Pädagogik & Soziales
coaching persoenlichkeit

Psychologischer Berater / Beraterin werden – Weiterbildung

Ausbildung zur psychologischen Beratung mit systemischem Coaching, Vorbereitung auf die Heilpraktiker-Psychotherapie-Prüfung und internem Abschlusskolloquium – für Beratung und Begleitung von Menschen in Veränderungsprozessen.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Coaching & Aktivierung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Ausbildung wird in Vollzeit durchgeführt und umfasst zwei Coaching-Module von jeweils 20 Tagen sowie die Vorbereitung auf die Heilpraktiker-Psychotherapie-Zulassung. Der modulare Aufbau verbindet Theorie, Praxis und Selbsterfahrung durchgehend miteinander, bevor die Ausbildung mit dem internen… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Die Ausbildung schließt mit der trägerinternen Bezeichnung „Psychologische/r Berater/in" sowie der Zertifizierung als Coach (QRC) ab. „Psychologische/r Berater/in" ist keine gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung wie „Psychotherapeut/in" oder „Psychologe/Psychologin", sondern eine trägerinterne… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Ein bestimmter Schulabschluss oder eine bestimmte Berufsausbildung ist für die Teilnahme nicht zwingend vorausgesetzt; die Ausbildung richtet sich ausdrücklich auch an Quereinsteiger:innen. Wichtig sind persönliche Rückschausfähigkeit und die Bereitschaft zur Selbsterfahrung, da beides fester… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Zwischen der klinischen Arbeit von Psychotherapeut:innen und der beruflichen Orientierung durch Coaches liegt ein Feld, das diese Ausbildung gezielt erschließt: die psychologische Beratung und Begleitung von Menschen in privaten und beruflichen Veränderungsprozessen. Die Ausbildung kombiniert eine fundierte Coachausbildung mit systemischem Coaching und der Zertifizierung als Coach (QRC), die inhaltliche Vorbereitung auf die Zulassungsprüfung zur Heilpraktiker-Psychotherapie sowie ein internes Abschlusskolloquium. Wichtig zu wissen: „Psychologische/r Berater/in" ist eine trägerinterne Bezeichnung, kein gesetzlich geschützter Berufstitel, und die Tätigkeit ersetzt keine psychotherapeutische Behandlung.

Was lernst du in diesem Kurs?

Coachausbildung: Systemisches Coaching Den Ausgangspunkt bildet eine fundierte Coachausbildung nach den Grundsätzen des systemischen Coachings, die mit der Zertifizierung als Coach (QRC) abschließt.- Das Berufsfeld der psychologischen Beratung von Psychotherapie und Coaching abgrenzen

  • Typische Anliegen von Klientinnen und Klienten in der Lebensberatung einordnen
  • Menschen dabei unterstützen, mit individuellen Anforderungen besser zurechtzukommen
  • Die eigene Rolle als Beraterin oder Berater klar definieren
  • Grenzen der eigenen Beratungskompetenz erkennen und im Bedarfsfall weitervermitteln
  • Beratungsansätze für Führungskräfte und Personalabteilungen einordnen

Vorbereitung auf die Heilpraktiker-Psychotherapie-Zulassung Die Ausbildung bereitet inhaltlich auf die Zulassungsprüfung zur Heilpraktiker-Psychotherapie vor, mit besonderem Fokus darauf, Beratung klar von Behandlung psychischer Erkrankungen abzugrenzen.

  • Rechtliche Grundlagen der Heilpraktiker-Psychotherapie-Erlaubnis nachvollziehen
  • Zentrale psychologische und psychopathologische Grundbegriffe für die Prüfung erarbeiten
  • Anzeichen schwerwiegender psychischer Störungen erkennen, die eine Weitervermittlung erfordern
  • Den Unterschied zwischen Beratung und psychotherapeutischer Behandlung verinnerlichen
  • Fachliche Inhalte der Zulassungsprüfung strukturiert durcharbeiten
  • Grenzen der eigenen Kompetenzen im Umgang mit psychischen Erkrankungen realistisch einschätzen

Selbsterfahrung und professionelle Weiterentwicklung Wer andere begleiten möchte, muss die eigene Wirkung kennen. Dieser Block macht Selbsterfahrung zum festen Bestandteil der Ausbildung statt zu einer Randnotiz.

