Umwelt & Agrar
Landwirtschaftskammer

Umschulung Gärtner/in Garten- und Landschaftsbau

Gärtnerinnen und Gärtner im Garten- und Landschaftsbau bauen und pflegen Freiräume: private Gärten, Parks, Spielplätze, Friedhöfe und Verkehrsbegleitgrün. Die eine Hälfte ist der Bau: Flächen abstecken, Höhen und Gefälle nach Plan übertragen, Boden abtragen und verdichten, pflastern, Mauern und …

Kostenlos & unverbindlich anfragen

Auf einen Blick

Dauer27 MonateOrientierung; Angebot prüfen
FormatOnline & Präsenzflexibel
Kostenkeine Preisangabe hinterlegtauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Gärtnerinnen und Gärtner im Garten- und Landschaftsbau bauen und pflegen Freiräume: private Gärten, Parks, Spielplätze, Friedhöfe und Verkehrsbegleitgrün. Die eine Hälfte ist der Bau: Flächen abstecken, Höhen und Gefälle nach Plan übertragen, Boden abtragen und verdichten, pflastern, Mauern und Treppen setzen, Zäune und Terrassen bauen, Entwässerung und Bewässerung verlegen. Die andere Hälfte ist das Grün: Boden beurteilen, Rasen ansäen, Stauden, Sträucher und Bäume pflanzen, Gehölze schneiden, düngen und Pflanzenschutz sachkundig durchführen. Bagger, Radlader und Motorsäge gehören zum Arbeitsmittel. Der Arbeitsplatz wechselt täglich, die Arbeit richtet sich nach Wetter und Vegetation.

Wenn dich die 814 Tage erschrecken: Die Zahl stimmt, sie ist der Preis für einen vollwertigen Berufsabschluss statt eines Kurszertifikats. Rund 27 Monate heißt zwei komplette Gartenjahreszyklen, und Pflanzenkenntnis lernt man nicht an einem Wochenende. Die zweite Sorge ist der Körper: ein Anbieter schreibt ausdrücklich, dass Rückenbeschwerden dagegen sprechen. Einen vorherigen Berufsabschluss brauchst du nicht, die Umschulung setzt bei null an.

