Kaufmännisch, HR & Vertrieb
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Internet- und Medienrecht mit Premiere Pro – Weiterbildung

Internet- und Medienrecht für Onlineshops – Urheberrecht, Datenschutz und Wettbewerbsrecht im E-Commerce, ergänzt um die Zusatzqualifikation Premiere Pro.

Auf einen Blick

DauerModulares CurriculumØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*

Überblick

Wer einen Onlineshop betreibt oder für dessen Inhalte verantwortlich ist, bewegt sich zwischen Impressumspflicht, Widerrufsrecht, Urheberrecht und Datenschutz – Themen, die bei Verstößen schnell zu Abmahnungen führen können. Diese Weiterbildung vermittelt die rechtlichen Grundlagen des Internet- und Medienrechts speziell für Onlineshops und ergänzt dieses Wissen um die praktische Zusatzqualifikation Premiere Pro für die Erstellung rechtssicherer Video-Inhalte, etwa Produktvideos oder Social-Media-Content. Teilnehmende lernen, rechtliche Anforderungen an Onlineshops zu erfüllen, Urheber- und Nutzungsrechte korrekt einzuordnen, Datenschutzvorgaben nach DSGVO umzusetzen und eigene Videoinhalte mit Premiere Pro rechtssicher zu produzieren. Die Weiterbildung richtet sich an Personen aus E-Commerce, Medienproduktion und Webentwicklung.

Berufliche FachweiterbildungInhaltsstand 11.07.2026

Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 2 Standorten

Angebote

24

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 5 erfassten Orten

Regionen

5 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerinternes Zertifikat bzw. Teilnahmebescheinigung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Monat bis 3 Monate

Gemeldete Preisgruppen

  • 1.000–5.000 €

Häufige Kursorte

  • Detmold
  • München
  • Kiel
  • Wiesbaden
  • Heidelberg

Bundesländer

  • Bayern
  • Baden-Württemberg
  • Schleswig-Holstein
  • Nordrhein-Westfalen
  • Hessen

Vermittelte Kompetenzen

  • Internetrecht
  • Urheberrecht
  • DSGVO
  • Wettbewerbsrecht (UWG)
  • Premiere Pro
  • Videoproduktion

Zugeordnete Zielberufe

  • Steuerberater/Steuerberaterin14.673 Stellen/12 Mon.
  • Beamter/Beamtin im Verwaltungsdienst des Bundes im Informationstechnikzentrum Bund (gehobener technischer Dienst)3.137 Stellen/12 Mon.
  • Fachanwalt/Fachanwältin639 Stellen/12 Mon.
  • Lebensmittelkontrolleur/Lebensmittelkontrolleurin (Weiterbildung)132 Stellen/12 Mon.
  • Verwaltungsfachwirt/Verwaltungsfachwirtin90 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 24 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Das erste Modul vermittelt die rechtlichen Grundpflichten, die für den Betrieb eines Onlineshops gelten.

  • Impressumspflicht und Anbieterkennzeichnung
  • Fernabsatzrecht und Widerrufsrecht im Online-Handel
  • Gestaltung rechtssicherer Allgemeiner Geschäftsbedingungen
  • Preisangaben- und Informationspflichten im Onlineshop
  • Wettbewerbsrechtliche Grundlagen nach dem UWG
  • Folgen von Rechtsverstößen, etwa Abmahnungen
  • Informationspflichten bei Rabatt- und Sonderaktionen

Das zweite Modul behandelt Urheber- und Medienrecht mit Blick auf Inhalte, die in Onlineshops typischerweise verwendet werden.

  • Grundlagen des Urheberrechts für Bild-, Video- und Textinhalte
  • Nutzungs- und Lizenzrechte bei fremden Inhalten
  • Persönlichkeitsrechte bei Personenaufnahmen
  • Rechtssichere Verwendung von Produktbildern und Fremdinhalten
  • Umgang mit nutzergenerierten Inhalten im Onlineshop
  • Konsequenzen von Urheberrechtsverstößen für Betreibende
  • Einordnung von Creative-Commons- und Stock-Lizenzen für Onlineshop-Inhalte

Das dritte Modul vermittelt die Grundlagen des Datenschutzes nach DSGVO im E-Commerce-Kontext.

  • Grundprinzipien der DSGVO im Online-Handel
  • Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung personenbezogener Daten
  • Einwilligungen und Cookie-Vorgaben rechtskonform gestalten
  • Betroffenenrechte wie Auskunft und Löschung umsetzen
  • Auftragsverarbeitung bei externen Dienstleistern
  • Datenschutzerklärung für einen Onlineshop erstellen

Das vierte Modul bildet die Zusatzqualifikation Premiere Pro und verbindet praktische Videoproduktion mit den zuvor erarbeiteten rechtlichen Grundlagen.

