Robotik in der Logistik 4.0 & Automatisierung – Lehrgang
Vier-Module-Lehrgang zu Lagerlogistik, automatisierter Bildverarbeitung, agilem Projektmanagement und Robotik/Industrie 4.0 — für die Automatisierung moderner Logistikprozesse.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung
- Wie lange dauert der Kurs?
- Der Lehrgang gliedert sich in vier aufeinander aufbauende Module — von der Lagerlogistik über Bildverarbeitung und Scrum bis zur Robotik — und wird in Vollzeit absolviert. Die modulare Struktur erlaubt eine klare inhaltliche Schwerpunktsetzung je Themenblock, wobei der praktische Anteil mit… Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Die Weiterbildung schließt mit einem Trägerzertifikat ab, das die vier absolvierten Module dokumentiert. Es handelt sich um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Kursanbieters, keine staatliche Prüfung oder externe Zertifizierung eines Herstellers. Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Der Lehrgang setzt kein spezifisches Vorwissen in Robotik oder Programmierung voraus, da alle vier Module mit den jeweiligen Grundlagen beginnen. Ein technisches Grundverständnis sowie Interesse an Logistikprozessen erleichtern den Einstieg. Für die Bearbeitung der digitalen Lernmaterialien sind… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Moderne Lager- und Logistikzentren verändern sich durch Robotik, Bildverarbeitung und vernetzte Steuerungssysteme grundlegend. Wer diese Entwicklung mitgestalten will, braucht ein Verständnis, das von den operativen Grundlagen der Lagerlogistik bis zu den technischen Prinzipien der Robotik reicht. Diese Weiterbildung verbindet vier Themenfelder — Lagerlogistik, automatisierte Bildverarbeitung, agiles Projektmanagement nach Scrum und Robotik/Industrie-4.0-Technologien — zu einem Lehrgang, der Logistikprozesse aus technischer und organisatorischer Perspektive gleichermaßen erschließt.
Was lernst du in diesem Kurs?
Modul 1 — Einführung in die Lagerlogistik Der Lehrgang beginnt mit den operativen Grundlagen, ohne die Automatisierung in der Logistik nicht sinnvoll geplant werden kann. Teilnehmende lernen die gängigen Lagersysteme kennen und verstehen, wie Ein- und Auslagerung sowie Bestandsführung im Zusammenspiel mit Logistiksoftware funktionieren.
- Lagerarten im Vergleich: Block-, Regal-, Durchlauf- und automatische Lagersysteme
- Grundlagen der Lagerlogistik und ihre Position in der Lieferkette
- Operative Abläufe von Einlagerung, Auslagerung und Bestandsführung
- Einsatz von Lagerlogistik-Software im Tagesgeschäft
- Lagerstrukturplanung, Flurförderzeuge und Behältermanagement
- Digitale Lösungen und Automatisierungsansätze im Kontext von Industrie 4.0
Modul 2 — Automatisierte Bildverarbeitung Bildverarbeitung ist eine Schlüsseltechnologie für automatisierte Logistikprozesse — von der Sortierung bis zur Qualitätskontrolle. Dieser Block vermittelt sowohl die technischen Grundlagen der Kameratechnik als auch aktuelle Entwicklungen wie Deep Learning und deren praktische Anwendung in der Logistik.
- Aufbau, Typen und Kalibrierung von Bildsensoren
- Verarbeitungsschritte, Filtermethoden und Feature-Extraktion
- Deep Learning und neuronale Netzwerke in der Bildanalyse
- 3D-Visualisierung als Erweiterung klassischer Bildverarbeitung
- Praktische Anwendungen: Qualitätssicherung, Sortierung, Prozesssteuerung
- Einbindung bildgestützter Systeme in bestehende Logistikprozesse
Modul 3 — Agiles Projektmanagement mit Scrum für die Logistik Automatisierungsprojekte in der Logistik verlaufen selten linear — Anforderungen ändern sich, Technologien entwickeln sich weiter. Scrum bietet dafür einen strukturierten, iterativen Rahmen. Dieser Block vermittelt das Framework nicht abstrakt, sondern mit direktem Bezug zu Logistik-, IT- und Prozessoptimierungsprojekten.
