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Risikomanagement & betriebswirtschaftliche Resilienz – Kurs

Weiterbildung zu Risikomanagement und organisationaler Resilienz: COSO ERM, ISO 31000 und KonTraG treffen auf betriebswirtschaftliche Steuerung und resiliente Unternehmensgestaltung.

Auf einen Blick

DauerVollzeitØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*

Überblick

Unternehmen, die Risiken frühzeitig erkennen und Krisen ohne Substanzverlust überstehen, haben einen strukturellen Vorteil gegenüber jenen, die reaktiv handeln. Diese Weiterbildung verbindet klassisches Risikomanagement nach anerkannten Standards wie COSO ERM, ISO 31000 und KonTraG mit betriebswirtschaftlichem Steuerungswissen und dem noch jungen, aber zunehmend wichtigen Feld der organisationalen Resilienz. Teilnehmende lernen, Risiken systematisch zu identifizieren und zu bewerten, betriebliche Abläufe wirtschaftlich zu führen und Organisationen so zu gestalten, dass sie Störungen nicht nur überstehen, sondern gestärkt aus ihnen hervorgehen.

AufstiegsfortbildungInhaltsstand 02.07.2026

Abschluss, Zeitmodelle und Marktdaten der Aufstiegsfortbildung

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Anbieter

1

an 3 Standorten

Angebote

1

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Kommende Termine

0

an 9 erfassten Orten

Regionen

6 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

traegerinternes_zertifikat

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Monat bis 3 Monate

Gemeldete Preisgruppen

  • 5.000–10.000 €10×

Häufige Kursorte

  • München
  • Dortmund
  • Bonn
  • Leipzig
  • Bautzen
  • Ludwigsburg

Bundesländer

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Nordrhein-Westfalen
  • Sachsen
  • Hessen

Vermittelte Kompetenzen

  • COSO ERM
  • ISO 31000
  • KonTraG
  • Risikoidentifikation und Frühwarnsysteme
  • Quantitative Risikomodelle
  • Risikoberichterstattung
  • Organisationale Resilienz
  • Betriebswirtschaftliche Steuerung
  • Supply Chain Management (ISO 55000ff)
  • Controlling-Grundlagen

Zugeordnete Zielberufe

  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Hochschule) für Versicherung30.197 Stellen/12 Mon.
  • Betriebsleiter/Betriebsleiterin - kaufmännisch16.590 Stellen/12 Mon.
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Hochschule) für Rechnungswesen und Controlling967 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 60 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Modul 1 — Risikomanagement und Krisenprävention Der erste Block vermittelt das methodische Rüstzeug für systematisches Risikomanagement. Im Zentrum stehen die drei international anerkannten Rahmenwerke COSO ERM, ISO 31000 und KonTraG, die jeweils unterschiedliche Blickwinkel auf Unternehmensrisiken bieten — von der internen Kontrolle über die Prozessnorm bis zur gesetzlichen Verpflichtung börsennotierter Unternehmen. Teilnehmende erarbeiten, wie eine Risikokultur entsteht, die nicht auf dem Papier existiert, sondern im Arbeitsalltag gelebt wird.

  • Aufbau und Vergleich von COSO ERM, ISO 31000 und KonTraG
  • Strategisches Risikomanagement als Führungsaufgabe verankern
  • Methoden der Risikoidentifikation im operativen und strategischen Bereich
  • Aufbau von Frühwarnsystemen und Indikatoren-Sets
  • Quantitative Risikomodelle: Eintrittswahrscheinlichkeit, Schadenshöhe, Risikomatrix
  • Risikosteuerung zwischen Vermeidung, Minderung, Transfer und Akzeptanz

Modul 2 — Betriebliches Wirtschaften für operative Führungskräfte Risikomanagement funktioniert nur, wenn es auf einem soliden betriebswirtschaftlichen Fundament steht. Dieser Block vermittelt die BWL-Grundlagen, die insbesondere Führungskräfte in Produktion und operativen Bereichen benötigen, um wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und in Entscheidungen einfließen zu lassen — von der strategischen Ausrichtung bis zur Materialwirtschaft.