  • Selbsterfahrung als Methode zur eigenen persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung nutzen
  • Eigene Beratungsmuster und blinde Flecken durch Standortbestimmung erkennen
  • Rückmeldungen aus der Ausbildungsgruppe konstruktiv aufnehmen und verarbeiten
  • Die eigene Belastbarkeit in emotional anspruchsvollen Beratungssituationen einschätzen
  • Abgrenzung und Selbstfürsorge als Beraterin oder Berater praktizieren
  • Die eigene Entwicklung während der Ausbildung nachvollziehbar dokumentieren

Anwendung im internen Abschlusskolloquium Im praktischen Teil führen die Teilnehmenden eigene Coaching-Gespräche durch und bereiten ihre fachliche und persönliche Entwicklung für das interne Abschlusskolloquium auf.

  • Ein vollständiges Coaching-Gespräch mit einer Kommilitonin oder einem Kommilitonen durchführen
  • Ein Beratungsanliegen systemisch einordnen und einen Gesprächsleitfaden entwickeln
  • Fragetechniken in einem simulierten Vorgespräch anwenden
  • Eine Beratungssituation erkennen, die eine Weitervermittlung an Fachpersonal erfordert
  • Die eigene Beraterrolle in einer Fallbesprechung mit der Ausbildungsgruppe einordnen
  • Ein Fallbeispiel aus der Praxis strukturiert dokumentieren und auswerten
  • Zentrale Inhalte zur Heilpraktiker-Psychotherapie-Zulassung in einer Lernkontrolle anwenden
  • Eine Selbsterfahrungseinheit zu eigenen Beratungsmustern durchlaufen
  • Rückmeldungen zu einem eigenen Coaching-Gespräch aus der Gruppe einholen
  • Die eigene fachliche und persönliche Entwicklung für das Abschlusskolloquium aufbereiten
  • Ein Fallbeispiel im internen Abschlusskolloquium vor der Ausbildungsleitung vorstellen
  • Rückfragen der Ausbildungsleitung im Kolloquium fundiert beantworten

Die vier Blöcke verbinden bewusst Theorie, Praxis und Selbsterfahrung: Wer systemisches Coaching lernt, wendet es zugleich an sich selbst an; wer sich auf die Heilpraktiker-Psychotherapie-Zulassung vorbereitet, lernt gleichzeitig, die eigenen Grenzen als Beraterin oder Berater realistisch einzuschätzen. Am Ende steht das interne Abschlusskolloquium, in dem die Teilnehmenden ihre fachliche und persönliche Entwicklung vor der Ausbildungsleitung darstellen – nicht als reine Wissensabfrage, sondern als Nachweis einer durchdachten Beratungspraxis.

Lernziele:

  • Menschen in privaten und beruflichen Veränderungsprozessen professionell begleiten
  • Methoden des systemischen Coachings zur Beratung von Einzelpersonen einsetzen
  • Klientinnen und Klienten dabei unterstützen, individuelle Herausforderungen besser zu bewältigen
  • Coaching-Gespräche strukturiert vorbereiten, durchführen und nachbereiten
  • Die eigene Beraterrolle klar von psychotherapeutischer Behandlung abgrenzen
  • Grundlagen der Heilpraktiker-Psychotherapie-Zulassungsprüfung inhaltlich nachvollziehen
  • Psychologische Grundkonzepte für die Beratungspraxis einordnen
  • Selbsterfahrung als Methode zur eigenen professionellen Weiterentwicklung nutzen
  • Beratungsprozesse ressourcenorientiert statt defizitorientiert gestalten
  • Grenzen der eigenen Beratungstätigkeit erkennen und Klientinnen und Klienten bei Bedarf weitervermitteln
  • Beratungskompetenz für den Einsatz in Unternehmen, etwa in Personalabteilungen, einordnen
  • Die eigene Beratungspraxis im internen Abschlusskolloquium durchdacht darstellen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Die Ausbildung richtet sich an Coaches, Personalerinnen und Personaler, Führungskräfte, Personen mit medizinischer oder sozialer Vorbildung sowie an Quereinsteiger:innen, die sich für Beratung und Begleitung von Menschen in Veränderungsprozessen qualifizieren möchten. Für Führungskräfte und Personalverantwortliche kann die Zusatzqualifikation im beruflichen Alltag einen erkennbaren Vorteil darstellen.

