erste Modulblock führt in die Rolle des Professional Scrum Product Owners ein und bildet das inhaltliche Rückgrat des Kurses. Im Mittelpunkt steht, wie Produktentscheidungen im Scrum-Rahmenwerk getroffen und verantwortet werden.

  • Verantwortlichkeiten des Product Owners im Scrum Team
  • Aufbau, Pflege und Priorisierung des Product Backlogs
  • Formulierung und Verfeinerung von Product-Backlog-Einträgen
  • Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsteam bei der Sprint-Planung
  • Kommunikation mit Stakeholdern zu Produktentscheidungen
  • Maximierung des Produktwerts als zentrale Zielgröße der Rolle

Der zweite Modulblock behandelt DevOps und Continuous Practices als Bindeglied zwischen Produktentwicklung und Betrieb. Der Fokus liegt darauf, wie ein Product Owner die technische Umsetzung realistisch einschätzen kann.

  • Die drei Wege des DevOps-Denkens: Flow, Feedback, kontinuierliches Lernen
  • Continuous Integration und automatisiertes Testen im Entwicklungsalltag
  • Continuous Delivery und die Struktur einer Deployment Pipeline
  • Release-Automatisierung zur Reduktion von Produktivsetzungsrisiken
  • Review- und Koordinationsprozesse zwischen Entwicklung und Betrieb
  • Auswertung von Telemetriedaten und A/B-Tests für Produktentscheidungen

Der dritte Modulblock vermittelt Cloud-Computing-Grundlagen, die für Produktentscheidungen in modernen IT-Architekturen zunehmend relevant sind. Hier geht es weniger um administrative Detailtiefe als um ein belastbares Verständnis der zugrunde liegenden Konzepte.

  • Terminologie und Service-Modelle des Cloud Computing (IaaS, PaaS, SaaS)
  • Kostenkalkulation und Budgetplanung für Cloud-Ressourcen
  • Grundlagen und praktische Verwendung von Docker
  • Kubernetes-Grundlagen für die Orchestrierung containerisierter Anwendungen
  • Überwachung von Cloud-Infrastruktur, unter anderem mit Prometheus
  • Kriterien zur Auswahl geeigneter IaaS-Anbieter

Der vierte Modulblock verbindet IT-Service-Management mit IT-Sicherheitsmanagement und Compliance. Beide Themen werden im Hinblick auf die Verantwortung eines Product Owners für ein sicheres, betriebsfähiges Produkt behandelt.

  • Zentrale Prozesse und Aufgaben des IT-Service-Managements
  • Verankerung des IT-Service-Managements auf Führungsebene
  • Service Asset and Configuration Management sowie Release Management
  • Organisation und Rollen des IT-Security-Managements
  • IT-Compliance, Richtlinien und Audits im Unternehmenskontext
  • Grundlagen der ISO-2700x-Normenreihe und des IT-Risikomanagements

Im abschließenden Praxisteil führen die Teilnehmenden die vier Themenfelder anhand realitätsnaher Fallstudien zusammen.

  • Erarbeitung eines Product Backlogs für ein Beispielprodukt mit Cloud-Komponente
  • Bewertung von Release-Entscheidungen unter Sicherheits- und Compliance-Aspekten
  • Simulation der Zusammenarbeit zwischen Product Owner und DevOps-Team
  • Einordnung von Cloud-Kostenmodellen in eine Produktentscheidung
  • Ableitung von Sicherheitsvorkehrungen aus einem beispielhaften Risikoszenario
  • Bewertung von Telemetriedaten zur Priorisierung des Product Backlogs
  • Diskussion von IT-Service-Management-Prozessen bei einer Produkteinführung
  • Erarbeitung eines Kommunikationsplans für Stakeholder eines IT-Produkts
  • Vergleich unterschiedlicher IaaS-Angebote für ein Beispielprojekt
  • Analyse eines Vorfalls aus Sicht des IT-Risikomanagements
  • Zusammenführung der Rollenperspektive Product Owner mit betrieblichen Kennzahlen
  • Abschlussdiskussion zu Grenzen und Chancen der Rollenkombination in der Praxis

