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Geschäftsregeln modellieren mit Microsoft Copilot – Kurs

Geschäftsregeln im Requirements Engineering strukturiert erfassen und mit Microsoft Copilot dokumentieren, priorisieren und nachvollziehbar in den Anforderungsprozess überführen.

Auf einen Blick

DauerVier Themenblöcke plusØ am Markt
FormatOnlineflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Geschäftsregeln — von Genehmigungsschwellen über Berechnungslogiken bis zu Ausnahmeregelungen — sind oft der unsichtbare Teil von Anforderungen, der in Lastenheften nur unvollständig auftaucht und später zu Missverständnissen zwischen Fachbereich und Entwicklung führt. Dieser Kurs zeigt, wie sich Geschäftsregeln im Requirements Engineering systematisch modellieren, dokumentieren und prüfbar machen lassen, und wie Microsoft Copilot dabei als Werkzeug eingesetzt wird, um Informationsstände zu strukturieren, Vorschläge zu verdichten und Arbeitsschritte nachvollziehbar zu beschleunigen — ohne die fachliche Verantwortung für das Ergebnis an die KI abzugeben.

Berufliche FachweiterbildungInhaltsstand 12.07.2026

Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 3 Standorten

Angebote

12

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 5 erfassten Orten

Regionen

4 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerinterne Abschlussprüfung mit Trägerzertifikat

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning91 %
  • Virtuelles Klassenzimmer9 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 3 Monate bis 6 Monate11×

Gemeldete Preisgruppen

  • 5.000–10.000 €11×

Häufige Kursorte

  • Bochum
  • Berlin
  • Dortmund
  • Dresden

Bundesländer

  • Nordrhein-Westfalen
  • Berlin
  • Sachsen

Vermittelte Kompetenzen

  • Requirements Engineering
  • Geschäftsregeln modellieren
  • Microsoft Copilot
  • Anforderungsdokumentation
  • Stakeholder-Abstimmung
  • Prompting im Fachkontext

Zugeordnete Zielberufe

  • Projektleiter/Projektleiterin50.106 Stellen/12 Mon.
  • Wirtschaftsinformatik (grundständig)4.928 Stellen/12 Mon.
  • Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen3.907 Stellen/12 Mon.
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (doppelt qualifizierende Ausbildung) für allgemeine Betriebswirtschaft957 Stellen/12 Mon.
  • Office-Manager/Office-Managerin663 Stellen/12 Mon.
  • Assistent/Assistentin für Informatik (technische Informatik)78 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 12 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Block 1 — Anforderungsrahmen verstehen Bevor Geschäftsregeln modelliert werden können, muss klar sein, wo sie im größeren Anforderungsprozess stehen. Dieser Block ordnet den Schwerpunkt Geschäftsregeln in den Requirement-Engineering-Prozess ein und schafft die begriffliche Grundlage für alles Weitere.

  • Geschäftsregeln von funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen abgrenzen
  • Den Schwerpunkt Geschäftsregeln modellieren im Requirement-Engineering-Prozess verorten
  • Quellen von Anforderungen wie Fachbereich, Prozessdokumentation und Systemvorgaben erfassen
  • Ziele und Qualitätskriterien für Anforderungen systematisch definieren
  • Typische Formen von Geschäftsregeln wie Schwellenwerte, Berechnungslogiken und Ausnahmen unterscheiden

Block 2 — Anforderungsstände mit Microsoft Copilot strukturieren Im zweiten Block rückt der praktische Einsatz von Microsoft Copilot in den Mittelpunkt: als Werkzeug, um Informationsstände zu Geschäftsregeln zu ordnen, statt sie händisch in unübersichtlichen Dokumenten zu verwalten.

  • Anforderungen und Geschäftsregeln mit Microsoft Copilot dokumentieren und konkretisieren
  • Bestehende Anforderungsstände priorisieren und Lücken identifizieren
  • Copilot zur Strukturierung, Prüfung und Nachverfolgung von Regelwerken einsetzen
  • Bezüge zu Akzeptanzkriterien und Abhängigkeiten zwischen Regeln herstellen
  • Vorschläge des Werkzeugs mit dem tatsächlichen Fachwissen abgleichen

Block 3 — Prüfbarkeit und Konsistenz herstellen Eine Geschäftsregel, die sich nicht eindeutig prüfen lässt, taugt später nicht als Grundlage für Entwicklung oder Test. Dieser Block macht Prüfbarkeit und Konsistenz zum zentralen Qualitätsmaßstab.

  • Stakeholder gezielt einbinden und Informationsstände adressatengerecht abstimmen
  • Widersprüche und Doppeldeutigkeiten zwischen einzelnen Geschäftsregeln aufdecken
  • Daten- und KI-gestützte Unterstützung in der Anforderungsarbeit durchdacht nutzen
  • Ergebnisse revisionssicher und für Dritte nachvollziehbar festhalten
  • Prüfkriterien für einzelne Geschäftsregeln eindeutig formulieren

Block 4 — Transfer in den Anforderungsprozess Der letzte Block führt die einzelnen Bausteine zusammen und stellt die Verbindung zu angrenzenden Themen des Requirements Engineering her, damit das Erlernte nicht isoliert bleibt.

