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Datenmodellierung mit Snowflake lernen – Weiterbildung

Datenmodellierung praxisnah anhand der Cloud-Plattform Snowflake: von der Rohdatenschicht über ELT-Transformationen bis zur reportingfähigen Warehouse-Struktur.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung gliedert sich in vier aufeinander aufbauende Themenblöcke – Grundlagen der Datenmodellierung, die Snowflake-Plattform, praktische Modellierung sowie die Anwendung im Arbeitskontext – ergänzt durch einen umfangreichen Praxisteil mit einem durchgehenden Beispielszenario. Der… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Abschlussprüfung und einem Trägerzertifikat ab, das die erworbenen Kenntnisse in Datenmodellierung und Snowflake bestätigt. Eine herstellerseitige externe Zertifizierung ist für diesen Kurs nicht angegeben. Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Für die Teilnahme gelten eine abgeschlossene Berufsausbildung und/oder ein Studium sowie ein sicherer Umgang mit dem Computer als Zugangsvoraussetzung. Englischkenntnisse sind von Vorteil, da Teile der Snowflake-Dokumentation und Fachbegriffe auf Englisch vorliegen. Vorkenntnisse in SQL oder… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Dieser Kurs vermittelt, wie analytische Datenstrukturen gezielt für die Cloud-Data-Warehouse-Plattform Snowflake modelliert werden, und richtet sich an die typischen Aufgaben eines Warehouse Developer im beruflichen Alltag. Ausgehend von den Grundprinzipien der Datenmodellierung für Auswertungszwecke lernen Teilnehmende, wie Rohdaten in Snowflake geladen, transformiert und in belastbare, performante Datenstrukturen überführt werden. Der Kurs verbindet dabei fachliche Modellierungsentscheidungen mit der technischen Umsetzung in Snowflake und stellt so einen unmittelbaren Bezug zu wiederkehrenden Aufgaben aus der Warehouse-Entwicklung her, von der ersten Rohdatenschicht bis zum reportingfähigen Datenmodell.

Was lernst du in diesem Kurs?

Block 1: Grundlagen der Datenmodellierung für analytische Zielstrukturen Der erste Block vermittelt, wie Datenmodelle so aufgebaut werden, dass sie Auswertungen und Bereitstellung zuverlässig unterstützen, unabhängig von der konkreten Zielplattform.

  • Grundprinzipien tragfähiger Datenmodelle für Auswertung und Bereitstellung
  • Einordnung fachlicher Anforderungen in Modellierungsentscheidungen
  • Einordnung technischer Anforderungen wie Performance und Skalierbarkeit
  • Unterschied zwischen operativen und analytischen Datenmodellen
  • Grundprinzipien dimensionaler Modellierung für Auswertungsstrukturen
  • Typische Modellierungsfehler und ihre Auswirkung auf spätere Auswertungen

Block 2: Snowflake als moderne Cloud-Data-Warehouse-Plattform Der zweite Block führt in die Architektur und die zentralen Konzepte von Snowflake ein, die sich von klassischen On-Premise-Datenbanken in wesentlichen Punkten unterscheidet.

  • Architektur von Snowflake mit getrennter Speicher- und Rechenebene
  • Einsatz virtueller Warehouses zur Steuerung von Rechenleistung
  • Laden von Daten aus unterschiedlichen Quellen in Snowflake
  • Transformation von Rohdaten mit SQL-basierten Snowflake-Funktionen
  • Abfrage und Bereitstellung transformierter Daten für nachgelagerte Systeme
  • Grundlagen cloudbasierter ELT-Szenarien im Vergleich zu klassischem ETL

Block 3: Datenmodellierung in der Praxis mit Snowflake Der dritte Block verbindet die modellierungstheoretischen Grundlagen mit den konkreten Möglichkeiten von Snowflake und zeigt, wie Warehouse-Strukturen praktisch aufgebaut werden.

  • Aufbau von Staging-, Transformations- und Reporting-Schichten
  • Umgang mit semi-strukturierten Daten wie JSON über den VARIANT-Datentyp
  • Modellierung nachvollziehbarer, performanter Warehouse-Strukturen
  • Zugriffs- und Berechtigungskonzepte für Datenbankobjekte in Snowflake
  • Versionierung und Nachvollziehbarkeit von Datenmodelländerungen
  • Performanceoptimierung von Abfragen auf großen Datenmengen

Block 4: Anwendung im Arbeitskontext eines Warehouse Developer Der vierte Block überträgt die bisherigen Inhalte auf die typischen Arbeitsaufgaben eines Warehouse Developer in Entwicklungs-, Integrations- und Plattformumgebungen.