Kursinhalte & Lernziele

  • Modul 1: Pflanzenkenntnis und botanische Grundlagen (14 Wochen) – Pflanzenkenntnis ist im Garten- und Landschaftsbau das Fach, an dem Prüfungen erfahrungsgemäß hängen, und sie lässt sich nicht in wenigen Wochen nachholen. Das Modul baut ein belastbares Sortiment auf und verbindet jede Art mit ihrem Standort, ihrer Verwendung und ihrem Pflegebedarf. Die konkrete Modulstruktur legt der Bildungsträger fest; diese Übersicht beschreibt die fachlich üblichen Inhalte des Berufsfeldes. Inhalte: Gehölze, Stauden, Gräser und Wechselflor sicher bestimmen, Botanische Namen, Sortiment und Verwendungseigenschaften, Standortansprüche: Licht, Wasser, Boden, Winterhärte, Wachstum, Vegetationszyklus und Entwicklungsphasen, Pflanzenlisten und Ausschreibungstexte lesen.
  • Modul 2: Boden, Substrate und Vegetationstechnik (12 Wochen) – Was unter der Oberfläche passiert, entscheidet darüber, ob eine Pflanzung anwächst oder in der zweiten Saison ausfällt. Behandelt werden Bodenansprache, Verbesserung und Substrataufbau ebenso wie das fachgerechte Pflanzen, Wässern und Verankern. Die Inhalte sind Grundlage sowohl für Neuanlagen als auch für spätere Pflegeaufträge. Inhalte: Bodenarten, Bodenprofil und Bodenansprache im Feld, Verdichtung, Bodenverbesserung und Substrataufbau, Düngung, Nährstoffbedarf und Bodenuntersuchung, Rasenansaat, Fertigrasen und Dachbegrünungsaufbau, Pflanzarbeiten, Verankerung und Anwuchspflege.
  • Modul 3: Bauen im Freiraum: Wege, Plätze, Mauern, Treppen (16 Wochen) – Der bauliche Kern des Berufs. Von der Baustelleneinrichtung über das Abstecken nach Plan bis zum fertigen Belag wird der komplette Ablauf geübt, einschließlich der Regeln zu Gefälle, Frostschutz und Verdichtung. Weil Baufehler hier teuer und sichtbar sind, liegt der Schwerpunkt auf sauberer Ausführung und Kontrolle des eigenen Ergebnisses. Inhalte: Baustelleneinrichtung, Absicherung und Vermessung, Höhen, Gefälle und Abstecken nach Ausführungsplan, Erdarbeiten, Tragschichten und Verdichtung, Pflaster-, Platten- und Natursteinbeläge, Trockenmauern, Stützmauern, Treppen und Einfassungen.
  • Modul 4: Wasser, Entwässerung und technische Ausstattung (10 Wochen) – Wasser ist im Freiraum die häufigste Schadensursache und zugleich ein eigenes Gestaltungsthema. Das Modul behandelt Entwässerung und Versickerung ebenso wie Teiche, Bewässerung und die technischen Leitungen, die heute in fast jeder größeren Anlage liegen. Inhalte: Oberflächenentwässerung, Rinnen und Drainagen, Versickerung und Umgang mit Niederschlagswasser, Teich- und Wasseranlagen, Abdichtung und Technik, Bewässerungsanlagen planen und installieren, Außenbeleuchtung und Leitungsführung im Freiraum.
  • Modul 5: Maschinen, Geräte, Fahren und Arbeitssicherheit (10 Wochen) – Maschineneinsatz und Arbeitsschutz gehören im Grünbau zusammen, weil die häufigsten schweren Unfälle an Motorgeräten und im Straßenraum passieren. Das Modul verbindet Bedienung, Wartung und Sicherungsregeln. In mindestens einem Angebot ist zusätzlich der Erwerb der Führerscheinklassen B und BE enthalten; ob das für Ihren Platz gilt, ist beim Träger zu klären. Inhalte: Kleingeräte, Freischneider, Motorsäge und Schutzausrüstung, Bagger, Radlader und Rüttelplatte im Baustelleneinsatz, Anhängerbetrieb, Ladungssicherung und Transport, Wartung, Pflege und Störungserkennung an Geräten, Unfallverhütungsvorschriften und Sicherung im Straßenraum.
  • Modul 6: Grünflächenpflege, Gehölzschnitt und Pflanzenschutz (12 Wochen) – Pflege ist für viele Betriebe das wirtschaftliche Rückgrat, weil sie ganzjährig Umsatz bringt. Behandelt werden Rasen- und Gehölzpflege, das Erkennen von Schadbildern und der rechtlich geregelte Umgang mit Pflanzenschutzmitteln. Ob ein Sachkundenachweis Teil des Angebots ist, legt der Träger fest. Inhalte: Rasenpflege, Vertikutieren, Nachsaat und Düngung, Schnitt von Sträuchern, Hecken und Jungbäumen, Schadbilder, Krankheiten und Schädlinge erkennen, Integrierter Pflanzenschutz und Sachkundevorgaben, Pflegeverträge, Pflegegänge und Jahresplanung.
  • Modul 7: Baustellenorganisation, Aufmaß und Kundenkontakt (8 Wochen) – Zwischen Plan und fertiger Anlage steht die Organisation: Wer Aufmaß, Mengen und Ablauf im Griff hat, arbeitet wirtschaftlich und vermeidet Streit über Leistungen. Das Modul behandelt die kaufmännisch-organisatorische Seite der Baustelle einschließlich der Übergabe an den Kunden. Inhalte: Pläne, Leistungsverzeichnisse und Materiallisten lesen, Aufmaß, Mengenermittlung und Bautagebuch, Materialdisposition und Arbeitsablaufplanung, Kommunikation mit Auftraggebern und Übergabe, Reklamationen, Mängel und Nachbesserung.
  • Modul 8: Fachrechnen, Betriebspraxis und Prüfungsvorbereitung (12 Wochen) – Zum Abschluss werden die Inhalte auf das Prüfungsformat ausgerichtet: Fachrechnen, Wirtschafts- und Sozialkunde, praktische Arbeitsproben und das Fachgespräch. Da die Kammerprüfung Pflanzenkenntnis in der Regel gesondert abfragt, läuft deren Wiederholung parallel mit. Umfang und Prüfungsformat bestimmen Träger und zuständige Kammer. Inhalte: Flächen-, Massen- und Materialberechnung, Wirtschafts- und Sozialkunde, Praxisphasen im Betrieb über die Vegetationsperiode, Arbeitsproben und praktische Prüfungsstücke üben, Pflanzenkenntnis-Wiederholung und Fachgespräch trainieren.