Die Verzahnung dieser vier Themenfelder folgt keiner zufälligen Aneinanderreihung, sondern der Realität vieler IT-Produktteams: Ein Product Owner, der die Backlog-Priorisierung beherrscht, aber weder DevOps-Prozesse noch Cloud-Grundlagen noch Sicherheitsanforderungen einordnen kann, trifft Entscheidungen ohne technisches Fundament. Der Kurs schließt genau diese Lücke, indem er die klassische Scrum-Rolle konsequent mit den betrieblichen und sicherheitsrelevanten Rahmenbedingungen verknüpft, in denen IT-Produkte heute entstehen. Wer diese Kombination durchläuft, versteht nicht nur, was im Product Backlog stehen sollte, sondern auch, warum bestimmte Anforderungen technisch aufwendiger, sicherheitskritischer oder kostenintensiver sind als andere – und kann diese Abwägungen gegenüber Entwicklungsteam und Stakeholdern nachvollziehbar begründen.

Lernziele:

Nach Abschluss der Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage, folgende Kompetenzen in der beruflichen Praxis einzusetzen.

  • die Rolle des Professional Scrum Product Owners von anderen Scrum-Rollen klar abgrenzen
  • ein Product Backlog aufbauen, priorisieren und laufend pflegen
  • mit Entwicklungsteams und Stakeholdern zielgerichtet über Produktanforderungen kommunizieren
  • den Produktwert anhand von Nutzerfeedback und Marktanforderungen maximieren
  • die drei Wege des DevOps-Denkens (Flow, Feedback, kontinuierliches Lernen) erläutern
  • Continuous Integration und automatisiertes Testen in den Entwicklungsprozess einordnen
  • Release-Automatisierung nutzen, um Risiken bei Produktivsetzungen zu reduzieren
  • grundlegende Cloud-Service-Modelle (IaaS, PaaS, SaaS) und Deployment-Strategien unterscheiden
  • Container-Grundlagen mit Docker sowie Orchestrierung mit Kubernetes einordnen
  • Kosten von Cloud-Ressourcen kalkulieren und IaaS-Anbieter vergleichend bewerten
  • zentrale Prozesse des IT-Service-Managements auf Produktentscheidungen beziehen
  • Sicherheitsrisiken erkennen und geeignete Handlungsschritte im IT-Sicherheitsmanagement einleiten

Für wen ist der Kurs geeignet?

Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die eine Tätigkeit in der IT-Projektleitung, der Optimierung von Entwicklungsprozessen und der Sicherstellung von IT-Diensten anstreben oder ihre Fachkenntnisse in diesem Bereich vertiefen möchten.

  • angehende oder tätige Product Owner in IT-Projekten
  • IT-Projektmanager/innen mit Berührungspunkten zu DevOps und Cloud-Infrastruktur
  • Personen, die Verantwortung für IT-Sicherheit im Produktkontext übernehmen möchten
  • Fachkräfte, die ihr Scrum-Wissen um technische und sicherheitsrelevante Aspekte erweitern wollen
  • Berufserfahrene mit dem Ziel, als Bindeglied zwischen Produktentwicklung und IT-Betrieb zu wirken
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Ausbildung und/oder ein abgeschlossenes Studium oder ersatzweise mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Bereich, insbesondere im Projektmanagement. Hinzu kommen Deutsch- und Englischkenntnisse auf Niveau B2, da Teile der Prüfungsinhalte und Fachliteratur englischsprachig sind. Grundkenntnisse im Projektmanagement erleichtern den Einstieg in die vier Themenblöcke.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs verbindet theoretische Grundlagen mit praxisnahen Übungen, Fallstudien und Projektarbeiten zu allen vier Themenfeldern. Die Rolleninhalte des Product Owners werden dabei durchgehend mit den technischen Themen DevOps, Cloud Computing und IT-Sicherheit verzahnt, statt sie als getrennte Blöcke nebeneinanderzustellen. So entsteht ein durchgängiger roter Faden von der Produktentscheidung bis zur technischen und sicherheitsseitigen Umsetzung.

