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Finanz- und Liquiditätspläne mit Excel erstellen – Kurs

Vernetzte Liquiditäts- und Ertragsplanung mit MS Excel: Kennzahlen wie EBIT, EBITDA und Cashflow für fundiertes Finanz-Controlling.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Berufliche Fachweiterbildung

Wie lange dauert der Kurs?
Das Seminar findet in Vollzeit statt und deckt vier Themenblöcke von der Planungsmethodik über Finanzierungsfragen und Kennzahlenanalyse bis zur laufenden Überwachung und zum Forecast ab. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Für dieses Seminar liegt keine Angabe zu einer eigenständigen Abschlussbezeichnung vor. Bei Kombination mit weiteren Weiterbildungen aus dem Angebot des Anbieters kann ein IFM-Diplom erworben werden; nähere Informationen dazu stellt der Anbieter auf seiner eigenen Webseite bereit. Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Das Seminar setzt Grundkenntnisse im Bereich Buchhaltung voraus, da die Übungen unmittelbar mit Bilanzzahlen und Kennzahlen aus der Gewinn- und Verlustrechnung arbeiten. Empfohlen wird die Mitnahme eines Laptops mit MS Excel oder einem vergleichbaren Tabellenkalkulationsprogramm, da das… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Dieses Seminar vermittelt praktisch anwendbares Wissen für eine mit der Gewinn- und Verlustrechnung vernetzte Liquiditätsplanung. Anhand eines speziellen MS-Excel-Tools durchlaufen die Teilnehmenden alle wichtigen Schritte einer Ertrags- und Liquiditätsplanung und lernen, ihre Planung anhand der eigenen Bilanzzahlen zu plausibilisieren. Im Mittelpunkt stehen Fragen zur Höhe benötigter Kontokorrentlinien, zur Investitionsfähigkeit, zur korrekten Berücksichtigung von Steuerzahlungen sowie die Interpretation zentraler Kennzahlen wie EBIT, EBITDA, Cashflow und Kapitalflussrechnung. Das Seminar richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, Geschäftsführende sowie Mitarbeitende des Finanz- und Rechnungswesens mit Grundkenntnissen in der Buchhaltung.

Was lernst du in diesem Kurs?

Das Seminar gliedert sich in vier Themenblöcke, die von der Planungsmethodik über die Kennzahlenanalyse bis zur laufenden Überwachung reichen. Vernetzte Liquiditäts- und Ertragsplanung: Dieser Block vermittelt die methodische Grundlage der Planung mit dem bereitgestellten Excel-Tool.

  • Schritt-für-Schritt-Aufbau einer vernetzten Liquiditäts- und Ertragsplanung
  • Verknüpfung der Liquiditätsplanung mit der Gewinn- und Verlustrechnung
  • Plausibilisierung der Planung anhand der eigenen Bilanzzahlen-DNA
  • Einsatz des MS-Excel-Planungstools für unternehmensbezogene Anwendungsfälle

Finanzierung und Investitionsplanung: Dieser Block behandelt die Kommunikation mit Banken und die Ermittlung des Finanzierungsbedarfs.

  • Einschätzung der benötigten Höhe von Kontokorrentlinien
  • Ermittlung des eigenen Investitionsspielraums
  • Bestimmung des Finanzierungsbedarfs gegenüber der Bank
  • Korrekte Berücksichtigung von Steuerzahlungen in der Planung

Kennzahlenanalyse und Kapitalflussrechnung: Dieser Block vertieft die Interpretation zentraler betriebswirtschaftlicher Kennzahlen.

  • Interpretation und Ermittlung von EBIT und EBITDA
  • Cashflow-Berechnung und Kapitalflussrechnung
  • Der Free Cashflow als zentrale Wertgröße des Unternehmens
  • Erweiterung zur umfassenden Kapitalflussanalyse
  • Ermittlung der Verschuldungskapazität

Laufende Überwachung und Forecast: Der abschließende Block überträgt die Planung in den unterjährigen Geschäftsverlauf.