Lernziele:

  • Am Ende steht ein anerkannter Ausbildungsabschluss mit Kammerprüfung, kein Trägerzertifikat – abgeschlossen wird mit der Abschlussprüfung gemäß BBiG vor der Kammer.
  • Die Nachfrageseite ist breit: Für den Zielberuf sind in den letzten 365 Tagen 7.784 offene Stellen erfasst.
  • Die Angebotslage ist tragfähig statt exotisch: 11 Anbieter, 13 Angebote und 17 Termine sind erfasst, was reale Auswahl und Startchancen bedeutet.
  • Sowohl Vollzeit als auch Teilzeit sind dokumentiert – der Weg lässt sich an Betreuungsaufgaben oder gesundheitliche Belastungsgrenzen anpassen.
  • Mindestens ein Angebot verbindet die Umschulung mit dem Erwerb der Führerscheinklassen B und BE, die im Grünbau für Anhänger und Maschinentransport praktisch vorausgesetzt werden.

Zielgruppe & Voraussetzungen

Diese Umschulung passt zu Menschen, die aus einem Innenraum- oder Bürojob heraus in eine körperliche Arbeit an der frischen Luft wechseln wollen und dabei einen vollwertigen, kammergeprüften Berufsabschluss anstreben – nicht nur ein Zertifikat. Weil der Unterricht überwiegend in Präsenz stattfindet und Praxisphasen an Baustellen und in Gärtnereien vorgesehen sind, ist der Weg ortsgebunden und körperlich fordernd. Er eignet sich für Umsteigende ohne einschlägigen Abschluss ebenso wie für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen aus einem schwereren Beruf heraus müssen – vorausgesetzt, die Rücken- und Gelenkbelastung des Grünbaus ist ärztlich vertretbar. Wer eine überwiegend sitzende, wetterunabhängige Tätigkeit sucht, ist hier falsch.

  • Umsteigende ohne einschlägigen Berufsabschluss, die einen anerkannten Ausbildungsabschluss in einem grünen Beruf wollen
  • Menschen aus Büro- oder Innenraumberufen, die bewusst in körperliche Arbeit im Freien wechseln
  • Personen mit Erfahrung in Bau, Hausmeisterdienst oder Kommunaltechnik, die Pflanzenwissen ergänzen wollen
  • Weniger geeignet für alle mit Rücken- oder Gelenkbeschwerden sowie für alle, die wetterunabhängig und ortsungebunden arbeiten müssen
Voraussetzungen:

Ein Berufsabschluss ist nicht erforderlich – die Umschulung führt selbst zu einem anerkannten Ausbildungsabschluss. Über die Aufnahme entscheidet der Bildungsträger, bei geförderten Plätzen gemeinsam mit der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter. Als Mindestvoraussetzung verlangen die Anbieter einen Hauptschulabschluss oder eine vergleichbare Schulausbildung, dazu ausdrücklich gesundheitliche Eignung: Ein Anbieter formuliert „keine Rückenbeschwerden“ als Bedingung und erwartet Interesse am Umgang mit Pflanzen sowie an der Gestaltung von Garten- und Grünanlagen, Spielplätzen und Biotopen.

