UI-Design Weiterbildung mit Figma
Eigenständige Designsysteme in Figma entwickeln: Farbe, Typografie, Komponenten, Auto-Layout und interaktive Prototypen mit Smart Animate für professionelles UI-Design.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung
- Wie lange dauert der Kurs?
- Der Kurs umfasst 275 Unterrichtseinheiten und ist auf eine Dauer von fünf Wochen in Vollzeit ausgelegt. Dieser kompakte Zeitrahmen erfordert eine hohe wöchentliche Lernintensität, ermöglicht dafür aber einen zügigen Abschluss mit unmittelbar einsetzbaren Fähigkeiten in Figma und UI-Design. Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Der Kurs schließt mit einem zertifizierten und anerkannten trägerinternen Zertifikat als UX/UI Designer:in ab. Es handelt sich um einen träger-internen Nachweis der erworbenen praktischen Fähigkeiten, nicht um eine externe Herstellerzertifizierung. Das eigenständig umgesetzte Redesign-Projekt… Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Der Kurs setzt kein abgeschlossenes Design-Studium voraus und ist ausdrücklich für Quereinsteiger:innen konzipiert. Ein Interesse an visueller Gestaltung und digitalen Produkten sowie die Bereitschaft, sich in ein neues Werkzeug wie Figma einzuarbeiten, sind hilfreich. Grundlegende… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
UI-Design entscheidet darüber, ob eine digitale Anwendung intuitiv bedienbar ist oder Nutzer:innen verwirrt. Dieser Kurs vermittelt, wie aus einer Idee ein durchdachtes, skalierbares Designsystem entsteht — mit stimmigen Farben, klaren Typografie-Regeln, wiederverwendbaren Komponenten und einheitlichen Layoutprinzipien. Ausgangspunkt ist die Analyse bekannter Designsysteme wie Material Design, bevor Teilnehmende ein eigenes System in Figma aufbauen: von Farblehre und Barrierefreiheit über Auto-Layout, Grids und Component-Libraries bis zu interaktiven Prototypen mit Smart Animate und Lottie-Animationen. Am Ende steht ein vollständiges, eigenständig umgesetztes Webdesign-Projekt im Portfolio.
Was lernst du in diesem Kurs?
Modul 1 — Designsysteme verstehen: Der Einstieg analysiert, wie professionelle Designsysteme aufgebaut sind und welche Prinzipien sie tragfähig machen.
- Aufbau und Bestandteile von Material Design als Referenzsystem
- Vergleich unterschiedlicher Designsystem-Ansätze
- Konsistenz, Skalierbarkeit und Wiederverwendbarkeit als Designprinzipien
- Beziehung zwischen Designsystem und Markenidentität
- Dokumentation von Designentscheidungen für Teams
- Übertragung fremder Systemlogik auf eigene Projekte
Modul 2 — Farbe, Typografie und Barrierefreiheit: Dieser Block legt das visuelle Fundament, das jedes weitere Design trägt.
- Farbenlehre und Farbpsychologie im UI-Kontext
- Kontrastverhältnisse nach Barrierefreiheits-Standards berechnen und einhalten
- Aufbau eines eigenen Farbsystems mit Primär-, Sekundär- und Statusfarben
- Typografische Hierarchien und Schriftpaarungen
- Lesbarkeit auf unterschiedlichen Bildschirmgrößen sicherstellen
- Barrierefreies Design als durchgängiges Qualitätskriterium
Modul 3 — Struktur, Komponenten und Auto-Layout: Im Zentrum steht der technische Aufbau skalierbarer Designs in Figma.
- Grids und Layoutraster für konsistente Seitenstrukturen
- Styles für Farbe, Typografie und Effekte anlegen und pflegen
- Auto-Layout für responsive, dynamisch anpassbare Elemente
- Komponenten und Varianten strukturiert aufbauen
- Component-Libraries für Team- und Projektübergreifende Nutzung
- Pflege und Versionierung eines wachsenden Designsystems
Modul 4 — Prototyping und Animation: Dieser Block macht Designs erlebbar, bevor sie entwickelt werden.