  • Typische Arbeitsaufgaben in der Rolle Warehouse Developer
  • Zusammenspiel von Datenmodellierung und nachgelagerten Reporting-Werkzeugen
  • Umgang mit wachsenden, sich verändernden Datenquellen im Warehouse
  • Dokumentation von Datenmodellen für Team und Fachbereich
  • Zusammenarbeit mit Integrations- und Plattformteams bei der Datenbereitstellung
  • Einordnung, wann ein Datenmodell angepasst werden muss

Praxisteil – Von der Rohdatenschicht zum reportingfähigen Datenmodell in Snowflake

  • Analyse eines realitätsnahen Beispielszenarios mit mehreren Rohdatenquellen
  • Konzeption einer Staging-Schicht für die eingehenden Rohdaten
  • Entwurf eines dimensionalen Datenmodells für Auswertungszwecke
  • Transformation der Rohdaten mit SQL-basierten Snowflake-Funktionen
  • Einbindung semi-strukturierter Daten in das Gesamtmodell
  • Konfiguration eines virtuellen Warehouses für die Verarbeitung
  • Einrichtung von Zugriffsrechten für unterschiedliche Nutzergruppen
  • Aufbau einer Reporting-Schicht für nachgelagerte Auswertungswerkzeuge
  • Überprüfung der Modellperformance bei wachsendem Datenvolumen
  • Dokumentation der getroffenen Modellierungsentscheidungen
  • Identifikation von Optimierungspotenzial im entwickelten Modell
  • Präsentation des fertigen Datenmodells anhand eines Beispielberichts

Die vier Themenblöcke führen von den allgemeinen Prinzipien der Datenmodellierung über die Snowflake-Plattform und die praktische Modellierung bis zur konkreten Anwendung im Arbeitsalltag eines Warehouse Developer. Der Praxisteil überträgt diesen Weg auf ein durchgehendes Beispielszenario, in dem Teilnehmende ein eigenes Datenmodell von der ersten Rohdatenschicht bis zur reportingfähigen Struktur in Snowflake entwickeln.

Lernziele:

  • Grundprinzipien der Datenmodellierung für analytische Zielstrukturen einordnen
  • Fachliche und technische Anforderungen in konkrete Modellierungsentscheidungen übersetzen
  • Aufbau und Architektur der Cloud-Data-Warehouse-Plattform Snowflake nachvollziehen
  • Daten in Snowflake laden, transformieren und für Abfragen bereitstellen
  • Staging-, Transformations- und Reporting-Schichten in einem Datenmodell unterscheiden
  • Dimensionale Modellierungskonzepte für performante Auswertungsstrukturen anwenden
  • Semi-strukturierte Daten wie JSON in Snowflake modellieren und abfragen
  • Cloudbasierte ELT-Prozesse von klassischen ETL-Ansätzen abgrenzen
  • Virtuelle Warehouses zur Steuerung von Rechenleistung und Performance einsetzen
  • Zugriffs- und Berechtigungskonzepte für Datenbankstrukturen in Snowflake nachvollziehen
  • Datenmodelle so gestalten, dass sie nachvollziehbar, wartbar und skalierbar bleiben
  • Ein eigenes Datenmodell von der Rohdatenschicht bis zur reportingfähigen Struktur entwickeln

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Personen, die künftig als Warehouse Developer oder in vergleichbaren Rollen der Datenmodellierung und Datenintegration tätig sein möchten und dafür praxisnahes Wissen zu Snowflake als moderner Cloud-Data-Warehouse-Plattform benötigen.