  • Business-Analyse-Methoden und Stakeholder-Logik gezielt mit Geschäftsregeln verknüpfen
  • Nutzenbewertung einzelner Regeln für Entscheidungsträger nachvollziehbar aufbereiten
  • Visualisierung und Reporting für Entscheidungsvorlagen einsetzen
  • KI-Grundlagen und Prompting passend zum jeweiligen Anwendungsfall durchdacht nutzen
  • Qualitätsprüfung von KI-gestützten Zwischenergebnissen in den Arbeitsalltag integrieren

Praxisblock — Geschäftsregeln im Anforderungsalltag anwenden Der Praxisteil verbindet die vier Themenblöcke in durchgängigen Übungen, die sich an typischen Situationen aus dem Requirements Engineering orientieren.

  • Eine bestehende fachliche Regel aus einem Anwendungsfall strukturiert erfassen
  • Diese Regel mit Unterstützung von Microsoft Copilot dokumentieren und verdichten
  • Abhängigkeiten zwischen mehreren zusammenhängenden Geschäftsregeln herausarbeiten
  • Prüfkriterien für eine modellierte Regel eindeutig formulieren
  • Eine Stakeholder-Abstimmung zu einem strittigen Regelverständnis simulieren
  • Widersprüche zwischen zwei Regelversionen erkennen und auflösen
  • Eine Entscheidungsvorlage mit visualisierter Regelübersicht erstellen
  • KI-gestützte Vorschläge zu einer Regel kritisch bewerten und korrigieren
  • Eine Regeländerung nachvollziehbar dokumentieren und versionieren
  • Den Bezug zwischen einer Regel und den zugehörigen Akzeptanzkriterien herstellen
  • Ein vollständiges Regelwerk für einen fachlichen Teilbereich zusammenstellen
  • Die eigene Vorgehensweise gegenüber einer fachfremden Person nachvollziehbar erläutern

Wer Geschäftsregeln bislang eher beiläufig in Anforderungsdokumenten notiert hat, lernt in diesem Kurs, sie als eigenständige, prüfbare Bausteine zu behandeln. Das reduziert spätere Rückfragen aus der Entwicklung und macht Änderungen an einzelnen Regeln nachvollziehbar, statt dass sich fachliche Logik unbemerkt über mehrere Dokumente verteilt. Der Einsatz von Microsoft Copilot wird dabei durchgehend als Unterstützung für die fachliche Arbeit verstanden, nicht als deren Ersatz: Das Werkzeug hilft, Informationsstände zu verdichten und Vorschläge zu generieren, während die inhaltliche Prüfung und Freigabe der Geschäftsregeln in der Verantwortung der Requirements Engineers bleibt.

Lernziele:

  • Geschäftsregeln als eigenständige Kategorie von Anforderungen im Requirements Engineering einordnen
  • Quellen, Ziele und Qualitätskriterien von Anforderungen systematisch erfassen
  • Den Schwerpunkt Geschäftsregeln modellieren in den gesamten Requirement-Engineering-Prozess einbetten
  • Anforderungen mit Unterstützung von Microsoft Copilot dokumentieren und konkretisieren
  • Anforderungsstände priorisieren und auf Validierbarkeit prüfen
  • Microsoft Copilot gezielt zur Strukturierung, Prüfung und Nachverfolgung von Anforderungen einsetzen
  • Bezüge zwischen Geschäftsregeln, Akzeptanzkriterien und Abhängigkeiten herstellen
  • Stakeholder einbinden und Informationsstände adressatengerecht abstimmen
  • KI-gestützte Vorschläge kritisch einordnen, statt sie ungeprüft zu übernehmen
  • Ergebnisse revisionssicher und nachvollziehbar dokumentieren
  • Business-Analyse-Methoden und Nutzenbewertung mit dem Thema Geschäftsregeln verknüpfen
  • Visualisierung und Reporting für nachvollziehbare Entscheidungsvorlagen nutzen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an Personen, die betriebliche Anforderungen, Prozesse und datenbezogene Zusammenhänge analysieren und im Kontext von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz fachlich einordnen möchten.

  • Requirements Engineers, die ihre Methodik um KI-gestützte Werkzeuge erweitern möchten
  • Business Analysts mit Schwerpunkt auf fachlicher Regelwerk-Dokumentation
  • Projektmitarbeitende, die zwischen Fachbereich und technischer Umsetzung vermitteln
  • Personen, die künftig Aufgaben im Requirements Engineering übernehmen möchten
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt werden grundlegende Kenntnisse im Umgang mit PC, Betriebssystemen und gängigen Standardanwendungen. Vorteilhaft, aber nicht zwingend, sind erste Erfahrungen mit digitalen Geschäftsprozessen, Datenanalyse, Anforderungsaufnahme oder KI-bezogenen Fragestellungen im Unternehmenskontext. Erforderlich sind außerdem Deutschkenntnisse, die das Verstehen fachlicher Inhalte ermöglichen, sowie die Bereitschaft, analytisch und strukturiert mit Daten, Prozessen und fachlichen Anforderungen zu arbeiten.

