Pädagogik & Soziales
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Coach für Gewaltfreie Kommunikation (Kinder/Jugend) – Kurs

Weiterbildung zum Coach für Gewaltfreie Kommunikation mit Kindern und Jugendlichen – von den vier Schlüsselunterscheidungen bis zum Praxistransfer in Schule und Jugendarbeit.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Coaching & Aktivierung

Wie lange dauert der Kurs?
Die Weiterbildung ist als Vollzeit-Online-Seminar konzipiert und deckt in diesem Rahmen die vier Themenblöcke von der Theorie der Gewaltfreien Kommunikation über die Standortbestimmung und die Umsetzung im Arbeitsfeld bis zur Multiplikation ab. Der Umfang ist so bemessen, dass sowohl die vier… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Die Weiterbildung schließt mit der Qualifikation "Coach für Gewaltfreie Kommunikation für Kinder und Jugendliche" ab. Es handelt sich um eine trägerinterne Qualifizierung, die die Teilnahme an allen vier Themenblöcken sowie die praktische Auseinandersetzung mit der Methode bestätigt, nicht um eine… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Es gibt keine formalen Zugangsvoraussetzungen für die Teilnahme; die Weiterbildung steht allen Interessierten offen, die im Umgang mit Kindern und Jugendlichen tätig sind oder tätig werden möchten. Da die Methode von Grund auf vermittelt wird, sind weder Vorkenntnisse in Gewaltfreier Kommunikation… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Gewaltfreie Kommunikation ist kein abstraktes Kommunikationsmodell, sondern ein konkretes Handwerkszeug für den pädagogischen Alltag mit Kindern und Jugendlichen. Diese Weiterbildung vermittelt die Grundhaltung, die Begriffe und die vier Schlüsselunterscheidungen der Gewaltfreien Kommunikation und zeigt, wie sich das kinder- und jugendgerechte Konzept der Giraffen- und Wolfssprache in Schule, Jugendarbeit und Beratung anwenden und weitergeben lässt.- Menschenbild sowie Grundannahmen und Haltung der Gewaltfreien Kommunikation

  • Giraffensprache und Wolfssprache als kinder- und jugendgerechtes Grundkonzept
  • Beobachtung versus Interpretation als erste Schlüsselunterscheidung
  • Gefühle versus Gedanken als zweite Schlüsselunterscheidung
  • Bedürfnisse versus Strategien als dritte Schlüsselunterscheidung
  • Bitten versus Forderungen als vierte Schlüsselunterscheidung

Im zweiten Themenblock wenden die Teilnehmenden die Theorie auf ihr eigenes Kommunikationsverhalten an, bevor sie diese Perspektive in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen übertragen.

  • Standortbestimmung des eigenen Sprach- und Kommunikationsverhaltens
  • Anwendung der wertfreien Beschreibung als Übungsformat
  • Einsatz des Bedürfnis-Checks zur Selbstklärung
  • Erkennen eigener Muster von Wolfs- und Giraffensprache im Alltag
  • Übertragung der vier Schlüsselunterscheidungen auf reale Gesprächssituationen
  • Vorbereitung des Transfers der Standortbestimmung in das pädagogische Arbeitsfeld

Der dritte Themenblock überträgt die Gewaltfreie Kommunikation konkret auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und thematisiert typische Herausforderungen dieser Zielgruppe.- Transfer der Gewaltfreien Kommunikation in Entwicklungsgespräche mit Eltern

  • Vermittlung des Konzepts an Kinder über altersgerechte Beispiele der Giraffensprache
  • Vermittlung des Konzepts an Jugendliche über altersgerechte Beispiele der Wolfssprache
  • Aufbau eigener Übungsformate für die Arbeit mit Gruppen von Kindern und Jugendlichen
  • Anpassung der Sprache an unterschiedliche Altersstufen und Entwicklungsphasen
  • Verankerung der Gewaltfreien Kommunikation als dauerhafte Grundhaltung im pädagogischen Alltag

Der praktische Anteil der Weiterbildung übt die vier Schlüsselunterscheidungen sowie die altersgerechte Vermittlung der Methode anhand konkreter Fallbeispiele und Rollenspiele aus dem pädagogischen Alltag ein.