  • Unternehmensführung und strategische Ausrichtung im Überblick
  • Strategische Analyse- und Planungsinstrumente (u. a. Portfolioanalysen)
  • Performance-Management und Kennzahlensteuerung
  • Organisationsstrukturen und Prozessmanagement gestalten
  • Produktionsplanung und Fertigungssteuerung praxisnah anwenden
  • Supply Chain Management und Materialwirtschaft nach ISO 55000ff

Modul 3 — Resiliente Unternehmensstrukturen aufbauen Organisationale Resilienz ist mehr als Risikomanagement — sie beschreibt die Fähigkeit einer Organisation, sich an veränderte Bedingungen anzupassen und gestärkt aus Störungen hervorzugehen. Dieser Block ordnet den Begriff ein, zeigt Bausteine für die praktische Umsetzung und verknüpft Resilienz mit Führungskompetenz, Mitarbeiterebene und digitalen Werkzeugen.

  • Organisationale Resilienz: Bedeutung, Nutzen und Abgrenzung zum klassischen Risikomanagement
  • Resilienz-Bausteine in die Unternehmensstrategie integrieren
  • Resiliente Strukturen, Prozesse und Kennzahlen (KPIs) entwickeln
  • Führungskompetenz und Entscheidungsstärke in unsicheren Situationen
  • Resilienzstärkung auf individueller und kultureller Ebene im Team
  • Digitale Werkzeuge und Datenkompetenz für resiliente Organisationen

Modul 4 — Controlling, Finanzsteuerung und ökologische Resilienz Der letzte inhaltliche Block schließt den Kreis zwischen wirtschaftlicher Steuerung und Zukunftsfähigkeit. Finanzmanagement und Controlling liefern die Zahlenbasis für fundierte Entscheidungen, während ökologische Resilienzstrategien zunehmend als eigener Faktor der Widerstandskraft von Unternehmen verstanden werden.

  • Finanzmanagement- und Controlling-Grundlagen für Produktionsleitende
  • Kennzahlenbasierte Steuerung wirtschaftlicher Prozesse
  • Ökologische Resilienzstrategien als Baustein der Widerstandskraft
  • Nachhaltigkeit als Faktor unternehmerischer Stabilität einordnen
  • Zusammenspiel von Risikomanagement, Wirtschaftlichkeit und Resilienz einordnen

Praxisblock — Transfer in die eigene Organisation Die Weiterbildung legt durchgehend Wert darauf, dass Methoden nicht abstrakt bleiben, sondern auf konkrete Unternehmenssituationen übertragen werden. In praxisnahen Übungen erarbeiten Teilnehmende Werkzeuge, die sich direkt im eigenen Arbeitsumfeld einsetzen lassen.

  • Risikoregister für ein exemplarisches Unternehmen anlegen
  • Frühwarnindikatoren für einen ausgewählten Geschäftsbereich definieren
  • Risikobericht nach den Vorgaben von COSO ERM strukturieren
  • Portfolioanalyse für ein Produktportfolio durchführen
  • Prozesslandkarte eines Fertigungsbereichs skizzieren
  • Supply-Chain-Risiken entlang einer Lieferkette bewerten
  • Resilienz-KPIs für eine Organisationseinheit entwickeln
  • Aktionsplan zur Stärkung der Krisenresilienz erarbeiten
  • Kennzahlenbasiertes Controlling-Dashboard konzipieren
  • Ökologische Risikofaktoren in eine Gesamtrisikobewertung integrieren
  • Kommunikationsplan für ein Risikoereignis entwerfen
  • Abschlussfallstudie: Resiliente Neuausrichtung eines fiktiven Mittelständlers

Die Verzahnung von Risikomanagement, betriebswirtschaftlichem Grundlagenwissen und Resilienzkonzepten unterscheidet dieses Programm von reinen Risikomanagement-Lehrgängen. Wer die Weiterbildung durchläuft, versteht nicht nur, wie Risiken bewertet werden, sondern auch, wie sich eine Organisation als Ganzes wirtschaftlich stabil und anpassungsfähig aufstellt. Die Inhalte sind so aufgebaut, dass sie sowohl in großen Unternehmen mit etablierten Risikomanagement-Abteilungen als auch in mittelständischen Strukturen anwendbar sind, in denen Risikoverantwortung häufig neben anderen Führungsaufgaben wahrgenommen wird.

