Data Scientist: Optimierung für Prozesse – Weiterbildung
Datenbasierte Prozessoptimierung als Data Scientist: von Datenaufbereitung über SQL und Power BI bis zu automatisierten Pipelines und Feature Engineering.
Auf einen Blick
Überblick
Prozessoptimierung gelingt nur, wenn Entscheidungen auf soliden Daten beruhen statt auf Vermutungen. Dieser Kurs vermittelt methodische und technische Grundlagen, um datenbasierte Analysen und Modellierungen gezielt für die Optimierung von Geschäftsprozessen einzusetzen. Der Weg führt von der strukturierten Datenaufbereitung über den effizienten Einsatz von SQL und die visuelle Darstellung in Power BI bis hin zu automatisierten Datenpipelines und den Grundlagen des maschinellen Lernens, einschließlich Feature Engineering zur Verbesserung prädiktiver Verfahren. Im Mittelpunkt steht dabei stets der Bezug zu realen Prozessen, deren Effizienz und Qualität durch datengetriebene Methoden gesteigert werden soll.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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1
an 3 Standorten
48
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 11 erfassten Orten
7 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning92 %
- Virtuelles Klassenzimmer8 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 6 Monate bis 1 Jahr13×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €13×
Häufige Kursorte
- Hamburg2×
- Hannover2×
- Leipzig1×
- Bochum1×
- Duisburg1×
- Köln1×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen4×
- Niedersachsen3×
- Hamburg2×
- Baden-Württemberg1×
- Sachsen1×
- Hessen1×
Vermittelte Kompetenzen
- SQL
- Machine Learning
- Data Pipelines
- Feature Engineering
- Power BI
- DAX
- Prozessanalyse
Zugeordnete Zielberufe
- Industriemeister/Industriemeisterin - allgemein19.202 Stellen/12 Mon.
- Data Engineer6.907 Stellen/12 Mon.
- Data Scientist3.910 Stellen/12 Mon.
- Assistent/Assistentin für Informatik (technische Informatik)78 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 48 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Modul 1 — Datenaufbereitung: Jede Prozessoptimierung beginnt mit sauberen, verlässlichen Daten. Dieses Modul vermittelt, wie Datenquellen strukturiert aufbereitet und für nachgelagerte Analysen nutzbar gemacht werden.
- Strukturierte Aufbereitung heterogener Datenquellen
- Verfahren zur Bereinigung und Harmonisierung von Rohdaten
- Explorative Ansätze zur Erkennung von Mustern und Trends mithilfe statistischer Methoden
- Umgang mit fehlenden Werten und Dateninkonsistenzen in Prozessdaten
- Priorisierung von Datenquellen nach Relevanz für die Prozessanalyse
- Dokumentation von Aufbereitungsschritten für Nachvollziehbarkeit
Modul 2 — Datenbankmanagement und SQL: Für die Analyse prozessbezogener Daten ist der sichere Umgang mit relationalen Datenbanken unverzichtbar. Dieses Modul vertieft SQL-Kenntnisse mit Fokus auf analytische Fragestellungen im Prozessumfeld.
- Effiziente Nutzung von SQL zur Verarbeitung großer Datenmengen
- Einsatz von Joins, Aggregationen und Filtertechniken für relationale Datenbanken
- Aufbereitung prozessbezogener Kennzahlen mittels strukturierter Abfragen
- Verknüpfung mehrerer Prozessschritte über gemeinsame Datenbankschlüssel
- Performance-Optimierung bei wachsendem Datenvolumen
- Validierung von Abfrageergebnissen gegen bekannte Prozesskennzahlen
Modul 3 — Datenvisualisierung mit Power BI: Prozessoptimierung erfordert nachvollziehbare Darstellung von Ist-Zuständen und Verbesserungspotenzialen. Dieses Modul zeigt, wie Power BI dafür eingesetzt wird.
- Arbeit mit interaktiven Dashboards und DAX-Funktionen für Prozesskennzahlen
- Nachvollziehbare und strukturierte Aufbereitung analytischer Inhalte
- Darstellung von Prozessabweichungen und Engpässen in Dashboards
- Vergleichende Visualisierung von Vorher-Nachher-Zuständen bei Optimierungen
- Aufbau von Kennzahlen-Systemen für kontinuierliches Prozessmonitoring
- Anpassung von Berichten an unterschiedliche Stakeholder-Gruppen
Modul 4 — Automatisierung und Datenpipelines sowie Maschinelles Lernen: Der letzte Baustein verbindet automatisierte Datenverarbeitung mit den Grundlagen des maschinellen Lernens, um Prozessoptimierung auf eine belastbare, skalierbare Basis zu stellen.