  • Einüben der vier Schlüsselunterscheidungen anhand konkreter Alltagssituationen mit Kindern
  • Rollenspiel eines Elterngesprächs unter Anwendung der Giraffensprache
  • Umformulierung typischer Wolfssprache-Sätze in wertfreie Beobachtungen
  • Bearbeitung eines Fallbeispiels mit einem Verteilungskonflikt unter Jugendlichen
  • Anwendung des Bedürfnis-Checks auf eine selbst erlebte Konfliktsituation
  • Übung zur Unterscheidung von Bitte und Forderung anhand von Praxisbeispielen aus Schule oder Jugendarbeit
  • Analyse einer Pseudobitte und Entwicklung einer echten Bitte als Alternative
  • Simulation eines Gesprächs mit einem perfektionistisch geprägten Jugendlichen
  • Erarbeitung altersgerechter Erklärbeispiele der Giraffensprache für jüngere Kinder
  • Erarbeitung altersgerechter Erklärbeispiele der Wolfssprache für Jugendliche
  • Reaktion auf einen ungefragten Ratschlag im Rollenspiel und Umlenkung in ein wertschätzendes Gesprächsformat
  • Übertragung eines Bewusstseinsstufen-Modells auf eine reale Gruppensituation aus dem eigenen Arbeitsfeld

Die vier Themenblöcke sind so aufgebaut, dass die Theorie der Gewaltfreien Kommunikation zunächst an der eigenen Person erprobt wird, bevor sie in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen übertragen wird. Dieser Weg von der Standortbestimmung über die Anwendung im Arbeitsfeld bis zur Multiplikation an die Zielgruppe selbst zieht sich als roter Faden durch die gesamte Weiterbildung. Am Ende der Weiterbildung stehen Teilnehmende, die die vier Schlüsselunterscheidungen der Gewaltfreien Kommunikation nicht nur theoretisch kennen, sondern in konkreten pädagogischen Situationen mit Kindern und Jugendlichen anwenden und altersgerecht vermitteln können, von der Beobachtung ohne Bewertung bis zur klaren, wertschätzenden Bitte.

Was lernst du in diesem Kurs?

Lernziele:

  • Gewaltfreie Kommunikation (GFK)
  • Giraffen- und Wolfssprache
  • Konfliktdeeskalation
  • Bedürfnisorientierte Gesprächsführung
  • Selbstreflexion
  • Pädagogische Gesprächsführung
  • Methodentransfer an Kinder und Jugendliche

Für wen ist der Kurs geeignet?

Die Weiterbildung richtet sich an alle, die im pädagogischen, sozialpädagogischen und psychosozialen Bereich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten und ihre Gesprächsführung durch die Prinzipien der Gewaltfreien Kommunikation weiterentwickeln möchten.

  • Lehrer:innen an verschiedenen Schulformen
  • Erzieher:innen und Schulsozialarbeiter:innen
  • Sozialpädagog:innen und Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit
  • Mitarbeitende in der Familienhilfe und in der Kinder- und Jugendhilfe
  • Beratungsfachkräfte sowie Fachkräfte bei sozialen Diensten und in Behörden
Voraussetzungen:

Es gibt keine formalen Zugangsvoraussetzungen für die Teilnahme; die Weiterbildung steht allen Interessierten offen, die im Umgang mit Kindern und Jugendlichen tätig sind oder tätig werden möchten. Da die Methode von Grund auf vermittelt wird, sind weder Vorkenntnisse in Gewaltfreier Kommunikation noch spezifische Coaching-Erfahrung erforderlich. Hilfreich ist ein grundsätzliches Interesse an Kommunikations- und Rückschausarbeit, da die Weiterbildung sowohl das eigene Sprachverhalten als auch dessen Vermittlung an Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt stellt.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Die Weiterbildung findet als Online-Seminar in Vollzeit statt und verbindet theoretische Einheiten zu den Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation mit Übungs- und Auswertungsphasen, in denen die vier Schlüsselunterscheidungen an eigenen und fremden Gesprächsbeispielen erprobt werden. Rollenspiele und Fallbeispiele aus dem pädagogischen Alltag sorgen dafür, dass die Methode nicht nur verstanden, sondern in ihrer praktischen Anwendung auf Kinder und Jugendliche eingeübt wird. Der Online-Vollzeitrahmen ermöglicht es, alle vier Themenblöcke von der Theorie bis zur Multiplikation in einem zusammenhängenden Ablauf zu bearbeiten.

