Transport & Logistik
supply chain

Versandlogistik Weiterbildung: Robotik & Lagerkennzahlen

Weiterbildung für den Versandbereich in der Logistik: Robotersysteme mit ROS steuern, Lagerkennzahlen auswerten und Grundlagen der Lagerlogistik anwenden.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung ist als Vollzeitangebot konzipiert und deckt in dieser Zeit die drei Themenfelder Robotersteuerung, Kennzahlenanalyse und Lagerlogistik-Grundlagen einschließlich Versandabwicklung ab. Die konkrete Terminlage und der genaue zeitliche Ablauf werden beim jeweiligen Kursstart… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat ab, das die erfolgreiche Teilnahme an diesem Weiterbildungsangebot bestätigt. Es handelt sich um einen anbieterinternen Qualifikationsnachweis für die vermittelten Inhalte aus Robotik, Kennzahlenanalyse und Lagerlogistik. Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Für die Teilnahme werden sichere Deutschkenntnisse in Wort und Schrift vorausgesetzt, da sowohl die technischen ROS-Inhalte als auch die logistischen Fachbegriffe ein gutes Sprachverständnis erfordern. Weitere fachliche Vorkenntnisse in Robotik oder Lagerlogistik sind nicht erforderlich, da die… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Die Weiterbildung Versandlogistik: Lieferscheinerstellung und Versandpapiere verbindet drei zentrale Kompetenzfelder moderner Logistik: die Programmierung von Robotersystemen mit ROS, die Analyse von Lagerkennzahlen sowie die praktischen Grundlagen der Lagerlogistik einschließlich Versandabwicklung. Teilnehmende lernen, digitale Systeme und Automatisierungstechniken einzusetzen, um logistische Prozesse rund um Warenausgang, Lieferscheine und Versandpapiere effizienter zu gestalten.

Was lernst du in diesem Kurs?

Der erste Themenblock führt in die Programmierung von Robotersystemen mit ROS ein und schafft damit die technische Grundlage für automatisierte Abläufe im Versand- und Lagerbereich.

  • Aufbau und Middleware-Funktionalität von ROS als Kommunikationsgrundlage
  • Erstellung und Verwaltung von Nodes, Topics und Services
  • Einsatz von Gazebo zur Simulation von Robotik-Anwendungen
  • Visualisierung von Sensordaten und Bewegungsabläufen mit Rviz
  • Steuerung autonomer Fahrzeuge im innerbetrieblichen Transport
  • Ansteuerung von Greifsystemen für Kommissionier- und Verpackungsaufgaben

Der zweite Block behandelt Lagerkennzahlen und Performance-Messung als Grundlage für datenbasierte Entscheidungen im Versand- und Lagerbereich.

  • Berechnung und Interpretation der Umschlagshäufigkeit
  • Bestimmung der Bestandsgenauigkeit und Ursachen für Abweichungen
  • Ermittlung von Lagerkosten und deren Einflussfaktoren
  • Definition und Messung des Servicegrads gegenüber internen und externen Kund*innen
  • Einsatz digitaler Systeme zur laufenden Erfassung von Leistungsdaten
  • Ableitung konkreter Verbesserungsschritte aus der Kennzahlenanalyse

Im dritten Block stehen die Grundlagen der Lagerlogistik im Mittelpunkt, die den Rahmen für Warenausgang, Lieferscheinerstellung und Versandpapiere bilden.

  • Unterscheidung von Lagerformen: Block-, Regal- und automatisierte Systeme
  • Operative Abläufe der Warenannahme, Einlagerung und Kommissionierung
  • Einsatz von Lager-Softwaresystemen zur Bestandsführung
  • Planung von Lagerstrukturen und Einsatz von Flurfördermitteln
  • Behälterlogistik zur Effizienzsteigerung im Lagerbetrieb
  • Nutzung digitaler und automatischer Systeme im Industrie-4.0-Kontext

Ein vierter, praxisorientierter Block verbindet die technischen und logistischen Inhalte zu konkreten Anwendungsfällen rund um Versand, Lieferschein und Versandpapiere.

