Softwareentwickler Python: Objektorientierte Programmierung
Softwareentwicklung mit Python: objektorientierte Architektur, Vererbung, Testbarkeit und Clean Code für robuste, wartbare Anwendungen.
Auf einen Blick
Überblick
Dieser Kurs qualifiziert für die Rolle als Softwareentwickler:in mit Python und legt den Schwerpunkt auf objektorientierte Architektur statt auf isolierte Syntax-Übungen. Im Zentrum steht die Frage, wie aus einzelnen Funktionen und Skripten strukturierte, wiederverwendbare Software entsteht, die im Team wartbar bleibt. Klassen, Vererbungshierarchien, Komposition und Properties werden nicht als akademische Konzepte behandelt, sondern als Werkzeuge, mit denen reale Anwendungsarchitekturen entworfen werden. Ergänzt wird das durch Unit Tests, Clean-Code-Prinzipien und PEP-8-Konventionen, damit der entstehende Code nicht nur funktioniert, sondern auch von anderen Entwickler:innen verstanden und weiterentwickelt werden kann. Wer diesen Kurs abschließt, kann Python-Anwendungen von Grund auf strukturieren, statt nur einzelne Objekte zu instanziieren.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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zu diesem Kurs erfasst
36
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 14 erfassten Orten
9 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning96 %
- Virtuelles Klassenzimmer4 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 3 Monate bis 6 Monate28×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €28×
Häufige Kursorte
- Hamburg3×
- Leipzig3×
- Duisburg3×
- Köln3×
- Laatzen bei Hannover3×
- Hannover2×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen8×
- Niedersachsen5×
- Sachsen4×
- Hamburg3×
- Hessen3×
- Berlin2×
Vermittelte Kompetenzen
- Python
- Objektorientierte Programmierung
- Vererbung
- Komposition
- Unit Tests
- PEP-8
- Decorators
- Clean Code
Zugeordnete Zielberufe
- Leiter/Leiterin der Softwareentwicklung243.481 Stellen/12 Mon.
- Softwareentwickler/Softwareentwicklerin19.043 Stellen/12 Mon.
- Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 36 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der Kurs gliedert sich in vier aufeinander aufbauende Themenblöcke, die von den Grundlagen der Objektorientierung bis zu professionellen Architekturmustern führen. Im ersten Block, den Grundlagen der objektorientierten Programmierung, wird das Fundament gelegt: Wie werden Klassen definiert, wie unterscheiden sich Instanzen voneinander, und wie lässt sich Funktionalität sinnvoll kapseln.
- Definition von Klassen und deren Instanziierung
- Attribute als Zustandsträger von Objekten
- Methoden zur Kapselung von Funktionalität
- Unterscheidung zwischen Instanz-, Klassen- und statischen Methoden
- Method Chaining zur Verkettung von Aufrufen
- Strukturierte Zugriffskontrolle auf Objektdaten
Der zweite Block widmet sich der OOP-Strukturierung, also der Frage, wie mehrere Klassen sinnvoll zueinander in Beziehung gesetzt werden.
- Vererbung zur Abbildung gemeinsamer Eigenschaften verwandter Klassen
- Komposition als Alternative für flexible Objektbeziehungen
- Aufbau und Analyse von Vererbungshierarchien
- Umgang mit Mehrfachvererbung und deren Grenzen
- Einsatz von Properties zur kontrollierten Attributnutzung
- Implementierung eigener Getter- und Setter-Methoden
Im dritten Block geht es um erweiterte OOP-Konzepte, die professionellen Python-Code von einfachen Skripten unterscheiden.
- Operator Overloading zur Anpassung von Verhaltenslogiken eigener Klassen
- Decorators zur strukturierten Erweiterung von Funktionen und Methoden
- Implementierung spezieller Methoden wie repr und str
- Nutzung von Modulen der Standardbibliothek zur Projektstrukturierung
- Organisation von Code in wiederverwendbaren Paketen
- Abgrenzung von öffentlichen und internen Schnittstellen
Der vierte Block behandelt Qualität und Testbarkeit als integralen Bestandteil der Softwareentwicklung, nicht als nachgelagerten Schritt.