Die Weiterbildung ist als Vollzeit-Online-Seminar konzipiert und deckt in diesem Rahmen die vier Themenblöcke von der Theorie der Gewaltfreien Kommunikation über die Standortbestimmung und die Umsetzung im Arbeitsfeld bis zur Multiplikation ab. Der Umfang ist so bemessen, dass sowohl die vier Schlüsselunterscheidungen fundiert erarbeitet als auch ausreichend Raum für Übungssituationen mit Kindern- und Jugendbezug bleibt.

Die Weiterbildung schließt mit der Qualifikation "Coach für Gewaltfreie Kommunikation für Kinder und Jugendliche" ab. Es handelt sich um eine trägerinterne Qualifizierung, die die Teilnahme an allen vier Themenblöcken sowie die praktische Auseinandersetzung mit der Methode bestätigt, nicht um eine staatlich geregelte oder kammerbasierte Zertifizierung.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Wer diese Weiterbildung abschließt, verfügt über eine strukturierte Gesprächsmethodik, die weit über allgemeine Kommunikationstipps hinausgeht: Die vier Schlüsselunterscheidungen, Beobachtung statt Interpretation, Gefühle statt Gedanken, Bedürfnisse statt Strategien, Bitten statt Forderungen, liefern ein konkretes Handwerkszeug, das sich in Gesprächen mit Kindern und Jugendlichen ebenso anwenden lässt wie in Elterngesprächen oder im Team. Besonders wertvoll ist die doppelte Perspektive der Weiterbildung: Teilnehmende einordnen zunächst ihr eigenes Kommunikationsverhalten, bevor sie lernen, wie sich Giraffen- und Wolfssprache altersgerecht an Kinder und Jugendliche vermitteln lassen. Dadurch entsteht nicht nur eine veränderte eigene Gesprächshaltung, sondern auch die Fähigkeit, typische Stolpersteine wie Pseudobitten, Perfektionismus oder Verteilungskonflikte im Alltag mit jungen Menschen frühzeitig zu erkennen und aufzulösen. Für den weiteren beruflichen Weg eröffnet die Qualifikation Perspektiven in der Arbeit als Coach für Gewaltfreie Kommunikation ebenso wie in bestehenden pädagogischen, sozialpädagogischen oder beraterischen Tätigkeiten, in denen Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen eine zentrale Rolle spielt. Schulen, Jugendhilfeeinrichtungen und Beratungsstellen suchen zunehmend Fachkräfte, die Konflikte nicht nur verwalten, sondern durch eine wertschätzende, bedürfnisorientierte Kommunikation nachhaltig entschärfen können.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Coach für Gewaltfreie Kommunikation
  • Jugendbetreuer/in
  • Erzieher/in
  • Sozialpädagoge/in
  • Schulsozialarbeiter/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was unterscheidet Giraffensprache von Wolfssprache?

Die Giraffensprache steht für eine wertschätzende, bedürfnisorientierte Ausdrucksweise, während die Wolfssprache bewertende, fordernde oder vorwurfsvolle Kommunikation beschreibt. Die Weiterbildung vermittelt, wie sich beide Sprachmuster erkennen lassen und wie sie sich im pädagogischen Alltag mit Kindern und Jugendlichen gezielt in Richtung Giraffensprache verschieben lassen.

Welche vier Schlüsselunterscheidungen stehen im Zentrum der Weiterbildung?

Beobachtung versus Interpretation, Gefühle versus Gedanken, Bedürfnisse versus Strategien sowie Bitten versus Forderungen bilden das methodische Grundgerüst. Sie ziehen sich durch alle vier Themenblöcke der Weiterbildung, von der Theorie bis zur Multiplikation.

Muss ich bereits Erfahrung als Coach mitbringen?

Nein, es gibt keine formalen Zugangsvoraussetzungen für die Teilnahme. Die Methode wird von Grund auf vermittelt, sodass auch ohne vorherige Coaching-Erfahrung ein Einstieg möglich ist.

Wie wird die Vermittlung an Kinder und Jugendliche konkret geübt?

Im Themenblock Multiplikation erarbeiten die Teilnehmenden altersgerechte Beispiele der Giraffen- und Wolfssprache. Geübt wird auch der Transfer der Methode, etwa in Entwicklungsgesprächen mit Eltern oder direkt in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

In welcher Form findet die Weiterbildung statt?

Die Weiterbildung wird als Online-Seminar in Vollzeit durchgeführt. Sie kombiniert theoretische Einheiten zu den vier Schlüsselunterscheidungen mit Übungs- und Reflexionsphasen anhand von Fallbeispielen aus dem pädagogischen Alltag.