  • Grundlagen der Projektanlage und Bedienoberfläche von Premiere Pro
  • Schnitt und Bearbeitung von Video- und Audiomaterial
  • Produktion von Produktvideos für den Onlineshop
  • Erstellung von Video-Content für soziale Netzwerke
  • Einbindung von Musik, Grafiken und Effekten
  • Rechtssichere Auswahl und Kennzeichnung von Musik- und Fremdmaterial im Videoschnitt

Die vier Module sind so aufeinander bezogen, dass aus den rechtlichen Grundpflichten für Onlineshops zunächst Urheber- und Datenschutzrecht als vertiefende Rechtsgebiete folgen, bevor die Zusatzqualifikation Premiere Pro zeigt, wie sich eigene Videoinhalte unter Beachtung genau dieser rechtlichen Vorgaben produzieren lassen, statt Recht und Praxis getrennt voneinander zu behandeln. Am Ende der Weiterbildung können Teilnehmende die rechtlichen Grundpflichten eines Onlineshops einordnen, Urheber- und Datenschutzrecht auf eigene Inhalte anwenden und mit Premiere Pro eigenständig rechtssichere Videoinhalte für den Onlineshop produzieren.

Lernziele:

  • Rechtliche Grundpflichten von Onlineshops wie Impressum und Widerrufsrecht erfüllen
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen für Onlineshops rechtssicher einordnen
  • Wettbewerbsrechtliche Grundlagen (UWG) im Online-Handel verstehen
  • Urheberrechtliche Grundlagen für Bild-, Video- und Textinhalte anwenden
  • Nutzungs- und Lizenzrechte für fremde Inhalte korrekt einordnen
  • Persönlichkeitsrechte bei der Verwendung von Bild- und Videomaterial beachten
  • Grundprinzipien der DSGVO auf Onlineshops übertragen
  • Einwilligungen und Cookie-Vorgaben rechtskonform umsetzen
  • Betroffenenrechte und Auftragsverarbeitung im E-Commerce einordnen
  • Videoprojekte in Premiere Pro strukturiert anlegen und schneiden
  • Produktvideos und Social-Media-Content für Onlineshops produzieren
  • Rechtliche Anforderungen bei der Verwendung von Musik und Fremdmaterial in eigenen Videos beachten

Zielgruppe & Voraussetzungen

Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die eine Tätigkeit in den Bereichen E-Commerce, Medienproduktion oder Webentwicklung anstreben oder ihre Fachkenntnisse in diesem Bereich erweitern möchten.

  • Mitarbeitende in Onlineshops, die für rechtssichere Inhalte verantwortlich sind
  • Personen aus der Medienproduktion, die rechtliche Grundlagen für E-Commerce-Content benötigen
  • Webentwickler/innen, die rechtliche Anforderungen an Onlineshops einordnen möchten
  • Personen mit Interesse an Videoproduktion für Produkte und soziale Netzwerke
  • Quereinsteiger/innen, die rechtliches und mediengestalterisches Wissen verbinden möchten
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Studium, ersatzweise mindestens dreijährige einschlägige Berufserfahrung, sowie Deutschkenntnisse auf mindestens B2-Niveau. Grundkenntnisse in Adobe Creative Cloud, insbesondere in Adobe Photoshop, erleichtern den praktischen Einstieg in die Zusatzqualifikation Premiere Pro spürbar. Vertiefte juristische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, da die rechtlichen Grundlagen im Kurs Schritt für Schritt von Grund auf vermittelt werden. Interesse an rechtlichen Fragestellungen ist hilfreich, ein juristischer Studienhintergrund wird jedoch an keiner Stelle vorausgesetzt.

Ablauf & Abschluss

Die Weiterbildung verbindet die Vermittlung rechtlicher Grundlagen mit praktischer Medienarbeit: Auf jedes Rechtsgebiet folgen Praxisbeispiele aus dem Onlineshop-Alltag, bevor die Zusatzqualifikation Premiere Pro zeigt, wie sich Videoinhalte unter Beachtung dieser rechtlichen Vorgaben produzieren lassen. Rechtliche Theorie und mediengestalterische Praxis werden damit durchgehend aufeinander bezogen, statt getrennt behandelt zu werden.

Die Weiterbildung deckt die vier Themenfelder Grundpflichten für Onlineshops, Urheber- und Medienrecht, Datenschutz nach DSGVO sowie die Zusatzqualifikation Premiere Pro in einem zusammenhängenden Curriculum ab. Der genaue zeitliche Umfang variiert je nach Anbieter, wobei die Zusatzqualifikation als eigener Block ausreichend Raum für die praktische Anwendung erhält und nicht nur als kurzer Anhang an die Rechtsmodule angehängt wird.

Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Zertifikat bzw. einer Teilnahmebescheinigung zu Internet- und Medienrecht für Onlineshops mit der Zusatzqualifikation Premiere Pro ab. Es handelt sich um eine anbieterseitige Bestätigung der erworbenen Kenntnisse, nicht um eine staatliche juristische Prüfung oder eine Anwaltszulassung.

Nutzen & Perspektiven

Der besondere Wert dieser Weiterbildung liegt darin, dass rechtliches Wissen nicht abstrakt bleibt, sondern unmittelbar auf die praktische Erstellung von Videoinhalten für Onlineshops bezogen wird. Wer Premiere Pro bedienen kann, aber die urheber- und datenschutzrechtlichen Grenzen bei Musik, Bildmaterial und Personenaufnahmen nicht kennt, riskiert kostspielige Abmahnungen. Umgekehrt bleibt reines Rechtswissen ohne praktische Medienkompetenz im Onlineshop-Alltag oft folgenlos, wenn niemand die rechtssicheren Inhalte auch tatsächlich produzieren kann. Die Verbindung beider Kompetenzfelder macht Teilnehmende zu Ansprechpersonen, die rechtliche Anforderungen direkt in die praktische Content-Produktion einbringen können, statt bei jeder Unsicherheit externe Beratung einholen zu müssen. Auch die drei Rechtsmodule greifen ineinander, statt getrennte Spezialgebiete zu bleiben: Ein einziges Produktvideo etwa berührt gleichzeitig Urheberrecht bei verwendeter Musik, Persönlichkeitsrecht bei gezeigten Personen und Datenschutzfragen, sobald Nutzerkommentare oder Trackingdaten hinzukommen. Wer diese drei Rechtsgebiete nur isoliert kennt, übersieht in der täglichen Praxis leicht Überschneidungen zwischen ihnen und riskiert dadurch vermeidbare rechtliche Fehler. Für den weiteren beruflichen Weg eröffnet diese Kombination Perspektiven in der rechtlichen Betreuung von Onlineshops, in der Medienproduktion für E-Commerce sowie in Schnittstellenrollen zwischen Recht, Marketing und Content-Erstellung.

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Arbeitsmarkt-Report

Kaufmännische Sachbearbeitung verlagert sich Richtung digitale Prozesse (DATEV-, SAP-, Salesforce-Kenntnisse). Wer klassische Buchhaltung mit ERP/Tool-Wissen kombiniert, ist überdurchschnittlich gefragt; Reine Routine-Sachbearbeitung verliert.

Einstieg (0-2 J.):32.000–40.000 €
Mittel (3-7 J.):42.000–55.000 €
Senior (8+ J.):58.000–78.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Steuerberater/Steuerberaterin
    14.673 Stellen
  • Beamter/Beamtin im Verwaltungsdienst des Bundes im Informationstechnikzentrum Bund (gehobener technischer Dienst)
    3.137 Stellen
  • Fachanwalt/Fachanwältin
    639 Stellen
  • Lebensmittelkontrolleur/Lebensmittelkontrolleurin (Weiterbildung)
    132 Stellen
  • Verwaltungsfachwirt/Verwaltungsfachwirtin
    90 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche rechtlichen Themen werden behandelt?

Der Kurs behandelt die rechtlichen Grundpflichten von Onlineshops wie Impressum und Widerrufsrecht, Urheberrecht für Bild- und Videoinhalte sowie Datenschutz nach DSGVO.

Wofür wird Premiere Pro in dieser Weiterbildung eingesetzt?

Premiere Pro bildet die Zusatzqualifikation und wird für die Produktion von Produktvideos und Social-Media-Content für Onlineshops eingesetzt, unter Beachtung der zuvor vermittelten rechtlichen Vorgaben.

Muss ich bereits mit Adobe-Programmen gearbeitet haben?

Grundkenntnisse in Adobe Creative Cloud, insbesondere Photoshop, erleichtern den Einstieg, sind aber keine zwingende Voraussetzung, da Premiere Pro im Kurs von Grund auf vermittelt wird.

Werde ich nach diesem Kurs Rechtsanwalt/Rechtsanwältin für Internetrecht?

Nein, die Weiterbildung vermittelt praxisnahes Rechtswissen für den Onlineshop-Alltag, ersetzt aber keine juristische Ausbildung oder Anwaltszulassung.

Für wen eignet sich diese Weiterbildung?

Sie eignet sich für Personen aus E-Commerce, Medienproduktion und Webentwicklung, die rechtliches Wissen für Onlineshops mit praktischer Videoproduktion verbinden möchten.