  • Erstellung von Lieferscheinen auf Basis von Bestell- und Bestandsdaten
  • Zusammenstellung vollständiger Versandpapiere für unterschiedliche Versandarten
  • Abgleich von Versanddokumenten mit dem tatsächlichen Warenausgang
  • Einbindung von Robotik- und Automatisierungslösungen in den Versandprozess
  • Nutzung von Kennzahlen zur Steuerung der Versandabteilung
  • Fehlerquellen bei der Versandabwicklung erkennen und vermeiden
  • Digitale Nachverfolgung von Sendungen bis zur Übergabe an den Versanddienstleister
  • Zusammenspiel von Lager-Software und Versanddokumentation
  • Optimierung der Kommissionierwege im Hinblick auf den Versandtermin
  • Praxisübungen zur Erstellung und Prüfung von Versandunterlagen
  • Anpassung von Versandprozessen an unterschiedliche Sendungsarten und Mengen
  • Einordnung automatisierter Systeme in den bestehenden Versandalltag
  • Abstimmung zwischen Kommissionierung, Verpackung und Versandpapieren im Tagesgeschäft
  • Vermeidung typischer Übertragungsfehler zwischen Bestandsdaten und Lieferschein

Die drei Ausgangsmodule ROS, Lagerkennzahlen und Lagerlogistik-Grundlagen greifen im Praxisblock ineinander: Robotergestützte Systeme übernehmen Transport- und Greifaufgaben, Kennzahlen zeigen, wo im Prozess Optimierungsbedarf besteht, und die logistischen Grundlagen liefern den organisatorischen Rahmen für eine korrekte Versandabwicklung. Wer die Kennzahlenlogik aus dem zweiten Modul mit den Prozessabläufen aus dem dritten Modul verknüpft, erkennt zum Beispiel schneller, ob eine schwankende Bestandsgenauigkeit an der Kommissionierung oder erst an der Versandschnittstelle entsteht. Nach Abschluss der Weiterbildung können die Teilnehmenden digitale Systeme und Automatisierungstechniken zur Optimierung von Lagerprozessen anwenden und die Performance ihrer Lagerlogistik auf Basis fundierter Kennzahlenanalyse verbessern – von der Warenannahme bis zum korrekt dokumentierten Versand.

Lernziele:

  • Grundlagen von ROS (Robot Operating System) und dessen Middleware-Funktionalität verstehen
  • Nodes, Topics und Services innerhalb eines ROS-Systems erstellen und verwalten
  • Simulationsumgebungen mit Gazebo und Rviz zur Visualisierung von Robotik-Anwendungen nutzen
  • Autonome Fahrzeuge und Greifsysteme im logistischen Kontext ansteuern
  • Zentrale Lagerkennzahlen wie Umschlagshäufigkeit, Bestandsgenauigkeit und Servicegrad berechnen
  • Digitale Systeme zur Messung von Lagerleistung und -qualität anwenden
  • Kennzahlen auswerten und daraus konkrete Verbesserungsschritte ableiten
  • Dashboards und Berichte zur operativen Lagersteuerung erstellen und lesen
  • Verschiedene Lagerformen wie Block-, Regal- und automatisierte Systeme unterscheiden
  • Prozesse der Warenannahme, Einlagerung und Kommissionierung mit Lager-Software steuern
  • Flurfördermittel und Behälterlogistik zur Effizienzsteigerung sinnvoll einsetzen
  • Digitale und automatisierte Systeme im Sinne von Industrie 4.0 im Lager anwenden

Für wen ist der Kurs geeignet?

Die Weiterbildung richtet sich an alle Personen, die sich grundlegende oder vertiefende Kenntnisse im Bereich Logistik aneignen oder sich für eine Tätigkeit in der Logistikbranche qualifizieren möchten, unabhängig von Vorkenntnissen oder beruflichem Hintergrund.

  • Berufserfahrene aus dem Lager- und Versandbereich, die sich im Bereich Automatisierung weiterentwickeln möchten
  • Quereinsteiger*innen ohne bisherigen Bezug zur Logistik
  • Personen mit Interesse an Robotik und deren Einsatz in industriellen Abläufen
  • Mitarbeitende, die künftig Lagerkennzahlen auswerten und Prozesse mitgestalten möchten
  • Fachkräfte, die sich auf eine Tätigkeit als Logistikplaner*in oder Roboterprogrammierer*in vorbereiten möchten
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme werden sichere Deutschkenntnisse in Wort und Schrift vorausgesetzt, da sowohl die technischen ROS-Inhalte als auch die logistischen Fachbegriffe ein gutes Sprachverständnis erfordern. Weitere fachliche Vorkenntnisse in Robotik oder Lagerlogistik sind nicht erforderlich, da die Inhalte von den Grundlagen an aufgebaut werden.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs findet im Combined-Learning-Format in Vollzeit statt und verbindet damit unterschiedliche Lernphasen zu einem durchgängigen Weiterbildungsangebot. Die ROS-Programmierung wird in Simulationsumgebungen mit Gazebo und Rviz praktisch geübt, während die Inhalte zu Lagerkennzahlen und Lagerlogistik anhand realitätsnaher Beispiele aus dem Versandalltag vermittelt werden. So entsteht ein Wechsel zwischen technischer Programmierarbeit und logistischem Prozessverständnis.