- Grundlagen des Prototypings in Figma
- Smart Animate für flüssige Übergänge zwischen Screens
- Mikrointeraktionen und deren Wirkung auf die Nutzerführung
- Einbindung von Lottie-Animationen in Prototypen
- Testbarkeit von Prototypen für Nutzerfeedback vorbereiten
- Grenzen und sinnvoller Einsatz von KI-Tools im Prototyping
Praxis-Block — Vom Redesign zum eigenen Projekt
- Analyse einer bestehenden Website auf Stärken und Schwächen
- Ableitung konkreter Redesign-Ziele aus der Analyse
- Aufbau eines eigenen Farb- und Typografiesystems für das Projekt
- Erstellung eines Grid-Systems für Desktop- und Mobile-Ansichten
- Aufbau einer Component-Library mit Buttons, Cards und Formularelementen
- Umsetzung von Varianten für unterschiedliche Interaktionszustände
- Erstellung eines klickbaren Prototyps mit Smart Animate
- Integration von mindestens einer Lottie-Animation
- Überprüfung des Designs auf Kontrast- und Barrierefreiheits-Kriterien
- Dokumentation des eigenen Designsystems für Dritte
- Präsentation des fertigen Webdesign-Projekts
- Einordnung des Projekts als Portfolio-Baustein
Der Kurs ist Teil einer größeren UX/UI-Design-Weiterbildung und fokussiert bewusst auf die visuelle und interaktive Umsetzungsebene: Wie werden Ideen zu konkreten, funktionierenden Oberflächen? Die Arbeit mit echten Designwerkzeugen und einem realen Redesign-Projekt sorgt dafür, dass Teilnehmende nicht nur Theorie kennen, sondern ein vorzeigbares Ergebnis erarbeiten.
Lernziele:
- Aufbau und Logik etablierter Designsysteme wie Material Design analysieren und verstehen
- Farblehre und Kontrastverhältnisse für zugängliches UI-Design anwenden
- Barrierefreiheit als festen Bestandteil des Designprozesses mitdenken
- Ein eigenes, konsistentes Farbsystem für digitale Produkte entwickeln
- Typografiesysteme mit klarer Hierarchie und Lesbarkeit aufbauen
- Grids, Styles und Auto-Layout für skalierbare, responsive Designs einsetzen
- Komponenten, Varianten und Component-Libraries effizient strukturieren
- Interaktive Prototypen mit Smart Animate erstellen und testen
- Lottie-Animationen in UI-Prototypen sinnvoll integrieren
- KI-gestützte Tools an geeigneten Stellen im Designprozess einsetzen
- Bestehende Websites analysieren und gezielt redesignen
- Ein vollständiges Webdesign-Projekt eigenständig in Figma umsetzen
Für wen ist der Kurs geeignet?
Der Kurs richtet sich sowohl an Menschen mit Vorerfahrung in Design oder verwandten Feldern als auch an klassische Quereinsteiger:innen ohne Design-Hintergrund.
- Absolvent:innen von Geistes- und Sozialwissenschaften, die sich beruflich neu orientieren
- Personen mit Design-Studium oder Design-Ausbildung, die sich auf UI-Design spezialisieren möchten
- Klassische Quereinsteiger:innen ohne bisherige Design-Erfahrung
- Kreative, die von grafischer Gestaltung in digitales Interface-Design wechseln möchten
- Personen, die bestehende Websites professionell analysieren und redesignen möchten
Der Kurs setzt kein abgeschlossenes Design-Studium voraus und ist ausdrücklich für Quereinsteiger:innen konzipiert. Ein Interesse an visueller Gestaltung und digitalen Produkten sowie die Bereitschaft, sich in ein neues Werkzeug wie Figma einzuarbeiten, sind hilfreich. Grundlegende Computerkenntnisse werden vorausgesetzt, spezifische Vorkenntnisse in Designsoftware sind jedoch nicht erforderlich, da der Umgang mit Figma von Grund auf vermittelt wird. Methodik / Unterrichtsform: Der Unterricht findet überwiegend online statt, ergänzt um Präsenzanteile, und ist als Vollzeit-Weiterbildung konzipiert. Zwei Trainer:innen betreuen eine Gruppe von maximal 16 Teilnehmenden, was individuelles Feedback zu den eigenen Designentwürfen ermöglicht. Über insgesamt 275 Unterrichtseinheiten wechseln sich Theorieinput, geführte Übungen in Figma und freies Arbeiten am eigenen Projekt ab. Die praktische Umsetzung eines vollständigen Redesign-Projekts bildet den roten Faden, an dem sich alle Lerninhalte ausrichten.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Der Kurs umfasst 275 Unterrichtseinheiten und ist auf eine Dauer von fünf Wochen in Vollzeit ausgelegt. Dieser kompakte Zeitrahmen erfordert eine hohe wöchentliche Lernintensität, ermöglicht dafür aber einen zügigen Abschluss mit unmittelbar einsetzbaren Fähigkeiten in Figma und UI-Design.