Die Weiterbildung deckt alle vier Themenblöcke – Product-Owner-Rolle, DevOps, Cloud Computing und IT-Sicherheitsmanagement – in einem zusammenhängenden Curriculum ab. Der genaue zeitliche Umfang variiert je nach Anbieter und Kurstermin.

Der Kurs bereitet auf Prüfungen und Zertifizierungen bei scrum.org sowie bei PeopleCert vor und schließt zusätzlich mit einem trägerinternen Zertifikat bzw. einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung ab, die die Zusatzqualifikationen IT-Sicherheitsmanagement und Cloud Computing ausweist.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Der besondere Wert dieser Weiterbildung liegt in der ungewöhnlichen Themenbreite: Statt die Product-Owner-Rolle isoliert zu vermitteln, verzahnt der Kurs sie mit DevOps, Cloud Computing und IT-Sicherheitsmanagement – drei Themenfeldern, die in der Praxis über den tatsächlichen Handlungsspielraum eines Product Owners entscheiden. Für Unternehmen sind Absolventinnen und Absolventen deshalb besonders vielseitig einsetzbar: Sie können Produktentscheidungen treffen, die nicht nur fachlich sinnvoll, sondern auch technisch umsetzbar, betrieblich stabil und sicherheitsseitig vertretbar sind. Das reduziert Reibungsverluste zwischen Produktverantwortung und technischer Umsetzung erheblich. Langfristig profitieren Teilnehmende von einem Kompetenzprofil, das an der Schnittstelle von Produktverantwortung, Cloud-Infrastruktur und IT-Sicherheit gefragt ist – einem Bereich, der in vielen IT-Organisationen bislang auf mehrere Rollen verteilt ist und entsprechend selten in dieser Kombination vorhanden ist.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Product Owner
  • IT-Projektmanager/in
  • DevOps Engineer
  • Agile Coach
  • IT-Sicherheitsbeauftragte/r

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was unterscheidet diesen Kurs von einer klassischen Scrum-Product-Owner-Schulung?

Der Kurs beschränkt sich nicht auf die Product-Owner-Rolle, sondern verzahnt sie mit DevOps-Praktiken, Cloud-Computing-Grundlagen und IT-Sicherheitsmanagement. So lernen Teilnehmende, Produktentscheidungen auch technisch und sicherheitsseitig einzuordnen.

Brauche ich technische Vorkenntnisse für die Cloud- und DevOps-Inhalte?

Nein, beide Themenfelder werden von den Grundlagen an vermittelt. Vorausgesetzt werden lediglich eine abgeschlossene Ausbildung oder mindestens dreijährige Berufserfahrung sowie Deutsch- und Englischkenntnisse auf Niveau B2.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Der Kurs bereitet auf Prüfungen und Zertifizierungen bei scrum.org sowie bei PeopleCert vor und schließt zusätzlich mit einem trägerinternen Zertifikat ab, das die Zusatzqualifikationen IT-Sicherheitsmanagement und Cloud Computing ausweist.

Für wen eignet sich diese Kombination besonders?

Für Personen, die als Product Owner nicht nur fachlich, sondern auch technisch und sicherheitsseitig mitreden möchten – etwa angehende IT-Projektmanager/innen oder Fachkräfte an der Schnittstelle zwischen Produktverantwortung und IT-Betrieb.

Warum sind IT-Sicherheit und Cloud Computing Teil einer Product-Owner-Weiterbildung?

Weil Produktentscheidungen in der Praxis untrennbar mit technischer Machbarkeit, Cloud-Infrastruktur und Sicherheitsauflagen verbunden sind. Der Kurs vermittelt deshalb ein Verständnis für alle drei Ebenen statt nur für die reine Backlog-Arbeit.