- Rollen, Events und Artefakte im Scrum-Framework im Überblick
- Teamdynamik, Selbstorganisation und Verantwortlichkeiten stärken
- Backlog-Erstellung und Priorisierung von Anforderungen
- Sprint-Ziele definieren und iterativ verfeinern
- Flexible Anpassung an sich ändernde Rahmenbedingungen
- Übertragung agiler Prinzipien auf Logistik- und Automatisierungsprojekte
Modul 4 — Robotik und Industrie-4.0-Technologien Der letzte inhaltliche Block führt in die technischen Grundlagen der Robotik ein und verortet sie im größeren Kontext vernetzter, digital gesteuerter Produktions- und Logistikumgebungen. Teilnehmende verstehen, wie mechanische, sensorische und vernetzte Systeme zusammenwirken.
- Mechanische Strukturen, Freiheitsgrade und Bewegungssteuerung von Robotern
- Sensorik zur Umgebungswahrnehmung und präzise Aktorsteuerung
- Cyber-physische Systeme und Datenintegration in der Smart Factory
- Echtzeitkommunikation und digitale Steuerung in vernetzten Anlagen
- IoT-Anbindung robotischer Systeme in der Logistik
- Zusammenspiel von Robotik, Sensorik und übergeordneter Steuerungssoftware
Praxisblock — Logistikautomation im Zusammenspiel Der Lehrgang schließt die vier Themenfelder in praxisnahen Übungen zusammen, die zeigen, wie Lagerlogistik, Bildverarbeitung, agiles Projektmanagement und Robotik in realen Automatisierungsvorhaben ineinandergreifen.
- Lagerprozess für ein automatisiertes Regalsystem skizzieren
- Bildverarbeitungspipeline für eine Sortieraufgabe konzipieren
- Sprint-Backlog für ein Logistikautomatisierungsprojekt erstellen
- Kalibrierungsschritte für ein Kamerasystem durchführen
- Bewegungsablauf eines Logistikroboters modellhaft planen
- Sensordaten für eine automatisierte Qualitätsprüfung auswerten
- Scrum-Board für ein interdisziplinäres Automatisierungsteam anlegen
- Cyber-physisches System für ein Smart-Factory-Szenario skizzieren
- Prozesssteuerung auf Basis von Bildverarbeitungsdaten simulieren
- Retrospektive für einen abgeschlossenen Automatisierungs-Sprint durchführen
- IoT-Anbindung eines robotischen Systems konzeptionell darstellen
- Abschlussprojekt: Automatisierungskonzept für einen Logistikbereich
Nach Abschluss der vier Module verfügen Teilnehmende über ein Verständnis, das technische und organisatorische Aspekte der Logistikautomation verbindet — von der Kameratechnik bis zur Sprint-Planung. Die Kombination aus technischem Detailwissen und agiler Methodik unterscheidet den Lehrgang von rein technischen Robotik-Kursen: Wer Logistikautomation vorantreiben will, muss nicht nur Technik verstehen, sondern auch Projekte iterativ steuern können.
Lernziele:
- Lagerarten, Lagertechnik und ihre Rolle in der Lieferkette einordnen
- Ein- und Auslagerungsprozesse sowie Bestandsführung mit Logistiksoftware steuern
- Lagerstrukturen planen und Flurförderzeuge sowie Behältermanagement organisieren
- Automatisierte Systeme und digitale Lösungen im Kontext von Industrie 4.0 einsetzen
- Aufbau, Typen und Kalibrierung von Bildsensoren in der Bildverarbeitung verstehen
- Verarbeitungsschritte, Filtermethoden und Feature-Extraktion in der Bildanalyse anwenden
- Deep-Learning-Ansätze und neuronale Netzwerke in der Bildverarbeitung einordnen
- Bildverarbeitung für Qualitätssicherung, Sortierung und Prozesssteuerung nutzen
- Rollen, Events und Artefakte des Scrum-Frameworks auf Logistikprojekte übertragen
- Backlogs erstellen, Sprint-Ziele definieren und flexibel auf Änderungen reagieren
- Mechanische Strukturen, Freiheitsgrade und Bewegungssteuerung von Robotern verstehen
- Sensorik, Aktorik und vernetzte cyber-physische Systeme in der Smart Factory einordnen
Für wen ist der Kurs geeignet?
Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die Automatisierungs- und Robotik-Know-how mit Logistikprozessen verbinden und in technischen oder planerischen Rollen der Logistik 4.0 tätig werden möchten.