- Unit Tests mit Assertions als Grundlage automatisierter Prüfungen
- SetUp-Methoden zur Vorbereitung wiederholbarer Testfälle
- Clean-Code-Prinzipien für lesbaren, wartbaren Code
- Einhaltung der PEP-8-Konventionen als Branchenstandard
- Aufbau einer modularen Projektstruktur für größere Anwendungen
- Dokumentation von Code zur Sicherstellung der Nachvollziehbarkeit
In der praktischen Umsetzung arbeiten die Teilnehmenden durchgängig an einem wachsenden Python-Projekt, das schrittweise von einfachen Klassen zu einer mehrschichtigen Anwendungsarchitektur ausgebaut wird.
- Entwurf eines Klassendiagramms vor der eigentlichen Implementierung
- Refactoring bestehender Funktionslogik in objektorientierte Strukturen
- Aufbau von Vererbungsketten für verwandte Objekttypen
- Einsatz von Komposition, um starre Vererbung zu vermeiden
- Implementierung von Properties für validierte Attributzugriffe
- Schreiben erster Unit Tests parallel zur Implementierung
- Einsatz von Decorators zur Protokollierung und Validierung
- Überarbeitung von Code nach Clean-Code-Kriterien
- Aufteilung eines Projekts in mehrere Module und Pakete
- Einsatz spezieller Methoden zur besseren Objektdarstellung
- Vergleich von Vererbungs- und Kompositionslösungen für dieselbe Aufgabenstellung
- Abschlussarbeit an einer vollständig objektorientiert strukturierten Beispielanwendung
Durch diese Projektarbeit erleben die Teilnehmenden objektorientierte Programmierung nicht als isolierte Übung, sondern als durchgängiges Architekturprinzip. Sie erfahren am eigenen Code, wie sich schlecht strukturierte Skripte in wartbare Softwarekomponenten verwandeln lassen, und welche Entscheidungen dabei jeweils zwischen Vererbung, Komposition und Kapselung zu treffen sind. Am Ende des Kurses steht damit nicht nur Wissen über OOP-Syntax, sondern ein belastbares Verständnis dafür, wie Software als System aus zusammenwirkenden Objekten entworfen wird — eine Kompetenz, die weit über den Python-Kontext hinaus für die Arbeit als Softwareentwickler:in relevant ist.
Lernziele:
- Klassen und Instanzen als Bausteine strukturierter Softwarearchitekturen entwerfen
- Attribute und Methoden gezielt kapseln, um Funktionsbereiche sauber abzugrenzen
- Instanz-, Klassen- und statische Methoden situationsgerecht einsetzen
- Vererbungshierarchien entwerfen, um gemeinsame Eigenschaften mehrerer Klassen abzubilden
- Komposition als Alternative zur Vererbung nutzen, um flexible Objektbeziehungen zu modellieren
- Mehrfachvererbung korrekt anwenden und typische Fallstricke vermeiden
- Properties, Getter und Setter einsetzen, um kontrollierten Zugriff auf Objektzustände zu ermöglichen
- Operator Overloading nutzen, um eigene Datentypen intuitiv nutzbar zu machen
- Decorators zur strukturierten Erweiterung von Funktionen und Methoden einsetzen
- Spezielle Methoden wie repr und str implementieren, um Objekte les- und debugbar zu machen
- Unit Tests mit Assertions und SetUp-Methoden schreiben, um Softwarequalität nachvollziehbar zu sichern
- Module der Standardbibliothek zur Strukturierung größerer Projekte einsetzen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und Fachkräfte aus angrenzenden technischen Bereichen, die eine Tätigkeit als Softwareentwickler:in mit Python anstreben. Er eignet sich sowohl für Personen, die erstmals strukturiert programmieren lernen, als auch für solche, die bereits einzelne Python-Skripte schreiben und nun den Schritt zu sauber architektierter Software machen wollen.
- Berufseinsteiger:innen mit Interesse an Softwareentwicklung
- Quereinsteiger:innen aus IT-nahen oder technischen Berufen
- Personen, die bestehende Python-Kenntnisse in Richtung Anwendungsarchitektur vertiefen möchten
- Fachkräfte, die künftig im Backend- oder Full-Stack-Bereich arbeiten wollen
- Interessierte, die datenbezogene Aufgaben mit strukturiertem Python-Code lösen möchten
Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse erforderlich. Vorausgesetzt werden sichere PC- und Internetkenntnisse sowie ernsthaftes Interesse an Programmierung und Softwareentwicklung. Erste technische Erfahrungen, etwa im Umgang mit einfachen Skripten oder Automatisierungsaufgaben, sind hilfreich, aber nicht zwingend. Grundlegende Programmierkenntnisse können im Kurs selbst aufgebaut werden, sodass auch Personen ohne vorherige Coding-Erfahrung erfolgreich einsteigen können.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs wird im Hybrid-Learning-Format in Vollzeit durchgeführt und kombiniert Präsenz- oder Live-Online-Phasen mit eigenständigen Übungsphasen am Rechner. Theoretische Konzepte zu Klassen, Vererbung und Testbarkeit werden jeweils unmittelbar in Programmierübungen überführt, sodass abstrakte OOP-Prinzipien direkt am eigenen Code nachvollzogen werden. Der fortlaufende Projektcharakter der Übungen sorgt dafür, dass neue Konzepte nicht isoliert bleiben, sondern in eine wachsende Codebasis integriert werden müssen — ganz so, wie es auch in realen Entwicklungsteams der Fall ist.