  • Kein Berufsabschluss vorausgesetzt – die Maßnahme führt selbst zum Abschluss
  • In den Zugangstexten genannt: mindestens Hauptschulabschluss oder vergleichbare Schulausbildung
  • Gesundheitliche Eignung für dauerhafte Arbeit im Freien; ein Anbieter nennt ausdrücklich, dass Rückenbeschwerden entgegenstehen
  • Interesse an Pflanzen und an der Gestaltung von Garten- und Grünanlagen, Spielplätzen und Biotopen sowie Einsatzbereitschaft
  • Bereitschaft zu einer Qualifizierung über rund 27 Monate in Vollzeit oder Teilzeit, dazu ein Aufnahmegespräch beim Bildungsträger

Ablauf & Abschluss

Präsenz- und Onlineanteile (kombinierte Lernform)

27 Monate in Voll- oder Teilzeit – belegter Durchschnitt der Angebote

Betriebspraktikum: Betriebliche Praxisphasen gehören bei dieser Umschulung fest dazu; Umfang und Lage legt der Bildungsträger fest. Im Garten- und Landschaftsbau fallen sie in der Regel umfangreich aus, weil Pflasterarbeiten, Mauern, Pflanzungen und Pflegeschnitte nur an echten Baustellen und über die Jahreszeiten hinweg zu lernen sind. Rechnen Sie damit, dass Praxisphasen in die Vegetationsperiode gelegt werden.

Im Verlauf der Umschulung findet eine Zwischen- beziehungsweise Standortprüfung statt, die den Ausbildungsstand nach etwa der Hälfte der Laufzeit feststellt. Sie dient der Rückmeldung und ist nicht der Abschluss.

Die Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil. Schriftlich werden üblicherweise Pflanzenkenntnisse, Technologie und Betriebliche Zusammenhänge sowie Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft; praktisch werden Arbeitsproben aus Bau und Vegetationstechnik ausgeführt und in einem Fachgespräch erläutert.

Prüfende Stelle: Zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz; bei den grünen Berufen ist das in den meisten Bundesländern die Landwirtschaftskammer. Abgeschlossen wird mit der Abschlussprüfung gemäß BBiG als Kammerprüfung. Welche Kammer für Ihren Platz zuständig ist und wie die Zulassung zur Prüfung erfolgt, nennt Ihnen der Bildungsträger.. Offizieller Abschluss: Nach bestandener Prüfung führen Sie die Berufsbezeichnung Gärtner beziehungsweise Gärtnerin der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau. Verbreitet ist zusätzlich die Bezeichnung „Gärtner/Gärtnerin im Garten- und Landschaftsbau (LWK)“..

Eine Förderung über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters ist bei dieser Umschulung ein realistischer Weg, weil sie zu einem anerkannten Berufsabschluss führt. Die Bewilligung ist jedoch immer eine Einzelfallentscheidung nach § 81 SGB III und hängt von Ihrer persönlichen Situation, der Arbeitsmarktlage und der AZAV-Zertifizierung des konkreten Angebots ab – eine Zusage vorab gibt es nicht. Ein Teil der Angebote kostet über 10.000 €, bei den übrigen nennt der Anbieter keinen Preis. Klären Sie die Förderfähigkeit vor der Anmeldung mit Ihrer Vermittlungsfachkraft.