Die Weiterbildung ist als Vollzeitangebot konzipiert und deckt in dieser Zeit die drei Themenfelder Robotersteuerung, Kennzahlenanalyse und Lagerlogistik-Grundlagen einschließlich Versandabwicklung ab. Die konkrete Terminlage und der genaue zeitliche Ablauf werden beim jeweiligen Kursstart mitgeteilt.

Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat ab, das die erfolgreiche Teilnahme an diesem Weiterbildungsangebot bestätigt. Es handelt sich um einen anbieterinternen Qualifikationsnachweis für die vermittelten Inhalte aus Robotik, Kennzahlenanalyse und Lagerlogistik.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Versand- und Lagerprozesse werden zunehmend durch Automatisierung und Robotik geprägt, gleichzeitig bleibt die saubere Dokumentation von Lieferscheinen und Versandpapieren ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Logistikkette. Diese Weiterbildung verbindet beide Welten und macht Teilnehmende fit für den Übergang von klassischer zu digital unterstützter Lagerlogistik. Besonders wertvoll ist die Kombination aus technischem ROS-Wissen und logistischem Prozessverständnis: Wer sowohl Robotersysteme ansteuern als auch Lagerkennzahlen und Versandabläufe fachlich einordnen kann, versteht die gesamte Kette vom Wareneingang bis zum dokumentierten Versand statt nur einzelner Teilschritte. Gerade beim letzten Schritt der Kette, der Erstellung von Lieferscheinen und Versandpapieren, zeigt sich häufig, ob die vorgelagerten Prozesse sauber funktioniert haben: Fehlerhafte Bestandsdaten oder unklare Kommissionieraufträge schlagen sich direkt in falschen oder unvollständigen Versandunterlagen nieder. Wer diesen Zusammenhang versteht, kann Fehlerquellen gezielter zurückverfolgen, statt nur das Symptom am Ende der Kette zu korrigieren. Für die berufliche Praxis eröffnet das Perspektiven in Richtung Logistikplanung, Automatisierungstechnik oder Roboterprogrammierung im Logistikumfeld – Rollen, in denen technisches Verständnis und logistisches Prozesswissen zunehmend gemeinsam gefragt sind.

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Fachkraft für Lagerlogistik
  • Roboterprogrammierer/in (Logistik)
  • Logistikplaner/in
  • Supply-Chain-Manager/in
  • Logistikplaner/in für Automatisierung

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche technischen Vorkenntnisse brauche ich für den ROS-Teil?

Vorkenntnisse in Robotik oder Programmierung sind nicht erforderlich. Die Grundlagen von ROS, Gazebo und Rviz werden im Kurs von Beginn an aufgebaut und in Simulationsumgebungen praktisch geübt.

Wie hängen Robotik und Lieferscheinerstellung in diesem Kurs zusammen?

Der Kurs verbindet die Steuerung automatisierter Systeme im Lager mit den organisatorischen Grundlagen der Lagerlogistik, zu denen auch die korrekte Erstellung von Lieferscheinen und Versandpapieren gehört.

Für welche Tätigkeiten qualifiziert die Weiterbildung?

Die Inhalte bereiten auf Tätigkeiten als Fachkraft für Lagerlogistik, Logistikplaner*in oder Roboterprogrammierer*in im Logistikumfeld vor, insbesondere in automatisierten oder teilautomatisierten Lagerumgebungen.

Wie ist der Kurs zeitlich organisiert?

Der Kurs findet im Combined-Learning-Format in Vollzeit statt und kombiniert technische Übungen zu ROS mit praxisnahen Inhalten zu Lagerkennzahlen und Lagerlogistik.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende der Weiterbildung?

Die Teilnahme wird mit einem Trägerzertifikat bestätigt, das die vermittelten Kenntnisse in Robotersteuerung, Kennzahlenanalyse und Lagerlogistik dokumentiert.