Die Weiterbildung wird in Vollzeit absolviert und deckt den vollständigen Bogen von den OOP-Grundlagen bis zu Testbarkeit und Projektstrukturierung ab. Der Umfang ist so bemessen, dass ausreichend Zeit für eigenständiges Programmieren und Debugging bleibt, da objektorientiertes Denken vor allem durch praktisches Anwenden verinnerlicht wird.
Der Kurs schließt je nach Anbieterangebot mit einem Trägerzertifikat oder mit Trägerzertifikat nach zusätzlicher Abschlussprüfung ab. Es handelt sich um eine trägerinterne Bescheinigung, kein staatlich reguliertes Berufsexamen. Das Zertifikat dokumentiert die erworbenen Kompetenzen in objektorientierter Python-Entwicklung gegenüber potenziellen Arbeitgebern.
Nutzen & Perspektiven
Der zentrale Mehrwert dieses Kurses liegt darin, dass objektorientierte Programmierung nicht als Sammlung von Syntaxregeln vermittelt wird, sondern als Denkweise für den Entwurf ganzer Anwendungen. Teilnehmende lernen, wann Vererbung sinnvoll ist und wann Komposition die robustere Lösung darstellt — eine Entscheidung, die in der professionellen Softwareentwicklung täglich getroffen werden muss und über die Wartbarkeit von Systemen entscheidet. Durch die Verknüpfung von OOP-Konzepten mit Unit Tests und Clean-Code-Prinzipien entsteht zudem ein Qualitätsbewusstsein, das über den Kurs hinaus wirkt: Wer gelernt hat, Code testbar zu strukturieren und nach PEP-8 zu formatieren, produziert Software, die in Teams ohne Reibungsverluste weiterentwickelt werden kann. Das ist gerade für den Einstieg in Entwicklerteams ein entscheidender Vorteil gegenüber Autodidakt:innen, die zwar Python-Syntax beherrschen, aber keine strukturierten Architekturentscheidungen treffen können. Für den weiteren Berufsweg als Softwareentwickler:in, Python-Entwickler:in, Backend- oder Full-Stack-Entwickler:in bildet dieser Kurs damit eine fundierte Basis, die über reines OOP-Wissen hinausgeht: Er vermittelt, wie aus einzelnen Konzepten eine kohärente, testbare und im Team tragfähige Softwarearchitektur entsteht.
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Leiter/Leiterin der Softwareentwicklung243.481 Stellen
- Softwareentwickler/Softwareentwicklerin19.043 Stellen
- Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Programmiererfahrung, um teilzunehmen?
Nein, formale Abschlüsse oder Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich. Grundlegende Programmierkenntnisse werden im Kurs selbst aufgebaut, hilfreich sind aber sichere PC-Kenntnisse und Interesse an Softwareentwicklung.
Worin unterscheidet sich dieser Kurs von reinen OOP-Grundlagenkursen?
Der Fokus liegt auf Softwarearchitektur und -entwicklung: Statt isolierter OOP-Syntax werden Vererbung, Komposition und Testbarkeit als Werkzeuge für den Entwurf wartbarer Anwendungen vermittelt, eingebettet in ein durchgängiges Projekt.
Welche Themen werden neben reiner Objektorientierung behandelt?
Zusätzlich zu Klassen und Vererbung stehen Unit Tests, Clean-Code-Prinzipien, PEP-8-Konventionen und der Aufbau modularer Projektstrukturen im Mittelpunkt, um professionelle Entwicklungspraxis abzubilden.
In welchem Format findet der Kurs statt?
Der Kurs wird als Hybrid Learning in Vollzeit angeboten und kombiniert theoretische Einheiten mit fortlaufenden Programmierübungen an einem wachsenden Beispielprojekt.
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