Wird die Umschulung gefördert und führt sie zu einem Abschluss in einem Ausbildungsberuf mit mindestens zwei Jahren Ausbildungsdauer, kommen nach § 87a SGB III zwei Geldleistungen dazu: 150 Euro Weiterbildungsgeld im Monat für Arbeitslose, zusätzlich zu ALG oder Bürgergeld, sowie Prüfungsprämien von 1.000 Euro für die bestandene Zwischen- und 1.500 Euro für die bestandene Abschlussprüfung – zusammen bis zu 2.500 Euro. Beides setzt voraus, dass die Maßnahme bewilligt wurde.

Nutzen & Perspektiven

Die Nachfrageseite ist gut belegt: In den letzten 365 Tagen sind 7.784 offene Stellen zum Zielberuf erfasst. Getragen wird sie vom privaten Gartenbau, vom öffentlichen Grün und von Aufgaben rund um Starkregenvorsorge, Entsiegelung, Begrünung und Baumpflege. Diese Arbeiten sind ortsgebunden. Realistisch bleibt die Saisonabhängigkeit: Spitzen von Frühjahr bis Herbst, im Winter Pflege, Bauwinter oder Winterdienst.

Der Tarifvertrag im Garten- und Landschaftsbau garantiert geregelte Entlohnung; Baumaschinen- und Baumpflege-Zusatzqualifikationen bringen Lohnaufschläge.

  • Einstieg: ca. 29.000–35.000 €
  • Mit Berufserfahrung: ca. 36.000–46.000 €
  • Spezialist oder Leitung: ca. 48.000–60.000 €
  • Typische Tätigkeitsfelder: Neuanlage von Gärten, Wohnumfeld und Firmengelände, Wege-, Platz- und Mauerbau einschließlich Pflaster- und Natursteinarbeiten, Pflanzarbeiten, Rasenanlage und Vegetationstechnik, Pflege von Grünanlagen, Gehölzschnitt und Rasenpflege, Entwässerung, Bewässerung und Wasseranlagen im Freiraum, Bau und Unterhaltung von Spiel-, Sport- und Freizeitanlagen, Renaturierung, Böschungssicherung und Begrünung im Verkehrsraum
  • Typische Arbeitgeber: Garten- und Landschaftsbaubetriebe, Kommunale Grünflächenämter und Bauhöfe, Friedhofsverwaltungen und Friedhofsgärtnereien, Betreiber von Sport-, Golf- und Freizeitanlagen, Wohnungsbaugesellschaften und Facility-Management mit eigener Grünpflege, Betriebe der Baumpflege und Vegetationstechnik, Straßen- und Autobahnmeistereien mit Grünunterhaltung

Welche Förderung passt zu dir?

Finde in 30 Sekunden heraus, ob dir ein Bildungsgutschein oder andere Zuschüsse zustehen. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Arbeitsmarkt-Report

Einstieg (0–2 J.):29.000–35.000 €
Mittel (3–7 J.):36.000–46.000 €
Senior (8+ J.):48.000–60.000 €

Zielberufe

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten.

  • Neuanlage von Gärten, Wohnumfeld und Firmengelände
  • Wege-, Platz- und Mauerbau einschließlich Pflaster- und Natursteinarbeiten
  • Pflanzarbeiten, Rasenanlage und Vegetationstechnik
  • Pflege von Grünanlagen, Gehölzschnitt und Rasenpflege
  • Entwässerung, Bewässerung und Wasseranlagen im Freiraum
  • Bau und Unterhaltung von Spiel-, Sport- und Freizeitanlagen

Unverbindliche Anfrage

Wir vergleichen passende Anbieter nach Region und Förderfähigkeit und melden uns in Kürze mit kostenlosen Kurs-Optionen.

Mit * markierte Angaben sind erforderlich.

So finanziert sich Kursweg: Bildungsanbieter zahlen ein Entgelt für die Weitergabe deiner Anfrage — für dich bleibt sie kostenlos. Details zum Geschäftsmodell.

Für Rückfragen zu passenden Kursen. Mit Vorwahl, z. B. 0170 1234567.