  • Coaches, die ihre Methodenkompetenz um psychologische Beratung erweitern möchten
  • Personalerinnen und Personaler mit Interesse an vertiefter Beratungskompetenz
  • Führungskräfte, die Mitarbeitende in Veränderungsprozessen besser begleiten möchten
  • Personen mit medizinischer oder sozialer Ausbildung, die sich beruflich neu ausrichten möchten
  • Quereinsteiger:innen mit ausgeprägtem Interesse an psychologischen Themen
Voraussetzungen:

Ein bestimmter Schulabschluss oder eine bestimmte Berufsausbildung ist für die Teilnahme nicht zwingend vorausgesetzt; die Ausbildung richtet sich ausdrücklich auch an Quereinsteiger:innen. Wichtig sind persönliche Rückschausfähigkeit und die Bereitschaft zur Selbsterfahrung, da beides fester Bestandteil der Ausbildung ist. Personen mit medizinischer oder sozialer Vorbildung profitieren von ihrem fachlichen Hintergrund, benötigen ihn für die Teilnahme jedoch nicht zwingend.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Die Ausbildung findet im Hybrid-Learning-Format statt und verbindet Theorie, praktische Coaching-Übungen und Selbsterfahrung. Die Coachausbildung ist in zwei Module von jeweils 20 Tagen gegliedert; ergänzend bereitet die Ausbildung inhaltlich auf die Heilpraktiker-Psychotherapie-Zulassungsprüfung vor. Den Abschluss bildet ein internes Kolloquium, in dem die Teilnehmenden ihre Entwicklung durchdacht darstellen.

Die Ausbildung wird in Vollzeit durchgeführt und umfasst zwei Coaching-Module von jeweils 20 Tagen sowie die Vorbereitung auf die Heilpraktiker-Psychotherapie-Zulassung. Der modulare Aufbau verbindet Theorie, Praxis und Selbsterfahrung durchgehend miteinander, bevor die Ausbildung mit dem internen Abschlusskolloquium endet.

Die Ausbildung schließt mit der trägerinternen Bezeichnung „Psychologische/r Berater/in" sowie der Zertifizierung als Coach (QRC) ab. „Psychologische/r Berater/in" ist keine gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung wie „Psychotherapeut/in" oder „Psychologe/Psychologin", sondern eine trägerinterne Qualifikation. Die im Kurs vermittelten Inhalte bereiten zusätzlich auf die Zulassungsprüfung zur Heilpraktiker-Psychotherapie vor; die Erlaubnis selbst wird nach bestandener Prüfung vom zuständigen Gesundheitsamt erteilt, nicht vom Kursanbieter.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Viele Menschen suchen in Veränderungsprozessen weder eine klinische Therapie noch reine berufliche Orientierung, sondern eine fundierte Begleitung dazwischen. Diese Ausbildung qualifiziert genau für dieses Feld, indem sie Coaching-Methodik, psychologisches Grundverständnis und die Fähigkeit zur klaren Abgrenzung der eigenen Rolle miteinander verbindet. Der Mehrwert liegt in der Kombination aus Theorie, Praxis und Selbsterfahrung: Wer systemisches Coaching nicht nur lernt, sondern an sich selbst erfahren hat, bringt eine andere Beratungsqualität mit als jemand, der Methodik nur aus Lehrbüchern kennt. Für Führungskräfte und Personalverantwortliche bedeutet die Zusatzqualifikation einen erkennbaren Vorteil im Umgang mit Mitarbeitenden in Veränderungssituationen, während sie für Quereinsteiger:innen und Coaches einen fundierten Einstieg in ein eigenständiges Beratungsfeld zwischen Psychotherapie und klassischem Coaching eröffnet.

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Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Psychologischer Berater/in
  • Coach
  • Lebensberater/in

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  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist „Psychologische/r Berater/in" ein geschützter Berufstitel?

Nein, es handelt sich um eine trägerinterne Bezeichnung, keinen gesetzlich geschützten Titel wie „Psychotherapeut/in" oder „Psychologe/Psychologin". Die Ausbildung ersetzt keine psychotherapeutische Behandlung.

Erhalte ich mit dieser Ausbildung die Erlaubnis zur Heilpraktiker-Psychotherapie?

Die Ausbildung bereitet inhaltlich auf die Zulassungsprüfung vor. Die Erlaubnis selbst wird nach bestandener Prüfung vom zuständigen Gesundheitsamt erteilt, nicht vom Bildungsträger.

Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?

Ein bestimmter Schulabschluss oder eine bestimmte Berufsausbildung ist nicht zwingend erforderlich, die Ausbildung richtet sich ausdrücklich auch an Quereinsteiger:innen. Wichtig sind Reflexionsfähigkeit und die Bereitschaft zur Selbsterfahrung.

Was bedeutet die Zertifizierung als Coach (QRC)?

Sie dokumentiert den erfolgreichen Abschluss der im Kurs enthaltenen systemischen Coachausbildung mit zwei Modulen von jeweils 20 Tagen.

Wie läuft der Abschluss der Ausbildung ab?

Die Ausbildung endet mit einem internen Abschlusskolloquium, in dem die Teilnehmenden ihre fachliche und persönliche Entwicklung vor der Ausbildungsleitung darstellen.