Kaufmännisch, HR & Vertrieb
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Vertragsrecht & Verbraucherschutz aktuell: Weiterbildung

Präsenz-Weiterbildung zum aktuellen Vertragsrecht: Zustandekommen von Verträgen, Leistungsstörungsrecht, Besonderheiten im Kauf- und Werkvertragsrecht sowie zentrale Verbraucherschutzrechte.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Auf einen Blick

Dauerje nach AngebotOrientierung; Angebot prüfen
FormatPräsenzje nach Angebot
KostenFörderung möglichBildungsgutschein · AVGS · QCG
Bildungsgutschein als Förderweg möglich; Zulassung des Angebots und persönliche Bewilligung prüfen.

Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung ist als kompakter Vollzeit-Präsenzkurs zum Vertragsrecht und den aktuellen Verbraucherschutzrechten konzipiert. Der genaue zeitliche Umfang wird bei der Anmeldung mit dem Anbieter abgestimmt. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Die Weiterbildung schließt mit einer Teilnahmebescheinigung des durchführenden Kursanbieters ab. Es handelt sich nicht um eine staatliche juristische Prüfung, sondern um einen Nachweis der Teilnahme an der vertragsrechtlichen Fortbildung. Für Berufe mit regelmäßigem Vertrags- und Kundenkontakt… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Besondere juristische Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Sinnvoll sind praktische Berührungspunkte mit Vertragsabschlüssen, Reklamationen oder Kundenanliegen im eigenen beruflichen Alltag, da die Kursinhalte unmittelbar auf solche Situationen bezogen werden. Grundlegendes… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Diese Weiterbildung vermittelt einen aktuellen Überblick über das Vertragsrecht und die wichtigsten Verbraucherschutzrechte, wie sie im Berufsalltag von Unternehmern, Führungskräften und Mitarbeitenden mit Kundenkontakt regelmäßig relevant werden. Behandelt werden das Zustandekommen von Verträgen, das Leistungsstörungsrecht sowie die Besonderheiten im Kauf- und im Werkvertragsrecht, jeweils mit Blick auf die einschlägigen verbraucherschützenden Regelungen des BGB.

Was lernst du in diesem Kurs?

Der erste Modulblock behandelt das Zustandekommen von Verträgen als rechtliche Grundlage jeder vertraglichen Beziehung.

  • Voraussetzungen eines wirksamen Vertragsschlusses
  • Angebot und Annahme als zentrale Willenserklärungen
  • Formen des Vertragsschlusses und deren rechtliche Bedeutung
  • Abgrenzung zwischen verbindlichen Angeboten und unverbindlichen Aufforderungen
  • Grenzen der Vertragsfreiheit im unternehmerischen Alltag
  • Bedeutung von Schriftform- und Textformerfordernissen für einzelne Vertragsarten
  • Rechtliche Wirkung von Bestätigungsschreiben im Geschäftsverkehr
  • Typische Fehlerquellen beim Vertragsschluss in der Praxis

Der zweite Modulblock behandelt das Leistungsstörungsrecht, also die rechtlichen Folgen, wenn ein Vertrag nicht wie vereinbart erfüllt wird.

  • Haftungstatbestände bei Leistungsstörungen
  • Erfüllungsanspruch als vorrangiges Recht des Gläubigers
  • Voraussetzungen von Rücktritt und Schadensersatz
  • Erlöschen von Ansprüchen und dessen praktische Bedeutung
  • Geltendmachung von Ansprüchen und einzuhaltende Fristen
  • Grundlagen der Verjährung vertraglicher Ansprüche
  • Regelverjährungsfrist und Beginn der Verjährung im Vertragsalltag
  • Möglichkeiten der Hemmung und Unterbrechung laufender Verjährungsfristen

Der dritte Modulblock widmet sich den Besonderheiten des Kaufrechts, insbesondere mit Blick auf verbraucherschützende Regelungen.

  • Zentrale Begrifflichkeiten des Kaufrechts
  • Abgrenzung von Sach- und Rechtsmängeln
  • Berechnung und Bedeutung von Gewährleistungsfristen
  • Vertragliche Vereinbarungen und Garantien im Kaufrecht
  • Besonderheiten des Verbraucherschutzes gegenüber Unternehmern
  • Rechtliche Besonderheiten im Internet- und Versandhandel, unter anderem im Zusammenhang mit dem Fernabsatzrecht
  • Grundzüge des Widerrufsrechts bei im Fernabsatz geschlossenen Verbraucherverträgen
  • Form- und Fristerfordernisse einer wirksamen Widerrufsbelehrung

Der vierte Modulblock behandelt die Besonderheiten des Werkvertragsrechts und stellt diese den Regelungen des Kaufrechts gegenüber.