Der Kurs schließt mit einem zertifizierten und anerkannten trägerinternen Zertifikat als UX/UI Designer:in ab. Es handelt sich um einen träger-internen Nachweis der erworbenen praktischen Fähigkeiten, nicht um eine externe Herstellerzertifizierung. Das eigenständig umgesetzte Redesign-Projekt dient zusätzlich als Arbeitsprobe für Bewerbungen.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
UI-Design ist die Schnittstelle, an der gute Ideen entweder nutzbar oder frustrierend werden. Wer versteht, wie Designsysteme strukturiert sind, warum Kontrastverhältnisse wichtig sind und wie Komponenten skalierbar aufgebaut werden, liefert Ergebnisse, die nicht nur gut aussehen, sondern auch funktionieren und barrierefrei zugänglich sind. Die konsequente Arbeit mit Figma als Branchenstandard-Werkzeug sorgt dafür, dass die erworbenen Fähigkeiten unmittelbar in Design-Teams einsetzbar sind. Von der Farblehre bis zum interaktiven Prototyp mit Smart Animate deckt der Kurs den gesamten Weg von der Idee bis zum testbaren Interface ab — inklusive der Fähigkeit, bestehende Produkte kritisch zu analysieren und gezielt zu verbessern. Für Quereinsteiger:innen bietet der kompakte, praxisorientierte Aufbau einen realistischen Weg in ein gefragtes Berufsfeld: UI-Designer:innen werden in Agenturen, Produktteams und bei Selbstständigkeit gleichermaßen gesucht. Das im Kurs entstehende eigene Redesign-Projekt liefert dabei ein konkretes, vorzeigbares Ergebnis für den Einstieg in den Arbeitsmarkt.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- UI-Designer
- UX/UI-Designer
- Webdesigner
- Frontend-Designer
- Mediengestalter Digital
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Vorkenntnisse in Figma oder Design?
Nein. Der Kurs ist ausdrücklich für Quereinsteiger:innen konzipiert und vermittelt den Umgang mit Figma sowie alle Designgrundlagen von Beginn an. Grundlegende Computerkenntnisse reichen aus.
Was ist der Unterschied zwischen diesem Kurs und einem allgemeinen Webdesign-Kurs?
Dieser Kurs fokussiert auf UI-Design im engeren Sinn: Designsysteme, Komponenten, Farbe, Typografie und interaktive Prototypen in Figma. Es geht um die visuelle und interaktive Gestaltungsebene, nicht um die technische Website-Umsetzung mit HTML, CSS oder einem CMS.
Wie ist der Kurs organisiert?
Die Maßnahme läuft fünf Wochen in Vollzeit mit insgesamt 275 Unterrichtseinheiten, überwiegend online mit Präsenzanteilen. Zwei Trainer:innen betreuen eine Gruppe von maximal 16 Teilnehmenden.
Wie ist der Kurs förderfähig?
Zugang haben Personen, die die Förderkriterien des Bildungsgutscheins erfüllen, ebenso wie Selbstzahler:innen und über den Arbeitgeber geförderte Teilnehmende.
Erhalte ich am Ende ein vorzeigbares Arbeitsergebnis?
Ja. Im Praxisteil setzen Teilnehmende ein vollständiges Webdesign-Projekt eigenständig in Figma um, das als Portfolio-Baustein für Bewerbungen genutzt werden kann.