  • Personen mit erster Datenbank- oder SQL-Erfahrung, die sich auf Cloud-Data-Warehouses spezialisieren möchten
  • Angehende Warehouse Developer und Data Engineers
  • Fachkräfte, die von klassischen On-Premise-Datenbanken in Richtung Cloud-Plattformen wechseln möchten
  • Personen, die Datenmodellierung nicht nur theoretisch, sondern anhand einer konkreten Plattform erlernen möchten
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme gelten eine abgeschlossene Berufsausbildung und/oder ein Studium sowie ein sicherer Umgang mit dem Computer als Zugangsvoraussetzung. Englischkenntnisse sind von Vorteil, da Teile der Snowflake-Dokumentation und Fachbegriffe auf Englisch vorliegen. Vorkenntnisse in SQL oder relationalen Datenbanken erleichtern den Einstieg, werden im Kurs jedoch so weit vermittelt, wie sie für die Modellierungsaufgaben benötigt werden.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs verbindet die konzeptionellen Grundlagen der Datenmodellierung unmittelbar mit der praktischen Arbeit in Snowflake, sodass jede Modellierungsentscheidung direkt an einer realen Plattform nachvollzogen wird. Die Übungen orientieren sich konsequent an typischen Aufgaben aus der Rolle Warehouse Developer, statt abstrakte Modellierungstheorie losgelöst von einer konkreten Umgebung zu vermitteln. Der abschließende Praxisteil führt alle Inhalte in einem zusammenhängenden Beispielszenario zusammen.

Die Weiterbildung gliedert sich in vier aufeinander aufbauende Themenblöcke – Grundlagen der Datenmodellierung, die Snowflake-Plattform, praktische Modellierung sowie die Anwendung im Arbeitskontext – ergänzt durch einen umfangreichen Praxisteil mit einem durchgehenden Beispielszenario. Der zeitliche Umfang richtet sich nach individuellen Vorkenntnissen und dem gewählten Lerntempo.

Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Abschlussprüfung und einem Trägerzertifikat ab, das die erworbenen Kenntnisse in Datenmodellierung und Snowflake bestätigt. Eine herstellerseitige externe Zertifizierung ist für diesen Kurs nicht angegeben.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Besonders wertvoll ist, dass dieser Kurs Datenmodellierung nicht abstrakt, sondern unmittelbar anhand einer in der Praxis weit verbreiteten Cloud-Data-Warehouse-Plattform vermittelt. Wer versteht, wie sich Modellierungsentscheidungen konkret in Snowflake auswirken, kann dieses Wissen deutlich direkter in den Arbeitsalltag übertragen als bei einer rein plattformunabhängigen Modellierungsschulung. Die Auseinandersetzung mit cloudbasierten ELT-Ansätzen statt klassischem ETL bereitet zudem gezielt auf moderne Warehouse-Architekturen vor, in denen Transformationen zunehmend nach dem Laden der Daten direkt in der Zielplattform stattfinden. Diese Verschiebung prägt viele aktuelle Data-Engineering- und Warehouse-Rollen und unterscheidet den Kurs von Modellierungsschulungen, die noch von klassischen On-Premise-ETL-Pipelines ausgehen. Für den Berufsalltag als Warehouse Developer bedeutet das erworbene Wissen, dass Teilnehmende nicht nur einzelne Abfragen schreiben, sondern vollständige Datenmodelle von der Rohdatenschicht bis zur Reporting-Ebene eigenständig konzipieren, dokumentieren und bei wachsenden Datenmengen weiterentwickeln können – eine Kompetenz, die in datengetriebenen Unternehmen zunehmend gefragt ist.

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Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Warehouse Developer
  • Data Engineer
  • Datenbankentwickler/in
  • Cloud-Data-Analyst/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich bereits Erfahrung mit Snowflake?

Nein, der Kurs führt systematisch in die Architektur und die zentralen Funktionen von Snowflake ein. Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Studium sowie ein sicherer Umgang mit dem Computer.

Was unterscheidet diesen Kurs von einer allgemeinen Datenmodellierungs-Schulung?

Alle Modellierungskonzepte werden unmittelbar an der Cloud-Plattform Snowflake erarbeitet, von der Rohdatenschicht bis zur reportingfähigen Struktur, statt abstrakt und plattformunabhängig vermittelt zu werden.

Was bedeutet ELT im Zusammenhang mit Snowflake?

Bei ELT werden Rohdaten zunächst geladen und erst anschließend direkt in der Zielplattform transformiert, statt wie beim klassischen ETL vor dem Laden. Dieser Ansatz prägt moderne Cloud-Data-Warehouse-Architekturen wie Snowflake.

Für welche Rolle bereitet der Kurs konkret vor?

Die Übungen orientieren sich an typischen Aufgaben eines Warehouse Developer, etwa dem Aufbau von Staging- und Reporting-Schichten sowie der Modellierung performanter, nachvollziehbarer Datenstrukturen.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Der Kurs endet mit einer trägerinternen Abschlussprüfung und einem Trägerzertifikat, das die erworbenen Kenntnisse in Datenmodellierung und Snowflake bestätigt.