  • Zentrale Begrifflichkeiten des Werkvertragsrechts
  • Abgrenzung des Werkvertrags vom Kaufvertrag
  • Mängelbegriff im Werkvertragsrecht
  • Gewährleistungsrechte bei mangelhaften Werkleistungen
  • Gewährleistungsfristen im Werkvertragsrecht
  • Praxisnahe Abgrenzungsfälle zwischen Kauf- und Werkvertragsrecht

Ergänzend wird die Wirksamkeit vorformulierter Vertragsbedingungen behandelt, wie sie im unternehmerischen Alltag in Form Allgemeiner Geschäftsbedingungen ständig verwendet werden.

  • Einbeziehung Allgemeiner Geschäftsbedingungen in einen Vertrag
  • Grenzen zulässiger Klauselgestaltung gegenüber Verbrauchern
  • Folgen unwirksamer Klauseln für den restlichen Vertrag
  • Abgrenzung zwischen Individualvereinbarung und vorformulierter Bedingung
  • Praxisrelevanz der AGB-Kontrolle im Kunden- und Vertragsalltag

In vertiefenden Übungen werden die Themenblöcke anhand praxisnaher Fallkonstellationen bearbeitet, etwa Reklamationen im Versandhandel, mangelhaften Werkleistungen, einem ausgeübten Widerruf nach einem Online-Kauf oder Streitigkeiten über die Wirksamkeit einzelner Klauseln in Geschäftsbedingungen. So wird das erlernte Recht unmittelbar auf Situationen bezogen, wie sie im beruflichen Kundenkontakt tatsächlich auftreten. Am Ende der Weiterbildung steht ein belastbares Verständnis dafür, wie Verträge rechtssicher zustande kommen, welche Rechte bei Leistungsstörungen bestehen, worin sich die verbraucherschützenden Besonderheiten im Kauf- und im Werkvertragsrecht unterscheiden und wann vorformulierte Vertragsbedingungen einer rechtlichen Kontrolle standhalten.

Lernziele:

Nach Abschluss der Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage, folgende Kompetenzen in der beruflichen Praxis einzusetzen.

  • die Voraussetzungen und Formen des Vertragsschlusses rechtssicher einordnen
  • Angebot und Annahme als Grundlage eines wirksamen Vertrags erkennen
  • den Haftungstatbestand im Leistungsstörungsrecht bestimmen
  • Erfüllungsansprüche von Ansprüchen auf Rücktritt und Schadensersatz unterscheiden
  • das Erlöschen von Ansprüchen sowie relevante Fristen und Verjährungsregeln einordnen
  • Ansprüche gegenüber Vertragspartnern sachgerecht geltend machen
  • zentrale Begrifflichkeiten des Kaufrechts korrekt anwenden
  • Sachmängel von Rechtsmängeln im Kaufrecht unterscheiden
  • Gewährleistungsfristen im Kaufrecht praxisgerecht berechnen
  • Besonderheiten des Verbraucherschutzes im Internet- und Versandhandel benennen
  • Mängel und Gewährleistungsrechte im Werkvertragsrecht von denen im Kaufrecht abgrenzen
  • die Voraussetzungen eines wirksamen Widerrufs bei Fernabsatzverträgen benennen
  • die Wirksamkeit Allgemeiner Geschäftsbedingungen gegenüber Verbrauchern beurteilen
  • typische vertragsrechtliche Fragestellungen aus dem eigenen beruflichen Umfeld rechtlich einordnen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die im beruflichen Alltag regelmäßig mit Vertragsabschlüssen, Reklamationen oder Kundenanliegen befasst sind.

  • Unternehmerinnen und Unternehmer mit direktem Kundenkontakt
  • Partner und Führungskräfte mit vertragsrechtlicher Verantwortung
  • Büromitarbeitende, die Verträge vorbereiten oder abwickeln
  • Mitarbeitende im Kundenkontakt, etwa im Reklamationsmanagement
  • Fachkräfte, die im Tagesgeschäft mit Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder Widerrufsfällen befasst sind
  • Personen, die ihr rechtliches Grundlagenwissen im Vertrags- und Verbraucherschutzrecht auffrischen möchten
Voraussetzungen:

Besondere juristische Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Sinnvoll sind praktische Berührungspunkte mit Vertragsabschlüssen, Reklamationen oder Kundenanliegen im eigenen beruflichen Alltag, da die Kursinhalte unmittelbar auf solche Situationen bezogen werden. Grundlegendes betriebswirtschaftliches Verständnis erleichtert den Einstieg, ist aber keine zwingende Zugangsvoraussetzung.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Die Weiterbildung findet in Vollzeit im Präsenzunterricht statt. Rechtliche Grundlagen werden vorgetragen und unmittelbar anhand praxisnaher Fallbeispiele aus dem Vertrags- und Verbraucherschutzrecht diskutiert, sodass abstrakte Regelungen direkt mit konkreten Alltagssituationen verknüpft werden. Der direkte Austausch im Präsenzformat ermöglicht es, individuelle Fragen aus dem eigenen beruflichen Umfeld unmittelbar aufzugreifen und rechtlich einzuordnen.

Die Weiterbildung ist als kompakter Vollzeit-Präsenzkurs zum Vertragsrecht und den aktuellen Verbraucherschutzrechten konzipiert. Der genaue zeitliche Umfang wird bei der Anmeldung mit dem Anbieter abgestimmt.

Die Weiterbildung schließt mit einer Teilnahmebescheinigung des durchführenden Kursanbieters ab. Es handelt sich nicht um eine staatliche juristische Prüfung, sondern um einen Nachweis der Teilnahme an der vertragsrechtlichen Fortbildung. Für Berufe mit regelmäßigem Vertrags- und Kundenkontakt dokumentiert die Bescheinigung ein aufgefrischtes rechtliches Grundlagenwissen zum aktuellen Vertrags- und Verbraucherschutzrecht.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Vertragsrechtliche Fragen betreffen nahezu jeden beruflichen Alltag mit Kundenkontakt, oft ohne dass die rechtlichen Grundlagen dahinter bekannt sind. Diese Weiterbildung schließt diese Lücke, indem sie das Zustandekommen von Verträgen, das Leistungsstörungsrecht sowie die verbraucherschützenden Besonderheiten im Kauf- und Werkvertragsrecht praxisnah aufbereitet. Der Mehrwert zeigt sich besonders im Umgang mit Reklamationen und Gewährleistungsfällen: Wer die Unterschiede zwischen Sach- und Rechtsmängeln, die geltenden Gewährleistungsfristen und die Besonderheiten im Internet- und Versandhandel kennt, kann Kundenanfragen sicherer und rechtlich fundierter beantworten. Auch die Prüfung eigener oder fremder Vertragsbedingungen gewinnt an Sicherheit, wenn die Grenzen zulässiger Klauselgestaltung bekannt sind. Wer weiß, welche Klauseln gegenüber Verbrauchern Bestand haben und welche nicht, kann Vertragsvorlagen im eigenen Unternehmen realistischer einschätzen, statt sich allein auf vorhandene Muster zu verlassen. Für die eigene berufliche Praxis bedeutet dieses Grundlagenwissen mehr Sicherheit im täglichen Umgang mit Verträgen und Kundenanliegen, unabhängig davon, ob die Teilnehmenden selbst Verträge abschließen, Reklamationen bearbeiten, Widerrufsfälle prüfen oder als Führungskraft die Verantwortung dafür tragen.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Rechtsanwaltsfachangestellte/r
  • Sachbearbeiter/in Recht
  • Fachwirt/in für Recht

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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So finanziert sich Kursweg: Bildungsanbieter zahlen ein Entgelt für die Weitergabe deiner Anfrage — für dich bleibt sie kostenlos. Details zum Geschäftsmodell.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich eine juristische Ausbildung für diesen Kurs?

Nein, besondere juristische Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Hilfreich sind praktische Berührungspunkte mit Verträgen oder Kundenanliegen im eigenen Berufsalltag.

Welche Rechtsgebiete werden konkret behandelt?

Der Kurs behandelt das Zustandekommen von Verträgen, das Leistungsstörungsrecht sowie die Besonderheiten im Kaufrecht und im Werkvertragsrecht, jeweils mit Bezug zu verbraucherschützenden Regelungen.

Werden auch Online- und Versandhandelsfälle behandelt?

Ja, die Besonderheiten des Verbraucherschutzes im Internet- und Versandhandel sind fester Bestandteil des Moduls zum Kaufrecht.

In welcher Form findet der Unterricht statt?

Die Weiterbildung findet als Vollzeit-Präsenzkurs statt, in dem rechtliche Grundlagen vorgetragen und direkt anhand von Fallbeispielen diskutiert werden.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung des durchführenden Bildungsträgers, keine staatliche juristische Prüfung.