  • Eigene Planungstools für Personal-, Betriebs- und Kapitalkosten
  • Ständige Überwachung der Zahlungsfähigkeit
  • Übergang vom Jahresplan zum laufenden Forecast
  • Bereitstellung einer englischsprachigen Version der Fachbegriffe für internationale Geschäftspartner

Die vier Blöcke bauen aufeinander auf: Zunächst wird die Planungsmethodik mit dem Excel-Tool erarbeitet, dann die Finanzierungsperspektive gegenüber Banken ergänzt, anschließend die Kennzahlenanalyse vertieft und zuletzt der Übergang zur laufenden Überwachung und zum Forecast vollzogen. Diese Struktur verbindet einmalige Planungserstellung mit der fortlaufenden praktischen Nutzung im Unternehmensalltag. Im ersten Block steht die Verknüpfung von Liquiditätsplanung und Gewinn- und Verlustrechnung im Zentrum: Anders als eine isolierte Liquiditätsübersicht zeigt die vernetzte Planung unmittelbar, wie sich Ertragsentwicklungen auf die tatsächliche Zahlungsfähigkeit auswirken. Die Plausibilisierung anhand der eigenen Bilanzzahlen-DNA sorgt dabei dafür, dass die Planung nicht auf abstrakten Annahmen beruht, sondern auf der individuellen Bilanzstruktur des jeweiligen Unternehmens aufbaut, was die Aussagekraft der Planung erheblich erhöht. Der zweite Block überträgt diese Planungsgrundlage auf konkrete Finanzierungsfragen: Die Teilnehmenden erarbeiten, wie sich anhand der eigenen Liquiditätsplanung eine realistische Einschätzung der benötigten Kontokorrentlinien ableiten lässt und wie Investitionsspielräume gegenüber dem tatsächlichen Finanzierungsbedarf abgewogen werden. Die korrekte Berücksichtigung von Steuerzahlungen als regelmäßig wiederkehrender, aber oft unterschätzter Liquiditätsabfluss rundet diesen Block ab. Im dritten Block wird die Kennzahlenanalyse konsequent an die vorangegangene Planung angeschlossen: EBIT und EBITDA dienen dazu, die operative Ertragskraft unabhängig von Finanzierungs- und Abschreibungsentscheidungen zu beurteilen, während die Kapitalflussrechnung zeigt, woher liquide Mittel tatsächlich stammen und wofür sie verwendet werden. Der Free Cashflow wird dabei als zentrale Wertgröße herausgestellt, weil er zeigt, wie viel Liquidität nach Investitionen tatsächlich für Ausschüttungen, Schuldentilgung oder weitere Investitionen zur Verfügung steht.

Lernziele:

  • Eine mit der Gewinn- und Verlustrechnung vernetzte Liquiditätsplanung aufbauen
  • Alle Schritte einer Ertrags- und Liquiditätsplanung mit einem MS-Excel-Tool durchführen
  • Die eigene Planung anhand der Bilanzzahlen-DNA plausibilisieren
  • Den Bedarf an Kontokorrentlinien realistisch einschätzen
  • Investitionsspielräume und Finanzierungsbedarf gegenüber der Bank ermitteln
  • Steuerzahlungen korrekt in die Liquiditätsplanung einbeziehen
  • Eigene Planungstools für Personal-, Betriebs- und Kapitalkosten entwickeln
  • Die Wertschöpfung durch konsequentes Liquiditätsmanagement steigern
  • Zentrale Kennzahlen wie EBIT, EBITDA, Cashflow und Kapitalflussrechnung interpretieren
  • Die Verschuldungskapazität eines Unternehmens ermitteln
  • Den Free Cashflow als zentrale Wertgröße des Unternehmens einordnen
  • Vom Jahresplan zum laufenden Forecast übergehen und die Zahlungsfähigkeit fortlaufend überwachen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Das Seminar richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Geschäftsführende und deren Mitarbeitende im Finanz- und Rechnungswesen, insbesondere Controller/innen und Bilanzbuchhalter/innen. Angesprochen sind Personen, die Liquiditäts- und Ertragsplanung nicht nur einmalig erstellen, sondern dauerhaft als Steuerungsinstrument im Unternehmen nutzen möchten.