Lernziele:

  • Risikomanagement-Systeme nach COSO ERM, ISO 31000 und KonTraG einordnen und anwenden
  • Eine tragfähige Risikokultur im Unternehmen mitgestalten
  • Risiken systematisch identifizieren und Frühwarnsysteme aufbauen
  • Quantitative Risikomodelle zur Bewertung von Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe einsetzen
  • Risikosteuerungs- und Risikominderungsstrategien entwickeln
  • Risikoberichte erstellen und eine Risikomanagement-Organisation aufbauen
  • Strategische Analyse- und Planungsinstrumente der Unternehmensführung nutzen
  • Organisationsstrukturen und Prozessmanagement betriebswirtschaftlich beurteilen
  • Produktionsplanung, Fertigungssteuerung und Supply-Chain-Prozesse nach ISO 55000ff einordnen
  • Finanzmanagement- und Controlling-Grundlagen für die operative Führung anwenden
  • Bausteine organisationaler Resilienz in die Unternehmensstrategie integrieren
  • Resiliente Strukturen, Prozesse und Kennzahlen (KPIs) für Organisationen entwickeln

Zielgruppe & Voraussetzungen

Die Weiterbildung richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die Verantwortung für Risiken, wirtschaftliche Steuerung oder die Zukunftsfähigkeit ihrer Organisation übernehmen oder ausbauen möchten.

  • Angehende und praktizierende Risikomanager/innen
  • Business-Continuity- und Compliance-Verantwortliche
  • Führungskräfte in Produktion und operativen Bereichen mit Steuerungsverantwortung
  • Fachkräfte, die in die Rolle Risikocontroller/in hineinwachsen möchten
  • Quereinsteiger/innen mit betriebswirtschaftlichem Interesse und Berufserfahrung
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Berufsausbildung mit einschlägiger Berufserfahrung oder ein abgeschlossenes Studium. Grundlegende IT-Kompetenz für die Arbeit mit digitalen Lernmaterialien und Auswertungstools wird ebenso erwartet wie sichere Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, da Fachtexte und Fallstudien eigenständig bearbeitet werden. Ein Grundverständnis betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge erleichtert den Einstieg, ist aber keine formale Zulassungsvoraussetzung.

Ablauf & Abschluss

Die Weiterbildung kombiniert angeleitete Lerneinheiten mit eigenständigen Übungsphasen im Combined-Learning-Format und wird in Vollzeit durchgeführt. Theoretische Rahmenwerke wie COSO ERM oder ISO 31000 werden anhand von Unternehmensbeispielen erarbeitet, sodass Teilnehmende die Modelle nicht nur kennen, sondern auf reale Situationen anwenden können. Gruppenübungen zu Risikobewertung und Resilienzplanung ergänzen die Einzelarbeit an Fallstudien.

Die Weiterbildung wird in Vollzeit durchgeführt und deckt vier inhaltliche Schwerpunkte ab — von den Grundlagen des Risikomanagements über betriebswirtschaftliches Steuerungswissen bis zur organisationalen Resilienz. Der modulare Aufbau ermöglicht eine klare zeitliche Gliederung, wobei der Umfang je nach individueller Lerngeschwindigkeit und vertiefender Bearbeitung der Fallstudien variieren kann.

Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Zertifikat zu Risikomanagement und betriebswirtschaftlicher Resilienz ab, das die Themenfelder Business Continuity Management, Betriebswirtschaftslehre und Organisationsentwicklung dokumentiert. Es handelt sich um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Kursanbieters, kein staatliches Examen oder eine externe Zertifizierungsprüfung.