- Angehende Logistikplaner/innen mit Interesse an Automatisierungstechnik
- Supply-Chain-Fachkräfte, die Robotik-Grundlagen ergänzen möchten
- Fachkräfte für Lagerlogistik, die sich Richtung Automatisierung weiterentwickeln
- Interessierte an agilem Projektmanagement im Logistikumfeld
- Quereinsteiger/innen mit technischem Interesse an Industrie-4.0-Themen
Der Lehrgang setzt kein spezifisches Vorwissen in Robotik oder Programmierung voraus, da alle vier Module mit den jeweiligen Grundlagen beginnen. Ein technisches Grundverständnis sowie Interesse an Logistikprozessen erleichtern den Einstieg. Für die Bearbeitung der digitalen Lernmaterialien sind grundlegende IT-Anwenderkenntnisse hilfreich.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Die vier Module werden im Combined-Learning-Format vermittelt und verbinden angeleitete Lerneinheiten mit praktischen Übungen an konkreten Logistikszenarien. Technische Inhalte wie Bildverarbeitung und Robotik werden anhand von Anwendungsbeispielen aus der Lagerlogistik erarbeitet, während das Scrum-Modul in Teamübungen mit eigenem Backlog und Sprint-Zyklen umgesetzt wird. Der Lehrgang wird in Vollzeit durchgeführt.
Der Lehrgang gliedert sich in vier aufeinander aufbauende Module — von der Lagerlogistik über Bildverarbeitung und Scrum bis zur Robotik — und wird in Vollzeit absolviert. Die modulare Struktur erlaubt eine klare inhaltliche Schwerpunktsetzung je Themenblock, wobei der praktische Anteil mit fortschreitendem Kursverlauf zunimmt.
Die Weiterbildung schließt mit einem Trägerzertifikat ab, das die vier absolvierten Module dokumentiert. Es handelt sich um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Kursanbieters, keine staatliche Prüfung oder externe Zertifizierung eines Herstellers.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Logistikunternehmen investieren zunehmend in automatisierte Lager- und Transportsysteme, doch der Erfolg solcher Projekte hängt nicht allein von der Technik ab. Wer Robotik und Bildverarbeitung versteht, aber Projekte nicht strukturiert steuern kann, wird an der Umsetzung scheitern — und umgekehrt. Dieser Lehrgang schließt genau diese Lücke, indem er technisches und methodisches Wissen in einem Programm zusammenführt. Der besondere Wert liegt in der Bandbreite der vier Module: Teilnehmende verstehen nach Abschluss sowohl die operative Basis der Lagerlogistik als auch die technischen Prinzipien hinter Bildverarbeitung und Robotik — und können Automatisierungsvorhaben zusätzlich mit agilen Methoden begleiten, statt sie nur aus der Fachperspektive zu betrachten. Für den beruflichen Weg eröffnet der Lehrgang Perspektiven in Rollen wie Logistikplaner/in, Robotik-Fachkraft Logistik oder Automatisierungstechniker/in im Lagerbereich — Funktionen, die durch die fortschreitende Digitalisierung der Lieferketten an Bedeutung gewinnen und Fachkräfte mit genau dieser Kombination aus Technik- und Prozessverständnis suchen.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Logistikplaner/in
- Supply Chain Manager/in
- Robotik-Fachkraft Logistik
- Fachkraft für Lagerlogistik (mit Robotik)
- Automatisierungstechniker/in Lagerlogistik
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Vorkenntnisse in Robotik oder Programmierung?
Nein. Alle vier Module beginnen mit den jeweiligen Grundlagen. Ein technisches Grundverständnis und Interesse an Logistikprozessen erleichtern den Einstieg, sind aber keine formale Voraussetzung.
Welche vier Themenfelder deckt der Lehrgang ab?
Der Lehrgang gliedert sich in Lagerlogistik, automatisierte Bildverarbeitung, agiles Projektmanagement nach Scrum und Robotik/Industrie-4.0-Technologien — vier Bausteine, die gemeinsam die Grundlage für Logistikautomation bilden.
Wird auch Scrum-Methodik vermittelt, obwohl der Kurs technisch ausgerichtet ist?
Ja. Ein eigenes Modul führt in Rollen, Events und Artefakte des Scrum-Frameworks ein und zeigt, wie sich agile Prinzipien auf Logistik-, IT- und Prozessoptimierungsprojekte übertragen lassen.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?
Sie erhalten ein Trägerzertifikat, das die vier absolvierten Module dokumentiert. Es handelt sich um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung, keine staatliche oder herstellerseitige Zertifizierungsprüfung.
Für wen eignet sich dieser Lehrgang besonders?
Er richtet sich an angehende Logistikplaner/innen, Supply-Chain-Fachkräfte und Fachkräfte für Lagerlogistik, die sich Richtung Automatisierung weiterentwickeln möchten, sowie an technisch interessierte Quereinsteiger/innen.