  • Unternehmer/innen und Geschäftsführende mit Verantwortung für die Unternehmensfinanzen
  • Controller/innen mit Aufgaben in der Liquiditätssteuerung
  • Bilanzbuchhalter/innen, die Planungsprozesse mitgestalten
  • Mitarbeitende des Rechnungswesens mit Interesse an vernetzter Finanzplanung
Voraussetzungen:

Das Seminar setzt Grundkenntnisse im Bereich Buchhaltung voraus, da die Übungen unmittelbar mit Bilanzzahlen und Kennzahlen aus der Gewinn- und Verlustrechnung arbeiten. Empfohlen wird die Mitnahme eines Laptops mit MS Excel oder einem vergleichbaren Tabellenkalkulationsprogramm, da das Planungstool direkt im Seminar angewendet wird.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Das Seminar arbeitet durchgängig mit einem speziellen MS-Excel-Tool, mit dem die Teilnehmenden alle Schritte der Ertrags- und Liquiditätsplanung praktisch nachvollziehen. Die eigenen Bilanzzahlen dienen dabei als Grundlage zur Plausibilisierung, sodass die Planungsmethodik nicht abstrakt, sondern anhand konkreter unternehmensbezogener Zahlen vermittelt wird. Das Tool steht den Teilnehmenden auch nach dem Seminar für den eigenen Einsatzzweck zur Verfügung.

Das Seminar findet in Vollzeit statt und deckt vier Themenblöcke von der Planungsmethodik über Finanzierungsfragen und Kennzahlenanalyse bis zur laufenden Überwachung und zum Forecast ab.

Für dieses Seminar liegt keine Angabe zu einer eigenständigen Abschlussbezeichnung vor. Bei Kombination mit weiteren Weiterbildungen aus dem Angebot des Anbieters kann ein IFM-Diplom erworben werden; nähere Informationen dazu stellt der Anbieter auf seiner eigenen Webseite bereit.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Eine belastbare Liquiditätsplanung ist mehr als eine Pflichtübung für die Buchhaltung – sie entscheidet darüber, ob ein Unternehmen Zahlungsengpässe frühzeitig erkennt und rechtzeitig gegensteuern kann. Wer Liquiditätsplanung nur isoliert von der Gewinn- und Verlustrechnung betrachtet, riskiert eine Planung, die sich nicht mit den tatsächlichen Bilanzzahlen deckt. Das Seminar schließt diese Lücke, indem es Liquiditäts- und Ertragsplanung von Beginn an vernetzt behandelt und mit einem praktischen Excel-Tool unterlegt, das über das Seminar hinaus im eigenen Unternehmen weiterverwendet werden kann. Die Vertiefung in Kennzahlen wie EBIT, EBITDA und Free Cashflow verbessert zudem die Kommunikation mit Banken und Investoren, da das eigene Rating und die Finanzierungskonditionen unmittelbar von einer nachvollziehbaren Planung profitieren. Für den weiteren beruflichen Weg stärkt das Seminar die Rolle im Finanz-Controlling und in der Unternehmensberatung, da eine fundierte Liquiditätsplanung in nahezu jedem Unternehmen benötigt wird, unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße. Ein weiterer praktischer Vorteil liegt darin, dass die Teilnehmenden das im Seminar verwendete Excel-Tool direkt für ihr eigenes Unternehmen nutzen können, statt nach dem Seminar eine eigene Planungslogik von Grund auf entwickeln zu müssen. Dadurch lässt sich das Gelernte unmittelbar im Anschluss an das Seminar auf die eigene Unternehmenssituation anwenden, was den Transfer von der Theorie in die praktische Anwendung deutlich erleichtert.

Welche Förderung passt zu dir?

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Finanzcontroller/in
  • Unternehmensberater/in (Finanzen)
  • Finanzbuchhalter/in
  • Kaufmännische/r Leiter/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Software wird im Seminar eingesetzt?

Das Seminar arbeitet mit einem speziellen MS-Excel-Tool, das alle Schritte der Ertrags- und Liquiditätsplanung abbildet und auch nach dem Seminar weiterverwendet werden kann.

Brauche ich eigene Unternehmenszahlen für das Seminar?

Die Planung wird anhand der eigenen Bilanzzahlen-DNA plausibilisiert, weshalb es hilfreich ist, eigene oder repräsentative Unternehmenszahlen mitzubringen.

Welche Kennzahlen werden im Seminar behandelt?

Behandelt werden unter anderem EBIT, EBITDA, Cashflow, Kapitalflussrechnung, Free Cashflow und die Verschuldungskapazität eines Unternehmens.

Gibt es eine englischsprachige Version der Fachbegriffe?

Ja, das Seminar stellt ergänzend eine englischsprachige Version der zentralen Begriffe für die Kommunikation mit internationalen Geschäftspartnern bereit.

Kann ich mit diesem Seminar ein Diplom erwerben?

Bei Kombination mit weiteren Weiterbildungen aus dem Angebot des Anbieters ist der Erwerb eines IFM-Diploms möglich; Details dazu stellt der Anbieter separat bereit.