Ablauf & Abschluss

Die vier Themenblöcke bauen aufeinander auf: Vom begrifflichen Rahmen über die werkzeuggestützte Strukturierung bis zur Qualitätssicherung und zum Transfer in den größeren Anforderungsprozess. Theoretische Einheiten wechseln sich mit Übungen ab, in denen reale Regelbeispiele mit Microsoft Copilot bearbeitet werden, sodass der Werkzeugeinsatz nicht losgelöst von der fachlichen Methodik vermittelt wird.

Der Kurs gliedert sich in vier inhaltliche Blöcke sowie einen zusammenfassenden Praxisteil, in dem die Bearbeitung von Geschäftsregeln von der Erfassung bis zur Dokumentation durchgespielt wird. Die genaue zeitliche Taktung richtet sich nach der gewählten Terminvariante.

Nach erfolgreicher Teilnahme findet eine trägerinterne Abschlussprüfung statt, die mit einem Trägerzertifikat abschließt und die erworbenen Kenntnisse zur Modellierung von Geschäftsregeln mit Microsoft Copilot im Requirements Engineering bestätigt.

Nutzen & Perspektiven

Requirements Engineering gilt oft als reine Dokumentationsaufgabe — dabei entscheidet gerade der Umgang mit Geschäftsregeln häufig darüber, ob ein Softwareprojekt später reibungslos läuft oder an unklaren Sonderfällen scheitert. Wer lernt, Regeln strukturiert statt beiläufig zu erfassen, reduziert das Risiko, dass fachliche Logik erst während der Entwicklung oder noch später im Betrieb entdeckt wird. Die gezielte Einbindung von Microsoft Copilot als Strukturierungswerkzeug spiegelt zudem eine Entwicklung wider, die in vielen Unternehmen bereits Alltag ist: KI-gestützte Werkzeuge übernehmen zunehmend Routineaufgaben der Dokumentation, während die fachliche Bewertung und Freigabe weiterhin bei den Requirements Engineers liegt. Wer diesen Umgang souverän beherrscht, positioniert sich als Bindeglied zwischen Fachbereich, Datenkontext und technologischer Umsetzung. Für die eigene berufliche Entwicklung eröffnet der Kurs eine Kombination aus klassischer Requirements-Engineering-Methodik und praktischer KI-Kompetenz, die in Stellenausschreibungen zunehmend gemeinsam gefordert wird. Statt Geschäftsregeln und KI-Werkzeuge als getrennte Themen zu behandeln, verbindet der Kurs beide zu einer Arbeitsweise, die sich direkt auf reale Projekte übertragen lässt.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Projektleiter/Projektleiterin
    50.106 Stellen
  • Wirtschaftsinformatik (grundständig)
    4.928 Stellen
  • Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen
    3.907 Stellen
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (doppelt qualifizierende Ausbildung) für allgemeine Betriebswirtschaft
    957 Stellen
  • Office-Manager/Office-Managerin
    663 Stellen
  • Assistent/Assistentin für Informatik (technische Informatik)
    78 Stellen

Unverbindliche Anfrage

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was sind Geschäftsregeln im Sinne dieses Kurses?

Geschäftsregeln sind fachliche Vorgaben wie Schwellenwerte, Berechnungslogiken oder Ausnahmeregelungen, die von funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen abgegrenzt und eigenständig modelliert werden.

Ersetzt Microsoft Copilot die fachliche Prüfung der Regeln?

Nein, das Werkzeug unterstützt beim Strukturieren, Dokumentieren und Verdichten von Informationen. Die fachliche Bewertung und Freigabe der Geschäftsregeln bleibt Aufgabe der Requirements Engineers.

Brauche ich Vorerfahrung mit Requirements Engineering?

Erste Erfahrungen mit Anforderungsaufnahme oder digitalen Geschäftsprozessen sind hilfreich, aber nicht zwingend. Vorausgesetzt werden grundlegende PC-Kenntnisse und die Bereitschaft zu analytischem Arbeiten.

Wie ist der Kurs aufgebaut?

Vier Blöcke führen vom begrifflichen Anforderungsrahmen über die werkzeuggestützte Strukturierung und Qualitätssicherung bis zum Transfer in den gesamten Anforderungsprozess, ergänzt um einen Praxisteil.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Nach einer trägerinternen Abschlussprüfung erhalten Teilnehmende ein Trägerzertifikat, das die erworbenen Kenntnisse zur Modellierung von Geschäftsregeln mit Microsoft Copilot bestätigt.