- Konzeption von Datenpipelines für wiederkehrende Prozessanalysen
- Workflow-Management und Datenharmonisierung für skalierbare Analysesysteme
- Grundlagen des maschinellen Lernens und Trainieren von Modellen
- Verfahren zum Performance-Tuning trainierter Modelle
- Techniken des Feature Engineerings zur Optimierung prädiktiver Analyseverfahren
- Integration strukturierter Prozesse zur Unterstützung produktiver Analysesysteme
Praxis-Block — Prozessoptimierung mit Daten
- Prozessbezogenen Rohdatensatz bereinigen und strukturieren
- SQL-Abfrage zur Ermittlung von Durchlaufzeiten in einem Prozess entwickeln
- Power-BI-Dashboard zur Visualisierung von Prozessengpässen aufbauen
- DAX-Measure zur Berechnung einer Prozesskennzahl erstellen
- Automatisierte Datenpipeline für ein wiederkehrendes Reporting konzipieren
- Machine-Learning-Modell zur Vorhersage eines Prozessrisikos trainieren
- Feature Engineering zur Verbesserung eines bestehenden Vorhersagemodells anwenden
- Performance-Tuning eines trainierten Modells anhand von Testergebnissen durchführen
- Workflow zur automatisierten Aktualisierung von Prozesskennzahlen entwerfen
- Ergebnisse einer Prozessoptimierung in einem verständlichen Bericht darstellen
- Vergleich mehrerer Optimierungsszenarien anhand von Kennzahlen durchführen
- Abschlussprojekt: durchgängige Prozessanalyse von der Datenaufbereitung bis zur Modelloptimierung
Der Kurs verknüpft die vier Bausteine so, dass am Ende ein vollständiger Prozessoptimierungs-Zyklus entsteht: von der Datenaufbereitung über die Analyse bis zur automatisierten, modellgestützten Verbesserung. Diese Durchgängigkeit ist entscheidend, um Prozessoptimierung nicht als einmaliges Projekt, sondern als wiederholbaren Ansatz zu verstehen. Am Ende steht die Fähigkeit, Prozessdaten eigenständig aufzubereiten, zu analysieren, zu visualisieren und mittels Machine Learning gezielt zu verbessern.
Lernziele:
- Datenquellen strukturiert aufbereiten und für Prozessanalysen nutzbar machen
- Rohdaten bereinigen und harmonisieren, um belastbare Auswertungen zu ermöglichen
- Muster und Trends mithilfe explorativer und statistischer Methoden erkennen
- SQL effizient zur Verarbeitung großer, prozessbezogener Datenmengen einsetzen
- Joins, Aggregationen und Filtertechniken für analytische Fragestellungen anwenden
- Interaktive Power-BI-Dashboards für Prozesskennzahlen gestalten
- DAX-Funktionen für nachvollziehbare, strukturierte Berichte einsetzen
- Datenpipelines konzipieren, um wiederkehrende Prozessdaten automatisiert zu verarbeiten
- Workflow-Management und Datenharmonisierung für skalierbare Analysesysteme umsetzen
- Grundlagen des maschinellen Lernens auf Prozessoptimierung anwenden
- Modelle trainieren und mittels Performance-Tuning verbessern
- Feature Engineering zur Optimierung prädiktiver Analyseverfahren einsetzen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Personen mit ersten Berührungspunkten sowie an Quereinsteigende und Fachkräfte, die Kompetenzen in Data Science, Datenanalyse oder technisch geprägten Fachbereichen ausbauen möchten. Erste Berührungspunkte mit Daten sind hilfreich, ein formaler Abschluss ist jedoch nicht erforderlich.