Nutzen & Perspektiven

Risikomanagement wird in vielen Organisationen noch als Pflichtübung behandelt, die im Ernstfall greifen soll, aber selten strategisch mitgedacht wird. Diese Weiterbildung positioniert Risikomanagement stattdessen als aktives Steuerungsinstrument, das eng mit wirtschaftlicher Führung und struktureller Anpassungsfähigkeit verwoben ist. Wer die international anerkannten Rahmenwerke COSO ERM, ISO 31000 und KonTraG sicher anwenden kann, spricht die Sprache, die Aufsichtsräte, Wirtschaftsprüfer und Geschäftsleitungen erwarten. Der Mehrwert liegt besonders in der Verbindung dreier Perspektiven, die in der Praxis oft getrennt behandelt werden: Risikobewertung, betriebswirtschaftliche Steuerung und organisationale Resilienz. Wer alle drei Bereiche versteht, kann Risiken nicht isoliert bewerten, sondern ihre wirtschaftlichen Auswirkungen einschätzen und Handlungsschritte so gestalten, dass sie die Widerstandsfähigkeit der gesamten Organisation stärken. Für den beruflichen Werdegang eröffnet die Weiterbildung Perspektiven in Rollen wie Risikomanager/in, Business Continuity Manager, Compliance Officer oder Risikocontroller/in — Funktionen, die in Unternehmen jeder Größe zunehmend an Bedeutung gewinnen, da regulatorische Anforderungen und die Häufigkeit disruptiver Ereignisse gleichermaßen steigen.

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Arbeitsmarkt-Report

Kaufmännische Sachbearbeitung verlagert sich Richtung digitale Prozesse (DATEV-, SAP-, Salesforce-Kenntnisse). Wer klassische Buchhaltung mit ERP/Tool-Wissen kombiniert, ist überdurchschnittlich gefragt; Reine Routine-Sachbearbeitung verliert.

Einstieg (0-2 J.):32.000–40.000 €
Mittel (3-7 J.):42.000–55.000 €
Senior (8+ J.):58.000–78.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Hochschule) für Versicherung
    30.197 Stellen
  • Betriebsleiter/Betriebsleiterin - kaufmännisch
    16.590 Stellen
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Hochschule) für Rechnungswesen und Controlling
    967 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Risikomanagement-Standards werden vermittelt?

Der Kurs behandelt die drei zentralen Rahmenwerke COSO ERM, ISO 31000 und KonTraG und zeigt, wie sie sich in der Praxis ergänzen — von der internen Kontrolle über die internationale Prozessnorm bis zur gesetzlichen Verpflichtung für börsennotierte Unternehmen.

Was bedeutet „organisationale Resilienz" konkret?

Gemeint ist die Fähigkeit einer Organisation, Störungen und Krisen nicht nur zu überstehen, sondern strukturell gestärkt daraus hervorzugehen. Der Kurs vermittelt Bausteine, Kennzahlen und Führungsaspekte, mit denen sich diese Widerstandsfähigkeit aufbauen lässt.

Ist der Kurs auch für Führungskräfte ohne Risikomanagement-Hintergrund geeignet?

Ja. Die betriebswirtschaftlichen Grundlagenmodule richten sich explizit auch an operative Führungskräfte, etwa in der Produktion, die wirtschaftliche Steuerung verstehen möchten, ohne bereits Risikomanagement-Vorerfahrung mitzubringen.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Sie erhalten ein trägerinternes Zertifikat, das die behandelten Themenfelder Business Continuity Management, Betriebswirtschaftslehre und Organisationsentwicklung dokumentiert. Es handelt sich nicht um ein staatliches Examen.

Welche Vorkenntnisse benötige ich?

Vorausgesetzt sind eine abgeschlossene Berufsausbildung mit Berufserfahrung oder ein abgeschlossenes Studium sowie grundlegende IT-Kompetenz und sichere Deutschkenntnisse. Spezifisches Risikomanagement-Vorwissen ist nicht zwingend erforderlich.