Wohnort *

Wir verwenden den Wohnort, um passende Anbieter in deiner Region zu finden.

Kostenlos & unverbindlich · Daten sind sicher

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich einen Schulabschluss oder eine abgeschlossene Ausbildung?

Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht nötig – die Umschulung führt selbst zum Abschluss. Ein Anbieter verlangt allerdings mindestens einen Hauptschulabschluss oder eine vergleichbare Schulausbildung. Träger dürfen eigene Zulassungsbedingungen setzen; lassen Sie sich diese vor der Anmeldung schriftlich bestätigen.

Wie lange dauert die Umschulung und geht sie auch in Teilzeit?

Die belegte Laufzeit beträgt 814 Tage, also rund 27 Monate. In unserer Auswertung sind sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitangebote dokumentiert, dazu Präsenzunterricht und Hybrid-Formate. Die längere Laufzeit im Vergleich zu einer 24-Monats-Umschulung ist im Grünbau plausibel, weil zwei vollständige Vegetationsperioden abgedeckt werden müssen. Welche Variante an Ihrem Ort startet, hängt vom jeweiligen Angebot ab.

Welchen Abschluss bekomme ich und wer nimmt die Prüfung ab?

Es handelt sich um einen vollwertigen Ausbildungsabschluss nach dem Berufsbildungsgesetz. Geprüft wird vor der zuständigen Stelle, bei den grünen Berufen in der Regel der Landwirtschaftskammer. Das ist mehr als ein Trägerzertifikat und im Betrieb entsprechend anerkannt.

Ist die Arbeit körperlich zu schaffen, wenn ich nicht mehr 20 bin?

Der Beruf ist körperlich fordernd: Heben, Knien, Arbeiten im Freien bei jedem Wetter, Umgang mit Steinen, Erde und Maschinen. Ein Anbieter nennt in seinem Zugangstext ausdrücklich, dass Rückenbeschwerden entgegenstehen. Alter allein ist kein Ausschluss – viele Umschülerinnen und Umschüler sind über 30. Entscheidend ist die gesundheitliche Eignung, und die sollten Sie vor dem Start ärztlich klären, nicht erst während der ersten Praxisphase.

Wie viele Anbieter gibt es und wie ist die Angebotslage?

Diesen Abschluss führen 11 Anbieter mit 13 Angeboten und 17 Terminen. Das ist für eine Umschulung mit Kammerabschluss eine tragfähige Lage, aber keine flächendeckende: Nicht in jeder Region startet jedes Jahr ein Kurs. Anbieternamen nennen wir auf dieser Seite nicht; über eine Anfrage bei uns klären wir, welche Angebote in Ihrer Nähe und zu Ihrem Wunschtermin tatsächlich starten.

Was kostet die Umschulung und wird sie gefördert?

Beim Kostenrahmen führt ein Teil der Angebote „über 10.000 €“, bei den übrigen ist keine Preisangabe hinterlegt; den genauen Preis nennt der Träger. Bei Umschulungen ist der Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters der übliche Förderweg. Er wird nicht automatisch erteilt, sondern nach § 81 SGB III im Einzelfall geprüft – unter anderem danach, ob die Maßnahme arbeitsmarktlich notwendig und nach AZAV zertifiziert ist. Eine pauschale vollständige Kostenübernahme können wir nicht zusichern.

Ist ein Führerschein Pflicht?

Formal ist er keine Zugangsvoraussetzung, praktisch aber ein großer Vorteil: Im Garten- und Landschaftsbau fahren Kolonnen mit Transporter und Anhänger zu wechselnden Baustellen. Mindestens ein Angebot verbindet die Umschulung deshalb ausdrücklich mit dem Erwerb der Klassen B und BE. Ob das bei Ihrem Platz enthalten ist und wer die Kosten trägt, sollten Sie vor der Anmeldung klären.