- Personen aus Prozessmanagement oder Qualitätssicherung mit Interesse an datenbasierter Optimierung
- Fachkräfte, die bestehende Geschäftsprozesse analytisch fundiert verbessern möchten
- Quereinsteigende mit ersten Erfahrungen in Datenauswertung oder Reporting
- Mitarbeitende, die Automatisierung und Machine Learning für Prozessdaten einsetzen möchten
- Personen mit Interesse an einer strukturierten Grundlage für Data-Science-Tätigkeiten
Formale Abschlüsse sind nicht erforderlich. Erste Erfahrungen mit Daten, Tabellen oder einfachen Auswertungen sind hilfreich, damit weiterführende Inhalte gut nachvollziehbar sind. Vertiefte Statistik-, BI- oder Programmierkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs kombiniert Präsenz- und Online-Lernphasen im Hybrid-Format und ist in Vollzeit organisiert. Jedes Modul verbindet eine kompakte fachliche Einführung mit praktischer Anwendung an prozessnahen Datensätzen, sodass der Bezug zur realen Prozessoptimierung durchgehend erhalten bleibt. Der abschließende Praxis-Block führt die vier Module zu einem zusammenhängenden Optimierungsprojekt zusammen.
Der Kurs wird als Hybrid Learning in Vollzeit durchgeführt und umfasst vier inhaltliche Module sowie einen umfassenden Praxis-Block zur Prozessoptimierung. Die konkrete Kursdauer richtet sich nach dem gewählten Termin und wird bei der Anmeldung mitgeteilt. Die Vollzeitstruktur ermöglicht eine zusammenhängende Bearbeitung von Datenaufbereitung, SQL, Power BI, Automatisierung und Machine Learning.
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Teilnehmende ein Trägerzertifikat für den Kurs Data Scientist: Optimierung für effektive Prozesse. Je nach Kursvariante ist der Abschluss mit einer Abschlussprüfung verbunden, in der die erworbenen Kompetenzen in Datenaufbereitung, SQL, Power BI und Modelloptimierung überprüft werden.
Nutzen & Perspektiven
Unternehmen, die ihre Prozesse effizienter gestalten möchten, benötigen Fachkräfte, die Datenaufbereitung, Datenbankarbeit, Visualisierung und Machine Learning gemeinsam anwenden können, statt Prozessoptimierung nur auf Basis subjektiver Einschätzungen anzugehen. Wer diesen gesamten Weg beherrscht, kann Optimierungspotenziale datenbasiert identifizieren und deren Wirkung nachvollziehbar belegen. Die Kombination aus automatisierten Datenpipelines und Feature Engineering im vierten Modul unterscheidet den Kurs von reinen Analyse- oder BI-Schulungen: Prozessoptimierung wird hier nicht als einmalige Auswertung, sondern als wiederholbarer, skalierbarer Ansatz vermittelt. Für Fachkräfte aus Prozessmanagement oder Qualitätssicherung bietet der Kurs einen direkten Weg, bestehendes Prozesswissen um datengetriebene Analysemethoden zu erweitern und so den eigenen Beitrag zur Unternehmenseffizienz sichtbar zu machen.
Welche Förderung passt zu dir?
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Industriemeister/Industriemeisterin - allgemein19.202 Stellen
- Data Engineer6.907 Stellen
- Data Scientist3.910 Stellen
- Assistent/Assistentin für Informatik (technische Informatik)78 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was unterscheidet diesen Kurs von einem allgemeinen Data-Science-Kurs?
Der klare Fokus liegt auf der Anwendung datenbasierter Methoden zur Optimierung realer Geschäftsprozesse, nicht auf isolierter Datenanalyse. Automatisierte Pipelines und Feature Engineering stehen im Zentrum des vierten Moduls.
Brauche ich Erfahrung im Prozessmanagement, um teilzunehmen?
Nein, Erfahrung im Prozessmanagement ist hilfreich, aber keine Voraussetzung. Erste Erfahrungen mit Daten oder einfachen Auswertungen reichen als Ausgangspunkt aus.
Was ist Feature Engineering und warum ist es Teil des Kurses?
Feature Engineering bezeichnet Techniken zur gezielten Aufbereitung von Eingabedaten, um die Qualität prädiktiver Modelle zu verbessern. Es ist ein zentraler Bestandteil des vierten Moduls zur Modelloptimierung.
Wie ist der Kurs zeitlich organisiert?
Der Kurs findet in Vollzeit im Hybrid-Format statt und gliedert sich in vier aufeinander aufbauende Module mit einem abschließenden, zusammenhängenden Praxis-Block.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?
Nach erfolgreichem Abschluss wird ein Trägerzertifikat ausgestellt. Je nach Kursvariante ist der Abschluss mit einer Abschlussprüfung verbunden, in der die erworbenen Kompetenzen nachgewiesen werden.